Dienstag, September 27, 2016

Küchenteufels Backstube: Banana-Oat-Frühstücksmuffins

Kaum hat die Temperatur ein wenig nachgelassen, darf der Backofen wieder auf vollen Touren laufen. Muffins wollte ich backen, weil das Muffinbackblech mir beim Aufräumen sehr aufdringlich direkt vor die Füße gefallen ist. "Benutz´mich!" schien es auf diese Weise zu rufen, und ich stellte es gar nicht erst wieder zurück in den Schrank. Doch wenn ich 12 Muffins backe, dann werde ich auch 12 Muffins essen (evtl. teile ich noch mit Alex und zwangsläufig auch mit einem Kater, also: 10 Muffins essen). Nee, nicht klug. Deshalb wartete ich doch lieber auf die nächste Einladung inkl. "bringt gern was mit", und sie kam. Natürlich auch gleich mit einer kräftigen Herausforderung: Möglichst glutenfreie, trotzdem leckere Speisen sollte ich doch bitte zum großen Frühstücksbuffet mitbringen. Haferflocken seien jedoch erlaubt, nur kein Weizengluten.

Okay, mal kurz in der Nachbackliste gestöbert und die Vorratsschränke geplündert. Im Kühlschrank befand sich griechischer Joghurt, zwei Bananen waren auch schon sehr reif und Chocolate Chips sind eh immer da. Neben 2-3 anderen Zutaten war also tatsächlich alles im Haus, um die "Banana Oat Greek Yoghurt Muffins" von Running with Spoons zu backen. Ich kann sagen: Sie kamen wirklich hervorragend an und deshalb teile ich gern meine Variante dieser Muffins mit euch! Und nicht nur mit euch, sondern auch mit Zorra von kochtopf.me. Die feiert nämlich tatsächlich schon ihren zwölften Bloggeburtstag (das ist ja sogar älter als meins!) und wünscht sich daher#muffinszumzwoelften
Da ich vermute, dass die Dichte an bunten, cremigen Cupcakes ziemlich hoch wird, passt mein eher gesunder, trotzdem süßer Frühstücksmuffin sicherlich gut dazu, quasi als leichter Gegenpart zu all den Leckereien. Ein Banner gibt´s natürlich auch:

Geburtstags-Blog-Event CXXIV - Muffins (Einsendeschluss 15. Oktober 2016 - Icons made by Freepik from www.flaticon.com)

Aber nun, ran ans Rezept, das übrigens nicht nur ohne Mehl, sondern auch ohne Öl oder anderes Fett auskommt. Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen interessant. Vegan ist es natürlich nicht, weil Fett und Kleber von Milchprodukten und Eiern stammen.

Frühstücksmuffins mit Bananen, Schokolade und Haferflocken

 



Zutaten

250 g griechischer Joghurt (Vollfett)
2 reife Bananen
2 Eier
1/2 TL Vanilleextrakt
170 g Haferflocken 
30 g brauner Zucker
2 TL Weinsteinbackpulver
85 g Chocolate Chips

Zubereitung


  1. Den Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze aufheizen und das Muffinbackblech mit Papiermanschetten oder Silikonförmchen auslegen.
    1. b Wer keine reifen Bananen hat, legt sie einfach in den Backofen, bis sie braun geworden sind (kleiner Tipp am Rande).
  2. Alle flüssigen Zutaten (Jogurt, Eier, Bananen, Vanilleextrakt) miteinander vermischen.
  3. Haferflocken, Zucker und Weinsteinbackpulver vermischen und löffelweise zum Teig geben.
  4. Am Ende ca. die Hälfte der Schokodrops dazu geben und unterheben.
  5. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen, dann die übriggebliebene Schokolade auf den Muffins verteilen.
  6. Im Backofen ca. 15, maximal 20 Minuten backen. Der Holzstäbchentest zeigt auch hier wieder, ob die Muffins durch sind.
  7. Abkühlen lassen und genießen.

Guten Appetit!

Sonntag, September 25, 2016

Küchenteufel im Sommer: Gurken-Hummus-Sandwichrollen (vegan)

Es wurde noch einmal richtig warm im Spätsommer 2016. Das war natürlich eine feine Sache, ich konnte sogar noch einmal in der Ostsee, beziehungsweise in der Kieler Förde baden. Allerdings war es damit auch zu warm, um etwas anderes zu kochen oder zu backen als hier schnell mal einen Salat oder dort ein fixes Sandwich. Sprich: Totentanz hier auf dem Blog. Ich leiste hiermit Abbitte und bringe als Rückkehrgeschenk einen kleinen Snack mit, der nicht nur fix gemacht ist (quasi nur vier Zutaten), sondern auch auf Buffets einen richtig guten Eindruck hinterlässt (für euch bereits getestet). Obendrein ist es auch noch vegan, für den einen oder anderen ja vielleicht ebenfalls interessant.

