Montag, Dezember 28, 2015

Küchenteufels Kosmetik: Fruity Peach Orange Massage Bar / Butter

Normalerweise gibt es hier selbstgemachte Leckereien für den Gaumen. Doch man kann in der Küche noch so viele andere tolle Sachen zaubern! Zum Beispiel Kosmetik. Ich selbst habe morgens einen vergleichsweise simplen Pflegeplan: Duschen, Zähneputzen, raus aus dem Haus. Von Berufs wegen kann ich wochentags normalerweise kein Makeup auflegen, das spart natürlich immens Zeit. 

Trotzdem bin ich Pflegeprodukten nicht abgeneigt und vor allem bin ich ein großer Fan der Massage Bars von Lush. Das sind feste Massagebutterstücke aus pflegenden Zutaten, mit denen man ganz herrlich zum Beispiel den Nacken massiert bekommen kann. Leider ist die Lush-Filiale in Kiel bereits wieder geschlossen worden und extra für eine Massage Bar nach Hamburg oder sich per Post schicken lassen? Kann man sowas nicht mit wenig Aufwand selbst machen? Das Internet sagte: "Man kann!" und ich habe mich da vor allem auf das Videotutorial von Mai Mate und den Blogbeitrag von Rührrausch gestützt, um nach ein wenig herumprobieren meine eigene Variante zu erstellen.

Vor allem Küchenzauber steht der Einkauf, und so habe ich mir in ausgewählten Geschäften bzw. im Internet die Zutaten besorgt. Die Massage Bars sollen ja direkt auf meine (und eure) Haut, da wollte ich keine minderwertigen Produkte benutzen. Die Zutaten werden genau abgewogen und erwärmt. Abgefüllt habe ich die Masse in Silikonformen, die ich vorher gründlich gereinigt und desinfiziert habe. Wartezeit einplanen!

Die meiste Arbeit war tatsächlich, mir eine geeignete Verpackung auszudenken. Selbstgemachte Seifen werden ja gern in Seidenpapier gewickelt, aber die Massage Bars sind um einiges weicher und fetthaltiger als Seifenstücke. Wie wäre es mit Banderolen und Zellophantütchen? Da steht mir meine mangelnde grafische Kreativität im Weg. Aber dem Internet sei Dank (schon wieder!) habe ich mir zahlreiche Inspirationen holen können und eine nette Variante erdacht. Mal sehen - wenn das hier gut ankommt, könnten wir ja auch mal über selbstgemachtes Peeling etc. nachdenken. Und bei der Gurkenmaske wäre der Bogen zurück zum Foodblogging ja wieder geschlagen :D

Fruity Orange Peach Massage Bar

 


Zutaten

100 g Bienenwachs
25 g Kakaobutter
75 g Sheabutter
100 ml Mandelöl
2-3 Tropfen ätherisches Orangenöl
2-3 Tropfen ätherisches Pfirsichöl

Zubereitung

Silikonformen auswaschen, gut antrocknen und ggf. mit einer hautgeeigneten Flüssigdesinfektion auswischen.

Die ersten vier Zutaten abwiegen und bereit stellen. Das Bienenwachs im Wasserbad schmelzen. Die Kakao- sowie die Sheabutter hinzufügen und im flüssigen Bienenwachs schmelzen. Das Mandelöl dazugeben- Achtung, wird auch erstmal fest. Weiterrühren und einige Tropfen gute ätherische Öle hinzufügen. Mit einem kleinen Spatel untermischen und schnell in die vorbereiteten Silikonförmchen abfüllen.

Einige Stunden aushärten lassen und mit einer hübschen Banderole verzieren. Da die Massagebar sehr ölig ist, sollet ihr die Banderole auf einem festeren Stück Papier oder Tonkarton drucken. Alternativ sehen sicher auch ein hübsches Tütchen oder eine kleine Dose prima aus.

Die Spotify-Playlist für diese Kosmetiksession


"Back to the Roots" war das vielleicht. Ich hatte zuvor eine Doku über London gesehen und danach den Police-Song "Walking on the moon" nicht mehr aus dem Ohr bekommen. Die unten verlinkte Compilation besitze ich bereits seit Erscheinungsdatum und sie gehört auf jeden Fall zu den meistgehörten CDs in meinem Regal.

 

Viel Spaß!

Samstag, Dezember 26, 2015

Küchenteufels Backstube: Weiche Buttermilch-Kartoffel-Brötchen

Heiligabend ist bei uns Zeit für Kartoffelsalat und Würstchen. Und einmal im Jahr esse ich dieses Gericht auch wirklich gern. Übrig blieben einige gekochte Kartoffeln, die darauf warteten, phantasievoll weiter verarbeitet zu werden. Da war doch ein Rezept für fluffige Brötchen .... Moment ... Ah, hier: Fluffy Buttermilk Potatoe Rolls bei Mel´s Kitchen Café. Buttermilch ist immer im Haus, verschiedene Mehlsorten auch, also fix den Knethaken an die Küchenmaschine und los! :)

Dieses Weihnachten ist übrigens in musikalischer Hinsicht etwas besonderes: The Beatles sind jetzt auch bei den Streamingdiensten verfügbar. Daher findet ihr am Ende dieses Textes einen Link zu meiner selbst zusammengestellte Beatles-Playlist bei Spotify, die ich während dieser Backsession gehört habe. Viel Spaß damit - und natürlich mit diesen richtig leckeren Kartoffelbrötchen, die prima als Beilage zu quasi allem passen.

Weiche Buttermilch-Kartoffel-Brötchen

 



Zutaten

300 g gekochte Kartoffeln, gequetscht
110 g Butter, weich
500 ml Buttermilch, zimmerwarm
2 Eier, groß & zimmerwarm
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Zucker
2,5 TL Salz
500 g Vollkornmehl
500 g Mehl Typ 550

Zubereitung

Die Kartoffeln sollten bei Verwendung im Teig warm sein. Also entweder frisch kochen oder einfach kurz für 2 Minuten in die Mikrowelle. Die Kartoffeln durch eine Presse drücken oder mit einer Gabel weichdrücken. Ich mag es, wenn ich noch Kartoffelstücke feststellen kann, wer den Teig nur fluffig möchte, versucht die Kartoffeln ganz cremig drücken. Den warmen Kartoffelbrei mit der Butter vermischen und am Mixer / der Küchenmaschine den Knethaken anbringen. Die Buttermilch, die Eier, Hefe, Zucker und Salz dazugeben und auf kleiner Stufe verkneten. 

Die beiden Mehlsorten miteinander vermischen. Löffelweise das Mehl unter den Teig mischen und dabei ca. 5-6 Minuten weiterkneten, bis sich der Teig von den Seiten der Schüssel löst. Eine große Schüssel mit Öl auspinseln und den Teig hineingeben. An einem warmen Ort ca. 1,5 Stunden gehen lassen, bis der Teig sich merklich vergrößert hat.

Den Teig ein wenig herunterdrücken und in 24 ziemlich gleich große Stücke teilen. Ein Blech mit einem hohen Rand oder zwei Auflaufformen mit Backpapier auslegen oder leicht einölen. Die Bällchen nebeneinander legen, überall sollte leicht Platz sein. Das Blech / die Auflaufformen abdecken und an einem warmen Ort erneut ca. eine Stunde gehen lassen (sie sollten sich ca. verdoppelt haben). 

De Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Brötchen 18 - 20 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht golden ist, der Teig innen durchgebacken und fluffig.  Aus dem Ofen nehmen und die Brötchen auskühlen lassen.

Die Spotify-Liste für diese Backsession:




Guten Appetit!

Mittwoch, Dezember 23, 2015

Küchenteufels Keksstudio: Biscoff Chocolate Chip Cookies

Eigentlich war ich aus einem ganz anderen Grund auf dem Foodblog von Sally´s Baking Addiction: Ein Freund hatte uns zum Essen eingeladen und uns eine ganz formidable Chicago Style Deep Dish Pizza serviert. Was das ist? Man stelle sich vor, der Hefeteig sei in einer runden Backform inklusive Rand angeordnet, wird dann mit scharfer Tomatensauce gebacken, danach mit weiteren Belägen und Käse bedeckt und erneut gebacken. Läuft bereits das Wasser im Mund zusammen? Mir auch.

Natürlich wollte ich das Rezept bekommen und wenn man schon mal da ist, klickt man auch mal weiter ... Beim schmökern auf dem Blog entdeckte ich ein Keksrezept namens "Biscoff Cocolate Chip Cookies" mit der belgischen Karamellcreme, die auf den Lotos Karamellkeksen basiert und die ich früher immer aus Brüssel importieren musste. Und waren Kekse nicht gerade DAS Thema? Deshalb geht es hier jetzt auch erstmal um Kekse und nicht weiter um Pizza (die wir aber nicht vollends außer Acht lassen sollten, aber alles zu seiner Zeit!). 

