Samstag, Januar 31, 2015

Küchenteufel füllt die Tasse mit Vangyachi Bhaji (Blogevent)

Es war eine sehr spontane Entscheidung, am Blogevent "Pour me up" von "Frau Bunt" teilzunehmen. Eine andere Bloggerin veröffentlichte bei Facebook einen Hinweis und ich war neugierig. Es ging darum, irgendein zu Weihnachten passendes Gericht zu veröffentlichen, serviert in einer hübschen Tasse und ich hatte direkt eine Idee, was ich hineinfüllen würde. Eine kurze Rückfrage ergab, dass auch spontane Teilnahmen sehr erwünscht waren und so harrte ich der Dinge, die da kommen würden. Es kam: Eine sehr hübsche Espressotasse von Villeroy & Boch, und eine Portion "BuntWild - Kokosknusperstreusel". Das passte super zu dem Gericht, dass ich eh eingeplant hatte, denn aktuell bereite ich mich auf den nächsten Indien-Familienurlaub vor und koche mich daher quer durch die indische Gewürzwelt. Ich sag´s mal ehrlich: Meine Fächer, die nur für Produkte aus Indien reserviert sind, platzen aus allen Nähten, und ich will im März doch neue Sachen anschleppen! Aber keine Sorge: Alle Produkte, die ich für mein kleines "Tassengericht" verwende, kann man sehr stressarm im gut sortierten Supermarkt und natürlich in Asialäden erwerben. Also an die Aubergine, fertig los, denn hier ist er, mein Beitrag zum "Pour me up"-Blogevent:

Vangyachi Bhaji (Auberginen in Kokosmilch)



Zutaten (für vier Personen)

800 g Auberginen
Kurkumapulver
Salz
Pflanzenöl

1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer, daumendick
2 rote Chilischoten

Butterschmalz (Ghee oder ersatzweise Butaris etc.) - für die vegane Küche einfach durch Öl ersetzen
Salz, Pfeffer, Asafoetida
500 ml Kokosmilch

Korianderblätter zur Garnierung

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Auberginen in ca. 0,5 - 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf Tellern ausbreiten und von beiden Seiten mit Salz und Kurkumapulver (am besten durch ein Teesieb) bestreuen. Während die Gewürze einwirken, die Zwiebel, die Chilischoten, den Knoblauch und den Ingwer fein hacken.

 Eine Pfanne mit neutralem Pflanzenöl erhitzen und die Auberginenscheiben darin anbraten, bis sie auf beiden Seiten hellbraun sind. Auf Küchenpapier das überschüssige Fett abtropfen lassen. Butterschmalz in die Pfanne geben und die Zwiebeln sowie Chili, Knoblauch und Ingwer darin leicht anbraten. Kokosmilch dazugeben und einmal aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Asafoetida (in Deutschland auch als "Asant" bekannt") abschmecken.

In einer Auflaufform den Boden mit Auberginenscheiben auslegen und die gewürzte Kokosmilch angießen. Danach abwechselnd mit den Auberginen schichten. Im Backofen ca. 10 - 15 Minuten eindicken lassen. Mit gehacktem Koriander bestreuen, mit Basmatireis oder indischem Brot servieren.

Abwandlung:
Für das Event von Frau Bunt habe ich die Auberginenscheiben nach ihrer Zeit im Backofen halbiert bzw. geviertelt und dann in die Tasse gegeben. Statt des Korianders gab es ein Topping mit den BuntWild-Kokosknusperstreuseln. Im Nachhinein hätte ich glatt etwas mehr davon dazugeben können, der "Crunch" im Essen hat mir sehr gut gefallen.

Wer sich anschauen möchte, welche tollen Gerichte ebenfalls "in der Tasse" serviert wurden, kann hier nachschauen und sich inspirieren lassen.

Dienstag, Januar 27, 2015

Kieler Küchenteufel noch leichter speichern - bei Pinterest und Yummly!

Ich lese gern Rezepte, auf anderen Blogs oder in Rezeptsammlungen. Die kann ich natürlich nicht alle sofort nachkochen oder backen und sehr oft geraten sie einfach wieder in Vergessenheit - spätestens, wenn der Firefox-Browser ob der viel zu vielen geöffneten Tabs einfach mal die Grätsche macht und sich abschaltet. Nooooiiin! :)

Es gibt natürlich zahlreiche Möglichkeiten, sich Rezepte zu speichern. Pinterest ist eine gute Gelegenheit, die ich mir gerade erst erarbeite ... ich muss gestehen, dass ich zu Beginn nicht so sicher war, wie es bei diesen Pinnwänden mit dem Urheberrecht bestellt ist. Ich weiß es auch immer noch nicht, aber der Lemming in mir sieht all diese Menschen, die fröhlich pinnen, und den Nutzen, den sie davon haben. Ich will auch! Und deswegen mache ich da jetzt fröhlich mit :)

Eine kurze Suche ergab, dass ganz ohne mein Zutun schon ein paar Leute sich Bilder von meinem Blog auf Pinterest gespeichert haben. Das ehrt mich natürlich sehr und ich würde mich freuen, wenn es mehr werden.

