Dienstag, Juli 28, 2015

Küchenteufel vegetarisch: Brokkoli-Parmesan-Bällchen

Eigentlich bin ich nicht so der Hack-Typ. Doch bei IKEA sind sie immer wieder ein großer Spaß: Die schwedischen Fleischbällchen mit Pommes und gaaaanz viel Rahmsauce. Wir hatten auch eine Zeitlang immer welche precooked im TK-Fach, um sie, getränkt in gut gewürzter Tomatensauce, auf Spaghetti zu genießen. Ich mach sie auch selbst, zum Beispiel als Teriyaki Meatballs auf Sobanudeln oder als Sesamlammhackbällchen. Beides sehr sehr lecker! 

Aber ganz ehrlich - ob die Dinger aus Fleisch sind oder nicht, ist mir ganz häufig aufgrund der gut gewürzten Saucen oder Marinaden ziemlich egal (also, abgesehen von den Lammhackbällchen). Sie müssten also für mich nicht unbedingt aus Fleisch sein, um mir den "Spaghetti-mit-Fleischbällchen-Wohlfühl-Moment" zu geben. Als dieser Gedanke in mir aufploppte, machte ich mich flugs auf die Suche nach Alternativen. Einfach nur irgendein Tofuprodukt zu benutzen, liegt mir jedoch nicht, also musste ich wohl selbst ran... Auf meiner Reise durch die Blogs stieß ich auf diese "Broccoli Parmesan Meatballs" von ohmyveggies.com und war direkt neugierig: Mandeln, Brokkoli & Parmesan? Klingt nicht nach "Meatballs", und sie haben glücklicherweise auch nicht den Anspruch, Fleischbällchen im Geschmack zu ersetzen. Brauchen sie auch gar nicht. Ich habe sie schon pur genascht und in oben genannter würziger Tomatensauce ertränkt und kann sagen: Sie eigenen sich für beides aufgrund ihres Eigengeschmacks ganz prima!

Was man für diese kleinen Kerle gut gebrauchen kann, ist eine Mini-Muffinform. Wenn ihr keine habt, müsst ihr die Flinte aber nicht gleich ins Korn werfen - wenn sie ein wenig auseinanderlaufen und nicht gleich kugelrund sind, ist das geschmacklich ja kein Beinbruch. Ziemlich dringend ist eine Möglichkeit, Dinge sehr fein zu hacken. Das "Food Processor"- Zubehör, was bei meinem Pürierstab dabei war, leistet mir dabei immer wieder sehr gute Dienste. Ein gutes Messer tut seinen Dienst aber genauso gut.

Brokkoli-Parmesan-Bällchen

 


Zutaten
                
1 Brokkoli
40 g Parmesan, fein gerieben
70 g Mandeln
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Salz & Pfeffer
1 Ei, leicht verschlagen
Öl zum einfetten

Zubereitung

Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Wer nur ganze Mandeln bekommen hat, sollte diese fein hacken. Ich benutze gemahlene Mandeln. 
Den Brokkoli in die Röschen unterteilen und im Food Prozessor oder mit einem großen Messer gut hacken. Das Ei in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel kräftig aufschlagen.

Mandeln, Brokkoli, Parmesan und Knoblauch in einer Schüssel miteinander vermischen. Salz & Pfeffer dazugeben und mit dem verschlagenen Ei gut vermengen.

Das Mini-Muffinblech mit Olivenöl auspinseln oder einsprühen. Die Brokkolimasse in zwölf Bällchen teilen und mit den Händen ein wenig fester zusammendrücken, damit sie ihre Form halten. Auf die Mulden des Blechs verteilen und ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen, bis sie golden angebräunt sind. Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen, mit einem Messer o.ä. an den Rändern entlang fahren, um die Kerlchen leichter herauszubekommen. Nach Wunsch weiter verwenden.

Guten Appetit!

Samstag, Juli 25, 2015

Watermelon Manchego Stack with Pistachio Pesto (low carb)

(english version below)

Der Sommer ist ja schon ein paar Tage lang und ich muss feststellen, dass ich mich in diesem Jahr gefühlt in erster Linie von Wassermelonen ernähre. Fertig geviertelt wandern die Melonenstücke in mein Einkaufskörbchen und in mundgerechten Happen stehen sie dann bei der Arbeit oder auf dem Schreibtisch. Ein klein wenig frisch darüber geschrotetes Meersalz sorgt für einen verbesserten Geschmack. Aber Wassermelone immer nur pur - das wird mir langsam langweilig. In meinem Feedreader entdeckte ich bei Food Republic ein Rezept mit meiner aktuellen Lieblingsfrucht, dass ich schon aufgrund des Fotos sofort nachbauen wollte. Erfrischende Wassermelone, schmackhafter spanischer Manchegokäse und ein würziges Pesto, schick aufgestapelt anstatt fein gehackt als Salat. Das wollte ich haben!