Nach einer Anfrage habe ich sie nun schon das eine oder andere Mal hier im Blog für Rezepte benutzt (vegane Biscoff-Trüffel oder Cookie Dough Cheesecake Schnitten). Ich hoffe, ihr konntet sie inzwischen mal probieren? Man kennt sie auch als "Speculoos". In den USA wird so eine Creme auch gern mal "Cookie Butter" genannt, und das trifft es schon ziemlich gut. Seeehr lecker, und inzwischen auch in deutschen Supermärkten erhältlich. Eigentlich habe ich ja schon ein ziemlich gutes Rezept für Cookies, die so richtig schön "chewy" sind. Ob mit dunklen Schokochips, oder mit weißer Schokolade und Macadamianüssen Aber dieses Rezept ist ja kein Ersatz, sondern eher eine Ergänzung auf dem Keksteller. Ich habe die Karamellcrememenge leicht erhöht, weil damit das Glas gleich leer war ... außerdem geht mehr Karamellcreme immer. :) Leider ist dieses Rezept nichts für "noch schnell fertig machen", denn den Teig mindestens 3 Stunden zu kühlen ist tatsächlich essentiell wichtig (ich habe es probiert - der Geschmack ist eindeutig besser). Die gute Nachricht: Der Teig kann bis zu drei Tage im voraus vorbereitet zu werden. Allerdings sollte man - wenn man die drei Stunden Kühlzeit überschreitet - ca. 30 Minuten Zeit einplanen, um den Teig auf eine verarbeitbare Temperatur zu bringen. Nun soll es aber los gehen: Musik anschmeißen und ab in die Backstube! Bei mir hieß es beim Herstellen des Teiges und auch beim Backen zwei Tage später: Sherlock Holmes (siehe Spotify-Link unten - für den ich übrigens keine Provision o.ä. bekomme!).

 Biscoff Chocolate Chip Cookies

 


Zutaten

115 g weiche Butter
100 g Zucker
100 g brauner Rohrohrzucker (Demerara, z.B.)
1 Ei + 1 Eigelb
2 TL Vanilleextrakt
150 g Biscoff Lotus Karamellcreme

280 g Mehl (Typ 405)
1 TL Backpulver
1 TL Speisestärke
1/2 TL Zimt
1/2 TL Salz

220 g Schokoladentropfen

Zubereitung

Die weiche Butter mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder den Rührschlegeln des Handmixers cremig schlagen. Langsam die beiden Zuckerarten dazu rieseln lassen und mit hoher Geschwindigkeit mit der Butter vermischen. 1 ganzes Ei und 1 Eigelb dazu geben und so lange weitermischen, bis die Teigmasse nur noch hellgelb ist. Den Vanilleextrakt (alternativ Bourbonvanille aus dem Päckchen) und die Karamellcreme unterrühren.

In einer kleinen Schüssel das Mehl, Backpulver, Speisestärke, Zimt und Salz vermischen. An der Küchenmaschine den Schneebesen durch den Rühraufsatz eintauschen (der Handmixer behält die Schlegel) und löffelweise die Mehlmischung unterrühren. Am Ende die Schokoladentropfen unterheben, den Teig einpacken (in Tupperware oder Klarsichtfolie) und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen. Dann herausholen und für ca. 20 Minuten stehen lassen. Wenn ihr den Teig länger als 3 Stunden kühlt, empfiehlt es sich, den Teig ca. 30 min bei Raumtemperatur stehen zu lassen, bevor ihr ihn weiter verarbeitet. In der Zeit zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Mit einem Löffel ca. walnussgroße Bälle abstechen und mit den Händen schnell zu Bällchen rollen. Mit etwas Abstand auf zwei Backblechen verteilen und im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen. Wer einen etwas unterschiedlich heizenden Backofen hat, sollte nach ca. 5 Minuten das Blech herausnehmen und gedreht wieder zurückstellen. Nach 10 Minuten das Blech herausnehmen und weitere fünf Minuten auf dem Blech "sitzen" lassen. Danach ds komplette Backpapier zum abkühlen auf ein Gitter stellen. Die Cookies sind direkt nach dem Backen sehr weich - aber sie sollten nicht länger im Ofen bleiben. Auskühlen lasse nund servieren bzw. in hübschen Tüten verpackt verschenken.

Die Spotify-Playlist für diese Backsession

Guten Appetit!

Freitag, Dezember 18, 2015

Küchenmumien-Challenge: Feta-Fladenbrote mit Joghurt

Achtung, dies ist nix für Laktoseinteolerante :) Auf der Suche nach einer selbstgemachten Würzpaste, die sich in den Tiefen meines Kühlschranks befand, gerieten mir ein großer Becher Joghurt und eine Packung original Fetakäse in die Hände, beide nur noch wenige Tage vom Ablaufdatum entfernt. Wenn das mal keine Herausforderung für die lange verwaiste "Küchenmumienchallenge" ist! Irgendwo in den Tiefen meiner Nachbackliste befand sich die Lösung: Feta Cheese Flatbreads von Jo Cooks (dort gibt es auch eine prima Bild-für-Bild-Anleitung, einfach mal hinklicken!). Gerade mal vier Zutaten (plus Öl zum anbraten), eine Schüssel, eine Waage, ein Löffel und eine Pfanne - mehr braucht es nicht. Der Teig war ruckzuck zusammengerührt, geknetet und dann entspannt mit wenig Fett in der Pfanne gebacken. Kleiner Tipp: Am besten mehr als eine Pfanne verwenden, sonst dauert es gefühlt eeeeeewig, bis man etwas zu Essen bekommt *lach*

Laut Rezept kann man die Fladenbrote warm und kalt verzehren, das kann ich nur bedingt bestätigen. Hab sie dann doch erstmal wieder in den Backofen geworfen, um sie auf lauwarme Temperatur zu bringen. In einem zweiten Versuch kann ich mir vorstellen, noch ein wenig Knoblauch oder frische Kräuter unter den Teig zu rühren. Wenn dies erfolgreich ist, ergänze ich das Rezept sicherlich auch hier.

Feta-Fladenbrote aus der Pfanne




Zutaten

500 g Joghurt
250 g Feta
500 g Mehl Typ 550
2 TL Backpulver
Öl für die Pfanne

Zubereitung

Den Feta aus der Packung holen (frisch vom griechischen Stand ist sogar noch besser!) und mit einer Gabel oder einem großen Messer fein hacken. In einer großen Schüssel mit dem Joghurt vermischen. Mehl abwiegen, mit Backpulver vermischen und löffelweise unter die Joghurt-Käsemasse heben. Gut
verkneten, bis ein weicher, nicht mehr klebriger Teig entsteht. Ein Holzbrett oder Küchenfläche großzügig mit Mehl bestreuen und den Teig auf der Fläche noch einmal kräftig kneten. Den Teig ca. 10 Minuten ruhen lassen, dann in sechs gleichgroße Teile (von ca. 190 - 200g) teilen. Mit einem Nudelholz Fladen von ca. 20 cm ausrollen.

Eine Pfanne (oder mehrere) auf den Herd stellen und auf mittlerer Hitze anwärmen. Ca. 1 TL Öl in die Pfanne geben (nicht mehr, der Teig saugt sich sonst zu sehr voll!) und von jeder Seite ca. 5-7 Minuten langsam backen. Warm genießen. 

Die Fladenbrote können, in ein sauberes Tuch gewickelt, auch noch am nächsten Tag verzehrt werden. Einfach kurz in den Backofen und lauwarm / heiß genießen.

Guten Appetit!

Mittwoch, Dezember 16, 2015

Küchenteufel macht Nudeln: Walnuss-Ricotta-Ravioli in Zitronen-Buttersauce

Wenn man schon eine neue Rubrik einführt, muss man ja mindestens noch eine zweite Woche durchhalten :) Das heißt: Willkommen beim #walnutswednesday! Beim letzten Mal gab es nicht zu süße, herrlich mürbe Walnuss-Kekse, die - das kann ich stolz verkünden - den Tag ihrer Herstellung nicht überlebt haben. Dank eines Gewinns von 3 kg kalifornischer Walnüsse ist damit das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht und so zeige ich euch heute, wie ihr Walnüsse auch prima in euer Abendessen (oder Mittagessen. oder einfach so zwischendurch) integrieren könnt. Mit selbstgefüllten Ravioli.

Dabei hilft mir ein Küchenartikel, der seit seinem Einzug in diesen Haushalt leider sein Dasein auf dem Küchenschrank gefristet hat: Das Raviolibrett*. Einst auf meiner Amazon-Wunschliste gelandet und von lieben Freunden zum Geburtstag als Präsent erhalten, fehlte mir danach die Muße, es zu benutzen. Doch ich habe mir fertigen Nudelteig von der Rolle gekauft, eine tolle Füllung gebastelt (die Basis war dieses Rezept von Food Network, musste aber dringend aufgepimpt werden) und das Ganze mit einer lecker-zitronigen Sauce serviert. Als Fazit des fertig gekauften Nudelteigs muss ich sagen, dass er gern hätte etwas elastischer sein dürfen für das doch sehr starre Raviolibrett. Ich kann mir vorstellen, dass selbstgemachter Teig (für den mir aktuell noch die Nudelwalze fehlt) da besser funktioniert. Oder aber man legt den Teig einfach auf ein Brett, Füllung drauf, noch ein Teigblatt drauf und mit einem kleinen Teigrädchen oder Ravioliausstecher dran. Werde ich beim nächsten Mal versuchen. 

