Mittwoch, April 22, 2015

Küchenteufels lustige Tierwelt: (Oster-) Hasen mit Cremebäuchlein

Ich klickte mich vor kurzem, im Zug zur Arbeit sitzend, durch ein Osterspecial von Yummly und entdeckte IHN: Den wahrgewordenen Osterhasentraum. Bei "I wash .. you dry" fand sich ein gar herziges Tierchen mit niedlichen Augen, einer Stupsnase und einem weichen Bauch, so dass ich gar nicht so schnell den Pinterest-Button drücken konnte, um ihn zu speichern. Flugs die wenigen Zutaten geholt, die es dafür brauchte (da es ein US-Rezept ist, war mal wieder ein Fertigprodukt im Spiel, nämlich Hörnchenteig). Und dann kam das tolle Wetter.

Ostermontag bin ich endlich dazu gekommen, ihn nachzubacken und habe ihn dem Besten aller Brüsseler serviert. Mit Erfolg! Da wir im Anschluss das Spitzenwetter draußen genutzt haben, an der Ostsee entlangzucruisen, anstatt zu bloggen, kommt er mit einigem Abstand hier auf dem Blog und ihr habt erst 2016 die Gelegenheit, dieses putzige Kerlchen auf den Frühstückstisch zu stellen. Oder ihr seid einfach feiertagsunabhängig und sucht euch euren Lieblingstag aus, dann geht das schon viel früher. Der Kleine passt immer und überall, und er erobert nicht nur Kinderherzen, versprochen!

Ich werde mit Sicherheit demnächst noch einen guten Teig aussuchen, mit dem man die Hasen auch ganz ohne Fertigteig herstellen kann. Bis dahin nehmen wir einfach die Dosen von Pilsbury (Knack&Back) und erfreuen uns daran, wie schnell es gehen kann!


Easter Bunny Cream Cheese Danish




Zutaten

2 Rollen Pilsbury Hörnchenteig
1 Packung Doppelrahmfrischkäse
1 Ei (getrennt)
60 g Zucker
Deko-Konfetti oder geschmolzene Schokolade
kleine Deko-Herzchen, rosa


Zubereitung

Den Backofen auf ca. 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.  Frischkäse, Zucker und Eigelb mit einem Schneebesen verrühren und beiseite stellen. Die Dosen öffnen und die Teigdreiecke mit einem scharfen Messer separieren.

Die Teigdreiecke sind nicht gerade, sondern haben leicht "Schlagseite". Immer zwei Teigstücke mit den Spitzen nach oben so aufeinanderlegen, dass die spitzen Enden ein freies Dreieck zwischen sich haben. Das Ganze sieht dann ein wenig aus wie der Kölner Dom :) Mit einem Nudelholz sorgfältig darüberrollen.

Wer sich darunter nichts vorstellen kann, schaut einfach auf der Pilsbury-US-Seite vorbei, dort findet man eine gute Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Die Öhrchen nach Wunsch abklappen, darunter den Teig leicht zusammendrücken, damit eine Rundung für den Kopf entsteht. Mit der Frischkäsecreme einen runden Bauch auf den Teig "malen" und die Ecken wie kleine Pfötchen nach innen klappen. Mit einem Messer leicht einritzen. 

Das Eiweiß mit einem Silikonpinsel auf dem Backwerk verteilen, mit dem Deko-Konfetti zwei Äuglein anbringen. Kleine rose Dekoherzen eignen sich prima als Stupsnase, wer soetwas nicht hat, nimmt einfach Deko-Konfetti in anderer Farbe. Man kann natürlich auch alles mit Zuckerschrift machen - je nachdem, was so da ist.

Die Hasen unfallfrei auf ein Backblech bringen und ca. 15 Minuten backen, bis sie eine leichte braune Färbung haben. Lauwarm genießen.

Guten Appetit!

Mittwoch, April 15, 2015

Küchenteufel rollt Pralinen: Biscoff-Trüffel (vegan)

Ich hab ja noch einige Gläser Karamellkeks-Brotaufstrich im Vorratsschrank, die ich von Lotus bekommen habe, um damit ein wenig herum zu probieren. Die Cookie Dough Cheesecake Bars waren schon ein Knaller, aber ich kann ja nicht rund um die Uhr Kuchen backen :) Also habe ich mal geschaut, was sonst noch so geht, und habe eine tolle Verwendungsmöglichkeit gefunden: Biscoff-Trüffel!