Ausgangspunkt des Ganzen war "Noa", bzw. deren Hummus mit Kräutern. Zu dem kam ich wie die Jungfrau zum Kinde. Vor einiger Zeit hatte ich mir die Brandnooz Cool Box bestellt und eine Packung eines veganen Linsen-Curry-Aufstriches gezogen. Mißtrauisch, wie ich als indisches Kind beim Wort "Curry" sofort werde, wurde vorsichtig ein Karottenstick hineingedippt und was soll ich sagen: Verflucht lecker. Und sehr dicht an dem, was ich in Indien von meiner Oma vorgesetzt bekommen habe. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigte mir, dass auch nur so viel drin ist, wie nötig ist, also keine extra Aromen, Konservierungsmittelchen etc. 

Begeistert davon beguckte ich die Website, entdeckte die Möglichkeit, sich für den Test der kompletten Produktpalette zu bewerben, kurz die Daten eingegeben und tatatata ... ein gut gekühltes Päckchen landete bei mir und danach bei einem geselligen Abend mit Cocktails und viel Gelächter auf dem Tisch. Ein Becher Hummus mit Kräutern wurde jedoch nicht vertilgt und musste nun endlich verbraucht werden. Dazu kam die Einladung zu einer vegan lebenden Freundin, zu der ich gern Buffetbeiträge beisteuere. Mir war vor einiger Zeit diese Gurken-Frischkäserollen von Christina´s Cucina über den Weg gelaufen, aber irgendwie war mir der Frischkäse zu "fett" (die Bilder sind teilweise mit Frischkäse gemacht). Die Idee an sich gefiel mir jedoch weiterhin, deshalb nun die Variante mit Hummus statt Käse, die ich deutlich lieber mag. Ihr dürft aber natürlich gern Frischkäse verwenden - dann ist das Rezept selbstverständlich nicht mehr vergan.

Also habe ich im türkischen Supermarkt um die Ecke ganz dünnes Lavash-Brot besorgt (vegan), eine Gurke dünn gehobelt und mit Salz bestreut und dann aus all diesen Zutaten tolle Rollen erstellt. Natürlich könnt ihr gern euren eigenen Hummus benutzen oder wartet auf mein Rezept, das sicherlich auch irgendwann auf diesem Blog auftauchen wird. Bis dahin muss die Fertigvariante reichen. Ich wünsche euch viel Spaß beim nachmachen und reuelosen Vernaschen!

Sandwich Rolls mit Gurken und Kräuterhummus

 



Zutaten

dünnes Lavashbrot (oder jedes andere dünne Fladenbrot)
1 Packung Noa Kräuterhummus
1 Gurke
Salz

Zubereitung

  1. Die Gurke schälen oder heiß abwaschen, fein hobeln und mit genügend Salz bestreuen. 
  2. 20 Minuten stehen lassen und das ausgetretene Wasser abgießen.
  3. Eine erste Scheibe dünnes Fladenbrot aus der Tüte nehmen (schnell verschließen, trocknet sonst aus), dünn mit dem Hummus bestreichen. Einen Rand freilassen.
  4. Ca. 1/3 der Gurken auf dem bestrichenen Brot nebeneinander schichten.
  5. Auf der bis zum Ende beschmierten Seite beginnen, die Rolle sehr eng aufzurollen.
  6. Die Rolle mit der Naht nach unten ablegen und mit einem sehr scharfen Messer buffettaugliche Stücke abschneiden.
  7. ggf. mit Zahnstochern fixieren, auf Platten ablegen.

Ich empfehle, die Rollen im Laufe der kommenden Stunden zu essen, weil das Brot sonst zu sehr durchweicht. Tagsüber für den Abend vorbereiten ist noch okay, über Nacht würde ich sie nicht lagern. Wie schon gesagt, kann man den Aufstrich und auch den Belag fröhlich nach eigenem Gusto durchtauschen, die Variante mit Kräuterhummus und Gurken bleibt jedoch mein Favourit.
 
Hinweis: Für diesen Blogbeitrag wurde ich nicht bezahlt. Ich bekam lediglich als Privatperson eine nette Probierpackung Noa-Produkte, für die ich einen kleinen Fragebogen ausfüllen sollte. Dass ich darüber blogge und es verlinke, ist meiner eigenen Begeisterung geschuldet :)

Guten Appetit!


Mittwoch, August 17, 2016

Küchenteufels Backstube: Saftiger Zitronenkuchen wie bei Starbucks (Copycat)

Ich mag Kuchen. Ach Unsinn - ich liebe Kuchen! Und da bin ich vor allem ein Fan von Rührkuchen. Einem kleinen Stück von Mamis Apfelkuchen kann noch viel weniger widerstehen als zum Beispiel Sahnetorte *uff* Deshalb stürze ich mich bei Kuchenbuffets auch immer zuerst auf die Schoko- oder Marmorkuchen. Aber ach! Wir häufig hat man dann so ein furztrockenes Stück im Mund, dessen Krümel einen Hustenreiz auslösen. Und auch der Geschmack ist oft eher Kabapulver oder Plastikzitrone ... was irgendwie unbefriedigend ist, wenn man sich schon auf die zusätzlichen Kalorien eingelassen hat, aber dann keinen Lustgewinn bekommt.