Walnuss-Ricotta-Ravioli in Zitronen-Walnuss-Sauce



für die Füllung

100 g Walnüsse
250 g Ricotta
Zesten einer unbehandelten Zitrone (Saft aufbewahren)
1 TL Salz
1/2 Pfeffer
1 TL Zitronensaft
1 Messerspitze Zimt
1 TL frisch gehackte Petersilie
nach Geschmack würzen mit Paprika, Cayennepfeffer

für die Sauce

100 g Butter
3 fein gehackte Knoblauchzehen
ca. 125 g Walnüsse
2 TL Zitronensaft
1 TL Salz
1/2 TL grob gemahlener Pfeffer
frisch geriebener Parmesan

Zubereitung

Die Walnüsse fein hacken und mit dem Ricotta vermischen. Die Zitrone heiß abwaschen und die Zesten abziehen. Gemeinsam mit den Gewürzen vermengen und abschmecken. Im Originalrezept waren nur Zitronenzesten, Salz und Pfeffer enthalten, das war uns zu langweilig. Ich hoffe, unsere mit drei Personen erdachten Würzempfehlungen munden euch.

Den Nudelteig nach Wahl kaufen oder selbst zubereiten. Eine Lage auslegen und die Füllung darauf verteilen, die Ränder mit Wasser bepinseln und ein neues Nudelblatt auflegen. Die einzelnen Ravioli abtrennen (im Raviolibrett passiert das mit dem Nudelholz, sonst mit dem Teigrädchen) und bis zur weiteren Verwendung auf einem leicht bemehlten Teller ablegen.

Einen weiten Topf mit Salzwasser zum kochen bringen und die Ravioli portionsweise mit einer Schaumkelle in das kochende Wasser geben. 2-3 Minuten kochen lassen, dann wieder herausholen und abtropfen lassen.

Währenddessen eine Pfanne auf den Herd stellen und die Butter darin erhitzen, bis sie braun wird (ca. 5-6 Minuten). Vom Herd nehmen und den Zitronensaft unterrühren (Vorsicht, zischt etwas!), dann Knoblauch, Salz, Pfeffer und die Walnüsse unterrühren. Beiseite stellen.

Die Ravioli auf vorgewärmte Teller verteilen und mit der Sauce übergießen. Mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen und sofort servieren.

Guten Appetit!

Mittwoch, Dezember 09, 2015

Küchenteufels Keksstudio: Walnut Puffs (Cookies mit Walnüssen)

Wenn wir uns an den Dezember 2015 erinnern (zumindest an die ersten Tage), dann bleibt wohl nur ein "Puh, ist das warm!" in Erinnerung. Tatsächlich hatte ich am Wochenende ein Erlebnis der besonderen Art: Noch um Mitternacht sprach das Thermometer des Autos von 12,5°C. #wtf

Da hat man natürlich auch noch keine Lust auf Weihnachtsplätzchen. Was aber immer geht, sind Cookies. Vielleicht, weil das der Spitzname meines Vaters für mich in meinen ersten sechs Lebensjahren war - und dann wieder ab ca. 16 Jahren. Wie ich damals dachte, um mich vor meinen Freunden schön lächerlich zu machen, heute denke ich, so wollte er sich sein fast erwachsenes Kind wieder zurück in die ersten Jahre des "Cookie braucht Papa!"-Phase zurückholen. Was geblieben ist, ist meine Leidenschaft für Kekse aller Art und deshalb besitze ich natürlich auch das "Cookies"*-Backbuch von Cynthia Barcomi, das mich an einen wirklich kurzweiligen Nachmittag bei einem Pressetermin mit ihr inklusive Keksebacken erinnert. Aus diesem Buch stammt mein heutiges #walnutswednesday - Rezept: Walnut Puffs. Im Original wird es mit Pecannüssen (dementsprechend natürlich: Pecan Puffs) gebacken und ist ein Rezept ihrer geliebten Großmutter. Ich jedoch habe hier noch einige Kilo! Walnüsse zu verwenden und deshalb präsentiere ich euch heute diese wenig weihnachtlichen, dafür herrlich mürben Cookies. 

Gebacken werden diese Kekse mit Muscovado Rohrzucker*, ein sehr dunkler, feuchter Zucker, der eher herb, als zuckrig-süß schmeckt. Ich hole ihn bei CITTI und würde wirklich empfehlen, die wenigen Euro dafür auszugeben, weil der Geschmack mich beim Backen wirklich überzeugt hat. Gerade diejenigen, denen die mit Zucker und Guß überfrachteten Plätzchen schon beim Gedanken Zahnschmerzen bereiten, sind hier gut aufgehoben. Es lohnt sich, versprochen! Wer nun aber alle anderen Zutaten im Haus hat und dafür jetzt nicht extra los will, benutzt normalen Haushaltszucker, keine Frage. Also, Musik auf die Ohren und ab in die Küche!

Apropos Musik: Ich habe mir überlegt, euch daran teilhaben zu lassen, welche Musik ich während genau dieser Backsession in der Küche gehört habe. Deshalb am Ende eine kleine Liste mit den derweil abgespielten Songs. Vielleicht macht es euch ja Spaß, dann gibt es sicher irgendwann thematische Playlists :)

Walnut Puffs (Cookies mit Walnüssen)




Zutaten

125 g weiche Butter
3 EL Muscovadozucker 
1 TL Vanilleextrakt
140 g Mehl
Messerspitze Salz
80 g Walnüsse 
(im Original: 75 g Pecannüsse)

Zubereitung

Den Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Die weiche Butter mit Zucker und Vanilleextrakt schaumig schlagen. Der Handmixer tut hier gute Dienste, ich habe im Hintergrund die Küchenmaschine rödeln lassen.

Die Walnüsse (oder Pecannüsse) grob hacken. In einer kleinen Schüssel Mehl und Salz vermischen. Löffelweise das Mehl unterrühren und am Ende die Nüsse dazu geben.

Ein Backblech mit Papier auslegen und mit einem Teelöffel unregelmäßige Kugeln aus dem Teig stechen. Auf das Backblech legen und mit dem Daumen leicht platt drücken. Die Cookies gehen nicht auf und brauchen daher nicht viel Platz zwischen ihnen.

Im Backofen ca. 15 - 20 Minuten backen (bei mir waren es 20 Min.), dann herausholen und mit dem Backpapier auf eine kühlere Unterlage ziehen (Holzbrett, Arbeitsfläche, Kuchengitter).

Komplett auskühlen lassen und erst dann in hübsche Tüten verpacken - oder gleich selbst verputzen!

Die Spotify-Playlist für diese Backsession:

  • RHCP - Under the Bridge
  • I´m from Barcelona - Always spring
  • Walk the moon - Shut up and dance
  • Republica - Ready to go
  • Jupiter Jones - Sonne? Scheint!
  • Bloc Party - Flux
  • The Kooks - She moves in her own way

Guten Appetit! 


* Die Links mit dem Sternchen führen euch direkt zu Amazon. Wenn ihr euch dort im Laufe eures Besuches irgendetwas kauft, erhalte ich dafür eine Provision.

Mittwoch, Dezember 02, 2015

Küchenteufels Backstube: Buttermilch-Blaubeer-Muffins

Beginner´s Baking - ich wurde gefragt, ob ich nicht auch mal ganz simple Rezepte hier posten könnte. Okay, ich dachte eigentlich, dass alles, was man hier findet, relativ schnell nachzukochen /-backen sei, aber ich werde gern noch ein wenig simpler. Mit Blaubeer-Buttermilch-Muffins.

Manchmal müssen es einfach Muffins sein. Zum Beispiel, wenn es darum geht, eine Kleinigkeit mit ins Büro zu nehmen. Der Kerl steht auf Blaubeeren und Buttermilch. Also sind diese beiden Produkte zentraler Bestandteil :) Weil ich einfach nur fix einen Rührteig zusammenmischen wollte, habe ich statt Butter Rapsöl benutzt. Das macht diese Muffins zu einem prima Rezept für Menschen, die keinen (Hand-) Mixer besitzen bzw. greifbar haben. Einfach schnell die trockenen und die flüssigen Zutaten vermischen, tiefgefrorene Blaubeeren unterrühren und backen. Ich wünsche euch viel Spaß!

Buttermilch-Blaubeer-Muffins




Zutaten

320 g Mehl Typ 550
1 P. Backpulver
100 g Zucker
1/4 TL Salz

2 Eier
240 ml Buttermilch
120 ml Öl
1 TL Vanilleextrakt (optional)

300 g Blaubeeren (1 P. TK-Blaubeeren)

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Muffinbackblech mit Papiermanschetten oder Silikonformen auslegen. Eine große und eine kleine Schüssel bereitstellen, außerdem einen großen (Koch-)Löffel.

In die große Schüssel das Mehl, Backpulver, Zucker und Salz geben und alles vermischen. In der kleinen Schüssel die Eier aufschlagen und mit Buttermilch und Öl vermengen. ggf. einen Teelöffel Vanilleextrakt oder eine Tüte Vanillezucker (bitte kein Vanillinzucker!) dazu geben.

Die flüssigen Zutaten in die große Schüssel geben und alles zügig zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Wenn der Teig schön cremig ist, fix die tiefgefrorenen Blaubeeren untermischen. Mit zwei großen Löffeln in die Muffinförmchen füllen und im auf einer der mittleren Schienen im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen (jeder Backofen reagiert anders - deshalb bitte beobachten und ggf. + 5 - 10 Minuten dranhängen).

Die Muffins im Blech auskühlen lassen und nach Wunsch verzieren. Geeignet sind Puderzucker oder Zuckerguss aus Puderzucker und etwas Zitronensaft, außerdem habe ich im Supermarkt "Ritter-Perlen" entdeckt, die farblich ganz hervorragend zu den Blaubeeren passen. "

Den Zuckerguss fest werden lassen und innerhalb der nächsten 48 h verputzen.