Um euch nun also die Bildersammelei zu erleichtern, habe ich mir nun einen Pinterest-Button eingebaut, der erscheint, wenn ihr mit dem Mauszeiger über das Bild streicht. Oben links erscheint das große Pinterest-P (vielleicht ändere ich das Aussehen nochmal) und ein Klick darauf läßt euch meine Rezeptbilder samt Link in einer eurer Sammlungen speichern. So einfach ist das!


Eine andere Möglichkeit, die ich schon seit einigen Monaten nutze, ist Yummly (der Link führt zu meinem Profil dort). Dort werden Rezepte diverser Blogs gesammelt und man kann fröhlich nach verwendeten Zutaten oder Kategorien suchen. Schöne Bilder tun ihr übriges dazu, dass ich viel Zeit dort verbringe und die Umrechnung von US-Maßen in das metrische System machen zahlreiche US-Blog-Rezepte noch schneller und einfacher nachkochbar. Wo ich also gerade so schön dabei war, habe ich mich entschieden, ebenfalls einen Yummly-Button in mein Blog zu integrieren. Wenn ihr also Lust habt, eure Rezeptsammlungen ebenso zu kategorisieren und meine kleinen, bescheidenen Rezepte dort dabei sein sollen, dann klickt einfach auf den orangefarbenen Yummly-Button (siehe Bild) und flugs ist mein Rezept in eurer Liste!

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachkochen und nachbacken und natürlich beim fleißigen Rezepte sammeln.

Montag, Januar 26, 2015

Küchenteufel backt: Cookie-Dough-Cheesecake-Schnitten

Andere Länder, andere Sitten: Ich hab mir meinen Kerl ja aus Brüssel "mitgebracht" und auch wenn Belgien gar nicht soo weit weg ist - nach Brüssel kommt man von Kiel aus schneller als nach Passau oder München - gibt es doch einige kulturelle Unterschiede. Immer mal wieder sprechen wir im Freundeskreis von kulinarischen Kindheitserinnerungen ("Kennt ihr noch das Brizzlen auf der Zunge von den "Magic Gums"?" oder "Ich hab letztens das Kaugummi aus der Tube wieder gesehen!"), bei denen er ein wenig außen vor ist. "Gemeinsames kulturelles Wissen", quasi.

Dafür gibt es auch in Belgien reichlich Produkte, die dort ganz selbstverständlich zur kulinarischen Kultur dazu gehören, die mir bis vor zehn Jahren völlig fremd waren. Dazu gehört "Speculoos", von meinem deutschsprachig aufgewachsenen Brüsseler immer "Spekulatius" genannt, was mich doch verwunderte. Meine unbeholfene Erklärung, dass es Spekulatius hier eigentlich nur im Winter gäbe, als Gewürz- oder Butterversion, wurde weggelächelt und ich kam in Kontakt mit den besten Karamellkeksen ever. Diese wurden seitdem in den letzten 11 Jahren regelmäßig im Kofferraum über die Grenze gebracht, nicht nur als Kekse, sondern irgendwann auch als cremiger Brotaufstrich, den wir, weil selbst so überzeugt, auch noch für Freunde mitschleppen mussten.

Inzwischen sind die Kekse, ihr kennt sie sicher einzeln verpackt in rot-weißes Zellophan, auch ein ständiger Begleiter zum bestellten Kaffeeprodukt in deutschen Kaffees und Bars, und auch der Brotaufstrich von Lotus steht in zwei Sorten (cremig und mit Stückchen) in unseren Supermärkten. Wir können unseren Appetit nach den belgischen Karamellkeksen also auch hier befriedigen - und wir tun es reichlich. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als man auf mich zukam und fragte, ob ich nicht Lust hätte, mit diesen Keksen, resp. dem Brotaufstrich, etwas zu backen? Ich sagte sofort ja und bekam ein Paket mit Produkten zur freien Verwendung, sowie einige wirklich schmackhaft aussehende Rezepte zur Verfügung gestellt.

