Montag, Juni 27, 2016

Küchenteufel probiert aus: Isländischen Skyr - selbstgemacht!

Vor einigen Monaten fiel mir ein neues Milchprodukt im Kühlregal auf: Skyr. Der Name allein reizte mich sehr, und auch wenn der Kühlschrank wirklich voll war, wanderte dieses Produkt der dänischen Marke Arla in den Einkaufswagen und von dort in den Kühlschrank. Ein Instagrambild mit dem geöffneten, joghurtähnlich festen Dessert im Hintergrund sorgte dann auch gleich für Entrüstung: "Dieses Zeugs hat mit isländischem Skyr genauso viel zu tun wie Chicken Chips mit Chicken Tandoori!", bekam ich aus dem fernen NRW zu hören. Autsch, das saß! Also machte ich mich auf die Suche nach einer Möglichkeit, an "echtes" Skyr zu kommen, und stieß auf dieses Skyr-Rezept bei Zauber des Nordens. Da ich mir für indisches Paneer und belgische Mattentaart (die Rezepte folgen auch noch in diesem Blog, versprochen!) bereits extra ein schönes Passiertuch gekauft hatte, guckte ich in der Apotheke vorbei, bestellte mir eine kleine Rolle Labtabletten, die am Nachmittag bereits abholbar waren, und kaufte die erforderlichen Milchprodukte ein. Glücklicherweise erhielt ich die eine 1l-Packung saure Sahne (hat 10% Fett) bei Citti, so musste ich nicht 5 kleine Töpfchen schleppen (die mir quasi - immer - herunterfallen).

Ähnlich wie bei Paneer (schnittfester Frischkäse) hat man bei der Herstellung einige Aha-Effekte (ich steh auf Chemie in der Küche!) und genauso wie bei der Mattentaart (flämische Kuchenleckerei) muss man für meinen Geschmack vieeeel zu lange warten, um das Ergebnis weiterverarbeiten zu können (24 Stunden! Wer hat denn so viel Zeit?!). Spaß beiseite, ich habe mich an die Arbeit gemacht und ein wirklich leckeres, stichfestes und trotzdem cremiges Produkt gewonnen, bei dem natürlich die Auswahl der Grundzutaten auch das Ergebnis bestimmt. Ich sag mal: Je fetter die Milch, desto leckererererer das Skyr. Ein Thermometer zu benutzen ist ebenfalls hilfreich und da ihr mit Milchkulturen arbeitet, sollten alle genutzten Gegenstände wirklich peinlich sauber sein.

Was macht man denn überhaupt mit Skyr? Eigentlich alles, was ihr mit anderen cremigen Milchprodukten auch machen würdet: Obst einrühren zum Frühstück, mit braunem Zucker überstreuen als Dessert oder mit Kräutern und Gemüse einen herzhaften Dip erstellen. Geschmacklich ist Skyr auf jeden Fall ganz weit vorn und wurde in dieser Küche sicherlich nicht zum letzten Mal hergestellt (wozu habe ich sonst soviele Labtabletten?).

Isländischer Skyr, selbstgemacht


Zutaten

4 Liter Vollmilch (je fetter, desto besser - ich habe 3,9%ige genommen)
1 Liter saure Sahne (10% Fett)
1 Labtablette

Zubereitung

Die Milch in einen großen Topf geben (Achtung: Überlaufgefahr!) und einmal aufkochen lassen. Dabei aufpassen, dass die Milch nicht anbrennt. Sobald es kräftig blubbert, den Herd ausschalten, den Topf von der Platte nehmen und ein Thermometer in den Topf hängen. Immer mal wieder umrühren, damit nicht doch etwas anbrennt.

Bis das Thermometer 40°C anzeigt, nehmt ihr euch eine zweite Schüssel, in der ihr die saure Sahne mit etwas Milch aus dem Topf glattrührt (1 Suppenkelle voll sollte reichen). In einem kleinen Glas die Labtablette in ca. 50 ml Wasser auflösen.

Wenn 40°C erreicht sind, die saure Sahne  und das Lab-Wasser-Gemisch unter die Milch rühren, den Deckel auflegen und für ca. 24 Stunden an einem zimmerwarmen Ort stehen lassen.

Am nächsten Tag ein Sieb mit Stoff auslegen (zum Beispiel ein Passiertuch, andere nehmen auch mal eine Babywindel) und die Milchmasse eingießen. Einige Stunden abtropfen lassen - bei mir waren es 3 Stunden, bis ich die Konsistenz des Skyrs für benutzbar erachtet habe.

Dann einfach ein paar Beeren unterrühren, vielleicht etwas Sirup, und fertig ist das selbstgemachte isländische Skyr!

Guten Appetit!