Guten Appetit!

Sonntag, November 29, 2015

Küchenteufels Grill: Jack-Daniel´s-Sauce à là TGI Friday (Copycat)

Vor einigen Wochen war ich spontan mit einigen Freunden in Kopenhagen unterwegs. Eigentlich versuche ich zumindest einmal im Jahr in Dänemarks Hauptstadt vorbeizuschauen, mich durch die Strassen und Kanäle treiben zu lassen. Aber über Nacht war ich noch nie dort geblieben und es war ein wirklich erholsames, spaßiges und entspanntes Wochenende. Kulinarisch habe ich mir von dort allerdings weder das berühmte dänische Gebäck, noch die legendären Smørrebrød mitgenommen, sondern die Jack-Daniel´s®-Sauce von TGI Friday. Ich habe es ja nicht so mit Whisky, aber diese Sauce, die wir auf Steak, Burgern und zum Dippen für die Fritten auf dem Tisch stehen hatten, musste zu Hause schnell nachgebaut werden. Also ab ins Internet auf der Suche nach Copycat-Rezepten - und ich wurde bei Food52 fündig!

Also erstmal das Rezept "wie beschrieben" nachgekocht. Zwiebel- und Knoblauchpulver habe ich mir im Asialaden geholt, "Rinderbrühwürfel" hatte ich mir (Original-"OXO"!) aus Erinnerung an Studienzeiten aus London mitgebracht. Natürlich muss man nicht unbedingt original Jack Daniel´s Whisky benutzen, nehmt einfach den, den ihr am liebsten mögt (oder der da ist!). Bei mir war noch genau ein 125 ml - Rest des Jack Daniel´s Single Barrel in der Flasche, die konnte dann auch raus aus dem Schnapsschrank. Nachdem mir die erste Version mit 400g braunem Zucker zu süß wurde, habe ich die Zuckermenge um ein Viertel reduziert. So erhielt ich aber irgendwie nicht die richtige Konsistenz. Also habe ich ein wenig gekramt und meinen Lieblingszucker benutzt, den naturbelassenen, unraffinierten Demerarazucker. Davon kann man dann auch die komplette Menge nutzen.

Und geht es frischer? Eigentlich habe ich frische Schalotten, Knoblauchzehen und selbstgemachtes (Gemüse-)Brühpulver immer im Haus. Ob es damit wohl besser / schlechter / anders schmeckt? Versuch Nummer zwei war aufgrund des hohen Anteils von Zucker, Tabasco- und der "Wuuuuster"-Sauce eigentlich nicht viel anders, war nur etwas "stückiger" in der Konsistenz. Durch ein feines Sieb gegeben war der Unterschied kaum feststellbar. Entscheidet selbst, welche Variante euch besser gefällt und dann heißt es: Zutaten vermischen, erhitzen, abkühlen lassen und genießen. Viel Spaß damit!

Jack Daniel´s® Sauce (wie bei TGI Friday)


Zutaten (schlichte Variante)

1 EL Zwiebelpulver 
1 EL Knoblauchpulver 
1 EL Tabascosauce
240 ml Ananassaft
120 ml Whisky
400 g brauner Zucker
2 Rinderbouillonwürfel
4 EL Worchestershiresauce

Zutaten (mit frischen Zutaten)

2 Schalotten, frein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL Tabascosauce
240 ml Ananassaft
120 ml Whisky
300 g brauner Zucker
2 TL selbstgemachtes Brühpulver
4 EL Worchestershiresauce

Zubereitung

Vorbereitung bei frischen Zutaten: Die Schalotten und Knoblauchzehen schläen und sehr fein hacken. Außerdem sollte man den Ananassaft durch ein feines Sieb laufen lassen, sonst hat man reichlich Fruchtfleisch in der sonst eigentlich glatten Sauce.

Einen kleinen Topf auf den Herd stellen und alle Zutaten darin zum kochen bringen. Die Hitze herunter drehen und ca. 15 - 20 Minuten auf kleiner Hitze vor sich hin simmern lassen. Nicht zu lang waren - die Sauce wird nach dem auskühlen dickflüssiger! Komplett abkühlen lassen. Wer mit frischen Zutaten arbeitet, hält nun den Zauberstab in den Topf, um Schalotten und Knoblauch noch feiner zu pürieren, oder läßt die Sauce durch ein feinmaschiges Sieb laufen.

Die abgekühlte Sauce in heiß ausgespülte Flaschen abfüllen. Bis zur Verwendung kühl stellen.

Guten Appetit!

Montag, November 16, 2015

Küchenteufel: Lemon-Cheesecake im Glas

Eigentlich war ich ja auf der Suche nach richtig guten Thanksgivingrezepten.
 
Bei USA-kulinarisch entdeckte ich dann aber diese schicken Lemon Cheesecakes im Glas, die ich sofort nachmachen wollte! Im Vorratsschrank waren zwar keine Butter-, aber Karamellkekse, die ebenfalls einen ganz hervorragenden Käsekuchenboden ergeben. Dafür habe ich den Löffel braunen Zuckers aus dem Originalrezept weggelassen. Ein Glas Lemon Curd (das ist eine Creme aus Zitronen, Zucker und Eiern) war auch noch da - also war es entschieden! Fix in den Supermarkt, um Frischkäse, Butter und gesüßte Kondensmilch (z.B. "Milchmädchen" oder in der russischen Variante) zu holen und dann ging es los. Aber Achtung: Die russischen Dosen gibt es als normal gesüßt und zu Karamell erhitzt, da nicht die falschen holen!

Diese kleinen amerikanischen Käsekuchenportionen sind sehr praktisch, wenn man etwas für den nächsten Tag vorbereiten muss. Das Dessert kam bei allen Versuchskaninchen gut an und wird sicherlich schnell wieder auf den Tisch kommen.

Lemon Cheesecake im Glas

 



Zutaten

100 g Kekse + 3-4 Kekse als Deko
(Lotus Karamellkekse, es gehen aber auch Butterkekse)
50 g weiche Butter
optional: 1 EL brauner Zucker

400 g Frischkäse, Doppelfettstufe
2 Eier
150 ml gesüßte Kondensmilch 
(z.B. in der russ. Abteilung oder Milchmädchen)
1 EL Vanillepuddingpulver 
(alternativ: Stärkemehl) 
12 EL Lemon Curd

Zubereitung

Die Kekse im Foodprozessor o.ä. ganz klein herunterhäckseln (alternativ geht natürlich auch der Gefrierbeutel und das Nudelholz) und mit der weichen Butter vermischen. Sechs Gläschen heiß ausspülen und die Keks-Buttermischung fest hineindrücken. Bis zur weiteren Verwendung kühl stellen.

Frischkäse, Eier und Kondensmilch mit dem Mixer zu einer gleichmäßigen Masse vermengen. Das Vanillepuddingpulver untermischen. Wer keins da hat, behilft sich einfach mit einem Esslöffel voller Stärkemehl. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen lassen.

Die vorbereiteten Gläschen aus dem Kühlschrank holen und das Lemon Curd weich rühren. Je einen Esslöffel davon auf jeden Keksboden geben und leicht verrühren. Dann die Cheesecakemasse auf alle Schälchen verteilen und im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen. Danach aus dem Ofen holen und langsam herunterkühlen lassen. Wenn sie ganz ausgekühlt sind, mit Folie abdecken und für einige Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank geben.

Das Dessert ca. 20 min vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen und mit je einem Esslöffel Lemon Curd bestreichen. Die restlichen Kekse grob zerkrümeln und zu Dekozwecken über die Schälchen streuen.

Guten Appetit!

Samstag, Oktober 31, 2015

Küchenteufels Snacks: Herzhafte Käse-Walnuss-Kekse

Zorra von Kochtopf.me war vor kurzem als Jurymitglied bei einem Walnuss-Workshop, von dem sie tolle Geschichten und noch tollere Bilder mitgebracht hat. Ich verspreche euch: Schon beim Lesen wird man mittelschwer neidisch, dass man nicht dabei gewesen ist :) Unter anderem wurde an diesem Nachmittag bewiesen, dass man Walnüsse auch in herzhaften Backwaren verarbeiten kann. Die beteiligten Blogger (hach! Wie gern wäre ich eine davon gewesen!) haben sich kräftig ins Zeug gelegt und tolle Kreationen auf den Tisch gebracht.

Doch ich muss nicht traurig sein, denn auch für die Mitlesenden hat Zorra eine Walnussüberraschung: Ein tolles Gewinnspiel, dass schwerpunktmäßig via Instagram läuft. Wer das Foto einer herzhaften Walnuss-Backware dort postet und mit dem Hashtag #walnussgenuss tagged, hat die Chance auf einen Brotbackautomaten bzw. Walnuss-Überraschungspakete. Walnüsse ... die habe ich am Freitagabend bei "Rudi Rockt" gerade erst als Topping auf einen herbstlichen Beilagensalat mit Birnenspalten gegeben und da finden sich doch sicherlich noch Reste? Genau. Außerdem wartete in meinem Kühlschrank noch ein Stück mittelalter Cheddar auf seine weitere Verwendung. Da gab es doch die Cheese & Walnut Crackers von Savoring time in the kitchen auf der Nachbackliste? Die habe ich auf die in meinem Kühlschrank vorhandene Käsemenge umgerechnet, noch ein wenig mit geräuchertem Paprikapulver gepimpt, dass ich vor kurzem im Asialaden entdeckt habe (optional) und muss sagen, sie passen super zu dem portugiesischen Weißwein, der mich in diesem Herbst wohl etwas länger begleiten wird. Also: Backen wir Kekse? Wir backen Kekse!