Vor einigen Jahren war ich in Gesellschaft irgendwo auf der Welt bei Starbucks (ich selbst trinke keinen Kaffee, komme da also nur selten vorbei) und mir stand der Sinn nach Kuchen. In Klarsichtfolie eingewickelt lang dort ein dickes Stück Zitronenkuchen in der Auslage und auch wenn der Preis locker die Zutaten für zwei komplette Bleche Zitronenkuchen wert war, lockte mich dieses Sück Kuchen mehr als aufwändige Cupcakes etc. Ich wickelte den Kuchen aus, biss hinein - und war im Zitronenkuchenhimmel! Saftig, zitronig, fluffig und trotzdem ein wenig "klitschig", es war einfach perfekt! Danach habe ich eine ganze Weile mit unterschiedlichen Rührkuchenrezepten experimentiert und ganz passable Kuchen produziert, aber eben nichts vergleichbares wie dieses Aha!-Erlebnis bei Starbucks. Woran könnte es liegen? Was ist euer Geheimnis, Starbucks? Dank Averie kenne ich nun das Geheimnis (eigentlich sind es sogar zwei!): Griechischer Joghurt und Zitronenextrakt. Also nicht Zitronensaft, und auch nicht Zitronenaroma oder Zitronenöl, sondern hochkonzentrierter Zitronenextrakt. Also flugs im Netz gesucht, in einem britischen Shop bestellt und los ging´s mit der Kuchenbäckerei. Was soll ich sagen? Saulecker! Deshalb möchte ich dieses Copycat-Rezept - ein wenig für mich abgewandelt - auch gern mit euch teilen. Natürlich kann man sich diesen Zitronenextrakt auch selbst ansetzen, und das werde ich sicherlich auch demnächst mal. Aber ich wollte erstmal wissen, wie zitronig es in der gekauften Variante ist und ich kann euch sagen: Sehr zitronig!

Zitronenkuchen, fluffig wie bei Starbucks

 


Zutaten

3 große Eier
200 g Zucker
250 g griechischer Joghurt, hohe Fettstufe
120 ml Rapsöl
2 Esslöffel Zitronenzesten, ungewachst
2 Esslöffel Zitronenextrakt
200 g Mehl Typ 405
2 TL Backpulver
1 TL Salz

für den Guß:
120 g Puderzucker (oder mehr)
3 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Kastenkuchenform einfetten. Im Kühlschrank parken.
  2. In einer großen Schüssel Eier und Zucker aufschlagen, bis die Farbe hellgelb geworden ist. Dann den Joghurt hinzufügen und weiter vermischen.
  3. Langsam das Öl, die Zitronenzesten und den Zitronenextrakt unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
  4. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und über den Teig sieben. Unterrühren. 
  5. In die vorbereitete Form füllen und im vorgeheizten Backofen ca. 50 min backen.
  6. Ab der 40. Minute immer mal wieder nach dem Kuchen schauen und ggf. vor Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, falls er obenauf schon zu dunkel geworden ist. Der altbekannte Holzstäbchentest zeigt euch, ob er in der Mitte bereits durch ist.
  7. Kuchen abkühlen lassen.
  8. Puderzucker und Zitronensaft klümpchenfrei verrühren und den Kuchen damit bestreichen.

Guten Appetit!





Freitag, August 05, 2016

Küchenteufels Blechkuchen: Hessischer Schmandkuchen mit Zimt-/Zuckerbelag nach Mario Kotaska

Ich liebe meine Facebook-Blogger-Gruppen. Sie produzieren quasi permanent Nachschub von Rezepten, die ich am liebsten sofort nachbacken oder kochen will. Eines dieser Rezepte war der Nordhessische Schmandkuchen nach Mario Kotaska von Maltes Kitchen. Gesehen, gespeichert und mit ein wenig Zeitabstand dann auch endlich gebacken. Da es ein Geburtstagsmitbringsel werden sollte, konnte ich mich nicht entscheiden - den im Rezept eingeplanten Zimtzucker drüber, oder doch diese lustigen bunten Zuckerstreusel (aka "Funfetti"), die ich extra für solch einen Anlass vor kurzem erworben habe? Kurz überlegt, schnell entschieden: 50/50 :D Der Kuchen macht vor allem deshalb so viel Spaß, weil er nicht so süß ist. Die Kombination aus Schmand und Zitronensaft / -schale sorgt für ein erfrischendes Kuchenerlebnis, die Zucker/Zimt-Mischung bringt aber wieder Süße und Geschmack. Klasse Kuchen! Ich habe für die Menge abgeriebener Zitronenschale & -saft zwei unbehandelte Zitronen benötigt.

