Dienstag, September 27, 2016

Küchenteufels Backstube: Banana-Oat-Frühstücksmuffins

Kaum hat die Temperatur ein wenig nachgelassen, darf der Backofen wieder auf vollen Touren laufen. Muffins wollte ich backen, weil das Muffinbackblech mir beim Aufräumen sehr aufdringlich direkt vor die Füße gefallen ist. "Benutz´mich!" schien es auf diese Weise zu rufen, und ich stellte es gar nicht erst wieder zurück in den Schrank. Doch wenn ich 12 Muffins backe, dann werde ich auch 12 Muffins essen (evtl. teile ich noch mit Alex und zwangsläufig auch mit einem Kater, also: 10 Muffins essen). Nee, nicht klug. Deshalb wartete ich doch lieber auf die nächste Einladung inkl. "bringt gern was mit", und sie kam. Natürlich auch gleich mit einer kräftigen Herausforderung: Möglichst glutenfreie, trotzdem leckere Speisen sollte ich doch bitte zum großen Frühstücksbuffet mitbringen. Haferflocken seien jedoch erlaubt, nur kein Weizengluten.

Okay, mal kurz in der Nachbackliste gestöbert und die Vorratsschränke geplündert. Im Kühlschrank befand sich griechischer Joghurt, zwei Bananen waren auch schon sehr reif und Chocolate Chips sind eh immer da. Neben 2-3 anderen Zutaten war also tatsächlich alles im Haus, um die "Banana Oat Greek Yoghurt Muffins" von Running with Spoons zu backen. Ich kann sagen: Sie kamen wirklich hervorragend an und deshalb teile ich gern meine Variante dieser Muffins mit euch! Und nicht nur mit euch, sondern auch mit Zorra von kochtopf.me. Die feiert nämlich tatsächlich schon ihren zwölften Bloggeburtstag (das ist ja sogar älter als meins!) und wünscht sich daher#muffinszumzwoelften
Da ich vermute, dass die Dichte an bunten, cremigen Cupcakes ziemlich hoch wird, passt mein eher gesunder, trotzdem süßer Frühstücksmuffin sicherlich gut dazu, quasi als leichter Gegenpart zu all den Leckereien. Ein Banner gibt´s natürlich auch:

Geburtstags-Blog-Event CXXIV - Muffins (Einsendeschluss 15. Oktober 2016 - Icons made by Freepik from www.flaticon.com)

Aber nun, ran ans Rezept, das übrigens nicht nur ohne Mehl, sondern auch ohne Öl oder anderes Fett auskommt. Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen interessant. Vegan ist es natürlich nicht, weil Fett und Kleber von Milchprodukten und Eiern stammen.

Frühstücksmuffins mit Bananen, Schokolade und Haferflocken

 



Zutaten

250 g griechischer Joghurt (Vollfett)
2 reife Bananen
2 Eier
1/2 TL Vanilleextrakt
170 g Haferflocken 
30 g brauner Zucker
2 TL Weinsteinbackpulver
85 g Chocolate Chips

Zubereitung


  1. Den Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze aufheizen und das Muffinbackblech mit Papiermanschetten oder Silikonförmchen auslegen.
    1. b Wer keine reifen Bananen hat, legt sie einfach in den Backofen, bis sie braun geworden sind (kleiner Tipp am Rande).
  2. Alle flüssigen Zutaten (Jogurt, Eier, Bananen, Vanilleextrakt) miteinander vermischen.
  3. Haferflocken, Zucker und Weinsteinbackpulver vermischen und löffelweise zum Teig geben.
  4. Am Ende ca. die Hälfte der Schokodrops dazu geben und unterheben.
  5. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen, dann die übriggebliebene Schokolade auf den Muffins verteilen.
  6. Im Backofen ca. 15, maximal 20 Minuten backen. Der Holzstäbchentest zeigt auch hier wieder, ob die Muffins durch sind.
  7. Abkühlen lassen und genießen.

Guten Appetit!

Sonntag, September 25, 2016

Küchenteufel im Sommer: Gurken-Hummus-Sandwichrollen (vegan)

Es wurde noch einmal richtig warm im Spätsommer 2016. Das war natürlich eine feine Sache, ich konnte sogar noch einmal in der Ostsee, beziehungsweise in der Kieler Förde baden. Allerdings war es damit auch zu warm, um etwas anderes zu kochen oder zu backen als hier schnell mal einen Salat oder dort ein fixes Sandwich. Sprich: Totentanz hier auf dem Blog. Ich leiste hiermit Abbitte und bringe als Rückkehrgeschenk einen kleinen Snack mit, der nicht nur fix gemacht ist (quasi nur vier Zutaten), sondern auch auf Buffets einen richtig guten Eindruck hinterlässt (für euch bereits getestet). Obendrein ist es auch noch vegan, für den einen oder anderen ja vielleicht ebenfalls interessant.