Herzhafte Walnuss-Käse-Kekse



Zutaten

75 g Butter
150 g Cheddar, mittelalt
115 g Mehl Typ 550
1/2 TL Salz
1/8 TL Cayennepfeffer
1/8 TL geräuchertes Paprikapulver (optional)
40 g fein gehackte Walnüsse
Meersalz extra

Zubereitung

Die Butter in der Küchenmaschine weich und cremig rühren, den Käse reiben und unterrühren. Mehl und Salz mit den Gewürzen vermischen und unterrühren lassen. Die Walnüsse mit einem großen Messer möglichst fein hacken. Nur kurz unter den Teig heben.

Den Teig in zwei Teile teilen und jeweils zu einer Rolle von ca. 3 cm Durchmesser rollen. Mit Klarsichtfolie einrollen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 175°C Ober- & Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen und nacheinander die Rollen aus dem Kühlschrank holen. Mit einem scharfen Messer jeweils Scheiben von 3 mm schneiden und nebeneinander auf das Blech legen. Mit dem zusätzlichen Meersalz leicht bestreuen und für ca. 8 - 10 Minuten backen. Da die Cracker so klein sind, müsst ihr genau auf euren Backofen achten. Wenn sie außen leicht Farbe bekommen, sind sie eigentlich schon fertig. Bei mir ging das schneller als in 8 Minuten, der Backofen im oben verlinkten Rezept war nach 10 Minuten noch nicht so weit.

Die Kekse auf einem Gitter abkühlen lassen und danach luftdicht in einer Dose verpacken. Halten sich geschützt locker 2-3 Tage - wenn sie nicht vorher bereits vernascht wurden.

Guten Appetit!

Montag, Oktober 26, 2015

Küchenteufel backt: Zimt-Kürbis-Bagels

Gestern gab es ja bereits eine kleine Anleitung, wie ihr euch den Kürbis auch über den Herbst hinaus als Canned Pumpkin auf Vorrat halten könnt. Nun wollen wir ihn auch gleich benutzen!

Das heutige Rezept wurde von Twitter inspiriert. Ich habe ja schon einige Rezepte mit Kürbis in meiner Küche fabriziert und einige auch hier veröffentlicht. Aber dann las ich diesen Tweet hier:
Bagels? Was für eine großartige Idee! Diese gebackenen Kringel liefen mir zum ersten Mal 1998 über den Weg. Ich hatte die erste große Pleite meines Lebens erlebt (nein, man kann sich durch ein BWL-Studium nicht mit einer grundsätzlichen Intelligenz und ansonsten viel Geschnacke durchlavieren *lach*) und machte mich daran, einen weiteren Punkt meiner Zukunftsliste abzuarbeiten. Sehr weit oben stand dort, einige Zeit in New York zu verbringen und im Frühjahr 1998 war es soweit, ich zog für drei Monate zu einer indischen Verwandten nach New Jersey. Bereits am Flughafen hatte ich meinen ersten Kontakt mit einem getoasteten plain bagel with cream cheese und war sofort verliebt. Diese Liebe hält bis heute an, aber irgendwie habe ich es nie geschafft, mal welche zu bloggen. Das wird heute nachgeholt, und zwar saisonal passend in der Kürbis-Variante, die ich bei Ambitious Kitchen entdeckt und ein wenig auf meine Bedürfnisse abgeändert habe.

Was Bagels so besonders macht? Die dicken Hefeteiggkringel mit dem Loch in der Mitte, die vermutlich jüdische Einwanderer aus Osteuropa in die USA mitgebracht haben, stehen zunächst einige Zeit kühl und dürfen dann vor dem Backen in kochendem Wasser sieden. Das sorgt dafür, dass sie im Backofen in Form bleiben und die unverwechselbar harte Kruste erhalten. Am besten schmecken sie immer noch mit cremigem Frischkäse, den man mit diversen Geschmacksrichtungen versehen kann. Klassiker sind Bagels, die mit Mohn, Sesam oder Körnern bestreut sind bzw. Blaubeeren, Röstzwiebeln, Zimt oder Rosinen im Teig haben. Ich muss immer daran denken, wie ich in einem Bagel-Shop an der Wallstreet, der drölfundneunzig verschiedene Varianten von Bagels mit noch mehr unterschiedlichen Cream Cheese-Varianten anboten, ich jedoch einen "plain bagel with plain cream cheese" bestellte. Da wurde die ansonsten immerfreundliche Verkäuferin doch ein wenig patzig: "Aber toasten darf ich ihn noch, oder?"

Zimt-Kürbis-Bagels

 



Zutaten

230 ml lauwarmes Wasser
2 TL Trockenhefe 
75 g Rohrohrzucker
240 g + 180 g Mehl Typ 550 oder 812 
(+ zusätzliches Mehl zur Verarbeitung)
1/2 TL Salz + Salz für das Kochwasser
1 EL "Pumpkin Pie Spice"
1 TL Zimt (für Zimtfans gern +1)
Pflanzenöl
1 verschlagenes Ei

Zubereitung

In einer kleinen Schüssel das Wasser mit der Hefe und dem Zucker vermischen und eine Zeit lang stehen lassen. In einer großen Schüssel das Kürbispüree, 240 g Mehl sowie das Salz und die Gewürze vermischen. Die Hefe-Zuckermischung dazugeben und mit einem Holzlöffel bzw. in der Küchenmaschine mit Knethaken vermischen. Dann die nächsten 180 g Mehl löffelweise hineingeben, bis das Mehl komplett untergeknetet ist. Der Teig sollte nicht mehr klebrig, sondern elastisch und weich sein. Zu einer Kugel formen.

Die Teigkugel kurz herausnehmen, die Schüssel leicht einölen und den Teig abgedeckt an einem warmen Platz aufgehen lassen. Der Teig sollte sich innerhalb einer Stunde quasi verdoppeln. Den Teig mit den Händen zurückkneten und in zwölf Teile teilen. Jeden Teil zu einer Teigschlange rollen und am Ende miteinander verknüpfen, so dass ein Kringel mit Loch entsteht. Ehrlich gesagt: Das bekomme ich nicht hin. Deshalb bin ich dazu übergegangen, mit Daumen und Zeigefinger ein Loch in die Kugel drücken und ein wenig zu bewegen.

Ein Backblech mit Papier auslegen, die Bagels darauf plazieren, mit Plastik abdecken und erneut ca. 20 - 25 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Einen großen Topf mit Wasser auf den Herd stellen, zum kochen bringen und ein klein wenig salzen. Höchstens 2 Bagels zur Zeit ins Wasser geben und jeweils ca. 45 Sekunden von beiden Seiten kochen. Mit einer Schaumkelle herausholen und auf Papiertüchern abtropfen lassen. 

Ein Ei verkleppern, die gekochten Bagels auf dem Backblech auslegen und mithilfe eines Silikonpinsels mit dem Ei bestreichen. Im vorgeheizten Backofen ca. 15 - 20 Minuten backen. Dabei selbst auf den gewünschten Bräunungsgrad achten. Auf einem Rost abkühlen lassen, mit einem scharfen Messer halbieren und mit Frischkäse bestrichen servieren.

Guten Appetit!

Mittwoch, Oktober 21, 2015

Küchenteufels Vorrat: Canned Pumpkin Puree / Kürbispüree & Pumpkin Spice

Es ist Herbst und ich genieße die Vielfalt, die von schleswig-holsteinischen Feldern in meine Küche kommt, in vollen Zügen. Da werden Kartoffeln mit Möhren und Steckrüben gekocht und grob gemantscht, Zwiebelkuchen in den Ofen geschoben und Kürbissuppen geköchelt. Genauso wie die Erdbeeren im Mai / Juni zelebriere ich auch im Herbst die vielen tollen regionalen Angebote. Dazu gehört auch der Kürbis, der in den letzten zehn Jahren immer mehr in das Augenmerk der (Hobby-)Köche und Bäcker geraten ist. Kürbisbrot, Zimt-Kürbis-Schnecken, Pumpkin Pie ... es gibt reichlich mehr Rezepte, als man in dieser kurzen Zeit nachbacken kann. 


In US-Blogs wird häufig auf "canned pumpkin" zurückgegriffen, auf große Konservendosen mit püriertem Kürbis. Abgesehen davon, dass sich mir da ein wenig die Nackenhaare aufstellen, habe ich dieses Produkt auch noch nie bewußt in einem deutschen Supermarkt gesehen. Was bleibt da? Genau, einfach selbst machen. Und es ist denkbar einfach: Kürbis kochen und in gut gereinigte Gläser füllen, danach einkochen und im Laufe des Winters entspannt nach Lust und Laune danach zurückgreifen. Ist es wirklich so einfach? Ja, ist es. Aber für alle, die bisher gar nicht auf diese Idee gekommen sind, möchte ich dieses wirklich einfache "Rezept" - also eigentlich eher die Idee - niederschreiben. Außerdem war hier auf dem Blog in letzter Zeit vergleichsweise wenig los, da ist es doch ein guter Start :)

Zusätzlich wird häufig nach dem sogenannten "Pumpkin Spice" verlangt. Auch dies ist nach einem Besuch im Asia-Laden oder in einer gut sortierten Supermarktecke in wenigen Handgriffen zusammengemischt und kann dann schnell verwendet werden. Ich habe mir einige Rezepte angeschaut und wieder mal meine eigene Mischung erstellt, die in den kommenden Tagen in zahlreichen Rezepten zum Einsatz kommen wird. Ich ahne schon, dass ich davon einige Mengen produzieren werde, bis der Herbst / Winter vorbei ist. Wisst ihr was? Ich freu mich drauf!


