Freitag, Juni 26, 2015

Küchenteufel beim #synchronkochen: Erdbeerlimes

Ich liebe Erdbeeren. Pur, als Kuchen, im Quark ... und gemeinsam mit Alkohol. :) "Erdbeerlimes" ist hier das Stichwort für ein fruchtiges Tröpfchen, das auf Wodka basiert und so schnell gemacht ist, dass ihr es in der Erdbeersaison nicht mehr kaufen, sondern nur noch selbst machen wollt, versprochen!

Dass ich nun aber genau jetzt mit dem Erdbeerlimes um die Ecke komme, hat einen Grund: Simone von der S-Kueche und Melanie von der Kleinen Chaosküche haben am Freitag zum #erdbeerlimes15 aufgerufen - da war ich allerdings im Schrevenpark, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Doch Hashtags sind beständig und deshalb hänge ich mich jetzt einfach nachträglich dran :)

Ich habe das Rezept von Simone etwas erweitert und mit der Vanille von Melanie ergänzt. Da Vanilleextrakt auf Wodkabasis hergestellt wird, passt das ja prima. Herausgekommen ist ein wirklich leckeres Getränk, dass im Kühlschrank locker eine Woche frisch bleibt. Wer sich für die Mango-Variante interessiert: Die habe ich als Mangolimes vor einigen Jahren hergestellt und wird in der kommenden Woche verbloggt!

Erdbeerlimes

 




Zutaten

300ml Wasser
300ml Zitronensaft (ca. 6 reife Zitronen)
Zesten einer Zitrone (optional)
300g Zucker
1 TL Vanilleextrakt (alternativ: 1 TL Bourbonvanillezucker)
900g Erdbeeren
700 ml Wodka

Zubereitung

Die Zitronen auspressen, einer Zitrone die Zesten abschaben. Wasser, Zitronensaft, Zitronenzesten und Zucker ein einem mittelgroßen Topf zum kochen bringen. Die Erdbeeren waschen, putzen und grob zerkleinern. 

Wenn der Zucker sich aufgelöst hat, die Erdbeeren dazugeben und auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Erdbeeren weich geworden sind. Die Flamme abstellen, leicht abkühlen lassen.

Wodka und Vanilleextrakt dazugeben, durch ein Sieb passieren lassen, um die Erdbeerkerne loszuwerden. Wer es feiner mag, lässt die Flüssigkeit danach noch durch ein Passiertuch laufen.

In heiß ausgespülte, gut gereinigte Flaschen abfüllen und bis zur Verwendung kühl stellen.

Anwendungsgebiete: Auf Eiscreme, im Dessert und natürlich pur mit einem Eiswürfel :)

Guten Appetit!

Montag, Juni 22, 2015

Rosmarin-Lachsspieße auf gebratenem Fenchel und Ofentomaten mit Gefro Balance [sponsored post]

Ist euch eigentlich schon einmal aufgefallen, dass ich für eine Küstenbewohnerin verdammt wenig Fischrezepte veröffentlicht habe? Das grenzt gar an Frevel und musste schnell geändert werden! Also habe ich, als man mich gebeten hat, mir ein Rezept aus der Gefro Balance-Linie auszusuchen und für euch nachzukochen, gegrillte Lachsspieße auf Fenchel-Tomaten-Gemüse gewählt. Für den Fenchel hat die Saison außerdem gerade begonnen und deswegen war dieses Rezept perfekt für mein Blog.



Die Zutaten sind nicht nur für Menschen, die am Meer leben, schnell besorgt: Beim Fischhändler des Vertrauens (CITTI) gab es das Lachsfilet, vom türkischen Gemüsehändler an der Ecke frische Fenchelknollen, Schalotten, Zitronen mit Schale, die man auch zum Kochen benutzen kann und hübsche kleine Kirschtomaten (leider nur rote - gemischt mit gelben wäre es sicher farbenfroher geworden). Fenchelsamen findet ihr im Asia-Laden, im Reformhaus, oft auch in Teeläden und vielleicht auch im gut sortierten Supermarkt. 

