Freitag, Dezember 08, 2006

Weisheiten eines fieberumnebelten Geistes ...

Dinge, die ich schon ewig mit mir herumschleppe, endlich mal gebündelt:

- Holzdielen knarren nachts lauter. Ganz klar. Aber warum? Ich vermute einen Luat des Ärgers, weil ich sie geweckt habe. Wenn Holz "arbeitet", dann kann es auch schlafen. Und ist knatschig, wenn man es weckt. Keine Frage.

- Papiertaschentuchplastikverpackungen mögen nicht komplett ihres Inhaltes beraubt werden und verstecken sich, sobald man 2-3 Tücher herausgezogen hat. Oder gibt es eine andere Begründung, warum ich ständig wieder an das von Mami mitgegebene Tempo-Jumbo-Paket dran muss, wenn meine Nase läuft? Und beim nächsten Aufräumen habe ich wieder einen Stapel, ach, einen Berg angefangener Papiertaschentuchverpackungen hier liegen. Die dann irgendwann trotz Klebefolienverschluß oben am Beginn bräunlich abgewetzt sind und in den Müll geworfen werden. Wo Plastikverpackung und Taschentuch dann zusammmenbleiben bis in den (Müllverbrennungsanlagen-)Tod.

- Haargummis wollen nicht ausleiern. Was passiert, wenn sie zu oft benutzt werden. Also verstecken sie sich. In dem Fall kann die Plastikumhüllung des 10er Packs nix machen, sie wird gnadenlos geschröpft und dann weggeworfen. Und dann tauchen die Mistdinger in jeder Hand-, Sport- & Jackentasche wieder auf und man weiß nicht, wohin damit.

- Beinahe zu Ende gegessene Brote und Kekse haben auch eine gewisse Todessehnsucht. Oder den Wunsch, mit dem Rest gemeinsam in die Magensäure zu gehen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass mich regelmäßig eine gewisse Unruhe erfasst, wenn ich tief drin weiß, dass ich irgendwo in der Wohnung noch ein nicht ganz aufgegessenes Brot / Keks etc. liegen habe. Was dann auch so ist. Zumeist wirklich nur noch der allerletzte Haps. Aber der muss wohl unbedingt mit. Ob Brote eine Art von "Silberschnur" haben, die sie zusammenhält?! Zumindest ist erst Ruhe, wenn der letzte Haps gegessen ist.
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