Canned Pumpkin Puree / Kürbismus im Glas


Zutaten
1 Hokkaidokürbis
ca. 50 ml Wasser

Zubereitung

Den Kürbis durchschneiden und putzen, d.h. die Kerne und alle haarigen Fasern mit einem Löffel entfernen. Ich gehöre zu den Menschen, die den Kürbis auch gern mit dem Sparschäler von außen grob abarbeiten, obwohl ich dann jedes Mal von Besuchern ein "weißt Du, dass man das nicht machen muss?" zu hören bekomme. Ja, weiß ich. Ich mache es trotzdem.

Den Kürbis in kleine Würfel von ca. 1,5 - 2 cm schneiden und mit einem großen Schluck Wasser in einen kleinen Topf geben. Deckel drauf und zunächst auf mittlerer Stufe erhitzen. Dann die Hitze herunterdrehen und ca. 20 - 30 min. leicht köcheln / dämpfen lassen. Ab und zu den Topf anheben und ein wenig schütteln, aber nicht den Deckel abnehmen. So kann der Kürbis innerhalb des Topfes dämpfen und ihr müsst ihn nicht in zu viel Wasser kochen.

Derweil Gläser nach Wunsch mit heißem Wasser auskochen, mit einem sauberen Tuch abtrocknen und bei ca. 150°C in den Backofen stellen (mindestens 20 min).

Den Kürbis mit einem Kartoffelstampfer oder einem Zauberstab fein pürieren und in die vorbereiteten Gläser abfüllen. Dabei nicht bis oben hin vollfüllen unbedingt darauf achten, dass ihr sauber arbeitet und an den Rändern nichts mehr klebt. Die Deckel in die Spüle legen und noch einmal mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher übergießen. Die Gläser mithilfe eines Spültuches (Vorsicht! Heiß!) fest mit den Deckeln zuschrauben. Abkühlen lassen.

Pumpkin Spice

 


Zutaten

4 TL Zimtpulver
2 TL Ingwerpulver
1 TL gemahlener Piment
1 TL gemahlene Muskatnuss
1/2 TL gemahlene Nelken

Zubereitung

Alle Zutaten vermischen und in einem Gewürzgefäß trocken lagern. Fertig :)

Guten Appetit!

Dienstag, Oktober 13, 2015

Küchenteufels Herbstgetränk: Homemade Apple Cider (non-alcoholic)

Applecider-Karamellbonbons - ich sah sie und wollte sie nachmachen. Doch woher den alkoholfreien Apple Cider bekommen? Dem Internet sei dank fand ich dieses Rezept und hatte ruckzuck meine Zutat fertig. Der Duft stieg mir angenehm in die Nase und noch lauwarm nahm ich mir eine Tasse voll davon mit auf die kuschelige Couch. Und dann holte ich mir noch einen Becher voll. Und noch einen. Okay, ich bin süchtig danach und deshalb erhält dieser selbstgemachte Apple Cider auch einen eigenen Blogbeitrag (die Karamellbonbons liefere ich jedoch nach, keine Sorge!).


Ihr benötigt einen großen Topf, ein Sieb, einen Kartoffelstampfer und ein großes Tuch zum abtropfen. Äpfel gibt es bei uns gerade in sogenannten "Bauernbeutel", 2 kg für gerade mal 2 Euro frisch aus dem Alten Land. Für die Gewürze, die beim kochen eingesetzt werden, habe ich einen dieser großen Teefilterbeutel benutzt. Zimtstangen und Pimentkörner gab es günstig in großen Mengen im Asialaden, das heißt: Der nächsten Runde Apple Cider kann auf den Herd! Allerdings habe ich die Menge ein wenig zurückgenommen, denn sonst schmeckt man kaum noch etwas von den Äpfeln. Wenn ich das Getränk irgendwann einmal über haben sollte, wird daraus als nächstes ein Gelee gekocht. Durch den hohen Zimtanteil schmeckt es ganz herrlich herbstlich / weihnachtlich.

Homemade Apple Cider


Zutaten

2 kg Äpfel (nicht zu sauer, nicht zu süß)
120 g Zucker
3 Zimtstangen
3 EL Pimentkörner, ganz

Zubereitung

Die Äpfel heiß abwaschen und das Kerngehäuse ausstechen. Die Äpfel vierteln und in einen großen Topf geben. Die Apfelspalten mit Wasser auffüllen. Den Zucker dazugeben. Die Zimtstangen und Pimentkörner in ein Säckchen (ich benutze einen großen Teebeutel) füllen und in den Topf geben.

Den Topf auf den Herd stellen und ohne Deckel eine Stunde bei hoher Hitze kochen. Regelmäßig nachschauen, dass nichts überkocht. ggf. Wasser nachfüllen. Einen Deckel auflegen, die Hitze deutlich reduzieren und ca. zwei Stunden leicht simmern lassen. Den Herd abschalten und zugedeckt abkühlen lassen.

Die Gewürze entfernen und die Äpfel mit einem Kartoffelstampfer weichdrücken. Saft und Äpfel durch ein Sieb filtern, die Apfelreste in ein großes Tuch geben. Den Stoff zudrehen und weiteren Saft ausdrücken. Den Apple Cider in heiß ausgespülte Flaschen abfüllen und kühl lagern. 

Serviert wird das Getränk zumeist heiß, entweder pur oder mit ein wenig Karamellsirup. So richtig lecker wird es mit aufgeschlagener Sahne mit etwas Zimt obenauf.


Dienstag, September 15, 2015

Küchenteufel: Tomaten-Hack-Sauce im Salatblatt (hcg-Kur, Phase 2)

Ich freue mich sehr, wenn mir meine älteren Herren auf der Trainingsfläche erzählen: "SIE sind aber schlank geworden!". Okay, von "schlank" bin ich noch ziemlich weit entfernt, aber schön sind solche Komplimente natürlich trotzdem. Wer nachfragt, dem skizziere ich gern die Eckpunkte der hcg-Kur, die dafür gesorgt hat, dass in knapp 1,5 Jahren nun bereits 15 kg verschwunden sind (auf das sie bitte ewig wegbleiben *lach*) und die Standardfrage ist immer wieder: "Und was isst man dann überhaupt?". Total leckere Sachen, wie ich hoffentlich bereits in meinen letzten Blogposts ausführen könnte. Doch euch verlangt nach mehr, wenn ich die Gespräche und Mails richtig deute, und deshalb möchte ich euch hier ein sehr simples, aber doch effektives Gericht vorstellen, bei dem man die KH-Beilage gar nicht vermisst.

Tomaten-Hack-Wrap im Salatblatt

 




Zutaten für 1 Person

120 g reines Rinderhack, mager
1 Tomate
etwas Tomatenmark
Sojasauce
frische Kräuter 
1/2 Schalotte
(die letzten beiden waren bei mir TK "italienische Kräuter")
Mini-Romanasalat

Zubereitung

Die Schalotten fein hacken und in etwas Mineralwasser und Sojasauce glasig dünsten. Die Tomate wasche, würfeln und von den Kernen befreien. Das Hackfleisch in die Pfanne geben, mit etwas Tomatenmark (ungesüßt) würzen und krümelig braten. Die Tomaten und die Kräuter dazu geben. Wer es etwas flüssiger mag, gibt Wasser hinzu. Einkochen lassen und den Herd abstellen.

Den Salat waschen, die Blätter abzupfen und trocken schütteln. Die Hacksauce in einer Schüssel auf den Tisch stellen, die Salatblätter (abgewogen) in eine andere. Jeweils ein Salatblatt längs mit der Hacksauce füllen, ein wenig zum Wrap rollen und aus der Hand essen.

Guten Appetit!

Sonntag, September 13, 2015

Kiellauf 2015 - Finisher! (jetzt mit Fotos)

Ich muss zugeben: Ich würde lieber 2 Spinningstunden und danach noch eine Runde AquaFitness geben, als ein paar hundert Meter zu laufen. "Ich hasse laufen!" ist meine Standardantwort, wenn es um dieses überall zu absolvierende Workout geht. Aber ich hatte Freunden, die endlich mal Sport treiben wollten, genau dies empfohlen, bevor sie sich aufwändig eine Fechtausrüstung etc. anschafften. Im Zuge dessen hatte man hat mich gleich mit zum 6km-Kurzlauf beim Kiellauf angemeldet und kneifen gilt ja nicht. War ja auch noch laaange hin :) Vor 8 Wochen begann das Training mit vorsichtigen 1-2 Runden um den Schrevenpark - und endete 4 Wochen später. Es war einfach zu viel zu tun, sowohl beruflich als auch privat. Tolle Ausrede, mein Papa, der mir sowieso immer nur wenig sportlichen Ehrgeiz attestiert hat, hätte sich sehr amüsiert, dass er als Ausrede herhalten muss.