Ein Problem hatte ich noch: Wie groß ist "ein Blech"? Ich habe schon zu häufig das "normale Standardblech" benutzt, um dann festzustellen, dass die Fläche zu groß und der Rand zu niedrig ist. Deshalb habe ich mich irgendwann auf diese "Fettpfannen" bzw. Kuchenformen mit hohem Rand verlegt und auch dieses Mal den Teig in eine solche Form gefüllt. Was soll ich sagen? Es wurde ganz schön hoch! Ich hatte ein wenig Sorge, dass ich die Schmandmasse, die erst im zweiten Backvorgang auf den Teig kommt, nicht unterbringen könnte, deshalb habe ich den Teig einfach kurzerhand nach dem Backen mit einem Silikonteigschaber ein wenig heruntergedrückt :D Tatata - schon passte die Schmandmasse. Allerdings musste ich die Backzeit ein wenig anpassen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, benutzt einfach das ganz normale Blech. Beim Posten des Bildes auf Facebook kam gleich ein Kommentar: "Das ist doch das Rezept meiner Mama!". Hm. Laut Malte ist es von Mario Kotaska in seinem Buch "Street Food" abgedrukt. Wahrscheinlich zeigt die Regionalbezeichnung ("nordhessisch"), dass es ein überliefertes Rezept ist, auf das eh niemand so richtig sein compyright setzen kann. Ich bleibe also erstmal bei Herrn Kotaska. Aber nun, das Rezept. Viel Spaß beim nachbacken!

Nordhessischer Schmandkuchen nach Mario Kotaska

 



Zutaten

für den Boden
300g weiche Butter
200g Zucker
1 Pr. Salz
6 Eier
2 EL abgeriebene feine Zitronenschale
7-8 EL Zitronensaft
300 g Mehl Typ 405
3 TL Weinsteinbackpulver

für den Belag
5x Schmand à 250g
125 g Zucker
2 Eier
5 EL Speisestärke
3 EL Zitronensaft
1 EL Zitronenschale, fein gerieben 

Zimt/Zucker-Mischung nach Bedarf
Funfetti

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit Butter ausstreichen (dann gibt es einen karamellisierten Geschmack) und zur Seite stellen.

Butter, Zucker und Salz in der Küchenmaschine mit dem Schneebesen schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Nach und nach die zimmerwarmen Eier dazugeben und schlagen lassen, bis die Masse sich deutlich vergrößert hat und heller geworden ist. Unterwegs auch noch die Zitronenschale und den Zitronensaft löffelweise dazugeben. Mehl und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen und ebenfalls löffelweise zum Teig geben.
Wenn das Mehl sich gut aufgelöst hat, den Teig in die Backform geben und glattstreichen. Ca. 20 Minuten (normales Backblech) bzw. 25-30 Minuten (hohe Backform) im unteren Bereich des Ofens backen.

Währenddessen die Schmandmasse zubereiten: Alle Becher mit dem Zucker und den Eiern in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine (Schneebesen) vermischen. In einer kleinen Schüssel den Zitronensaft, die -schale und das Stärkemehl miteinander vermischen, bis es keine Klümpchen mehr gibt. Langsam in den Schmandteig fließen lassen.

Nach Ende der Backzeit den Kuchenboden herausholen und direkt die Schmandmasse darauf verteilen. (Hier musste ich den hochgekommenden Kuchen ein wenig nach unten drücken *lach*) Erneut bei 170°C backen, auch hier wieder je nach Backform 10 bzw. 20 weitere Minuten backen. Mir hat geholfen, dass ich ein wenig am Backblech gerüttelt habe. Wenn es euch noch zu flüssig vorkommt, lieber noch ein wenig drinlassen.

Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und gleichmäßig mit der Zimt-/Zucker-Mischung bestreuen. Wieviel? Das ist abhängig von eurem eigenen Geschmack!

Guten Appetit!