Montag, Juni 20, 2016

Küchenteufel saisonal: Erdbeerrollen mit Vanille-Frischkäseguß

Ich liebe Erdbeeren. Daher ist jetzt die Zeit im Jahr, in der ich mich quasi von ihnen ernähre. An jeder Ecke stehen große, stilisierte Erdbeerhütten, die mich schnell ans Ziel meiner Wünsche bringen. Meine Snapchat-Freunde sehen also nahezu täglich Snaps von einer 500g-Erdbeerschale auf meinem Beifahrersitz. Gibt es etwas besseres als in eine frische, saftige Erdbeere zu beißen? Nicht viel zumindest.

Neben der puren Frucht kann man auch so viele Dinge damit anstellen. Neben dem blitzschnellen Erdbeereis mit nur drei Zutaten habe ich die Erdbeeren nun endlich auch mal wieder verbacken. Bei Pinterest habe ich mir ein hübsches kleines "Strawberry Dreams"-Pinbrett zusammengestellt und siehe da: Beim amerikanischen Foodblog jocooks fand sich ein Rezept für hübsche fruchtig-süße Strawberry Rolls with Cream Cheese Icing, das mich sofort ansprach und nachgebacken werden wollte. Ich bin ehrlich: Ich vergesse immer wieder, wie süß der "süße Zahn" der Amerikaner wirklich ist :( Deshalb ist dieses Rezept hier eine Abwandlung von Jos Rezept, mit vor allem weniger vom Icing (also Guß). Wer das Original probieren will, findet den Link oben, aber hier ist meine Variante, die wohl eher auf den deutschen Geschmack zugeschnitten ist.

Ich wollte den Artikel gerade abschicken, da fiel mir das Blogevent von Ines von der Münchener Küche wieder ein - dort wird nämlich aktuell Geburtstag gefeiert! Ich gratuliere recht herzlich zum 2. Bloggeburtstag und schicke aus dem hohen Norden diese leckeren Erdbeerröllchen, denn wenn es etwas gibt, was auf einer sommerlichen (Geburtstags-)Tafel überhaupt nicht fehlen darf, dann sind es Erdbeeren! Und weil man beim Teigausrollen und mit Erdbeeren belegen (und die eine oder andere Erdbeere gleich mal in den Mund stecken) jede Menge Kinderhände beschäftigen kann, ist es auch ein prima Kindergeburtstagskuchen. Also Happy Birthday zum Bloggeburtstag und viel Spaß beim Nachbacken!

Erdbeerrollen mit Vanille-Frischkäseguß



Zutaten

für die Rollen

120 ml Milch
1 TL Trockenhefe
1 Ei
50 g Zucker
60 g Butter, weich
250 g Mehl Typ 405

für die Füllung

300 g Erdbeeren, geputzt und in Scheiben / Stücke geschnitten
ca. 200 g Erdbeermarmelade

für den Guß

100 g Frischkäse (Zimmertemperatur)
30 g Butter
1 TL Vanilleextrakt
120 g Puderzucker

Zubereitung

Die Milch in der Mikrowelle oder auf dem Herd handwarm erwärmen, die Hefe mit einem Schneebesen unterrühren.

Das Ei, Zucker, Butter, Mehl und Salz mit dem Rührpaddel der Küchenmaschine vermischen, bis alles grobflockig geworden ist (Handmixerfans benutzen die Schneebesen dazu). Es soll erbsenartig vermischt sein. Küchenmaschinen- und Handmixerbenutzer wechseln nun beide zu den Knethaken und lassen langsam die aufgelöste Hefemilch zum Teig fließen, während das Gerät knetet. Bis der Teig komplett geschmeidig ist, können einige Minuten vergehen. Mein Tipp: Lieber etwas länger kneten, als zu früh Milch oder Mehl dazuzugeben. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr klebt, und sich "wie ein Ohrläppchen" anfühlt :)

Den Teig in eine eingeölte Schüssel geben und an einem warmen Platz kräftig aufgehen lassen. Ich stelle die Schüssel meist in warmes Wasser. Währenddessen die Erdbeeren putzen und in Stückchen oder Scheiben schneiden. Die Marmelade öffnen und mit einem Löffel weichrühren.

Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Unterlage ca. 20x30 cm ausrollen. Mit der Marmelade bestreichen und den Erdbeeren belegen. Am Rand etwas Platz lassen, damit die Rolle sich später gut verschließen lässt. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in acht Stücke schneiden. Ich beginne immer in der Mitte und halbiere die verbliebenen Stücke dann bis zur gewünschten Anzahl.

Eine 25er Springform oder ein anderes passendes Behältnis (ich hatte eine mittelgroße Glasauflaufform) bereitstellen und den Backofen auf ca. 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Rollen senkrecht in die Form stellen, mit einer Folie abdecken und noch einmal ca. 10 - 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen (sie sollten sich in der Breite ca. verdoppelt haben). Dann im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen lassen. Ab Minute 25 immer mal wieder nachschauen, denn jeder Backofen ist anders - wenn sie schön goldbraun geworden sind, sind sie fertig.