An diesem Donnerstagabend, nur 2,5 Tage vor dem Lauf, wurde ich langsam panisch, am Freitag nervte ich Kollegen und Chef und Freitagabend begann ich zu laufen. Zum Park und drumherum. Und wieder drumherum. Und wieder drumherum. Irgendwann waren über 6km in der Runtastic-App angezeigt (siehe links) und ich hatte ein gutes Gefühl, dass ich mein persönliches Ziel - Durchhalten! - schaffen könnte.  Am Freitag nachmittag waren wir bereits ab zum Rathausplatz, Startnummer, Transponder und cau-farbenes Laufshirt (lila) abholen. In der Tüte befanden sich sogar die Sicherheitsnadeln für die Startnummer und die Anleitung, wie der Transponder an den Schnürsenkeln befestigt wird - hier wird sogar an die Kleinigkeiten gedacht. Top!

Am Samstagnachmittag dann die Quittung für den spontanen Lauf vom Freitagabend: Schmerzen im Vorderfuß durch Überbeanspruchung. So ein Sch...! Sehnen gekühlt, Fuß geschont (also bis auf eine Spinningstunde ;)) und mir selbst fest die Daumen gedrückt. Natürlich gingen wir trotzdem am Abend ab zur Nudelparty. Dort wurde lecker gegessen, wir haben einige bekannte Gesichter getroffen und leider keinen Schuhgutschein von Zippel's gewonnen. Das weitere Rahmenprogramm inkl. Konzert auf dem Rathausplatz haben wir ausgelassen, denn der Laufbeginn um 9:15 Uhr ist für mich Nachteule keine gute Zeit.

Sich mit "wir sehen uns dann beim Lauf" zu verabreden, war aufgrund der schieren Masse der Menschen wohl keine kluge Aussage, aber alle Teilnehmer, die ich rechts und links wahrnahm, waren ausnehmend gut gelaunt und dies hielt auch während des kompletten Laufs an. Die Zeitmessung begann mit dem passieren des großen gelben Tors (Bild links), das ging aber eher schleichend ... bevor alle plötzlich lospreschten. Ich wußte ja, dass ich nicht die Schnellste bin, aber als schon zu Beginn nur noch eine kleine Gruppe Menschen hinter mir lief, war ich ein klein wenig deprimiert. Auch die Menschen am Straßenrand, die mir zu jubelten, empfand ich zu diesem Zeitpunkt eher als ironisch-sarkastisch. Doch bereits nach dem ersten km begann ich andere Läufer zu überholen und kam mit einigen Läuferinnen ins Gespräch. "Wir schaffen das!" oder "Ganz entspannt bleiben!" war der Grundtenor. Bereits an der Kiellinie freute ich mich über die Musiker, die uns "an das Tempo angepasst" die Mancini-Melodie vom rosaroten Panther spielten, auf Höhe des Aquariums bot ich anderen Läuferinnen meinen Notfall-Proteinriegel an und freute mich am Camp 24/7 über die dort spielende BigBand.

Inzwischen war Jan wieder in mein Blickfeld geraten (er war zu Beginn gleich mit Alex davon gerannt) und kurz vor meinem persönlichen Angstabschnitt, der Reventlouallee, waren wir sogar auf der selben Höhe. Yeah! Die Allee war fies steil, doch ich hielt mein Tempo, auch wenn ich teilweise im Slalom lief, um einige Schüler zu überholen. Das Bild ist vielleicht ein wenig unscharf, aber hey - ich bin jeden Schritt gelaufen! Oben am Berg freute ich mich zum ersten Mal über die Anfeuerungsrufe und Glückwünsche der Passanten am Straßenrand, und an der ersten Trinkstation musste ich feststellen, dass ich nicht gleichzeitig trinken und laufen kann. :)
An der Ecke Beselerallee / Holtenauer wartete ein Moderator und die Holtenauer selbst wurde zur Jubel- & Feiermeile der Kieler. Es gab Getränkestrände, Musik aus großen Boxen, eine fein sprühende Dusche und immer wieder Menschen, die ganz lieb aufmunternde und anfeuernde Kommentare abgaben. Jan und ich liefen ganz entspannt und konnten tatsächlich während des Laufes Fotos schießen, mit Leuten reden und natürlich twittern. 


Die Mittelstraße hoch war nach der fiesen Steigung in der Reventlouallee auch kein Problem mehr, das Stück am Schrevenpark entlang war quasi Heimspiel und dann kam dieses hübsche Ding links, das besagte: Nur noch 1 km zu laufen! Witzig auch die Menschen am Lessingbad, die uns lautstark anfeuerten: "Nur noch ... ääähhh .... ganz kurz auf jeden Fall!" Runter zum Rathaus sollte es dann nur noch abwärts gehen, doch oh weh - der Schnürsenkel war offen! Doch tatsächlich war es kein Problem für mich, gleich wieder loszulaufen und weiter in meinem Tempo zu bleiben. Der "Zieleinlauf" war dann wirklich super - die Leute am Rand waren ehrlich begeistert und jubelten mit den Cheerleadern um die Wette. Sogar ein "Daaaani!" gab es von einer meiner Spinningmädels :)

Meine Zeit laut Transponder auf der Website des Killaufs: 48:57 min für 6 km. Es gab eine Finisher-Medaille für jeden von uns und Getränke & Obst. Alex, der natürlich erheblich schneller angekommen war, holte uns am Ziel ab und überschüttete uns mit Komplimenten. Danach haben wir noch Malte und einigen anderen Leuten, die beim 10,5km-Laufe dabei waren, zugejubelt. Auf dem Weg zurück nach Hause sahen wir in der Holtenauer Strasse dann die wackeren Menschen, die am Halbmarathon teilnahmen. Ich habe höchsten Respekt vor all diesen Menschen und wir nahmen uns die Zeit, ebenfalls noch 10 - 15 Minuten Beifall zu klatschen und Anfeuerungsrufe hinterherzujagen. So langsam wuchs in mir das Gefühl: Das machen wir wieder! Vielen Dank dem Team vom Kiellauf für die Orga und die Durchführung der Veranstaltung. Danke allen Teilnehmern, die sich gegenseitig aufgemuntert und gestärkt haben, und natürlich vielen vielen Dank allen, die am Strassenrand standen und mit Ratschen, Vuvuzelas, Klatschen oder Rufen dafür gesorgt haben, dass aus diesem Lauf ein echtes Erlebnis wurde.

Donnerstag, September 03, 2015

Küchenteufel: Steinpilzrisotto im Glas (Zutatenmischung zum verschenken)

Die tolle "Post aus meiner Küche"-Aktion ging in eine aktuelle Runde und dieses Mal hieß es: "Sommer im Glas". Natürlich dachte ich sofort an Marmeladen, Pesto, Chutneys und Co., aber was, wenn diese Sachen unterwegs verderben? Oder das Gegenüber davon schon reichlich im Keller stehen hat? Etwas kreatives musste her, und da fiel mein Blick auf die große Packung getrockneter Steinpilze, die ich vor kurzem erworben hatte und die prima für Steinpilzöl und Steinpilzrisotto-übers-ganze-Jahr geeignet sind. Ob man damit etwas machen könnte? Risotto zum mitnehmen, sozusagen? Bei joinmygift entdeckte ich das Rezept für ein Steinpilzrisotto im Glas inkl. Kochanleitung zum download. Aber Achtung: Das sind die Originalangaben.

Ich habe ein wenig daran gedreht, da ich es nicht mag, wenn Pinienkerne direkt in die Flüssigkeit kommen. Also habe ich sie in der Mischung weggelassen, dafür den Steinpilz- und den Tomatenanteil ein wenig erhöht. Nach einem ersten Selbsttest, der positiv ausfiel, habe ich also für meinen Tauschpartner ein hübsches Glas aufgefüllt und verschickt. Solltet ihr dringend nachmachen, ist nämlich ein wirklich tolles Geschenk aus der Küche! Am besten eignet sich ein 400ml-Glas, bekommt man problemlos im Supermarkt, im Haushaltswarenladen und natürlich bei Amazon. Passend dazu habe ich eine neue Kochanleitung geschrieben, die ihr euch hier herunterladen könnt: Kochanleitung für Steinpilzrisotto.

Risotto mit Steinpilzen und getrockneten Tomaten (Mischung im Glas)

 


Zutaten für das Glas

400 g Risottoreis
1 EL Rosmarin, getrocknet & grob gehackt
25 g getrocknete Steinpilze
45 g getrocknete Tomaten, klein geschnitten

Zubereitung

Ein 400ml-Glas heiß ausspülen und gut abtrocknen. Ca. die Hälfte der Reismenge einfüllen und kräftig auf ein Holzbrett klopfen, um sie zu verdichten. Den Rosmarin und die Steinpilze einfüllen. Mit 2-3 EL Reis auffüllen. Die getrockneten Steinpilze in Streifen und dann in Würfel schneiden. In das Glas füllen und mit einem sauberen Löffel gut festdrücken. Den Rest des Glases mit dem restlichen Reis auffüllen und gut verschließen.