Mittwoch, Juli 27, 2016

Küchenteufels sommerliche Backstube: Zitronenzuckerkekse

Kaum kommt in Kiel die Sonne raus, liege ich mit einer Erkältung flach. Ach, was sage ich, nix Erkältung: Ein tödlicher Männerschnupfen ist es, der mich aufs Sofa wirft. Und während vor dem Fenster die leicht bekleideten Menschen eisschleckend vorbeiziehen, suche ich nach mehr Socken und einer Wolldecke. Für meinen Netflix-Serienmarathon sollte es aber auch etwas frisch aus dem Backofen geben, vorzugsweise mit Zutaten, die bereits im Haus sind, zum Beispiel die unbehandelte Zitrone, die bereits seit dem Wochenende durch die Küche kullert. Da waren doch noch solch zitronige Kekse in der Nachbackliste? Jepp, bei baked by rachel waren sie zu finden, angeblicht "soft & chewy" und aufgrund der Ruhezeit, die vor dem Backen eingeplant ist, auch perfekt für Erkältungskranke, die zwischendurch ihren Akku wieder aufladen müssen. Im Orginalblogpost wird der Teig mit "medium scoops" portioniert. Ich wollte nun nicht extra Eisportionierer kaufen, deshalb hab ich mich bei Mel´s Kitchen Café darüber informiert und herausgefunden, dass man ca. 35g schwere Teigbällchen herausbekommt. Na, das hilft mir doch schon mal kräftig weiter. Außerdem hatte ich den Eindruck, meine Kekse könnten irgendwie "zitroniger" werden. Da ich von einer vorher mal übriggebliebenen Zitrone die Schale schon einmal abgeschält und mit Zucker in ein Glas gegeben hatte, stand in meiner Küche selbstgemachter "Zitronenzucker". Wer das nicht hat, darf auch gern die Kaufvariante aus dem Supermarkt benutzen, oder einfach ein wenig Zitronenzuckerguß verwenden. Also auf ins Backvergnügen!

Zitronige Zuckerkekse


Zutaten

115 g weiche Butter
200 g Zucker
1 Ei
Zesten einer unbehandelten Zitrone
2 EL Zitronensaft
1/2 TL Vanilleextrakt
250 g Mehl
1/4 TL Salz
1 TL Backpulver
50 g Zitronenzucker

Zubereitung

Die Butter und den Zucker so lange schlagen, bis die Masse cremig-breiig und vor allem fast weiß geworden ist. Dann nach und nach Ei, Zitronenzesten, Vanilleextrakt und Zitronensaft dazu geben. Mehl, Salz und Backpulver vermischen und löffelweise dazugeben. Rühren lassen, bis der Teig keine Klümpchen mehr vorweist. Den Teig in eine kleinere Schüssel umfüllen, abdecken und für ca. 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen (oder über Nacht).

Zur Weiterverarbeitung den Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen und 50 g Zucker in eine kleine Schale füllen. Im Orginalrezept wird der Teig mit einem "medium size scoop" abgemessen. Wie oben beschrieben, habe ich mich schlau gemacht und mal einen großen EL voller Teig auf die Küchenwaage gelegt. Spannend, wieviel Teig 35 g sind (ca. ein Golfball)!
Danach habe ich einige ähnlich große Teigbälle portioniert, rund geformt und im Zitronenzuckerschälchen gewälzt. Die Hälfte davon mit einem vernünftig großen Abstandauf ein Backblech legen und ca. 12 Minuten backen (eigenen Backofen beachten!).

Die fertigen Kekse auf einem Rost abkühlen lassen und derweil die zweite Ladung backen. In Keksdosen aufbewahren oder direkt wegfuttern.

Guten Appetit!

Montag, Juni 27, 2016

Küchenteufel probiert aus: Isländischen Skyr - selbstgemacht!

Vor einigen Monaten fiel mir ein neues Milchprodukt im Kühlregal auf: Skyr. Der Name allein reizte mich sehr, und auch wenn der Kühlschrank wirklich voll war, wanderte dieses Produkt der dänischen Marke Arla in den Einkaufswagen und von dort in den Kühlschrank. Ein Instagrambild mit dem geöffneten, joghurtähnlich festen Dessert im Hintergrund sorgte dann auch gleich für Entrüstung: "Dieses Zeugs hat mit isländischem Skyr genauso viel zu tun wie Chicken Chips mit Chicken Tandoori!", bekam ich aus dem fernen NRW zu hören. Autsch, das saß! Also machte ich mich auf die Suche nach einer Möglichkeit, an "echtes" Skyr zu kommen, und stieß auf dieses Skyr-Rezept bei Zauber des Nordens. Da ich mir für indisches Paneer und belgische Mattentaart (die Rezepte folgen auch noch in diesem Blog, versprochen!) bereits extra ein schönes Passiertuch gekauft hatte, guckte ich in der Apotheke vorbei, bestellte mir eine kleine Rolle Labtabletten, die am Nachmittag bereits abholbar waren, und kaufte die erforderlichen Milchprodukte ein. Glücklicherweise erhielt ich die eine 1l-Packung saure Sahne (hat 10% Fett) bei Citti, so musste ich nicht 5 kleine Töpfchen schleppen (die mir quasi - immer - herunterfallen).