Da sowohl die Kekse als auch der Brotaufstrich vegan sind, habe ich mir nur noch die vegane Zartbitterkuvertüre aus dem Supermarkt geholt und alles zusammen zu leckeren kleinen Bällchen gerollt, die ich als kleines Dankeschön einer sich tierfrei ernährenden Kollegin schenken konnte.

Biscoff Truffles (vegan)





Zutaten

75 g Zartbitterschokolade, vegan
20 Biscoff-Karamellkekse (ca. 160g)
1/2 Glas Lotus-Brotaufstrich (ca. 200g)
Puderzucker

Zubereitung

Die Schokolade kleinhacken, in eine Schüssel geben und über dem Wasserbad behutsam schmelzen lassen. Dann das halbe Glas Karamellcreme hineinrühren und etwas stehen lassen.

Derweil die Kekse im Häcksler ganz fein mahlen - das geht prima mit dem Standmixer oder Foodprozessor, wer das nicht hat, nimmt ganz einfach einen Gefrierbeutel und schweres Gerät wie Hammer oder Nudelholz. Von den Krümeln 2-3 Esslöffel beiseite tun. Der Rest kommt in die Schokoladen-Karamell-Mischung.

Die Kekskrümel gründlich unterrühren und alles für fünf Minuten in den Kühlschrank stellen. Einmal herausnehmen, kräftig umrühren und ein weiteres Mal für fünf Minuten in den Kühlschrank stellen. Nicht viel länger, weil die Masse dann schlechter verarbeitbar wird. Sollte die Masse zu flüssig sein, mit den zur Seite gelegten Krümeln für mehr Festigkeit sorgen. Einfach unterrühren und etwas stehen lassen.

Mit zwei Teelöffeln trüffelgroße Portionen aus der Masse herausstechen. Ca. 20 Minuten "lufttrocknen" lassen. 

Eine kleine Schüssel mit Puderzucker füllen, die übriggebliebenen Kekskrümel in eine andere. Die Trüffelportionen mit kühlen Händen schnell zu Kugeln formen und entweder in den Krümeln oder im Puderzucker wälzen. In kleine Pralinenförmchen oder Minimuffinmanschetten setzen - oder einfach auf einem hübschen Teller servieren. Selbstgemache Trüffel müssen nicht ganz rund sein, je "unrunder" sie aussehen, desto charakteristischer sind sie.

Die Biscoff-Trüffel sollten kühl, aber nicht kalt aufbewahrt werden.

Guten Appetit!

Sonntag, April 12, 2015

Küchenteufels Sonntags-Scones: Pistazien-Cranberry-Scones

Scones? Biscuits? Wie man dieses britische Teegebäck nennt, dass in der (britischen) Welt zumeist mit einem großen Klecks "clotted cream" und reichhaltiger Marmelade zum Fünf-Uhr-Tee verzehrt, darüber wird im Netz heiß debattiert (Serious Eats - Scones vs. Biscuits). Kann mir jedoch egal sein, ich will es ja nur backen. Und essen. :) Da wir eigentlich fast jeden Sonntag welche zum Frühstück haben (oder eher zum "Spätstück" *aehm*) möchte ich sie jetzt einfach mal als feste Rubrik auf den Blog setzen. Also werdet ihr ab sofort immer mal wieder Sonntags ein Sconesrezept auf dieser Seite finden. Im Normalfall sind diese schnell gemacht, oft mit Zutaten, die ein Backfreak eh im Haus hat. Vielleicht heißt es dann bei euch ja auch häufiger mal "Sonntags-Scones"!

Bei Southern Living fand ich das Rezept für diese Variante mit Pistazien und Cranberry. Ich habe beide Zutatenmengen etwas erhöht und den Rest hoffentlich gut für uns umgerechnet. Uns hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.