Das Rucolapesto habe ich - aufgrund einer echten Abneigung gegen das Kaninchenfutter - durch ein Pistazienpesto ersetzt. Nüsse passen eh total prima zu Wassermelone und auch zu Käse, warum also nicht als Pesto? Bei lecker.de fand ich eine gute Inspiration, die ich mir nur ein klein wenig abgewandelt habe. Dieses hübsch anzusehende und sehr leckere Gericht ist auch noch total gesund: Pistazien besitzen einige wichtige Nährstoffe wie Antioxidantien und pflanzliche Proteine, die Wassermelone bietet neben wenig Kalorien viel Vitamin A und Kalium und im Manchegokäse steckt eine Menge Kalzium.

Ich habe mir diesen "Stapel" als Sandwiches angerichtet, die ich mit Messer und Gabel verspeist habe. Es ist sicherlich möglich, die Zutaten als kleine Häppchen auf Holzspießen anzurichten. Damit sicherlich auch ein tolles Partymitbringsel fürs Buffet. Also, an die Messer, fertig, los! :)

Watermelon Manchego Stack with Pistachio Pesto


Zutaten

für das Pistazienpesto:
1 Biozitrone (evtl. + Zesten)
1 Bund glatte Petersilie
5 Zweige frische Minze
50 g Pistazien
50 g Parmesan, fein gerieben
8 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen (konfiert)
Salz, Pfeffer

außerdem:
Wassermelone
Manchegokäse

Zubereitung

Eine Biozitrone auspressen. Wer mag, spült sie vorher heiß ab und schält feine Zesten von der Schale herunter. 

Die Petersilie und die Minze unter kaltes Wasser halten und danach gut abschütteln. Die Blätter von den Stielen zupfen und in ein hohes Gefäß geben. 1 EL Zitronensaft, Pistazien, Parmesan, Olivenöl und Knoblauch (ggf. die Zesten) dazu geben und mit einem Zauberstab schnell fein pürieren / blitzhacken. Mit Salz & Pfeffer kräftig abschmecken. Wenn ihr keine konfierten Knoblauchzehen habt, einfach zwei Zehen fein hacken. 

Wassermelone und Manchegokäse in dickere Scheiben schneiden und gemeinsam mit dem Pesto anrichten. 


Guten Appetit!

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english version
 
I really really love watermelons.  I think they are my this year´s summer food. Slowly I get enough of only eating them cutted with a pinch of seasalt and as I saw this recipe at Food Republic, I fell in love to the picture. So I decided to did it same: Fresh watermelon, nice cheese and some herbs as a light summer dinner. Only thing - I changed the arugula pesto into a pistachio pesto. I really enjoyed it as a sandwich, but it´s also possible to cut them smaller and fix them with a skewer.
 

Watermelon Manchego Stack with Pistachio Pesto

 




Ingredients

watermelon
manchego cheese

for the pistachio pesto

1 lemon
1 bunch of italian parsley
5 twigs of mint
50 g pistachio
50 g parmesan
8 tbs olive oil
2 garlic cloves
salt & pepper

Directions

Press the lemon and take the zests. Wash the parsley and the mint and dry them, pick up the leaves. Combine the leaves, pistachios, finely grounded parmesan, garlic, olive oil and 1 tablespoon of lemon and mix them in a food processor or an electric masher. Season to taste with salt & pepper.

Cut the cheese and the watermelon into thicker slices. Plate the watermelon, some pesto, the cheese, more pesto and again watermelon. 

Enjoy!


Freitag, Juli 24, 2015

Freitagsfüller #330


Ich will gar nicht mehr darüber sprechen, wie häufig ich die "Freitagsfüller" von Barbara wieder vergessen habe, dass ich selbstverständlich Besserung gelobe ... ich kenne mich selbst und freue mich einfach nur darüber, dass ich endlich mal an einem Freitag daran gedacht habe, mir die aktuellen "Textimpulse" abzuholen (und nicht am Donnerstag und dann wieder am Sonntag) :) Wie immer gilt: Die kursiven Satzteile sind von mir.

1. Eine Modesünde ist für mich ganz klar die Jeggings.

2. Nur Leggins ohne einen Rock bzw. die mitten auf der Wade enden sind noch schlimmer.

3. Ich möchte gerne mal wieder Khaman Dhokla essen.  Ich glaube, die mache ich dieses Wochenende endlich, und ihr bekommt dann endlich das Rezept! :)

4. Sollte es doch sehr warm werden, finde ich den Randalekater Maurice sicher in erster Linie unter meinem Bett.

5. Das Problem ist kein Problem. (Songtextzitat von Büro am Strand, aus dem Kopf niedergeschrieben)

6. Dass die CSU ihren Bayern auf Kosten des Bundes die Herdprämie schenken will, ist für mich der Witz der Woche.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mehr als 100 Ballons, die auf der Einblick/Ausblick-Werkschau der Muthesius aufsteigen sollen, morgen habe ich mich auf das Frock Summer Festival ein geplant und Sonntag möchte ich entweder Bukowskitexte im Theater sehen oder Himbeeren pflücken. Oder beides!