Mein Problem ist jedoch immer die Gemüsebrühe: Als Studentin habe ich sie noch dann und wann selbst gemacht (siehe Blogbeitrag: Ohne Tütensuppe), aber diese Zeiten sind irgendwie vorbei. Klassische Supermarktvarianten kann ich jedoch nicht benutzen, weil sie beim Freund und Mitkocher leider immer für Magen- & Darmprobleme sorgen, auch wenn noch so oft "Bio" draufsteht. Folgenlos blieb bisher nur die Bio-Brühe von famila - und wie wir jetzt getestet haben - die klare Gemüsebrühe "Querbeet" von Gefro. Sie gehört zur schon oben genannten neuen Gefro Balance-Linie, die wie auch die anderen Produkte zusätzlich vegan, ballaststoffreich sowie glutenfrei und lactosefrei ist. Gerade letzteres hilft mir, wenn ich für Freunde koche, sehr. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät: Hefeextrakt ist vorhanden, ein künstlich hergestelltes Aroma aus Hefen, dass man sich in britisch dominierten Ländern (wie auch Indien) gern mal als "Marmite" aufs Brot schmiert. Wer mehr über Hefeextrakt wissen will, schaut am besten weder bei den Befürwortern, noch bei den Gegnern, sondern ganz entspannt bei Wikipedia. Gefro-Produkte aus dem Allgäu kauft man übrigens im Versandhandel.

Eine kleine "Challenge" war für mich der Fenchel, denn ich muss gestehen, dass ich den bisher noch nie selbst verarbeitet hatte. Aber im Rahmen der Diät, auf die wir uns nach der Kieler Woche ganz dringend selbst setzen müssen, wollte ich auch mehr Gemüse in den Speiseplan integrieren, dass wir bisher nicht so auf dem Zettel hatten. Wie zum Beispiel Fenchel. Vielleicht ist "Diät" auch nicht das richtige Wort, denn wir versuchen es erneut mit viel Wasser und gesunder Ernährung. Im letzten Jahr waren wir damit sehr erfolgreich - statt Kantine und Bäckerei haben wir abends frisch gekocht und vor allem stoffwechseloptimiert geplant. Die weiteren Gefro-Produkte, die man uns ins Paket gepackt hat, werden uns da hoffentlich eine gute Unterstützung sein.

Doch zurück zum Gemüse, genauer gesagt zur tollen Knolle. Denn siehe da - Fenchel zu verarbeiten ist ganz leicht und vom Anisgeschmack, der mich beim Fencheltee so stört, bleibt gebraten / gedünstet nur noch eine feine Note, die mir gefällt. Sogar die Fenchelsamen haben prima dazu gepasst. Allerdings habe ich das Rezept beim zweiten Kochen doch gaaanz leicht abgewandelt :) Vielleicht lag es am Rosmarin, der für mich untrennbar mit Honig verbunden ist, aber ein halber Teelöffel davon in der Lachs-Marinade gab einen tollen Geschmacksbooster. Auch ein wenig Schärfe im Fenchel-Tomaten-Gemüse kam von mir dazu, aber nur minimal, damit der Geschmack von Gemüse und Kräutern nicht überdeckt wird. Die Portionsangabe ist für eine schöne Vorspeise für vier Personen oder ein Hauptgericht für zwei.

Lachsspieße auf gebratenem Fenchel mit Ofentomaten

 



Zutaten für vier Personen

2 Knoblauchzehen, confiert
Saft aus einer halben Zitrone
2 EL Olivenöl (z.B. Gefro Natives Olivenöl extra)
die Nadeln von 2 Rosmarinzweigen
optional: 1/2 TL Honig
600 g küchenfertiges Lachsfilet

20 Kirschtomaten, gemischt rot & gelb
Olivenöl, Salz & Pfeffer (ggf. ein paar Ringe Chili)

2 große Fenchelknollen
3 Schalotten
Olivenöl

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Papier belegen.