Während die Rollen abkühlen, die Zutaten für den Guß mit einem Schneebesen oder dem Handmixer zu einer glatten Masse verrühren. Die Amerikaner tränken die Rollen gern mit dem Guß (hab ich auch versucht, siehe Bild - ist mir zu süß), ich würde empfehlen, ihn mit einem großen Löffel großzügig in Streifen darüber zu geben. Komplett auskühlen lassen und rollenweise servieren. Wir haben zu dritt etwa 4 Tage gebraucht ... so lange kann man die Rollen also problemlos im Kühlschrank aufbewahren :)





Guten Appetit!

Freitag, Juni 03, 2016

Küchenteufels schnelles Sonntagsfrühstück: Schoko-Bananen-Toast

Es gibt so Tage, da muss es schnell gehen. Damit man im Anschluss um so länger auf dem Sofa herumlungern kann. Für solche Tage gibt es Helferlein wie den Sandwichtoaster. Zwar bin ich im Gegensatz zu vielen meiner Freunde nicht so sehr überzeugt von dem "ganz speziellen Geschmack", den Toast erhält, wenn es mit diesem Gerät bearbeitet wird. Aber den Reiz, der ausgeübt wird, wenn man vier Scheiben Brot mit leckerer Füllung in das Gerät legt, dem kann ich mich ebenfalls nicht entziehen.

Schoko-Bananen-Toast


Bisher habe ich in erster Linie Schinken, Salami, Käse ... also herzhafte Dinge zwischen die Toastscheiben geklemmt. Auch mit Vollkorntoast habe ich bereits experimentiert. Was mir bisher fehlte, war die süße Variante. Manchmal liegt es so nah, dass man es kaum "Rezept" nennen kann. Eher "Inspiration". Und deshalb habe ich euch mal wieder ein so kleines Ding mitgebracht, dass man es in wenige Zeilen bringen kann: Sandwiches mit Schokolade und Banane.

Man benötigt diese coolen Eszet-Schnitten, die es schon vor mehr als 30 Jahren auf dem Sonderschen Sonntagsfrühstückstisch gab, und die inzwischen auch in Zartbitter, Nuss und weißer Schokolade verfügbar sind, sowie eine Banane. Die Banane in Scheiben schneiden, die Weißbrotscheiben mit den Schokotäfelchen und den Bananenscheiben belegen und wie gewohnt toasten. Fertig!


Mittwoch, Juni 01, 2016

Küchenteufels Backstube: Apfelmus-Vanille-Gugelhupf (Küchenmumienchallenge)

Die Gugelhupfform kommt bei mir aktuell einfach nicht wieder in den Schrank zurück :D Erst gab es mehrere Ausgaben dieses Schoko-Mandel-Guglhupf, dann den Blaubeer-Joghurt-Kuchen als Gugelhupf. Bei Schokohimmel.de entdeckte ich einen Gugelhupf mit Apfelmus und Vanillejoghurt. Ein kurzer Check des Vorratsschranks sagte mir: Apfelmus (musste dringend weg! Küchenmumienchallenge!) und auch Vanillejoghurt vorhanden. Also Musik in den Player (heute bei mir Deutscher Rap von "damals", siehe unten), ab an die Rührschüssel und los!

Vanillejoghurt-Apfelmus-Gugelhupf




Zutaten

180 g Butter
180 g Demerarazucker
140 g weißer Zucker
2 TL Vanillezucker
3 Eier
340 g Apfelmus
190 g Vanillejoghurt

340 g Mehl Typ 405
50 g gemahlene Mandeln
1 Tüte Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
1 TL Zimt

Zubereitung

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform einfetten, mit Semmelbröseln ausklopfen und bis zur Verwendung kühl stellen (wenn Platz ist, z.B. im Kühlschrank).

Butter, Zucker und Eier in eine Rührschüssel geben und weichrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Eier nach und nach hinzugeben, löffelweise Apfelmus und Vanillejoghurt einrühren.

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen und ebenfalls löffelweise unterrühren, bis alles gut vermischt ist.

Den Teig in die vorbereite Form gießen und im vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und in Ruhe auskühlen lassen, damit der Kuchen nicht in der Form kleben bleibt.



 

Guten Appetit!


Guten Morgen!


Mittwoch, Mai 18, 2016

Küchenteufel: Erdbeereis mit drei Zutaten

Ich weiß, ich weiß.

In den letzten Wochen hier so:



Aber ich habe viele tolle Dinge gemacht. Ich habe mit Christoph zusammen ein tolles Podcastprojekt namens ESC Schnack auf die Beine gestellt (alles rund um den Eurovision Song Contest - ist also quasi schon in der Sommerpause),  ich helfe dabei, einen Kleingarten zu bewirtschaften und dann war ich auch noch auf der Republica TEN und es war ganz großartig! Ob ich zu all diesen Dingen noch Blogbeiträge schreibe? Ich weiß es nicht. Aber ich möchte etwas bloggen, und zum Wiedereinstieg habe ich ein Blitzrezept für euch, dass sowohl zur Jahreszeit als auch zu meiner Faulheit und vor allem meiner Skepsis gegen undefinierbare Inhaltsstoffe passt: Erdbeereis mit dem Zauberstab!

