Freitag, Juli 07, 2006

Paralleluniversum


Kikandrun sprach gestern von ihrer Sorge, ohne ihr Wissen in ein Paralleluniversum gerutscht zu sein, so merkwürdig erschienen ihr die Vorkommnisse um sie herum.
Ich selbst vermutete ja beginnende Adoleszenz bis hin zum Erwachsenwerden *brr*

Aber nun habe ich selbst etwas erlebt, dass mich an der Welt um mich herum zweifeln lässt - das Wetter.

Gestern abend habe ich mit Sorge das Wetter betrachtet, da Sara die Idee hatte, die verlängerten Öffnungszeiten für ein "gemeinsames bei IKEA rumhängen" zum Geburtstag zu nutzen.
Gegen halb sieben blitzte und donnerte es bei mir am Fenster auch in einer Tour, ich war mir sicher, dass ein Gewitter nahe sein musste, aber es gab keinen Tropfen Wasser. Meine Eltern informierten mich, dass es bei ihnen in Preetz (20 km nördlich von Kiel) in Strömen regnen würde. Aber bei mir blieb es trocken, und lediglich so gegen elf, über den IKEA-Parkplatz zum Auto wandernd, landeten einige wenige Tropfen auf meinen nackten Armen.
Das Gewitter hatte dieses nette kleine Landeshauptdorf von Schleswig-Holstein einfach übersehen, so dachte ich.

Müssig zappte ich gegen Mitternacht durchs schlechte deutsche Fernsehprogramm und wunderte mich, als die Ansagerin von starken Regenfällen und Hagel im "Großraum Kiel" berichtete. Ich war erstaunt, aber ich konnte mich ja auch verhört haben und stattdessen "Kehl" gewesen sein, bis unter dem interviewten Retter der überlaufenden Keller und verstopften Gullideckel als Arbeitgeber "Feuerwehr Kiel" eingeblendet wurde.

Nun bin ich ein wenig verängstigt. Kiel resp. das Kieler Umland sind einfach nicht groß genug, um nur partiell von Hagelschauern geglückt worden zu sein.
Wo also war das schlechte Wetter, hat es mein Haus einfach ausgespart, weil ich Coke im Kühlschrank hatte ?!
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