Um die kalte Butter zügig unterzukneten, habe ich mir in England einen "pastry blender" bzw. Teigmischer* bestellt (siehe Bild unten). Früher hatte ich immer den Eindruck, die Butter mit meinen Händen aufzuwärmen und dabei den "kalte-Butter-Effekt" im Teig zu verlieren. Weiterer positiver Effekt: Die Hände bleiben schön sauber :) Da ich dieses Rezept mit den Zutaten gemacht habe, die ich im Haus hatte, habe ich fette Konditorsahne genommen und sie sind wirklich toll geworden. Ob es am zusätzlichen Fett lag? Ich werde es beizeiten nocheinmal mit "normaler" Sahne testen. Was ihr auf jeden Fall tun solltet: Weinsteinbackpulver benutzen. Im ersten Testlauf hatten wir alle einen fiesen Backpulvergeschmack an den Zähnen, das muss ja nicht sein.

Am besten schmecken diese Scones noch leicht warm mit gesalzener Butter oder "clotted cream", Doppelrahmfrischkäse geht aber auch gut. Marmelade muss gar nicht sein, weil die Scones durch Cranberries und Pistazien eine Menge Geschmack mitbringen.


Scones mit Pistazien und Cranberries




Zutaten

250g Mehl Typ 550
50 g Zucker
1 EL Weinsteinbackpulver
1/2 TL Salz
110 g kalte Butter in ca. 1 cm großen Würfel geschnitten
35 g Cranberries
35 g Pistazien
230 ml Sahne (aufgeteilt auf 200 + 30 ml)


Zubereitung

Den Backofen auf 230°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Im Kühlschrank Platz für eine große Schüssel freiräumen.

Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in eben dieser großen Schüssel vermischen. Die kalte Butter in Würfel schneiden und mit dem Pastry Blender schnell unterarbeiten, bis der Teig streuselartig wird. Dann die Schüssel für 5 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Währenddessen Cranberries und Pistazien grob hacken. Ich benutze bei diesem Rezept lieber die Trockenfrucht-Variante aus der Tüte, weil die frischen so viel Saft verlieren. Wenn ihr lieber mit frischen Beeren arbeitet, nehmt diese.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und erst die gehackten Zutaten, dann 200 ml der Sahne unter den Teig rühren, bis alle trockenen Zutaten feucht geworden sind.

Ein Blatt Backpapier (oder eine Silikonmatte) auf ein Backblech legen, leicht einölen und den Teig als Klumpen darauf geben. Wer Scones gern als Dreieck isst, sollte den Teig als Kreis platt drücken, dass der Durchmesser ca. 18 cm (7 inch) beträgt und dann in acht Teile teilen. Ich mag es, ein Rechteck zu erstellen und dieses dann einmal quer in der Mitte und dann drei Mal  längs zu zerteilen, so dass ebenfalls acht Stücke entstehen.

Die Teigdreiecke /-quader mit einem Silikonspatel oder Messer etwas anheben und auf dem Backpapier verteilen, so dass zwischen den Scones ein wenig Platz zum aufgehen bleibt (3-4 cm).

Ca. 15 Minuten backen - oder bis sie an den Rändern leicht braun sind. Nur kurz auskühlen lassen, warm servieren und genießen.

Guten Appetit!



Mittwoch, April 08, 2015

Küchenteufel vegetarisch: Zucchini-Küchlein mit Parmesan

Es begab sich vor einigen Tagen, dass ich auf zwei Zucchini traf, die am Gemüsestand "nimm uns mit" riefen, obwohl etwas völlig anderes zum Abendessen geplant war. Sie sahen ansprechend aus und waren günstig, deshalb wanderten sie mit ins Körbchen und von dort in den Kühlschrank. Wo sie auch blieben.

Nun geht es bald nach Indien und der Kühlschrank muss leerer werden. Eier, Parmesan, eine Tüte Pankomehl und eben diese Zucchini sollten also zu einem Gericht verarbeitet werden und meine Nachkochsammlung, die ich nach der letzten großen Zucchini-Schwemme angelegt habe, spuckte mir gleich zwei Rezepte aus: "Zucchini-Cakes" und "Zucchini Parmesan Chips". Zwei sehr unterschiedliche Gerichte, dieselben Zutaten? Tatsächlich.