Wer jetzt sagt: Ui, aus welcher Mottenkiste hat sie das Ding denn nun rausgekramt? Sehr weit unten, das stimmt. Ich glaube, ich war bei der Umstellung von D-Mark auf den Euro auf einer Tupperparty und da wurde dieses Rezept gezeigt. Nichtsdestotrotz habe ich es seitdem fast wieder vergessen und wollte aber unbedingt für meine Nichte Erdbeereis ohne Zusatzstoffe. Also fix TK-Beeren, Sahne und ein wenig Kokosblütenzucker eingekauft, alles mit dem Pürierstab durchgehäckselt und  mindestens genauso schnell verputzt :) Und wer weiß: Vielleicht gibt es hier ja tatsächlich Menschen, die dieses Rezept nicht kennen. Oder irgendwie vergessen haben. So wie ich. Die sich einfach darüber freuen und loslegen.

Deshalb hier auch gar kein großer Rezeptaufbau, sondern nur eine kleine Liste: 1 Pck. TK-Erdbeeren (im Karton), 100 ml Sahne, 1-2 TL Kokosblütenzucker (oder andere Süßungsmittel nach Wahl, je nachdem, wie süß die Erdbeeren sind). Ich empfehle, die Erdbeeren portionsweise zu pürieren, es sei denn, ihr habt den Mega-Stab in der Küche. Währenddessen langsam die Sahne zugießen, ein wenig mit Süße abschmecken. Fertig. So sah es aus:


Guten Appetit!



Dienstag, April 05, 2016

Küchenteufels schnelle Backstube: Apfel-Streusel-Muffins

Seit ich beim letzten Blogevent ein eigenes Müesli zusammengestellt habe, steht in meiner Küche eine geöffnete Packung Haferflocken herum. Haferflocken? Was hab ich denn früher gern mit Haferflocken gebacken? Wenn man sich nicht alles irgendwo notiert ... *in der Küchenschublade herumsuchend einen Stapel alter Chefkoch.de-Ausdrucke hervorkram* ... Ah, hier, die Apfel-Streusel-Muffins à là Feuermohn waren eine Zeitlang DER Mitbringsel-Hit auf jeder Party. Wahrscheinlich bis die erste Packung Haferflocken leer war :D Praktischerweise hatte ich mir auch meine kleinen Änderungen mit auf dem Ausdruck notiert (hier und da ein wenig mehr, und vor allem: Haselnüsse statt Mandeln), so dass ich sie jetzt mit euch teilen kann.

Was die Kerlchen auszeichnet? Neben ihrem wirklich guten Geschmack auch die Tatsache, dass sie sehr schnell hergestellt sind. Der Teig für den Boden ist nämlich auch gleichzeitig der Teig für das Topping, und das Apfelmus dazwischen kann man sich - wenn man sich denn rechtzeitig bevorratet hat - einfach aus dem Küchenschrank schnappen. Deshalb konnte ich am letzten Wochenende klammheimlich ein Blech voll zum Frühstück verbacken und wieder ins Bett hüpfen, bevor der Rest des Haushalts überhaupt aufgestanden war. Mein Plan war sogar, dass erst das dazugehörige Foto bei Instagram für die Überraschung sorgen sollte, aber leider war ich wohl nicht leise genug gewesen.

Auch wenn die Streusel-Muffins mit Äpfeln als Frühstück ein klein wenig mächtig waren, lege ich sie doch einfach mal mit aufs Brunchbuffet - denn bei Tastesheriff Claretti geht es in dieser #ichbacksmir-Runde um Brunchrezepte. Gerade für Nussallergiker ist interessant, dass diese Muffins im Originalrezept mit Mandeln (sind ja keine Nüsse) gedacht sind, und damit natürlich auch gut schmecken. Hier waren aber Haselnüsse gefragt, ich finde es immer noch klasse so.

Apfel-Streusel-Muffins



Zutaten

220g Mehl Typ 405
1,5 TL Backpulver
40 g Haferflocken
100 g gemahlene Haselnüsse
150 g Zucker
2 TL Vanillezucker
1/2 TL Zimt
200 g weiche Butter
1 Glas Apfelmus (ca. 340 g)

Zubereitung

Den Backofen auf ca. 175°C vorheizen.

Mehl und Backpulver vermischen, dann Haferflocken, Haselnüsse, Zucker, Vanillezucker und Zimt unterrühren. Die weiche Butter mit einem Messer in kleine Stücke schneiden und unter die trockenen Zutaten kneten. Dafür habe ich erst die Rührschlegel am Handmixer benutzt, dann aber mit (kalten) Händen weitergeknetet, bis der Teig schön krümelig ist. 