Ähnlich wie bei Paneer (schnittfester Frischkäse) hat man bei der Herstellung einige Aha-Effekte (ich steh auf Chemie in der Küche!) und genauso wie bei der Mattentaart (flämische Kuchenleckerei) muss man für meinen Geschmack vieeeel zu lange warten, um das Ergebnis weiterverarbeiten zu können (24 Stunden! Wer hat denn so viel Zeit?!). Spaß beiseite, ich habe mich an die Arbeit gemacht und ein wirklich leckeres, stichfestes und trotzdem cremiges Produkt gewonnen, bei dem natürlich die Auswahl der Grundzutaten auch das Ergebnis bestimmt. Ich sag mal: Je fetter die Milch, desto leckererererer das Skyr. Ein Thermometer zu benutzen ist ebenfalls hilfreich und da ihr mit Milchkulturen arbeitet, sollten alle genutzten Gegenstände wirklich peinlich sauber sein.

Was macht man denn überhaupt mit Skyr? Eigentlich alles, was ihr mit anderen cremigen Milchprodukten auch machen würdet: Obst einrühren zum Frühstück, mit braunem Zucker überstreuen als Dessert oder mit Kräutern und Gemüse einen herzhaften Dip erstellen. Geschmacklich ist Skyr auf jeden Fall ganz weit vorn und wurde in dieser Küche sicherlich nicht zum letzten Mal hergestellt (wozu habe ich sonst soviele Labtabletten?).

Isländischer Skyr, selbstgemacht


Zutaten

4 Liter Vollmilch (je fetter, desto besser - ich habe 3,9%ige genommen)
1 Liter saure Sahne (10% Fett)
1 Labtablette

Zubereitung

Die Milch in einen großen Topf geben (Achtung: Überlaufgefahr!) und einmal aufkochen lassen. Dabei aufpassen, dass die Milch nicht anbrennt. Sobald es kräftig blubbert, den Herd ausschalten, den Topf von der Platte nehmen und ein Thermometer in den Topf hängen. Immer mal wieder umrühren, damit nicht doch etwas anbrennt.

Bis das Thermometer 40°C anzeigt, nehmt ihr euch eine zweite Schüssel, in der ihr die saure Sahne mit etwas Milch aus dem Topf glattrührt (1 Suppenkelle voll sollte reichen). In einem kleinen Glas die Labtablette in ca. 50 ml Wasser auflösen.

Wenn 40°C erreicht sind, die saure Sahne  und das Lab-Wasser-Gemisch unter die Milch rühren, den Deckel auflegen und für ca. 24 Stunden an einem zimmerwarmen Ort stehen lassen.

Am nächsten Tag ein Sieb mit Stoff auslegen (zum Beispiel ein Passiertuch, andere nehmen auch mal eine Babywindel) und die Milchmasse eingießen. Einige Stunden abtropfen lassen - bei mir waren es 3 Stunden, bis ich die Konsistenz des Skyrs für benutzbar erachtet habe.

Dann einfach ein paar Beeren unterrühren, vielleicht etwas Sirup, und fertig ist das selbstgemachte isländische Skyr!

Guten Appetit!

Montag, Juni 20, 2016

Küchenteufel saisonal: Erdbeerrollen mit Vanille-Frischkäseguß

Ich liebe Erdbeeren. Daher ist jetzt die Zeit im Jahr, in der ich mich quasi von ihnen ernähre. An jeder Ecke stehen große, stilisierte Erdbeerhütten, die mich schnell ans Ziel meiner Wünsche bringen. Meine Snapchat-Freunde sehen also nahezu täglich Snaps von einer 500g-Erdbeerschale auf meinem Beifahrersitz. Gibt es etwas besseres als in eine frische, saftige Erdbeere zu beißen? Nicht viel zumindest.

Neben der puren Frucht kann man auch so viele Dinge damit anstellen. Neben dem blitzschnellen Erdbeereis mit nur drei Zutaten habe ich die Erdbeeren nun endlich auch mal wieder verbacken. Bei Pinterest habe ich mir ein hübsches kleines "Strawberry Dreams"-Pinbrett zusammengestellt und siehe da: Beim amerikanischen Foodblog jocooks fand sich ein Rezept für hübsche fruchtig-süße Strawberry Rolls with Cream Cheese Icing, das mich sofort ansprach und nachgebacken werden wollte. Ich bin ehrlich: Ich vergesse immer wieder, wie süß der "süße Zahn" der Amerikaner wirklich ist :( Deshalb ist dieses Rezept hier eine Abwandlung von Jos Rezept, mit vor allem weniger vom Icing (also Guß). Wer das Original probieren will, findet den Link oben, aber hier ist meine Variante, die wohl eher auf den deutschen Geschmack zugeschnitten ist.

Ich wollte den Artikel gerade abschicken, da fiel mir das Blogevent von Ines von der Münchener Küche wieder ein - dort wird nämlich aktuell Geburtstag gefeiert! Ich gratuliere recht herzlich zum 2. Bloggeburtstag und schicke aus dem hohen Norden diese leckeren Erdbeerröllchen, denn wenn es etwas gibt, was auf einer sommerlichen (Geburtstags-)Tafel überhaupt nicht fehlen darf, dann sind es Erdbeeren! Und weil man beim Teigausrollen und mit Erdbeeren belegen (und die eine oder andere Erdbeere gleich mal in den Mund stecken) jede Menge Kinderhände beschäftigen kann, ist es auch ein prima Kindergeburtstagskuchen. Also Happy Birthday zum Bloggeburtstag und viel Spaß beim Nachbacken!