Donnerstag, Juli 16, 2015

Küchenteufels kleine Küchenhelfer: Mehr Zubehör für den Kitchen Aid Gemüseschneider

Ich bin ein Technikfreak. Seit dem Atari2600, C64, selbst reparierten Toastern und Baby G-Shock-Uhren war mir klar: Ich mag solche Dinge. Inzwischen umfasst diese Leidenschaft nicht nur Mobiltelefone und andere Elektronik, sondern auch Küchengeräte. Neben dem Donutmaker, der vor zwei Wochen hier eingezogen ist (die hochgezogene Augenbraue von Alex sagte: "Den wirst Du niemals benutzen") habe ich auch noch einen weiteren Trommelsatz für den Gemüseschneider der Kitchen Aid gekauft. Waren aber auch beides echte Schnäppchen :)

Nun stelle ich mir häufig die Frage: Welche Trommel benutze ich eigentlich für welches Endergebnis? Bereits mit dem ersten Trommelsatz habe ich den Möhrchen-Test absolviert, also jeweils eine Karotte durchlaufen lassen und das Endergebnis in Text und Bild dokumentiert. Siehe hier: "Der Kitchen Aid Gemüseschneider".


Nun habe ich also einen zusätzlichen Trommelsatz und möchte euch natürlich gern vorstellen, was der mit den Möhren angestellt hat. Leider habe ich die "Bild-für-Bild"-Variante schlichtweg vergessen, aber ich denke, ihr könnt auch so sehen, was passiert ist. Tatsächlich musste ich feststellen, dass gerade bei diesem Trommelsatz eine Karotte nicht immer die genau richtige Wahl als Testobjekt war. 

Die Kartoffelraspel zum Beispiel hätte sicherlich ein tolles Ergebnis mit einem Erdapfel hergestellt, aber bei meiner Möhre blieb doch einiger Schwund. Die feine Raspeltrommel hat gut ihren Dienst getan, auch die Julienneraspel bietet ein prima Ergebnis. Aber seht selbst:



Ob ich die wirklich alle verwenden werde? Vorher ist wohl noch der o.g. Donutmaker dran :)


Donnerstag, Juli 09, 2015

Küchenteufel backt: Blaubeer-Mango-Pie

Eine Einladung zu einer Geburtstagsfeier läßt bei mir sofort das Kopfkino anspringen. Nein, nicht anzügliche Bilder von knackigen Kerlen in wenig Kleidung tauchen von meinem inneren Auge auf, sondern meine Nachbackliste. Was mag der zu Beschenkende gern leiden? Was möchte ich dringend nachbacken? Muss ich auf irgendetwas achten? 

Vor einiger Zeit habe ich einen gefrosteten Creamcheese Pie entdeckt, der mit Minze und Alkohol quasi zu einem Mojito verwandelt wurde und der - deshalb habe ich mir diesen Kuchen gemerkt - einen Teig aus gehäckselten Salzbrezeln vorweisen konnte. Salzbrezeln? Ja genau, diese kleinen harten Brezeln, die vermischt mit Butter und Zucker zu einem leckeren Pie-Boden werden.

Nun wollte ich jedoch auf einige Besucher Rücksicht nehmen, die aus den unterschiedlichsten Gründen keinen Alkohol zu sich nehmen wollen und so stromerte ich durch die Obstabteilung, wo mich Heidelbeeren aus der Region anlachten. Zu Hause lagen noch Mangostücke im TK-Fach, dazu ein wenig frische Zitronenzesten - perfekt! Plant bitte einiges an Kühlzeit ein, je länger ihr dem Kuchen Zeit gebt, desto besser schmeckt er. Wenn die Heidelbeeren (oder Blaubeeren) gerade keine Saison haben, nehmt einfach die Früchte, die gerade aktuell sind. TK-Blaubeeren verlieren immer so viel Flüssigkeit. Das kann allerdings auch einen optischen Reiz bieten!

Blaubeer-Mango-Pie

 



Zutaten

200 g Butter
1 Tüte Salzbrezeln
3 EL Zucker

250 g Frischkäse (Doppelfettstufe)
150 g Zucker
1 Limette & 1 Zitrone (Zesten davon)
Saft einer halben Zitrone & einer halben Limette
150 g Mango, gewürfelt
2 Becher Sahne

100 g Heidelbeeren


Zubereitung

Ein Tüte Salzbrezeln klein crushen. Das funktioniert bei mir am besten mit dem Häcksler, der beim Zubehör meines Zauberstabs dabei war. Ein Food Processor ist natürlich super, eine Gefriertüte und ein Nudelholz tun es natürlich auch, dann dauert es allerdings etwas länger.

Butter in einem kleinen Topf schmelzen, 3 EL Zucker und die gehäckselten Salzbrezeln unterrühren. Leicht abkühlen lassen. Eine Pieform mit Backpapier auskleiden (zum Beispiel so) und die Brezel-Buttermasse darin verteilen. Einen Rand bauen und alles gut festdrücken. Ca. 30 Minuten kühl stellen. Wer Platz hat, nimmt den Froster, es geht aber auch der Kühlschrank (dauert dann aber doppelt so lang).