Eine Zitrone durchschneiden und eine Hälfte kräftig auspressen, ergibt ca. 1 - 2 TL Saft. Den Zitronensaft mit zwei konfierten Knoblauchzehen (oder zwei sehr fein gehackten) und 2 EL Olivenöl vermengen. Wer mag, vermischt noch einen halben Teelöffel Honig unter die Marinade. Von zwei Rosmarinzweigen die Nadeln abstreifen mit einem großen Messer einige Male leicht darauf hacken - so kommt m.E. mehr Geschmack an die Marinade - und die Nadeln unter die Mischung heben.

Vier Holzspieße in Wasser einlegen - dann klebt der Fisch später nicht fest und lässt sich leichter vom Spieß lösen. Den Lachs unter kaltem Wasser abspülen und gut mit einem Küchentuch abtupfen. Achtet darauf, dass ihr beim Fischhändler ein möglichst quadratisches Stück erhaltet und schneidet flache Enden einfach ab. Danach den Fisch in 12 Stücke schneiden und je drei Stücke auf einen Spieß fädeln. Die Hälfte der Marinade in ein eckiges Gefäß gießen, die Spieße hineinlegen und mit dem Rest bedecken.  Auch die dünneren Enden des Lachsfilets in die Marinade legen. Ruhen lassen.

Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und ggf. den Ringen einer Chilischote (die Kerne vorher herausnehmen!) vermischen und auf das vorbereitete Backblech geben. Ca. 8 - 10 Minuten backen.

Derweil die Fenchelknollen waschen und putzen. Wer das noch nie getan hat: Man schneidet hinten das harte Ende ab und vorn das Fenchelgrün. Letzteres beiseite legen. Dann die Knolle einmal längs durchschneiden und mit einem kleinen Messer keilförmig den Strunk herausschneiden. Die Hälften mit einem großen Messer in feine Streifen schneiden oder über eine Mandoline (Gemüsehobel) ziehen. Hier gibt es ein kleines Video, wie man Fenchel richtig verarbeitet.

Drei Schalotten schälen, halbieren und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten leicht anbraten. Die Fenchelstreifen dazugeben und leicht anbraten. 200 ml Brühe zubereiten, zum Fenchel geben und leicht köcheln lassen, bis die Streifen gerade noch bissfest sind. Petersilie fein hacken und gemeinsam mit einem Teelöffel voller Fenchelsamen zum Gemüse geben. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Während der Fenchel gart, eine Grillpfanne erhitzen und die Spieße von beiden Seiten darin anbraten. Ihr braucht kein Fett in die Pfanne geben - das Öl, das am Spieß haftet, sollte ausreichen. Wenn der Lachs doch etwas klebt, ein wenig von der Marinade dazugeben. 

Auf vorgewärmten Tellern den Fenchel und die Tomaten anrichten, auf jeden Teller einen Spieß (bei zwei Personen: zwei Spieße) legen und servieren.

Guten Appetit!


Disclaimer: Die Firma Gefro hat mir ein Paket mit Produkten der Gefro Balance-Linie zugeschickt und ich habe mir ein Rezept ausgesucht, dass ich gegen Bezahlung nachgekocht habe. Meine Meinung zu den benutzten Produkten und der Firma selbst bleiben davon natürlich unbeindruckt.
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Donnerstag, Juni 11, 2015

Küchenteufel: Asia-Nudelsalat mit Shrimps, Erdnuss und Sesam

Blog-Event CIX - it's BBQ-time! (Einsendeschluss 15. Juni 2015)
Ich grille gern. Man trifft sich mit lieben Menschen, das Feuer wird entfacht (naja, zumindest die Kohle) und es kommen Wurst, Fleisch und Gemüsepäckchen auf den Grill. Noch spannender ist allerdings das große Feld der so abschätzig "Beilagen" genannten Kleinigkeiten. Brote, Salate, Saucen, Desserts - man kann sich da herrlich austoben.