Erdbeerrollen mit Vanille-Frischkäseguß



Zutaten

für die Rollen

120 ml Milch
1 TL Trockenhefe
1 Ei
50 g Zucker
60 g Butter, weich
250 g Mehl Typ 405

für die Füllung

300 g Erdbeeren, geputzt und in Scheiben / Stücke geschnitten
ca. 200 g Erdbeermarmelade

für den Guß

100 g Frischkäse (Zimmertemperatur)
30 g Butter
1 TL Vanilleextrakt
120 g Puderzucker

Zubereitung

Die Milch in der Mikrowelle oder auf dem Herd handwarm erwärmen, die Hefe mit einem Schneebesen unterrühren.

Das Ei, Zucker, Butter, Mehl und Salz mit dem Rührpaddel der Küchenmaschine vermischen, bis alles grobflockig geworden ist (Handmixerfans benutzen die Schneebesen dazu). Es soll erbsenartig vermischt sein. Küchenmaschinen- und Handmixerbenutzer wechseln nun beide zu den Knethaken und lassen langsam die aufgelöste Hefemilch zum Teig fließen, während das Gerät knetet. Bis der Teig komplett geschmeidig ist, können einige Minuten vergehen. Mein Tipp: Lieber etwas länger kneten, als zu früh Milch oder Mehl dazuzugeben. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr klebt, und sich "wie ein Ohrläppchen" anfühlt :)

Den Teig in eine eingeölte Schüssel geben und an einem warmen Platz kräftig aufgehen lassen. Ich stelle die Schüssel meist in warmes Wasser. Währenddessen die Erdbeeren putzen und in Stückchen oder Scheiben schneiden. Die Marmelade öffnen und mit einem Löffel weichrühren.

Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Unterlage ca. 20x30 cm ausrollen. Mit der Marmelade bestreichen und den Erdbeeren belegen. Am Rand etwas Platz lassen, damit die Rolle sich später gut verschließen lässt. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in acht Stücke schneiden. Ich beginne immer in der Mitte und halbiere die verbliebenen Stücke dann bis zur gewünschten Anzahl.

Eine 25er Springform oder ein anderes passendes Behältnis (ich hatte eine mittelgroße Glasauflaufform) bereitstellen und den Backofen auf ca. 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Rollen senkrecht in die Form stellen, mit einer Folie abdecken und noch einmal ca. 10 - 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen (sie sollten sich in der Breite ca. verdoppelt haben). Dann im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen lassen. Ab Minute 25 immer mal wieder nachschauen, denn jeder Backofen ist anders - wenn sie schön goldbraun geworden sind, sind sie fertig.


Während die Rollen abkühlen, die Zutaten für den Guß mit einem Schneebesen oder dem Handmixer zu einer glatten Masse verrühren. Die Amerikaner tränken die Rollen gern mit dem Guß (hab ich auch versucht, siehe Bild - ist mir zu süß), ich würde empfehlen, ihn mit einem großen Löffel großzügig in Streifen darüber zu geben. Komplett auskühlen lassen und rollenweise servieren. Wir haben zu dritt etwa 4 Tage gebraucht ... so lange kann man die Rollen also problemlos im Kühlschrank aufbewahren :)


Guten Appetit!

Freitag, Juni 03, 2016

Küchenteufels schnelles Sonntagsfrühstück: Schoko-Bananen-Toast

Es gibt so Tage, da muss es schnell gehen. Damit man im Anschluss um so länger auf dem Sofa herumlungern kann. Für solche Tage gibt es Helferlein wie den Sandwichtoaster. Zwar bin ich im Gegensatz zu vielen meiner Freunde nicht so sehr überzeugt von dem "ganz speziellen Geschmack", den Toast erhält, wenn es mit diesem Gerät bearbeitet wird. Aber den Reiz, der ausgeübt wird, wenn man vier Scheiben Brot mit leckerer Füllung in das Gerät legt, dem kann ich mich ebenfalls nicht entziehen.

Schoko-Bananen-Toast


Bisher habe ich in erster Linie Schinken, Salami, Käse ... also herzhafte Dinge zwischen die Toastscheiben geklemmt. Auch mit Vollkorntoast habe ich bereits experimentiert. Was mir bisher fehlte, war die süße Variante. Manchmal liegt es so nah, dass man es kaum "Rezept" nennen kann. Eher "Inspiration". Und deshalb habe ich euch mal wieder ein so kleines Ding mitgebracht, dass man es in wenige Zeilen bringen kann: Sandwiches mit Schokolade und Banane.