Die Heidelbeeren waschen und gut abtropfen lassen. Die Limette und die Zitrone heiß abwaschen und mit einer Reibe die Zesten abreißen (nur das gelbe, bzw. grüne nehmen). Je eine halbe Zitrone und eine halbe Limette auspressen.

Den Frischkäse mit 150 g Zucker verrühren, bis er cremig geworden ist. Die Zitruszesten, den frisch gepressten Saft und die Mangostücke unterrühren. In einer weiteren Schüssel die beiden Sahnebecher sehr steif schlagen. Unter die Frischkäsemasse heben.

Die Pieform herausholen und die Crème hineinfüllen. Mit den Heidelbeeren garnieren und bis zur Verwendung mindestens 1-2 Stunden, am besten 5 Stunden kalt stellen.

Abwandlungen
Wer sich für die alkoholische Variante interessiert: Hier werden statt des Obstes 3 Limetten (Zesten & Saft), 2 EL weißer Rum sowie 3 EL frisch gehackte Minze genutzt. Außerdem einige Minzblätter zur Garnierung. Dieser Kuchen sollte auf jeden Fall gefroren werden und dann nur leicht angetaut auf den Tisch. Vielleicht reiche ich diese Variante irgendwann einmal als Bild nach :)

Guten Appetit!

Mittwoch, Juli 08, 2015

Küchenteufel grillt: White Barbecue Sauce (vegan)

Das gute Wetter hat dafür gesorgt, dass wir endlich wieder mit dem Grill in den Park konnten. Sogar am Strand haben wir den Grill angeworfen und Fleisch, Gemüse und Schoko-Bananen über dem Feuer erhitzt. Doch was wäre ein gemütliches Grillen ohne Saucen?

Da ich Barbecuesaucen nur bedingt und scharfe Saucen gar nicht leiden mag, weiche ich meist auf simple Kräuterbutter zur Hühnerbrust aus. Bis ich auf diese weiße Barbecuesauce gestoßen bin. 

Weiße Barbecuesauce? Ja, stimmt genau. Im Original stammt diese Sauce aus Alabama, wo sie quasi zu allem gegessen wird - auf gegrilltem Huhn, als Dressing im Salat oder als Dip zu Brezeln. Mehr Infos dazu hier. In Alabama hat natürlich jeder Haushalt, der etwas auf sich hält, ein eigenes Rezept, aber die Basis ist nahezu identisch: Selbstgemachte Mayonnaise, Gewürze, Worchestershiresauce und Apple Cider Vinegar sind fast überall enthalten. "Apple Cider Vinegar"? Der ist leider nicht mit unserem normalen Apfelessig identisch, wie ich nach einem ersten, total mißlungenen Versuch feststellen musste :) In einem Grillforum entdeckte ich den Tipp, den Apfelessig 1:1 mit Apfelsaft zu mischen und das hat prima geklappt. Das Originalrezept spricht von Knoblauchpulver und Zwiebelpulver (je einem halben TL). Das dürft ihr natürlich gern nutzen, ich habe mangels Pulver eine halbe Schalotte und eine Knoblauchzehe sehr fein gehackt und in einem TL Rapsöl geröstet. Für mich ein klarer Geschmacksvorteil. Diese Sauce werde ich sicherlich häufiger benutzen!

Der Clou ist natürlich die selbstgemachte Basis. Wenn es schnell gehen soll, könnt ihr auch gekaufte Mayo benutzen, aber Besitzern eines "Zauberstabs" sei gesagt: Die Zutaten zu verrühren dauert nicht viel länger als ein Glas Mayo aus der hinteren Ecke des Vorratsschrankes zu holen und den festsitzenden Deckel zu lösen :) Eigelb, Öl, Gewürze, Salz - so schnell geht es. Ich habe hier eine vegane Variante genutzt, für die ich ein Rezept bei Vegan City entdeckt habe.

White Barbecue Sauce


Zutaten

für die vegane Mayo

100 ml Rapsöl
100 ml Sojamilch
1/2 TL Kräutersalz
1/4 TL Salz
etc. Currypulver (für die Farbe)
1/4 TL Senf
1 TL Zitronensaft
1 TL Johannisbrotkernmehl

für die Sauce

1/2 Schalotte, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, feingehackt
1 TL Öl (zum anbraten)
alternativ: je 1/2 TL Zwiebel- & Knoblauchpulver)
230 ml Mayo (gekauft oder selbstgemacht)
80 ml Apfelsaft
80 ml Apfelessig
1 TL Worchestershiresauce
1/2 TL Salz
1/2 TL bunter Pfeffer aus der Mühle 
alternativ: schwarzer Pfeffer
1 Schuss Tabasco oder "Hot Sauce"


Zubereitung

Für die vegane Mayo alle Zutaten in der genannten Reihenfolge zusammenmischen und mit dem Zauberstab oder einem Schneebesen kräftig schlagen.

Für die Sauce eine halbe Schalotte und eine Knoblauchzehe fein hacken und ein 1 TL Öl rösten. Abkühlen lassen.

Die Mayo in eine kleine Schüssel füllen und mit allen genannten Zutaten und dem Schalotten-Knoblauchmix verrühren. Sofort servieren oder bis zu drei Tage im Kühlschrank lagern.