Ein Muffinbackblech mit Papiermanschetten auslegen. Den Teig halbieren und auf die Muffinförmchen verteilen. Kräftig mit einem Teelöffel oder besser mit den Fingern gleichmäßig festdrücken. Das Apfelmus mit einem Teelöffel auf den festgedrückten Böden verteilen. Obenauf kommen nun die restlichen Streusel. Im vorgeheizten Backofen ca. 25 - 30 Minuten backen (je nach Backofen!).






Im Muffinbackblech auskühlen lassen. Auch wenn sie bereits lauwarm wirklich lecker sind, fallen die Streuselmuffins einem dann leider auseinander. Deshalb bitte völlig auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Dienstag, März 15, 2016

Küchenteufel frühstückt: Orangen-Kokos-Quinoa-Müsli

Meine Mama war beim gemeinsamen Frühstück am Montagmorgen baß erstaunt: Das Kind frühstückt! Und das auch noch gesund? Was ist da los?

Ich habe festgestellt, dass eine (zumindest ab und zu) regelmäßige Nahrungsaufnahme vor 10 Uhr am Morgen mir dabei hilft, das bis hier hin abgenommene Gewicht zu halten. Also habe ich mich durch das übergroße Angebot an Frühstückflocken und Co. gearbeitet und ein Müsli entdeckt, dass u.a. mit gepoppten Quinoakugeln aufwartete. Milch drüber, Früchte drauf, und die abendlichen Naschereianfälle wurden deutlich weniger. Nachdem die Dose leer war, wollte ich sie nicht extra im Internet nachbestellen, sondern selbst zusammenstellen. Also habe ich mich daran gemacht, die Zutaten, die auf der Packung standen, zusammenzukaufen - das ging dank Reformhaus, Supermarkt und 1000-Körner-Markt direkt am Ende meiner Strasse sogar ziemlich schnell. Wohl dem, der in einer studentischen Gegend wohnt ;)

Das Ganze wird dann mit frischem Obst und einem großen Kleks Joghurt verputzt und hält wirklich lange satt. Es ist mein erstes selbstgemischtes Müsli und ich freue mich, damit gleich an Zorras bzw. Majas Blogevent CXVII – What’s for breakfast? Müsli! teilnehmen zu können!

Blog-Event CXVII - Whats for breakfast? Müsli! (Einsendeschluss 15. März 2016)

Orangen-Kokos-Quinoa-Müsli




Zutaten

100 g gepuffter Quinoa
150 g Haferflocken
150 g Dinkelflocken
50 g Kokosraspel
2 EL Kokosöl
2 TL selbstgemachter Vanillezucker
30 g Cashewnüsse
je 3 TL getrocknete Blaubeeren & Datteln

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Cashewnüsse hacken, genauso die getrockneten Blaubeeren und Datteln (es gehen natürlich auch alle anderen Trockenfrüchte nach Wunsch). Quinoa, die Haferflocken, Dinkelflocken und die Kokosraspel vermischen. Kokosöl schmelzen und mit dem Vanillezucker verrühren, kräftig vermischen und auf einem Backblech verteilen. Ca. 10 Minuten "backen" (eher: trocknen & rösten). Das Backblech herausholen, den Duft einatmen und das Müsli abkühlen lassen. Mit einem Holzpfannenwender in grobe Stücke brechen, den Rest zwischen den Fingern zerreiben. Die gehackten Zutaten untermischen.

In luftdichte Container verpacken.

Zum Frühstück schneide ich mir einige frische Früchte (aktuell Äpfel oder Orangen) auf, dazu gibt es Milch aufs Müsli, und vielleicht noch 2-3 EL Joghurt.

Guten Appetit!

Mittwoch, März 02, 2016

Küchenteufels Basics: Bärlauch-Walnuss-Pesto (#walnutswednesday)

Als ich meine Mutter vorgestern vom Kieler Bahnhof abholte, lagen noch vereinzelt Schneereste herum. Dafür brachte mir der Inhalt der großen Tasche, die eigens für mich gepackt war, aber den Frühling, vielleicht sogar den Sommer ins Haus: Mit Schokolade überzogene Macadamiapralinen original aus Hawaii, zwei Flaschen mit alkoholischer Füllung original aus der Champagne sowie ein großes Büschel Bärlauch - am Morgen frisch im Rheinland gepflückt. Leider ist Bärlauch nichts, mit dem man sich bevorraten kann. Selbst tiefgefroren verliert er ruckzuck seinen Geschmack. 

Also habe ich mir schnell zwei schöne Rezepte herausgesucht, die - wenn es denn gelingt und schmeckt - demnächst hier erscheinen werden. Der Rest war jedoch immer noch ein großer Haufen, deshalb griff ich auf die große Menge Walnüsse zurück, die ich hier noch vorrätig habe (Stichwort: #walnutswednesday), und den Brocken Parmesan, der im Kühlschrank schon seit einigen Tagen auf seiner Verwendung wartete. Ein wenig Rapsöl, Meersalz, Zitronensaft: Mehr braucht es nicht für ein schmackhaftes Pesto. Auf diese Weise kann ich mir diesen Frühlingsboten ein wenig länger erhalten. 