Man benötigt diese coolen Eszet-Schnitten, die es schon vor mehr als 30 Jahren auf dem Sonderschen Sonntagsfrühstückstisch gab, und die inzwischen auch in Zartbitter, Nuss und weißer Schokolade verfügbar sind, sowie eine Banane. Die Banane in Scheiben schneiden, die Weißbrotscheiben mit den Schokotäfelchen und den Bananenscheiben belegen und wie gewohnt toasten. Fertig!


Mittwoch, Juni 01, 2016

Küchenteufels Backstube: Apfelmus-Vanille-Gugelhupf (Küchenmumienchallenge)

Die Gugelhupfform kommt bei mir aktuell einfach nicht wieder in den Schrank zurück :D Erst gab es mehrere Ausgaben dieses Schoko-Mandel-Guglhupf, dann den Blaubeer-Joghurt-Kuchen als Gugelhupf. Bei Schokohimmel.de entdeckte ich einen Gugelhupf mit Apfelmus und Vanillejoghurt. Ein kurzer Check des Vorratsschranks sagte mir: Apfelmus (musste dringend weg! Küchenmumienchallenge!) und auch Vanillejoghurt vorhanden. Also Musik in den Player (heute bei mir Deutscher Rap von "damals", siehe unten), ab an die Rührschüssel und los!

Vanillejoghurt-Apfelmus-Gugelhupf




Zutaten

180 g Butter
180 g Demerarazucker
140 g weißer Zucker
2 TL Vanillezucker
3 Eier
340 g Apfelmus
190 g Vanillejoghurt

340 g Mehl Typ 405
50 g gemahlene Mandeln
1 Tüte Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
1 TL Zimt

Zubereitung

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform einfetten, mit Semmelbröseln ausklopfen und bis zur Verwendung kühl stellen (wenn Platz ist, z.B. im Kühlschrank).

Butter, Zucker und Eier in eine Rührschüssel geben und weichrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Eier nach und nach hinzugeben, löffelweise Apfelmus und Vanillejoghurt einrühren.

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen und ebenfalls löffelweise unterrühren, bis alles gut vermischt ist.

Den Teig in die vorbereite Form gießen und im vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und in Ruhe auskühlen lassen, damit der Kuchen nicht in der Form kleben bleibt.



 

Guten Appetit!


Guten Morgen!


Mittwoch, Mai 18, 2016

Küchenteufel: Erdbeereis mit drei Zutaten

Ich weiß, ich weiß.

In den letzten Wochen hier so:



Aber ich habe viele tolle Dinge gemacht. Ich habe mit Christoph zusammen ein tolles Podcastprojekt namens ESC Schnack auf die Beine gestellt (alles rund um den Eurovision Song Contest - ist also quasi schon in der Sommerpause),  ich helfe dabei, einen Kleingarten zu bewirtschaften und dann war ich auch noch auf der Republica TEN und es war ganz großartig! Ob ich zu all diesen Dingen noch Blogbeiträge schreibe? Ich weiß es nicht. Aber ich möchte etwas bloggen, und zum Wiedereinstieg habe ich ein Blitzrezept für euch, dass sowohl zur Jahreszeit als auch zu meiner Faulheit und vor allem meiner Skepsis gegen undefinierbare Inhaltsstoffe passt: Erdbeereis mit dem Zauberstab!

Wer jetzt sagt: Ui, aus welcher Mottenkiste hat sie das Ding denn nun rausgekramt? Sehr weit unten, das stimmt. Ich glaube, ich war bei der Umstellung von D-Mark auf den Euro auf einer Tupperparty und da wurde dieses Rezept gezeigt. Nichtsdestotrotz habe ich es seitdem fast wieder vergessen und wollte aber unbedingt für meine Nichte Erdbeereis ohne Zusatzstoffe. Also fix TK-Beeren, Sahne und ein wenig Kokosblütenzucker eingekauft, alles mit dem Pürierstab durchgehäckselt und  mindestens genauso schnell verputzt :) Und wer weiß: Vielleicht gibt es hier ja tatsächlich Menschen, die dieses Rezept nicht kennen. Oder irgendwie vergessen haben. So wie ich. Die sich einfach darüber freuen und loslegen.

Deshalb hier auch gar kein großer Rezeptaufbau, sondern nur eine kleine Liste: 1 Pck. TK-Erdbeeren (im Karton), 100 ml Sahne, 1-2 TL Kokosblütenzucker (oder andere Süßungsmittel nach Wahl, je nachdem, wie süß die Erdbeeren sind). Ich empfehle, die Erdbeeren portionsweise zu pürieren, es sei denn, ihr habt den Mega-Stab in der Küche. Währenddessen langsam die Sahne zugießen, ein wenig mit Süße abschmecken. Fertig. So sah es aus:


Guten Appetit!



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