Samstag, Mai 05, 2007

Äppelchens Einzug - nochmal in emotional (extra für Jonas)

Sooo ... bevor ich mir nachsagen lassen muss, dass es mit mir und meinem Mac "Äppelchen" prinzipiell schon mal schiefgehen wird, nerve ich euch also mit der emotionaleren Version von Äppelchens Einzug in die kleine Wohnung im Knooper Weg.

Was war es für ein Umstand, ihn endlich zu bekommen. Und dann der Anruf - abholen kommen. EC-Karte kontrolliert und dann doch mit knisternden, echten Scheinen in hoher Anzahl bar bezahlt.

Alex trug unter meinen wachsamen Augen einen neutralen braunen Karton zum Auto. Kurz in die Bücherei, um Nachschub an Max OS X - Büchern "für Dummies" zu besorgen, und dann ab nach Hause. Eigentlich nur noch 10 min. bis zur Abfahrt Richtung Job (dieser Einkauf muss ja irgendwie bezahlt werden), aber die Neugier war einfach stärker. Mit meinem liebsten Gemüsemesser schlitzte ich gaaaanz vorsichtig das Klebeband des braunen Paketes auf, bis ein weißer Karton mit Henkel auftauchte. Endlich! Die Konfiguration noch ein viertes Mal kontrolliert (erst auf dem Bestellzettel, dann auf dem Lieferschein, dann auf der Rechnung) und dann mit zwei leichten Schnitten den Kleber geöffnet.

Heraus kam dieser großartige Geruch eines Neugerätes. ... *wirkungsvolle Pause*

Weg mit dem Styropor, vorsichtige Begutachtung des Infozettels sowie der beigelegten Kabel. Soso, Strom ist da. Nun sanft das letzte Styropor angehoben - da lag er also, der Mac, umhüllt von einer hochwertigen, sanft-weichen Kunststoffumhüllung. Auch hier noch ein Apple-Infoaufkleber.

Die Zeit rannte mir davon, als ich - auf dem Wohnzimmerfußboden sitzend - vorsichtig mein noch eingepacktes neues Spielzeug bewunderte. Aber was solls, Lebensmittel für den Abend konte Alex einkaufen, so blieben mir 15 weitere Minuten mit meinem Kleinen.

Das Apple-Siegel wurde gelöst, und hervor kam ein wunderschön schimmerndes weißes, viele neue Dinge verheißendes Kästchen, dass ich zunächst gar nicht mit meinen Fingerabdrücken, mit meinen plötzlich eher wie kindliche Knubbelfinger wirkenden Händen betatschen wollte.

Und ich musste doch zur Arbeit!

Wie leicht magnetisch liegen die beiden Teile des Ganzen aufeinander, ein leichter Druck ist vonnöten, um die Klappe zu öffnen, das jungfräuliche Äppelchen das erste Mal dem Licht meiner kleinen Wohnung auszusetzen. Sogar das Papierinlet wird sorgfältig beiseite geräumt, und die quälende Frage: Anschalten oder abwarten?!

Papperlapapp: Abwarten gibts nicht! Da alle freien Flächen der Wohnung mit irgendwelchem Zeugs bemüllt waren, und ich eh auf dem Fußboden saß, stellte ich das Äppelchen auf die weiche Polsterung des Schreibtischstuhls, setzte mich davor auf den Fußboden und drückte den Startknopf.

Es hat mich willkommen geheißen! Willkommen in der Welt von Apple! Wir mussten uns natürlich noch ein wenig aufeinander einstellen: In welcher Sprache wir denn kommunizieren wollen, natürlich. Und wer ich eigentlich bin. Mit ihm gesprochen hatte ich selbstverständlich schon, aber höflich, wie ich bin, habe ich mich natürlich auch auf seine Art, nämlich durch Texteingabe, bei ihm vorgestellt. Man will ja wissen, mit wem man es jetzt hoffentlich für eine sehr sehr lange Zeit zu tun haben wird.

Ob er ins Internet darf? Selbstredend. Dafür haben wir ja ein WLAN-Netz in der Wohnung. Hat er auch gleich gefunden, der Kleine, clever wie er ist.

Aber nun, es half nichts, ich musste ihn verlassen. Habe es ihm auch erklärt. Dass die Bank ihn wieder abholen würde, wenn ich jetzt nicht zur Arbeit ginge. Aber das Alex ja da sei, während er zum ersten Mal an unser Stromnetz angeschlossen ist. Sollte also etwas sein - einfach pipsen. Dem könne Alex bestimmt nicht widerstehen. Aber ansonsten: Nicht anfassen lassen! Nix einstellen lassen, was ich nicht wieder rückgängig machen könne. Sein wohliges Stromziehen mit dem magnetischen Stromkabel vermittelte mir den Eindruck, dass er jedes meiner Worte verstanden habe.

Schon in wenigen Stunden würden wir uns wiedersehen, versprochen. Solange könne er sich ja akklimatisieren und bei Interesse das neben ihm stehende Notebook befragen. Wies denn so ist mit mir?! Was denn so von ihm verlangt werden wird. Das Notebook ist bestimmt nicht zickig, wir hatten und haben ja noch eine tolle Zeit, bis ich endlich die Festplatte leerräume und es zu meiner Mama nach Preetz ziehen wird. Um da genauso zuverlässig einem PC - Anfänger kurz vor den Sechzigern gute Dienste zu leisten, wie mir die letzten 5 Jahre.

.....

War das jetzt besser?! :-)
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