Außerdem hat Sina von Giftigblonde gerade ein Blogevent namens "Bärlauchliebe" ausgerufen, das passte ja wie die Faust aufs Auge. Endlich bin ich mal nicht innerhalb der letzten 24 h dabei, sondern schon gleich zu Beginn :) 

Was war im Player? 
Nebenbei habe ich mir angehört, was "Insert Moin" über das Spiel "Firewatch" zu erzählen hatten. Aber ich warne: Wer es noch spielen will, sollte ab der Häfte nicht mehr zuhören - es wird (mit Vorwarnung) kräftig gespoilert. 


Bärlauch-Walnuss-Pesto 




Zutaten 

70 g Walnüsse
150 g Bärlauch
100 g Parmesan
1 -2 Knoblauchzehen (vorzugsweise konfiert)
150 ml Rapsöl (evtl. mehr) 
etwas Zitronensaft
Meersalz

Zubereitung

Die Walnüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fett ein wenig rösten, bis ein angenehmer Duft aufsteigt. Abkühlen lassen.

Den Bärlauch gründlich waschen und abtropfen lassen. Ggf. in einige Küchentücher wickeln. Die Blätter grob hacken und gemeinsam mit Knoblauch, Nüssen und Parmesan mit dem Mixer / Food Processor / Zauberstab hacken. Langsam das Öl hineinlaufen lassen und dabei weiter zerkleinern lassen, bis eine noch leicht grobe Paste entsteht. (wer mag, darf hier auch noch feiner werden - aber nicht zu lang häckseln, sonst wirds bitter!)


Mit Zitronensaft und Salz vorsichtig würzen. Gereinigte Gläser bereitstellen und das Pesto dort hinein abfüllen. Darauf achten, dass die Ränder sauber bleiben. Zum Ende das Pesto mit einer Schicht Öl bedecken.

Guten Appetit!

Sonntag, Februar 28, 2016

Küchenteufel: Die perfekte Schwarzwälder Kirschtorte (Blackforest Cake 2.0)

Ja, ich habe bereits ein Rezept für eine Blackforest Cake auf dem Blog. Es ist ja auch schon ein paar Tage alt, dieses Blog, und war tatsächlich mal sehr tortenlastig. Es wäre also ein Wunder, wenn dieser Klassiker der deutschen Konditorei nicht hier vertreten wäre. Allerdings war ich nie so hundertprozentig zufrieden damit, und als der Stern einen Artikel mit nicht weniger als "So geht die perfekte Schwarzwälder Kirschtorte" betitelte, war ich dann doch neugierig. Ich nehme mal ein wenig die Spannung raus und sage: Es stimmt. Nicht zu süß, sehr kirsch- und schnapslastig. Allerdings muss man sich tatsächlich drei Tage Zeit nehmen: Einen für die Böden, einen für die Zubereitung der Beläge und das Zusammenbauen, und den letzten dann zum genießen :)

Natürlich habe ich auch ein Foto geschossen (zumindest mobil aus der Hüfte), und ein wenig mit den Filtern meines neuen Telefons gespielt. Die schwarz-weiße Variante gefiel mir, und da war doch was mit schwarz-weiß-Fotos? Genau, "Ina isst" hatte vor einigen Wochen zu einem Blogevent namens "Black & White" aufgerufen, bei dem die Rezeptfotos in sw eingereicht werden sollten. Kurzer Check und tatsächlich - ich war noch im Zeitfenster! Also nehme ich mit dieser Torte, die den Fans des Genres wirklich gemundet zu haben scheint (es schneite wohlig-warme Komplimente!) am Event teil und wer weiß - vielleicht darf ich mir demnächst einen coolen Kitchen-Aid-Mixer in die Küche stellen :D



Das Rezept ist übrigens von niemand geringerem als Konditormeister Schneider in Kappelrodeck (natürlich im Schwarzwald). Ich habe lediglich die Schnapsmenge ein ganz klein wenig nach unten korrigiert. Das war mir dann doch zu heftig :) Wenn ich Torten baue, kommen endlich mal all die vielen großen und kleinen Hilfsmittel zum Einsatz, die ich mir über die Jahre so zusammengekauft habe. Einige davon habe ich euch verlinkt (der Link führt zu Amazon; wenn ihr darüber etwas kauft, bekomme ich etwas davon), aber natürlich geht es auch mit den Sachen, die ihr so in der Küche stehen habt. Wie häufig backt man schon Torten. Musik gab es natürlich auch, deshalb im Anschluss ein Blick in meine Spotify-Playlist zum Thema "ESC-Perlen" (#ulfs fand gerade statt und der #esc rückt in greifbare Nähe!). Aber nun erstmal viel Spaß mit ihr:

Die perfekte Schwarzwälder Kirschtorte

 



Zutaten

Tag 1
7 Eier Größe M
210 g Zucker
160 g Mehl Typ 405 + welches für die Form
80 g Speisestärke
40 g Kakaopulver
2 TL Backpulver

Tag 2
200 ml Wasser
80 g Zucker
2 x 50 ml Kirschwasser (60% oder weniger)
1 großes Glas Sauerkirschen
25 g Speisestärke
1 Liter Konditorsahne (35% Fett)
50 g Zucker
1 TL Vanillezucker / 1/2 TL Vanilleextrakt
3 Gelatineblätter
2 Packungen Raspelschokolade und andere Garnierungen

Zubereitung

Tag 1

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Eier in einer großen Schüssel aufschlagen und mit dem Zucker zu einer dickflüssigen Masse schlagen. Das geht am besten mit einer Küchenmaschine, die einfach 7-10 Minuten vor sich hinrödelt, oder eben mit ein wenig Geduld am Handmixer. Das Ergebnis ist sehr viel "Zuckerei" (die Norddeutschen wissen jetzt, was gemeint ist!).

Eine 26er-Springform einfetten und mit Semmelbröseln oder Mehl ausklopfen. In den Kühlschrank stellen. Das Mehl, Speisestärke, Kakaopulver und Backpulver in einer Schüssel vermischen und - wer hat - in ein Mehlsieb* o.ä. füllen. Unter die aufgeschlagene Ei-Zuckermasse sieben und mit einem Teigschaber oder Löffel unterheben.
Gleichmäßig in die Springform verteilen und ca. 30 Minuten auf mittlerer Höhe backen.

Aus dem Ofen holen, ein wenig abkühlen lassen und mit einer Platte oder einem mit Backpapier belegten Backblech beschweren. Umdrehen und bis zum nächsten Tag so stehen lassen (auf diese Weise erhalten wir die gewünschte Form und der Kuchen trocknet nicht aus. Im Originalartikel wird noch ein sauberes Küchentuch dazwischen gelegt. Fühlt euch frei, das zu nehmen, was gerade da ist.

Tag 2

Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen, den Saft auffangen. 

Drei kleine Töpfe auf den Herd stellen (oder Topf 1 schnell wieder abwaschen). In Topf 1 aus Wasser und Zucker einen Läuterzucker herstellen. Sprich: Aufkochen, 2-3 Minuten blubbern lassen und dann abkühlen. 50 ml Kirschwasser zufügen und bis zur weiteren Verwendung zur Seite stellen.

Vom Kirschsaft 2-3 EL abnehmen und in eine kleine Schüssel geben. Mit 25 g Speisestärke verrühren. In Topf 2 das restliche Kirschwasser erhitzen und mit einem Schneebesen die angerührte Stärke unterrühren. Auf kleiner Flamme einige Minuten blubbern lassen, dabei langsam die Kirschen unterheben. Es soll ein fester Pudding werden. Abkühlen lassen und auch hier 50 ml Kirschwasser unterrühren.

Für die Sahne eine große Schüssel bereitstellen und 50g Zucker sowie 1 TL Vanillezucker abgemessen daneben stellen. In einer kleineren Schüssel portionsweise die Sahne steif schlagen und in die große Schüssel umfüllen (wer sowas kann, darf gern in der großen Schüssel 1l Sahne am Stück steif schlagen. Aber später nicht jammern, dass es plötzlich Butter gab!). Den Zucker einrieseln lassen.

Die Gelatineblätter wenige Minuten in kaltem Wasser einweichen. Dann kommt Topf 3 zum Zuge (oder Topf 1, nur ausgewaschen): Die ausgedrückten Gelatineblätter mit einem EL voll geschlagener Sahne auf den Herd stellen und so lange rühren, bis sie sich aufgelöst haben. Zügig unter die Sahne heben, dazu 50 ml Kirschwasser einrühren. Einige EL Sahne für die Deko in eine kleine Schüssel umfüllen.

Es geht an den Zusammenbau! Wer hat, sollte dafür eine sogenannte Glasurpalette* benutzen.

Den Biskuitboden 2x durchschneiden - ich habe mir dafür einen Tortenbodenteiler* geholt, der funktioniert bei mir okay; einfach ein dünnes Band straff spannen oder ein langes, scharfes Messer und ein wenig Augenmaß geht sicherlich auch. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit der Hälfte des alkoholisierten Läuterzuckers tränken. Erst die Hälfte der Kirschfüllung, dann ca. 1/4 der Sahnemasse auf dem Boden verteilen und gleichmäßig aufstreichen.