Guten Appetit!

Montag, Juli 06, 2015

Küchenteufel fermentiert: Ingwerbier / Ginger Ale

Ich muss euch etwas gestehen: Ich mag Ingwer nicht sonderlich.

Waas?! Ein indisches Mädchen, dass keinen Ingwer mag? Undenkbar, könnte man meinen. Aber ich kenne zahlreiche Menschen, die in Lübeck leben und kein Marzipan mögen. Selbstverständlichkeiten sind eben nicht immer selbstverständlich. 

Und doch muss ich zugeben, dass vielen Gerichten etwas fehlen würde, wenn kein Ingwer enthalten wäre. Im Gegenteil löst der Duft von Ingwerpaste aus der indischen Tüte oder frisch aufgeschnittenen Ingwerscheiben positive Kindheitserinnerungen in mir aus. Aber eine Kanne frisch aufgebrühten Ingwertee? Nee, lass mal. Und damit könnte das Thema "Ingwer als Getränk" abgehakt und dieser Blogpost extram redundant sein (abgesehen von meinem eigenen Mitteilungsdrang). Ist es aber nicht, denn ich trinke dann und wann gern "Moscow Mule", und wie immer interessiert mich, was drin steckt und ob ich es vielleicht selbst nachbauen kann. Dieses Getränk, was gern in schicken Kupferbechern serviert wird, ist ein Highball-Longdrink, d.h. mit viel nichtalkoholischem Getränk aufgefüllt, auf Basis von Ingwerbier. Merkt ihr was? Genau, ich wollte Ingwerbier einfach mal selbst herstellen und bin deshalb extra für euch - und ein klein wenig auch für mich - über meinen "ich mag keinen Ingwer"-Schatten gesprungen.

Das Rezept habe ich von Tory Avey und es hat wirklich viel Spaß gemacht, dem Getränk beim fermentieren und wachsen zuzuschauen. Vielleicht sollte ich häufiger mal mit lebenden Organismen experimentieren. Wichtig ist, dass ihr für die Herstellung keine geschlossene Glasflasche benutzt - die Hefe fliegt euch sonst irgendwann um die Ohren. Natürlich kann man "Ginger Beer" oder "Ginger Ale" auch ohne Moscow-Mule-Zutaten als erfrischendes und alkoholfreies Sommergetränk auf Eis genießen.

Ginger Ale selbst gemacht (Ingwerbier)




Zutaten

für den Ingwersirup

200g weißer Zucker
120 ml Wasser
2 EL frisch geriebener Ingwer

für das Ingwerbier

1/8 EL (2,5g) Trockenhefe
o.g. Ingwersirup
3 EL frischer Zitronensaft
1,5l Wasser

Zubereitung

Den Ingwer von außen schälen und über eine feine Reibe ziehen, bis ihr ca. 2 EL voller Ingwerzesten zusammen habt. Ingwer, Wasser und Zucker in einem kleinne Topf zum kochen bringen, auf mittlerer Hitze weiterrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Dann auf die kleinste Hitze stellen und ca. 10 Minuten weiterköcheln. Vom Herd nehmen und eine Stunde ziehen lassen. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb gießen, um den Ingwerabrieb abzuseihen. Die Briten nennen diesen Ingwersirup übrigens "Gingerette" :)

Jetzt gibt es einen "Shortcut" zu einem simplen Ginger Ale, ganz ohne Fermentation. Dafür einfach drei bis vier Esslöffel des Sirups auf ein Glas mit Eiswürfeln geben und mit Mineralwasser auffüllen. Fertig!

Für den richtigen "Ginger Beer"-Geschmack und einen perfekten Moscow Mule wird es nun interessant: Eine große Plastikflasche (2l) mit Trockenhefe, Ingwersirup, Zitronensaft und Wasser auffüllen. Den Deckel fest zudrehen und kräftig schütteln, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Dann für einige Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen - aber nicht im direkten Sonnenlicht!

Nach zwei bis drei Tagen sollte das Ingwerbier fertig sein - man sieht es, wenn sich Kohlensäure gebildet hat. Dann in andere Flaschen abfüllen und kühl stellen, damit der Fermentierungsprozess verlangsamt wird. Ganz aufhalten lässt er sich nicht, deshalb sollte man dieses Getränk innerhalb von 1-2 Wochen verbrauchen und - ganz wichtig - täglich einmal die Flasche(n) öffnen, um etwas Kohlensäure entweichen zu lassen.

Mittwoch, Juli 01, 2015

Küchenmumien-Challenge: Balsamico-Linsen-Gurken-Happen (vegan)

Am Wochenende war ich zu einem Grill-Geburtstag eingeladen. Ich wußte, dass einige Gäste vegetarisch bzw. vegan leben oder auf laktosehaltige Produkte verzichten müssen. Also stand ich vor dem Küchenschrank und schaute, was im Rahmen einer "Küchenmumien-Challenge" für diesen Zweck eingesetzt werden könnte. Gefunden habe ich eine angebrochene Tüte "Le-Puy-Linsen", im Kühlschrank lagen zwei Karotten und ein halbes Stück Sellerie. In meinem Kopf formte sich die Idee eines erfrischenden Linsensalates.