Auch wenn der Nudelsalat meiner Tante immer noch auf Platz 1 meiner Hitliste steht, gucke ich doch immer mal wieder nach neuen Variationen. Bei Chocolate Moosey habe ich einen von Nigella Lawson (die mit der tollen Champignon-Zitronen-Pasta) abgewandelten Nudelsalat gefunden, der Udonnudeln mit Gemüse, Shrimps und Sesam kombiniert - das ganze abgeschmeckt mit einer Erdnuss-Chilisauce. Klingt kompliziert? Ist aber eigentlich ganz einfach. Wie auch die oben verlinkten Nudeln von Nigella kann man dieses Gericht sowohl kalt, als auch lauwarm essen - oder gleich heiß als Pastagericht. Ich mag sie allerdings am liebsten kalt beim grillen, und deswegen stelle ich sie euch als Nudelsalat vor :) Das passt dann auch total gut zum aktuellen Blog-Event CIX - it´s BBQ-time, dass Sandra von From Snuggs Kitchen bei Zorra von kochtopf.me veranstaltet. Ich bin schon sehr gespannt auf die tolle Zusammenfassung dieses Events, da sind sicherlich zahlreiche tolle Anregungen für die diesjährige Grillsaison dabei!

Sesame Shrimp Peanut Noodles




Zutaten

90 g Erdnussbutter, cremig
60 ml Sweet Chili Sauce
1 EL Olivenöl
1 EL Sojasauce
1 EL Limettensaft
1 Knoblauchzehe, konfiert, (im Original: 1 EL Knoblauchpaste)
1 EL frisch gehackter Koriander (im Original: 1 EL Korianderpaste)

100 g Udonnudeln, trocken (alternativ: schmale Bandnudeln wie z.B. Bavette)
2 Karotten, in halbe Scheiben geschnitten
70 g Zuckerschoten, gedrittelt
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
2 EL Olivenöl
250g Shrimps
2 TL Sesam

Zubereitung

Aus den ersten sieben Zutaten eine cremige Sauce herstellen, ggf. mit etwas Pfeffer und Zucker abschmecken - je nachdem, wie süß eure Sweet Chili Sauce ist.

Das Gemüse schneiden: Die Möhren schälen, längst halbieren und dann in feine Scheiben schneiden, Zuckerschoten dritteln, Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Ihr könnt gern weiteres Gemüse wie Paprika, Pilze oder Mais zufügen.

In einem weiten Topf Wasser zum kochen bringen und das Wasser salzen. Die Udonnudeln und die Karottenscheibchen 4 Minuten kochen, dann die Zuckerschoten dazugeben und 2 Minuten weiterkochen lassen. Alles zusammen in einem Sieb abgießen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Shrimps anbraten, bis sie rosa und nicht mehr glasig sind. Sesam dazugeben und ein wenig rösten lassen. Dann die Pfanne vom Herd nehmen. Gemüse und Nudeln dazu geben, mit der Erdnusssauce übergießen. Alles in der Pfanne vermischen und entweder als Pastagericht servieren (siehe Bild) oder in eine Salatschüssel geben und eine halbe Stunde im Kühlschrank abkühlen lassen.

Guten Appetit!



Mittwoch, Juni 10, 2015

Küchenteufels Keksstudio: Oreo Cheesecake Cookies

Es ist Zeit für Cookies. Eigentlich ist es sogar sehr dringend wieder Zeit für Cookies, denn mit mehr Sonnenschein kommt auch die Zeit, in der ich mich draußen in den Park setze und neben einem Buch und einer Decke auch noch irgendetwas zu naschen brauche. Nicht auszudenken, wenn das stattdessen ein paar Gemüsesticks wären ... :)