Ausgangspunkt des Ganzen war "Noa", bzw. deren Hummus mit Kräutern. Zu dem kam ich wie die Jungfrau zum Kinde. Vor einiger Zeit hatte ich mir die Brandnooz Cool Box bestellt und eine Packung eines veganen Linsen-Curry-Aufstriches gezogen. Mißtrauisch, wie ich als indisches Kind beim Wort "Curry" sofort werde, wurde vorsichtig ein Karottenstick hineingedippt und was soll ich sagen: Verflucht lecker. Und sehr dicht an dem, was ich in Indien von meiner Oma vorgesetzt bekommen habe. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigte mir, dass auch nur so viel drin ist, wie nötig ist, also keine extra Aromen, Konservierungsmittelchen etc. 

Begeistert davon beguckte ich die Website, entdeckte die Möglichkeit, sich für den Test der kompletten Produktpalette zu bewerben, kurz die Daten eingegeben und tatatata ... ein gut gekühltes Päckchen landete bei mir und danach bei einem geselligen Abend mit Cocktails und viel Gelächter auf dem Tisch. Ein Becher Hummus mit Kräutern wurde jedoch nicht vertilgt und musste nun endlich verbraucht werden. Dazu kam die Einladung zu einer vegan lebenden Freundin, zu der ich gern Buffetbeiträge beisteuere. Mir war vor einiger Zeit diese Gurken-Frischkäserollen von Christina´s Cucina über den Weg gelaufen, aber irgendwie war mir der Frischkäse zu "fett" (die Bilder sind teilweise mit Frischkäse gemacht). Die Idee an sich gefiel mir jedoch weiterhin, deshalb nun die Variante mit Hummus statt Käse, die ich deutlich lieber mag. Ihr dürft aber natürlich gern Frischkäse verwenden - dann ist das Rezept selbstverständlich nicht mehr vergan.

Also habe ich im türkischen Supermarkt um die Ecke ganz dünnes Lavash-Brot besorgt (vegan), eine Gurke dünn gehobelt und mit Salz bestreut und dann aus all diesen Zutaten tolle Rollen erstellt. Natürlich könnt ihr gern euren eigenen Hummus benutzen oder wartet auf mein Rezept, das sicherlich auch irgendwann auf diesem Blog auftauchen wird. Bis dahin muss die Fertigvariante reichen. Ich wünsche euch viel Spaß beim nachmachen und reuelosen Vernaschen!

Sandwich Rolls mit Gurken und Kräuterhummus

 



Zutaten

dünnes Lavashbrot (oder jedes andere dünne Fladenbrot)
1 Packung Noa Kräuterhummus
1 Gurke
Salz

Zubereitung

  1. Die Gurke schälen oder heiß abwaschen, fein hobeln und mit genügend Salz bestreuen. 
  2. 20 Minuten stehen lassen und das ausgetretene Wasser abgießen.
  3. Eine erste Scheibe dünnes Fladenbrot aus der Tüte nehmen (schnell verschließen, trocknet sonst aus), dünn mit dem Hummus bestreichen. Einen Rand freilassen.
  4. Ca. 1/3 der Gurken auf dem bestrichenen Brot nebeneinander schichten.
  5. Auf der bis zum Ende beschmierten Seite beginnen, die Rolle sehr eng aufzurollen.
  6. Die Rolle mit der Naht nach unten ablegen und mit einem sehr scharfen Messer buffettaugliche Stücke abschneiden.
  7. ggf. mit Zahnstochern fixieren, auf Platten ablegen.

Ich empfehle, die Rollen im Laufe der kommenden Stunden zu essen, weil das Brot sonst zu sehr durchweicht. Tagsüber für den Abend vorbereiten ist noch okay, über Nacht würde ich sie nicht lagern. Wie schon gesagt, kann man den Aufstrich und auch den Belag fröhlich nach eigenem Gusto durchtauschen, die Variante mit Kräuterhummus und Gurken bleibt jedoch mein Favourit.
 
Hinweis: Für diesen Blogbeitrag wurde ich nicht bezahlt. Ich bekam lediglich als Privatperson eine nette Probierpackung Noa-Produkte, für die ich einen kleinen Fragebogen ausfüllen sollte. Dass ich darüber blogge und es verlinke, ist meiner eigenen Begeisterung geschuldet :)

Guten Appetit!


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