Ein wenig Zwiebel, Balsamicoessig, etwas Brühe, den Rest Petersilie aus dem Töpfchen auf der Fensterbank und fertig war ein leckerer Linsensalat! Aber ausgesehen hat er wie Vogelfutter. Wie kann man sich damit bei einem Buffet, auf dem sicherlich viele schmackhafte Dinge stehen würden, ein wenig abheben? Pinterest sei Dank! Da hatte ich nämlich erst vor kurzem gesehen, dass jemand dick geschnittene Gurkenscheiben ausgehöhlt und mit irgendetwas gefüllt hatte. Weltidee! :) Glücklicherweise lagen im Kühlschrank auch noch zwei Gurken, die eigentlich am kommenden Tag zu einem Gurkensalat verarbeitet werden sollten. 

Ein kleines abgerundetes Gemüsemesser hat mir Grobmotoriker geholfen, und so habe ich erst einen Kreis, dann kleine Tortenstücke hineingeschnitten und die Gurke innen ausgehöhlt. Wenn die Ränder nicht ganz rund bzw. gleichmäßig sind, macht das nichts, denn sie werden ja eh mit Linsensalat gefüllt. Aussehen tun sie dann wie kleine Canapés, oder wie man neudeutsch jetzt sagt: "Fingerfood".

Gurkentaler mit Balsamico-Linsensalat




Zutaten


150 g grüne Linsen (Le puy)
1 Lorbeerblatt
1 Karotte, sehr fein gerieben
1/2 - 1/4 Stück Sellerie, sehr fein gerieben
1 Schalotte, sehr fein gewürfelt
etw. Olivenöl
Salz & Pfeffer
100 ml Gemüsebrühe
3 EL Balsamico-Essig
ca. 1 TL feingehackte Petersilie

Zubereitung

Die Linsen abspülen und gemeinsam mit dem Lorbeerblatt in einem kleinen Topf ca. 15-20 Minuten kochen. Über ein Sieb abgießen, das Lorbeerblatt entfernen und bis zur weiteren Verwendung abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Möhre, die Schalotte und den Sellerie wirklich fein raspeln bzw. hacken. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und zunächst die Schalotten leicht glasig werden lassen. Dann den Sellerie und die Karotten dazu. Bei mittlerer Hitze ca. 3-4 Minuten andünsten, dann die Linsen dazugeben. Nach weiteren 2-3 Minuten mit ca. 100 ml Gemüsebrühe ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken (Achtung, die Brühe kann evtl. schon genug Salz dazugegeben haben!). Wenn alle Flüssigkeit gut verkocht ist, die Pfanne vom Feuer nehmen, Balsamico-Essig und ca. 1 Teelöffel feingehackte Petersilie unterheben - Vorsicht: die Linsen zerfallen beim starken unterrühren! - und auskühlen lassen.

Zwei Gurken schälen und die Enden abschneiden. In ca. 1 - 1,5 cm dicke Stücke schneiden. Mit einem kleinen gekrümmten Messer einen Kreis hineinschneiden, dabei einen Rand lassen. Ca. bsi zur Hälfte der Gurke tief schneiden. Dann "Tortenstücke" hineinschneiden und mit dem Messer vorsichtig das Innere aushöhlen. Auf einer Platte ablegen und mit den weiteren Gurkenscheiben ebenso verfahren. Mit der Salz- & der Pfeffermühle jeweils einmal aus mittlerer Höhe über die Gurkenscheiben gehen, damit eine Art "Grundwürze" auch an den Gurken dran ist. Danach mit zwei Teelöffeln die abgekühlte Linsen-Gemüsemischung in die Gurkentaler hineinfüllen, dabei charmante "Häufchen" bilden, die über den evtl. etwas unregelmäßigen Rand fallen. Mit Klarsichtfolie bedecken und bis zur Verwendung kühl stellen.

Guten Appetit!


Freitag, Juni 26, 2015

Küchenteufel beim #synchronkochen: Erdbeerlimes

Ich liebe Erdbeeren. Pur, als Kuchen, im Quark ... und gemeinsam mit Alkohol. :) "Erdbeerlimes" ist hier das Stichwort für ein fruchtiges Tröpfchen, das auf Wodka basiert und so schnell gemacht ist, dass ihr es in der Erdbeersaison nicht mehr kaufen, sondern nur noch selbst machen wollt, versprochen!

Dass ich nun aber genau jetzt mit dem Erdbeerlimes um die Ecke komme, hat einen Grund: Simone von der S-Kueche und Melanie von der Kleinen Chaosküche haben am Freitag zum #erdbeerlimes15 aufgerufen - da war ich allerdings im Schrevenpark, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Doch Hashtags sind beständig und deshalb hänge ich mich jetzt einfach nachträglich dran :)

Ich habe das Rezept von Simone etwas erweitert und mit der Vanille von Melanie ergänzt. Da Vanilleextrakt auf Wodkabasis hergestellt wird, passt das ja prima. Herausgekommen ist ein wirklich leckeres Getränk, dass im Kühlschrank locker eine Woche frisch bleibt. Wer sich für die Mango-Variante interessiert: Die habe ich als Mangolimes vor einigen Jahren hergestellt und wird in der kommenden Woche verbloggt!