Ihr wollt gleich loslegen, das Risotto zu kochen? Na dann - hier ist die Anleitung:

Zutaten für das Risotto

Olivenöl 
3 Schalotten 
1,5l Brühe (Gemüse, Huhn oder Rind), erhitzt 
ggf. Weißwein zum abschmecken 
ca. 100g Parmesan, gerieben 
10g Pinienkerne, grob gehackt 

Zubereitung 

Die Brühe erhitzen und auf kleiner Stufe warm halten. Die Schalotten fein hacken und in einer weiten Pfanne mit etwas Olivenöl glasig anbraten. Die Zutatenmischung hinzugeben und bei mittlerer Hitze fleißig unterrühren. Mit einer großen Suppenkelle 1-2 Löffel voll Brühe in die Pfanne geben und weiter rühren, bis die ganze Flüssigkeit eingesogen wurde. Immer wieder heiße Brühe nachgeben und rühren, bis die Brühe aufgebraucht ist. Auf diese Weise wird der Reis schrittweise gar. Ein Schuss Weißwein gibt weiteren Geschmack. Mit Salz & Pfeffer abschmecken. Am Ende den Parmesan unterrühren und die gehackten Pinienkerne darüber streuen. Auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit einem Glas Weißwein servieren.

Mittwoch, September 02, 2015

Küchenteufel: Kalbsrückensteak mit Kräuterkruste und Kohlrabi-Orangen-Gemüse (hcg-Kur, Phase 2)

Wer sich auf die Stoffwechselkur einlässt (oder 21-Tage-Kur oder hcg-Kur oder wie auch immer ihr sie nennen wollt), kann sich schnell langweilen. Vormittags etwas Obst, Mittags eine Proteinquelle mit Salat und abends eine Proteinquelle mit Gemüse. Da brät man sich abends irgendwann nur noch schnell etwas Putenbrust und dazu ein paar Champignons oder mischt Hüttenkäse mit geraspelten Gurken. Laaaaaangweilig!

Dass es nicht so sein muss, möchte ich mit Rezepten zeigen, die Phase-2-konform sind, aber natürlich für Normalesser ganz schnell umgewandelt werden können. Hier ist es das Kalbsrückensteak mit Kräuterkruste von Johann Lafer. Ich habe die Kräuterkruste einfach entschärft, in dem ich Butter und Brotkrumen weggelassen habe. Außerdem habe ich den Spitzkohl durch Kohlrabi ersetzt.

Kalbsrückensteak mit Kräuterkruste und Kohlrabi-Orangen-Gemüse

 



Zutaten für 2 Personen

2 Kalbsrückensteaks à 150g
je 1 TL Rosmarin, Thymian, Schnittlauch und Petersilie, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1/2 Schalotte, fein gehackt
240 g Kohlrabi, geputzt und in Würfel geschnitten
2 EL plus 100 ml Gemüsefond
Petersilie, fein gehackt
2 EL Orangensaft
1 EL Kräuterfrischkäse, extra fettarm (0,2%)

Zubereitung

Für die Kräuterkruste alle Kräuter, den Knoblauch und die Schalotte fein hacken und in einer kleinen Schüssel vermischen. Die Feuchtigkeit der Zutaten sorgt dafür, dass sich eine schöne Masse bildet. Wer nicht so strikt ist, kann ein wenig geriebenen Parmesan untermischen. Beiseite stellen. Den Backofen auf 120°C vorheizen.

Derweil in einem kleinen Topf die Kohlrabi in 2 EL Gemüsefond andünsten. Nach und nach mehr Fond, sowie den Orangensaft hinzugeben. Die Petersilie hacken und darüber streuen. Die Flüssigkeit einköcheln lassen, am Ende einen Esslöffel mageren Kräuterfrischkäse hnzugeben.

Eine Grillpfanne hoch erhitzen und die Kalbsrückensteaks von beiden Seiten kurz, aber heftig anbraten. Dann schnell mit der Kräuterkruste bestreichen und in den Backofen geben, kurz überbacken lassen.

Die Kalbsrückensteaks mit dem Gemüse anrichten.

Guten Appetit!


Montag, August 31, 2015

Küchenteufel indisch: Pistazien-Safran-Kulfi (Eiscreme!) #eisevent

Wenn ich an die indische Küche denke, dann denke ich an großartige Gewürze (und -mischungen), tolle Snacks und an zuckersüße Desserts. Genau das Richtige für mich als Snackmonster und Süßschnabel. Ist es da nicht überaus praktisch, dass eine meiner Tanten in eine Familie von Süßwaren- & Snackproduzenten mit kleinen Läden in ganz Bombay eingeheiratet hat? :) Wann immer ich in Indien bin, versäume ich es nicht einen Tag, dort zumindest irgendetwas Kleines dort zu essen. Ich glaube, ich käme sonst auch in Teufels Küche - was man daran sieht, dass wir heiße Snacks auch einfach mal ungefragt zu Mittag von einem Lieferjungen vorbeigebracht bekommen. Aber warum all diese Einleitung? Weil ich euch vorstellen will, was für mich an heißen Tagen vor Ort auf keinen Fall fehlen darf: Kulfi.

Eiszeit - Das Eisevent vom 1.8. bis 31.8.

Kulfi einfach nur als "Eiscreme" zu bezeichnen, würde diesem Dessert mit Sicherheit nicht gerecht werden. Es ist viel cremiger, einfach voller im Geschmack. Die ohnehin schon sehr reichhaltige (sprich:fette) indische Milch wird so lange langsam eingekocht, bis nur noch die Hälfte bleibt - dadurch karamelisiert die Laktose in der Milch. Wer sich den Weg verkürzen will, benutzt eine Mischung aus gesüßter Kondensmilch, Trockenmilch und Sahne, die ich euch sicher ebenfalls nochmal vorstellen werde. Ich muss gestehen - auch einige meiner Tanten machen es zu Hause so und es schmeckt wirklich gut. Aber heute gibt es das Original, damit die Geschmacksknospen auf der Zunge tanzen können, und das werden sie, versprochen. Meine Recherche führte mich zu The Guardian - How to make the perfect kulfi und damit war ich wirklich sehr glücklich. Aber Achtung! Es kann einige Stunden dauern, bis die Milch soweit ist. Wer darauf keine Lust hat, wartet einfach auf meine Variante des ersten verlinkten Rezepts.

Nur eingekochte Milch einzufrieren wäre ja jetzt eher langweilig. Deshalb kommen je nach Wunsch noch Rosensirup, Kardamom, getrocknete Früchte, Mangopüree oder wie in meinem Fall frische Pistazien und Safranfäden. Alles wird in kleine metallische Formen gefüllt (die ich mir beim letzten Besuch mitgenommen habe) und eingefroren. Selbstverständlich kann man Kulfi auch ohne diese Förmchen machen, z.B. in einer Pastetenform oder einfach in Schälchen in Wunschgröße. Ich esse sie am liebsten einfach pur, gern werden dazu in irgendeinem fies-süßem Sirup (meist Rosensirup) angedickte, kurz geschnittene Vermicellinudeln (Faloodah) gereicht. *urgs* ;)

Warum ich euch dieses Rezept gerade jetzt vorstelle? Das hat zwei Gründe. Zum einen habe ich mir bei meinem letzten Indienurlaub im April fest vorgenommen, endlich mal mehr von dem zu verbloggen, was mir quasi in die Wiege gelegt wurde und ich wirklich sehr liebe - meine kleine indische Küchenwelt. Außerdem - und hier kommt der Zeitaspekt ins Spiel - hat die liebe Simone von der S-Küche ein Eis-Blogevent ausgerufen, an dem ich mich gern beteiligen möchte. Auch, um dort vielleicht ja den Hauptpreis abzuräumen, eine ganz großartige kompressorbetriebene Eismaschine. Also drückt mir die Daumen :) Aber ich freue mich auch, auf diese Weise ein wenig einen "Tritt in den Hintern" bekommen zu haben, dieses Rezept endlich mal in Wort und Bild für euch zu veröffentlichen. Mehr indische Rezepte folgen, ganz sicher!

Indisches Kulfi mit Pistazien und Safran

 


Zutaten

1,25 - 1,5l fette Milch
75g Demerarazucker
1 Prise Salz
0,1g Safranfäden 
(ein wenig als Deko behalten)
ggf. etwas Kardamom
50g gehackte Pistazien
etwas Öl

Zubereitung

Die Milch in einen kleinen Topf geben und auf mittlerer Hitze unter ständigem rühren zum kochen bringen. Merkt euch, wie hoch der Füllstand des Topfes ca. ist. Die Hitze stark reduzieren und weiter simmern lassen. Dabei regelmäßig umrühren, die Reste von den Topfwänden kratzen und immer wieder unterrühren. Das kann locker vier Stunden dauern! Deshalb am besten dann herstellen, wenn ihr eh vorhabt, einiges in der Küche zu erledigen (Brühe selbst herstellen, Marmelade einkochen, Kuchen backen), denn ihr solltet euch nicht zu weit vom Topf entfernen. 

Wenn das hinter euch liegt, passiert eigentlich nicht mehr viel: Den Zucker, Salz und Safran (wer mag: Kardamom, aber wirklich nur wenig!) unterrühren und weitere fünf Minuten köcheln lassen. Den Herd abschalten und die Flüssigkeit etwas abkühlen lassen. Derweil Pistazien hacken, die Förmchen oder ein Gefäß nach Wahl von innen etwas einölen und mit den Pistazien ausstreuen. ggf. einige gehackte Pistazien als Deko zurückhalten. Was übrig bleibt, einfach unter die Masse rühren und diese langsam in die Behälter füllen. Mindestens sechs Stunden einfrieren. Um sie sauber wieder aus den Förmchen bekommen, stellt man sie am besten kurz in richtig heißes Wasser, dann gleiten sie fast wie von selbst heraus. Mit den Nüssen & übriggebliebenen Safranfäden garnieren und servieren.

Guten Appetit!

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