Eigentlich stehe ich gar nicht soo sehr auf Oreo-Kekse. Ja, sie sind lecker, aber der Kult, der um diese Schoko-mit-Füllung-Dinger gemacht wurde, die in den USA schon ein Star waren und hier zunächst schwer zu bekommen (Verknappung und so) war mir schon immer suspekt. Ich würde - hätte ich die Wahl - wohl eher zu klassischen Doppelkeksen greifen. Aber als Bestandteil von Desserts, Kuchen und einem phänomenal leckeren Rezept namens "Oreo Cheesecake Cookies" sind sie halt die namensgebende Kraft und wirklich sehr lecker. Also, ran an den Häcksler und die Küchenmaschine und dann geht es los:Ich verspreche euch in weniger als 30 Minuten tolle Kekse, die man euch aus den Händen reißen wird, versprochen!

Allerdings habe ich die Zutatenliste nach dem ersten Versuch ein wenig angepasst. 200 Gramm Zucker waren einfach nur noch süß, das macht keinen Spaß. Auch die Menge der Schokotropfen war mir etwas zu hoch. Wer es süßer mag, darf natürlich wieder alles zurück-ändern, das Originalrezept findet ihr bei Table for Two.

Oreo Cheesecake Cookies



Zutaten für 10 Kekse

10 Oreokekse
115 g weiche Butter
85 g Frischkäse
1 TL Vanilleextrakt / alternativ: Vanillezucker
150 g Zucker
125 g Mehl Typ 550
50 g Schokotropfen (oder grob gehackte Schokolade)

Zubereitung

Den Ofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Kekse möglichst fein häckseln. Wer keinen Häcksler oder "Zauberstab" zur Verfügung hat, steckt die Kekse in eine kleine Tüte und haut mit dem Nudelholz darauf herum, bis sie feinbröselig sind.

Butter und Frischkäse mit dem Schneebesen der Küchenmaschine zu einer soften Masse verschlagen. Das geht natürlich auch mit dem Handrührer. Vanilleextrakt und Zucker langsam hineinrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Zucker sich gut verteilt und aufgelöst hat.

Das Mehl löffelweise unterrühren, die Schokotropfen mit einem Teigspatel oder Löffel unterheben, bis sie sich gut verteilt haben. Der Teig sollte nicht flüssig, aber auch nicht zu fest sein.

Oreokrümel auf einem Teller oder in einer kleinen Schüssel bereitstellen. Mit einem Esslöffel oder Teigportionierer Bällchen in Tischtennisballgröße aus dem Keksteig abstechen, in den Händen zu runden Kugeln formen und in den Krümeln wenden. Die Krümel gut festdrücken und auf dem Backblech verteilen. Dabei genügend Platz lassen, weil die Kekse auseinander laufen werden.

Bei 190°C ca. 12-15 Minuten backen. Die Ränder sollten nur leicht braun werden. Die Kekse mit Hilfe des Backpapier vom Blech ziehen und auskühlen lassen.

Gut verpackt sollten sie sich einige Tage halten - wenn Familie und Freunde sie nicht längst weggegessen haben ;)

Guten Appetit!

Donnerstag, Juni 04, 2015

Kieler Küchenteufel treffen - beim Bloggertreffen im Vapiano Kiel [mit Gewinnspiel]

Vitamine zur Begrüßung.
Achtung, Werbung :)

Habt ihr Lust, einmal gemeinsam mit mir und einigen anderen richtig tollen Leuten zu kochen? Dann solltet ihr gut aufpassen!

Vor einigen Wochen durfte ich gemeinsam mit einigen tollen Kochbloggerinnen (und Jan :) ) im Kieler Vapiano hinter die Kulissen der Systemgastronomie schauen. Morgens um neun ging es bereits los - ich war sehr gespannt, ob ich um diese Zeit schon Nudeln essen könnte?