Erdbeerlimes

 




Zutaten

300ml Wasser
300ml Zitronensaft (ca. 6 reife Zitronen)
Zesten einer Zitrone (optional)
300g Zucker
1 TL Vanilleextrakt (alternativ: 1 TL Bourbonvanillezucker)
900g Erdbeeren
700 ml Wodka

Zubereitung

Die Zitronen auspressen, einer Zitrone die Zesten abschaben. Wasser, Zitronensaft, Zitronenzesten und Zucker ein einem mittelgroßen Topf zum kochen bringen. Die Erdbeeren waschen, putzen und grob zerkleinern. 

Wenn der Zucker sich aufgelöst hat, die Erdbeeren dazugeben und auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Erdbeeren weich geworden sind. Die Flamme abstellen, leicht abkühlen lassen.

Wodka und Vanilleextrakt dazugeben, durch ein Sieb passieren lassen, um die Erdbeerkerne loszuwerden. Wer es feiner mag, lässt die Flüssigkeit danach noch durch ein Passiertuch laufen.

In heiß ausgespülte, gut gereinigte Flaschen abfüllen und bis zur Verwendung kühl stellen.

Anwendungsgebiete: Auf Eiscreme, im Dessert und natürlich pur mit einem Eiswürfel :)

Guten Appetit!

Montag, Juni 22, 2015

Rosmarin-Lachsspieße auf gebratenem Fenchel und Ofentomaten mit Gefro Balance [sponsored post]

Ist euch eigentlich schon einmal aufgefallen, dass ich für eine Küstenbewohnerin verdammt wenig Fischrezepte veröffentlicht habe? Das grenzt gar an Frevel und musste schnell geändert werden! Also habe ich, als man mich gebeten hat, mir ein Rezept aus der Gefro Balance-Linie auszusuchen und für euch nachzukochen, gegrillte Lachsspieße auf Fenchel-Tomaten-Gemüse gewählt. Für den Fenchel hat die Saison außerdem gerade begonnen und deswegen war dieses Rezept perfekt für mein Blog.



Die Zutaten sind nicht nur für Menschen, die am Meer leben, schnell besorgt: Beim Fischhändler des Vertrauens (CITTI) gab es das Lachsfilet, vom türkischen Gemüsehändler an der Ecke frische Fenchelknollen, Schalotten, Zitronen mit Schale, die man auch zum Kochen benutzen kann und hübsche kleine Kirschtomaten (leider nur rote - gemischt mit gelben wäre es sicher farbenfroher geworden). Fenchelsamen findet ihr im Asia-Laden, im Reformhaus, oft auch in Teeläden und vielleicht auch im gut sortierten Supermarkt. 

Mein Problem ist jedoch immer die Gemüsebrühe: Als Studentin habe ich sie noch dann und wann selbst gemacht (siehe Blogbeitrag: Ohne Tütensuppe), aber diese Zeiten sind irgendwie vorbei. Klassische Supermarktvarianten kann ich jedoch nicht benutzen, weil sie beim Freund und Mitkocher leider immer für Magen- & Darmprobleme sorgen, auch wenn noch so oft "Bio" draufsteht. Folgenlos blieb bisher nur die Bio-Brühe von famila - und wie wir jetzt getestet haben - die klare Gemüsebrühe "Querbeet" von Gefro. Sie gehört zur schon oben genannten neuen Gefro Balance-Linie, die wie auch die anderen Produkte zusätzlich vegan, ballaststoffreich sowie glutenfrei und lactosefrei ist. Gerade letzteres hilft mir, wenn ich für Freunde koche, sehr. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät: Hefeextrakt ist vorhanden, ein künstlich hergestelltes Aroma aus Hefen, dass man sich in britisch dominierten Ländern (wie auch Indien) gern mal als "Marmite" aufs Brot schmiert. Wer mehr über Hefeextrakt wissen will, schaut am besten weder bei den Befürwortern, noch bei den Gegnern, sondern ganz entspannt bei Wikipedia. Gefro-Produkte aus dem Allgäu kauft man übrigens im Versandhandel.

Eine kleine "Challenge" war für mich der Fenchel, denn ich muss gestehen, dass ich den bisher noch nie selbst verarbeitet hatte. Aber im Rahmen der Diät, auf die wir uns nach der Kieler Woche ganz dringend selbst setzen müssen, wollte ich auch mehr Gemüse in den Speiseplan integrieren, dass wir bisher nicht so auf dem Zettel hatten. Wie zum Beispiel Fenchel. Vielleicht ist "Diät" auch nicht das richtige Wort, denn wir versuchen es erneut mit viel Wasser und gesunder Ernährung. Im letzten Jahr waren wir damit sehr erfolgreich - statt Kantine und Bäckerei haben wir abends frisch gekocht und vor allem stoffwechseloptimiert geplant. Die weiteren Gefro-Produkte, die man uns ins Paket gepackt hat, werden uns da hoffentlich eine gute Unterstützung sein.