Die Zucchini Cakes aka "Zucchiniküchlein" sind aus mehreren Vorlagen entstanden. Die Würzung habe ich von Life´s Ambrosia, die Zubereitungsart stammt von Flavourite. Panko ist übrigens ähnlich wie Paniermehl, nur gröber und sorgt dafür, dass ein Gericht auch richtig Biss bekommt. Wenn ihr es nicht bekommen könnt, ist das sehr schade, aber durch Paniermehl / Semmelbrösel ersetzbar.

Da wir die Küchlein mit einigen leckeren Saucen gegessen haben, wuchs die Idee, sie vielleicht auch mal als Patty für Gemüseburger zu benutzen. Dafür einfach das Küchlein in einer Hamburgerpresse auf die richtige Größe pressen und später mit Gemüse, Saucen und Käse im Burger-Bun servieren.


Zucchiniküchlein mit Parmesan





Zutaten

1 Zucchini, mittelgroß
1 Ei, Größe M
35 g Pankomehl
40 g Parmesan, fein gerieben
1 Knoblauchzehe, konfiert (oder sehr fein gehackt)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss nach Geschmack


Zubereitung

Um die Zucchini fein zu schreddern, benutze ich die Kitchen Aid Gemüsereibe. Zucchini heiß abspülen, die Enden abschneiden und ab durch die Reibe. Ihr könnt natürlich auch jede andere Gemüsereibe benutzen oder euch kräftig mit dem Messer austoben. Am Ende die Zucchiniraspel in ein Küchentuch geben und fest drücken, um Feuchtigkeit herauszunehmen. Parmesan fein reiben.

Den Backofen auf ca. 200°C vorheizen. 
 
In einer Schüssel Pankomehl, Parmesan, Knoblauch und das Ei vermischen. Salz, Pfeffer, Paprikapulver nach Geschmack zufügen, obenauf ein wenig Muskatnuss (Vorsicht vor Überdosierung - sonst schmeckt am Ende alles irgendwie nach Muskatnuss). Dann die Zucchiniraspel dazugeben und alles gut vermengen. Ca. 5 Minuten stehen lassen, dann erneut durchrühren und die Masse in vier Teile teilen. Runde Küchlein, Frikadellen oder Patties formen.

In einer Pfanne Öl erhitzen und die vier Küchlein von einer Seite ca. 2 Minuten braun werden lassen. Wenn ihr eine Pfanne mit abnehmbarem oder Metallgriff habt, stellt ihr die Pfanne einfach mit den Küchlein in den Backofen. Wenn das nicht geht, transferiert sie vorsichtig auf ein Backblech. Im vorgeheizten Backofen ca. 10 - 12 Minuten backen.

Die Pfanne aus dem Backofen nehmen und die Gemüseküchlein vorsichtig wenden. Zurück auf den Herd stellen und von der anderen Seite ebenfalls wenige Minuten bräunen lassen.

Mit Tomatensugo, Joghurt-Kräutersauce oder Mango-Relish servieren - oder wie oben erwähnt als Burger servieren.

Guten Appetit!

Freitag, April 03, 2015

Pulled Pork aus dem Slow Cooker

Wenn ich ein neues Spielzeug für die Küche kaufen will, muss ich das schon sehr gut begründen. Es ist nicht so, dass ich mir das Geld von meinem Kerl holen müsste, aber wir haben ein wööönzig kleines Platzproblem und daher sollten größere (also räumlich groß) Anschaffungen schon mal besprochen werden. Wie ein "Slow Cooker".

Schon einige Zeit geisterte dieses Gerät durch meine Foodie-Timeline und ich entdeckte immer mehr Rezepte, die sich sehr gut in einem solchen "Crock Pot" zubereiten lassen würden. Erbsensuppe, Bolognesesauce, Tomatensuppe, diverse Stews - die Liste wurde immer länger. Doch wie mache ich das dem Alex im wahrsten Sinne des Wortes "schmackhaft"? Na klar, mit pulled pork.