Genauso mit dem zweiten Boden verfahren. Um den sauber zu transportieren, habe ich mir mal günstig im Supermarkt so einen Kuchenheber* aus Kunststoff gekauft. Nur leicht andrücken, um beide Böden exakt übereinander liegen zu haben, dann mit den restlichen Kirschen und einem weiteren Viertel der Sahnemasse bestreichen. Den letzten Boden auflegen und obenauf und rundherum mit der restlichen Sahne bestreichen. Spätestens hier leistet die o.g. Palette sehr gute Dienste. Wer auch noch ganz unten am Rand Sahne haben möchte, ist mit solch einer Teigkarte* gut bedient.

Jetzt kommen wir zum - für mich - schlimmsten Teil bei Torten: Die Deko. Ich weiß, sie schmecken ganz fürchterlich, aber wenn es um ungesunde Farbe und den Feelgood-Look Deutschlands in den 60ern und 70ern geht, kommt man an den klassischen Belegkirschen in Zuckerlösung nicht vorbei. Ihr müsst sie ja nicht essen :) Die zurückgehaltene Sahne in einen Spritzbeutel geben und kleine Tupfer aufspritzen. Je mit einer Belegkirsche krönen.

Die große Frage, die bleibt: Wie bekommt man die Schokoraspel einigermassen gleichmäßig an den Tortenrand? Da hab ich was bei Johann Lafer gesehen (der es sicherlich auch irgendwoher erfahren hat). Backpapier in schmalere Streifen schneiden, mit reichlich Raspeln bestreuen und mit herzhaftem Schwung von unten gegen den Tortenrand drücken. Ein wenig nachdrücken und abziehen. Es fällt zwar eine Menge daneben (deshalb stehen in der Zutatenliste auch zwei Packungen Raspelschokolade), aber das Ergebnis ist für Hobbybäcker gar nicht so übel. Rundherum gehen und dann noch welche obenauf streuen.

Die fertig verzierte Torte am besten über Nacht kühl stellen. So ziehen alle Aromen fleißig durch die Torte. An Tag drei dann mit möglichst viel Besuch (es wird wirklich eine sehr große Torte!) genießen!

Die Spotify-Playlist


Es ist #esc-Zeit und da höre ich natürlich auch die dementsprechende Musik. Hier einige "Perlen" der letzten Jahrzehnte, für viel Spaß in der Küche :D


Guten Appetit!

Freitag, Februar 26, 2016

Küchenteufel backt schnell: Dinkel-Quark-Brötchen #ichbacksmir

Es ist mal wieder Zeit, an einem Blogevent teilzunehmen. Und was bietet sich da besser an, als #ichbacksmir von Clara? In diesem Monat geht es um Partyfood, also Backwaren, die man für eine Party bereit stellt. Da hab ich die Qual der Wahl, könnte man meinen, aber ach - die meisten meiner "Standardrezepte" habe ich bereits verbloggt. Grübelgrübelgrübel ... Nee, doch nicht alle. Dieses Rezept ist nämlich so simpel, dass ich es tatsächlich noch nie aufs Blog gebracht habe. Dabei sind es doch gerade die einfachen Dinge, die man eigentlich dringend weiter geben sollte. Nu denn, auf geht es zu wirklich simplem, immer sehr beliebten Partyfood: Dinkel-Quark-Brötchen. 



Wenn es echt mal schnell gehen muss, sind Brötchen mit Backpulver der Hit. Aber wie wird man den doch häufig dominierenden Backpulvergeschmack los? Mit kräftigem Mehl! Deshalb habe ich für dieses schnelle Rezept immer ein Paket Dinkelmehl im Haus. Das Rezept hat man mir schon im vorigen Jahrtausend mal auf ein Blatt Papier gekritzelt und seitdem kann ich es eigentlich im Schlaf herunterbeten.

Einfach schnell die Zutaten zusammenkneten, in kleine Portionen teilen, nach Wunsch mit diversen Zutaten (Körner, Trockenfrüchte etc.) variieren und mit ein paar Gemüsesticks und einem Dip auf den Tisch stellen. Schon sind alle Gäste zufrieden - und der Gastgeber ebenfalls :)

Dinkel-Quark-Brötchen



Zutaten

400 g Dinkelmehl
3 TL Backpulver
1 TL Salz
250 g Magerquark
3 EL Honig
80 ml Pflanzenöl (z.B. Raps)
80 ml Milch (3,5%)
nach Belieben gehackte Früchte, Körner etc.

Zubereitung

In einer kleinen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Rührschüssel der Küchenmaschine den Quark mit Honig, Öl und Milch verrühren und löffelweise die Mehlmischung unterkneten lassen. Am Ende die gehackten Früchte (ich mag Cranberries) unterheben. 

Den Backofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorheizen. Derweil 16 kleine Brötchen formen und leicht schleifen. Mit Wasser oder Milch bepinseln und in Körnern nach Wunsch wälzen. Auf einem bemehlten oder mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und ca. 20 - 25 Minuten backen.

Am besten noch warm mit Frischkäse genießen. Abgekühlt lassen sie sich aber auch prima portionsweise einfrieren.

Guten Appetit!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Rezept ausdrucken