Doch zurück zum Gemüse, genauer gesagt zur tollen Knolle. Denn siehe da - Fenchel zu verarbeiten ist ganz leicht und vom Anisgeschmack, der mich beim Fencheltee so stört, bleibt gebraten / gedünstet nur noch eine feine Note, die mir gefällt. Sogar die Fenchelsamen haben prima dazu gepasst. Allerdings habe ich das Rezept beim zweiten Kochen doch gaaanz leicht abgewandelt :) Vielleicht lag es am Rosmarin, der für mich untrennbar mit Honig verbunden ist, aber ein halber Teelöffel davon in der Lachs-Marinade gab einen tollen Geschmacksbooster. Auch ein wenig Schärfe im Fenchel-Tomaten-Gemüse kam von mir dazu, aber nur minimal, damit der Geschmack von Gemüse und Kräutern nicht überdeckt wird. Die Portionsangabe ist für eine schöne Vorspeise für vier Personen oder ein Hauptgericht für zwei.

Lachsspieße auf gebratenem Fenchel mit Ofentomaten

 



Zutaten für vier Personen

2 Knoblauchzehen, confiert
Saft aus einer halben Zitrone
2 EL Olivenöl (z.B. Gefro Natives Olivenöl extra)
die Nadeln von 2 Rosmarinzweigen
optional: 1/2 TL Honig
600 g küchenfertiges Lachsfilet

20 Kirschtomaten, gemischt rot & gelb
Olivenöl, Salz & Pfeffer (ggf. ein paar Ringe Chili)

2 große Fenchelknollen
3 Schalotten
Olivenöl

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Papier belegen.

Eine Zitrone durchschneiden und eine Hälfte kräftig auspressen, ergibt ca. 1 - 2 TL Saft. Den Zitronensaft mit zwei konfierten Knoblauchzehen (oder zwei sehr fein gehackten) und 2 EL Olivenöl vermengen. Wer mag, vermischt noch einen halben Teelöffel Honig unter die Marinade. Von zwei Rosmarinzweigen die Nadeln abstreifen mit einem großen Messer einige Male leicht darauf hacken - so kommt m.E. mehr Geschmack an die Marinade - und die Nadeln unter die Mischung heben.

Vier Holzspieße in Wasser einlegen - dann klebt der Fisch später nicht fest und lässt sich leichter vom Spieß lösen. Den Lachs unter kaltem Wasser abspülen und gut mit einem Küchentuch abtupfen. Achtet darauf, dass ihr beim Fischhändler ein möglichst quadratisches Stück erhaltet und schneidet flache Enden einfach ab. Danach den Fisch in 12 Stücke schneiden und je drei Stücke auf einen Spieß fädeln. Die Hälfte der Marinade in ein eckiges Gefäß gießen, die Spieße hineinlegen und mit dem Rest bedecken.  Auch die dünneren Enden des Lachsfilets in die Marinade legen. Ruhen lassen.

Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und ggf. den Ringen einer Chilischote (die Kerne vorher herausnehmen!) vermischen und auf das vorbereitete Backblech geben. Ca. 8 - 10 Minuten backen.

Derweil die Fenchelknollen waschen und putzen. Wer das noch nie getan hat: Man schneidet hinten das harte Ende ab und vorn das Fenchelgrün. Letzteres beiseite legen. Dann die Knolle einmal längs durchschneiden und mit einem kleinen Messer keilförmig den Strunk herausschneiden. Die Hälften mit einem großen Messer in feine Streifen schneiden oder über eine Mandoline (Gemüsehobel) ziehen. Hier gibt es ein kleines Video, wie man Fenchel richtig verarbeitet.

Drei Schalotten schälen, halbieren und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten leicht anbraten. Die Fenchelstreifen dazugeben und leicht anbraten. 200 ml Brühe zubereiten, zum Fenchel geben und leicht köcheln lassen, bis die Streifen gerade noch bissfest sind. Petersilie fein hacken und gemeinsam mit einem Teelöffel voller Fenchelsamen zum Gemüse geben. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Während der Fenchel gart, eine Grillpfanne erhitzen und die Spieße von beiden Seiten darin anbraten. Ihr braucht kein Fett in die Pfanne geben - das Öl, das am Spieß haftet, sollte ausreichen. Wenn der Lachs doch etwas klebt, ein wenig von der Marinade dazugeben. 

Auf vorgewärmten Tellern den Fenchel und die Tomaten anrichten, auf jeden Teller einen Spieß (bei zwei Personen: zwei Spieße) legen und servieren.

Guten Appetit!


Disclaimer: Die Firma Gefro hat mir ein Paket mit Produkten der Gefro Balance-Linie zugeschickt und ich habe mir ein Rezept ausgesucht, dass ich gegen Bezahlung nachgekocht habe. Meine Meinung zu den benutzten Produkten und der Firma selbst bleiben davon natürlich unbeindruckt.
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