Der Küchenchaotin Mia sei Dank haben Michaela von herzelieb, Renate von titatoni, Christiane von Genussvoll kochen, Jan & Katharina vom Fördefräulein und ich mit einigen Köchen des Kieler Ablegers den Samstagmorgen jedoch erstmal mit einem tollen Käsefrühstück begonnen, bevor uns Betriebsleiter Marco Mecke in die Hintergründe des Vapiano-Konzeptes einweihte. Es war interessant, die Räumlichkeiten mal bei Tageslicht zu sehen, und wir erfuhren, dass freistehende Vapianofilialen eher selten sind. Die Kieler können zusätzlich mit zwei Außenterrassen punkten, eine davon direkt an der Hörn. Bei gutem Wetter wirklich traumhaft!




Olivenbaum in Kiel.
Dabei erfuhren wir zum Beispiel, dass in jeder Vapiano-Filiale ein Olivenbaum steht, der dort fleißig wächst.

Wenn man ein Vapiano besucht, trifft man zu erst auf die Manufaktur, in der morgens die Teige hergestellt werden. Ich war beeindruckt, dass sowohl Nudel- als auch Pizzateig vor Ort und eifrei herstellt werden. 180 Gramm ist jede Nudelportion schwer, aus sieben unterschiedlichen Sorten kann der Kunde wählen. An guten Tagen gehen locker 100 kg Nudelteig über den Tresen, die in heißem Wasser gekocht werden, während der "Vapianisti" das Nudelgericht im heißen Wok zubereiten. Die frischen Nudeln kann man übrigens auch einzeln erwerben!

Frische Nudeln.
Man hatte vorgesehen, dass wir tatsächlich richtig "in medias res" gehen, also ab an die Nudelstationen, in die Pizzabäckerei und in die Pestoküche. Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich, gut gelaunt und aufgeschlossen und bereit, alle Fragen zu beantworten. Wir bekamen sogar die Rezepte der Nudelgerichte zur privaten Verwendung mit - ich habe mich sehr darüber gefreut! Nur das Pestorezept bleibt ein Firmengeheimnis :)

Wie wir ja auch von Micky Beisenherz vorgeführt bekamen, ist das Vapiano Systemgastronomie. Man könnte sagen: Fast Food auf italienisch. Man bekommt ein Plastikkärtchen gereicht, auf dem Speisen und Getränke gebucht werden, die man sich an den Stationen auch selbst abholt. Wer also einen romantischen Abend bei Kerzenschein plant, sollte sich ein anderes Lokal suchen. Für frische und leckere Pastagerichte, Pizzen, Suppen und Salate ist man im Kieler Vapiano allerdings genau richtig, und wie frisch und schnell die Gerichte tatsächlich sind, durften wir hinter den Kulissen live erleben.

Pesto in the making.

Einige Impressionen von der Nudel- und Pizzaherstellung in der Collage. Man sieht, wie gut alle Gerichte vorbereitet sind. Die Zutaten werden vor Ort geschnibbelt (nicht vorgeschnitten angeliefert) und ich muss zugeben, dass mich sehr beeindruckt hat, wie gut alles vorbereitet ist. Das würde ich mir in meiner eigenen Küche gern wünschen!

An allen Stationen wurde viel gefachsimpelt und vor allem viel miteinander gelacht, die Stimmung war durchgehend ganz großartig. Neben den Mädels, die ich schon kannte und auf die ich mich schon sehr gefreut hatte, habe ich noch viele weitere tolle Menschen kennengelernt! Es war ein rundherum schöner Vormittag, das kann ich euch sagen. Nach der Kocherei wurde fleißig probiert und nebenbei auch noch die Coke Life mit Stevia getestet.

Hier ausführlich der Weg zu meiner ersten eigenen Pizza:

Bruschettamasse.
Vorbereitung ist das A & O. Meine Pizza Bruschetta bekommt ein frisches Topping, die Zutaten stehen bereits fertig geschnibbelt bereit.