Denn um dieses Gericht schleicht der beste Freund von allen schon so lange herum, dass ich versucht war, einfach eine Packung Fertig-Pulled-Pork vom dänischen Fleischbaron zu erwerben, aber das Stichwort war längst klar: selbstgemacht sollte es sein. Und damit hatte ich ihn dann, denn im Slow Cooker kann man ganz hervorragend schonend Fleisch garen, so dass es sich danach ganz leicht mit einer Gabel zerteilen läßt ("pulled"), auch wenn es kein Filet ist. Gesagt, getan. Wir haben uns also im letzten Jahr einen Slow Cooker mit 3,5l-Fassungsvermögen von Andrew James bestellt und ich muss sagen, dass es für zwei Personen genau die richtige Größe ist. Pulled Pork sogar für vier.



Damit das pulled pork den richtigen Geschmack bekommt, legt man das Stück Fleisch vorher einige Zeit in einer Marinade ein oder reibt es mit einem sogenannten "Rub" ein. Alex hatte sich bei einem Besuch einer Tim-Mälzer-Liveshow im Hamburger CCH mal zu einem Cajun-Rub inspirieren lassen, dass er seitdem regelmäßig zum Einsatz bringt, egal ob bei Grillfleisch oder dem selbst gemixten Mexikaner. Auch beim pulled pork hat dieser Rub bereits einige Male gute Dienste geleistet und nun ist endlich mal Zeit, dieses Gericht zu verbloggen, dass jedoch einige Zeit zur Vorbereitung benötigt.

Pulled Pork wird mit BBQ-Sauce vermischt und gemeinsam mit Kraut im Brötchen serviert. Das Kraut habe ich mir an der Fleischtheke mitgenommen, weil ich wenn dann gleich einen ganzen Weißkohl zerhäcksle und aufgieße - das wäre dann doch ein wenig zu viel für ein paar Brötchen ;) Apropos Brötchen: Das aktuell beste Burger Bun Rezept habe ich bei moeys kitchen gefunden, schnell gemacht und sehr lecker! Die Sauce habe ich aus einem Rezept von usa-kulinarisch, allerdings haben wir den dort angegebenen Heinz-Ketchup durch eine andere Marke ersetzt, der sonst von mir so geliebte Heinz war eindeutig zu essiglastig.

Pulled Pork aus dem Slow Cooker




Zutaten

  • 2 kg Schweinenacken im Stück
  • selbstgemachter Rub, bestehend aus
    • 6 EL Rohrzucker 
    • 3 EL Paprika, edelsüß 
    • 3 EL Pimento de la Vera 
    • 3 EL Paprika, rosenscharf 
    • 6 EL Meersalz, fein 
    • 1,5 EL Pfeffer, schwarz 
    • 3 EL Piment 
    • 3 TL Korianderpulver 
    • 3 TL Knoblauchpulver
  • 500 ml Apfelsaft + 3 EL Rohrzucker

Zutaten für die BBQ-Sauce 
  • 900 ml Tomatenketchup
  • 250 ml Wasser
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 1 EL Tabasco
  • 30 g Worchestershiresauce
  • 10 g schwarzer Pfeffer
  • 50 ml Bourbon

Zubereitung

Das Stück Fleisch am Nachmittag mit dem Rub kräftig einreiben und in Folie einpacken. Ich benutze zwei große Gefrierbeutel dafür. Immer wieder von außen kräftig durchwalken und über Nacht im Kühlschrank lassen.

Am nächsten Tag den Apfelsaft mit dem Rohrzucker vermischen und ein Drittel in den Slow Cooker geben. Das Fleisch in der Mitte plazieren und den Rest der Apfelsaft-Zuckermischung darübergeben. Auf "high" acht Stunden garen lassen. Der Deckel bleibt dabei bis zum Ende geschlossen.

Rechtzeitig die Brötchen vorbereiten und aufgehen lassen. So backen, dass sie noch warm serviert werden können.

Für die BBQ-Sauce alle Zutaten außer dem Bourbon in einen kleinen Topf geben und auf keiner Hitz köcheln lassen. Am Ende den Alkohol dazugeben.

Am Ende des Garprozesses das Fleisch aus dem Slow Cooker holen und schnell mit zwei Gabeln zerteilen ("pullen"). Mit der BBQ-Sauce vermischen und gemeinsam mit dem Krautsalat im Brötchen servieren.

Andere Darreichungsformen sind z.B. als Wrap im Tortillafladen (da hatten wir eine Cola-basierte Sauce) oder mit Tzaziki in der Pitatasche.



Guten Appetit!





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