Teigling.
Der Teigling wartet darauf, fachmännisch im Kreis ausgerollt zu werden. Dies geschieht mit den Händen, aber ich scheitere an der Technik mit dem Handballen. Mehl und Semiola helfen, dass der Teig sich gut verarbeiten läßt.







Jetzt nur noch belegen!

Ich würde gern behaupten, dass ich den Teig so rund hinbekommen habe, aber ich hatte Hilfe. Und ein Rezept, dass ich mit nach Hause nehmen durfte *freu*







Da ist sie - meine erste eigene Pizza mit nur wenig Ruccola (mein eigener Wunsch!) und reichlich frisch gehobeltem Parmesan.

Da wir - noch reichlich gesättigt vom Frühstück - wirklich nur probieren konnten, haben wir unsere Pizza und unsere Nudelgerichte in die schicken und mikrowellenfesten Transportboxen des Restaurants gefüllt und wollten gerade glücklich von dannen ziehen, als Marco Mecke und sein Team noch eine weitere Überraschung für uns: Ein typischer Vapiano-Pastateller, gefüllt mit vielen leckeren Vapianoprodukten wie der Kiel-Tasse, Olivenöl, Kräutern etc. Wie gut, dass ich bereits mit Alex abgemacht hatte, dass er mich einsammelt, mit dem Bus hätte dies sicherlich nicht geklappt :)


Geschenke, Geschenke!

 Mit dem Kieler Küchenteufel ins Vapiano


Aber wann kommt denn nun das mit dem Gewinnspiel? Jaaa ... kommt ja jetzt! Wer nach all diesen Infos Lust bekommen hat, mal im Vapiano hinter die Kulissen zu schauen, und mit mir und vielen anderen lieben Menschen einen witzigen und leckeren Vormittag zu verbringen, sollte jetzt die Ohren spitzen: Das Vapiano hat mich und eine Leserin / einen Leser dazu eingeladen, am Samstag, dem 13. Juni morgens ab neun Uhr gemeinsam zu kochen.

Was ihr dafür tun müsst? Ganz wenig: Schreibt mir eine Mail an kieler.kuechenteufel@gmail.com und hinterlasst mir ein paar nette Worte, warum ihr mit mir kochen wollt. Der Einsendeschluss ist Dienstag, der 9. Juni 2015 (25:59Uhr).
Teilnehmen darf jeder außer Alex und den Randalekatern (die sind aber auch noch nicht alt genug) :) Ich freue mich genauso über Mails von Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten wie von Lesern, die ich noch gar nicht kenne und wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

Mehr Chancen erhält, wer es auch bei den anderen Damen versucht: Zum Beispiel bei der Kuechenchaotin, herzelieb, titatoni (hier sogar zwei Plätze!) oder Genussvoll kochen.

Wichtige Dinge: 

Der Gewinn besteht aus einem gemeinsamen Vormittag im Vapiano Kiel. Es gibt keine Möglichkeit, den Gewinn bar ausgezahlt zu bekommen. Der Termin ist nicht verhandelbar, da wir uns mit den anderen Bloggern und ihren Gewinnern treffen. Auch der Ort nicht - wir treffen uns im Vapiano in Kiel in der Kaistrasse. Ihr müsst über 18 Jahre alt sein und die Anreise ist nicht inbegriffen. Mehrfachteilnahmen werden gelöscht und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich werde den Gewinner / die Gewinnerin per random.org auswählen und am Mittwoch, dem 10. Juni an dieser Stelle und bei Facebook verkünden.

Und weil das Thema "Schleichwerbung in Blogs" gerade sehr aktuell diskutiert wird (was ich sehr gut finde!): Die Firma Vapiano hat mich eingeladen und mir o.g. Dinge zur Verfügung gestellt. Es war keine Verpflichtung damit verbunden, darüber zu bloggen oder dieses Gewinnspiel durchzuführen, es ist auch kein Geld geflossen. Ich fand den Vormittag einfach so toll, dass ich ihn gern noch einmal mit einem von euch erleben will :)
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