Ich beguckte zahlreiche Rezepte, die Lust auf mehr machten, fand jedoch nicht das eine Rezept, was ich euch gern vorstellen wollte. Da "Biscoff"-Kekse, wie sie im us-amerikanischen Bereich heißen, häufig in englischsprachigen Foodblogs vorkamen, schaute ich einfach mal in meine laaaaaange und leider komplett unsortierte Nachbackliste und fand ein Rezept von "My baking addiction", dass ich bereits 2011 dort "geparkt" hatte: Kuchenschnitten mit Keksboden, Cheesecake-Aufstrich und Krümeln von Chocolate-Chip-Cookies obenauf. Drei tolle Sachen in einem? Wie konnte ich dieses Rezept jemals in Vergessenheit geraten lassen? So waren die Lotus Biscoff Kekse die perfekte Gelegenheit, diese hübschen und sehr kreativen "Bars" zu backen. Ich habe die amerikanischen Einheiten umgewandelt und beim zweiten Backen hier und da ein wenig die Mengen verändert, wo es mir nicht gefiel (etwas weniger fettig, etwas weniger süß). Alle Testesser einer besuchten Geburtstagsfeier am Wochenende waren sehr angetan und ich wurde nach dem Rezept gefragt, was ich hiermit nachliefere.

Mit Sicherheit werde ich diesen Kuchen in der nächsten Zeit häufiger backen, und auch ohne weitere "Keksunterstützung" von außerhalb gibt es noch einige Rezepte, die ich nachbacken und euch vorstellen möchte. Besonders gut schmecken diese Kuchenschnitten zu einer Tasse Tee oder Kaffee am Nachmittag. Die Kekse passen schon pur gut dazu, als Kuchen ist das Geschmackserlebnis wirklich Bombe!

Cookie Dough Cheesecake Bars 

 



Zutaten

für den Boden

125g Lotos Biscoff Kekse
40 g geschmolzene Butter

für den Cheesecakebelag

300 g Frischkäse (zimmerwarm)
50 g Zucker
1 Ei (L, zimmerwarm)
1/2 TL Vanilleextrakt

für den Kekskrümelteig / Chocolate Chip Cookie Dough

50 g Butter (zimmerwarm)
75 g brauner Zucker (mit Melasse gefärbt, kein Rohrohrzucker)
3 EL weißer Zucker
1/4 TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
100 g Mehl (Typ 405)
100 g Schokotropfen (alternativ: grob gehackte Kuvertüre - die Tropfen sehen aber besser aus)

Zubereitung


Den Backofen auf 160°C vorheizen und eine kleine quadratische Backform einfetten bzw. mit Backpapier auslegen. Da ich häufiger amerikanische Rezepte nachbacke, habe ich mir da mal eine Form geholt, die super für Brownies ist: Quadratische Backform mit losem Boden, 20 x 20 cm* Eine Auflaufform mit ca. 20 cm-Seitenlänge geht aber genauso gut.

Die Kekse möglichst stark zerkleinern. Ich benutze dafür den Häcksler meines Zauberstabs, es geht aber auch der alte Trick mit dem Gefrierbeutel und dem Steakklopfer oder dem Nudelholz. Die Butter schmelzen und leicht abkühlen lassen. Kekskrümel dazugeben und gründlich vermischen. Die Keks-Butter-Masse in die Form geben, gut verteilen und festdrücken. Im vorgeheizten Backofen ca. 6 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und den Backofen eingeschaltet lassen.

Während der Keksboden backt, bereitet ihr den Cheesecake-Belag zu (ich sage absichtlich nicht "Käsekuchen", weil er mit deutschem Käsekuchen nichts zu tun hat): Die Küchenmaschine mit dem Flachrührer bestücken (oder das Handgerät mit den Rührbesen) und Frischkäse und Zucker auf kleiner Stufe miteinander vermischen. Wenn der Zucker sich verflüssigt hat, das Ei und den Vanilleextrakt hinzufügen, auf kleiner Stufe alles vermischen und in eine kleine Schüssel füllen. Flachrührer und Schüssel kurz ausspülen und den Keksteig zubereiten.

Dafür die weiche Butter (nicht flüssig!), den braunen und weißen Zucker, Salz und Vanilleextrakt eine Minute lang in der Küchenmaschine gut vermischen. Die Geschwindigkeit auf kleinste Stufe stellen und das Mehl hinzufügen (sonst staubt es kräftig). Als letztes die Schokotropfen bzw. die gehackte Kuvertüre untermischen. Die Masse ist jetzt sehr krümelig, das gehört so.

Den abgekühlten Keksboden mit der Cheesecakemasse befüllen und gut verstreichen. Die Hände unter kaltem Wasser abkühlen, gut abtrocknen und dann beherzt den Chocolate-Chip-Keksteig mit einer Hand kneten, z.B. zu unregelmäßigen kleinen Bällchen oder Klumpen formen. Die Keksteigklumpen und die anderen Krümel großzügig auf der Masse verteilen. Es muss nicht regelmäßig aussehen.

Die Backform zurück in den noch auf 160°C heizenden Backofen stellen und ca. 30 Minuten backen. Die Kekskrümel sollten leicht Farbe bekommen haben und wenn man leicht an der Backform rüttelt, sollte der Kuchen nicht mehr stark "wabbeln". Aus dem Ofen nehmen, komplett auskühlen lassen.  Am besten schmecken diese Kuchenschnitten, wenn man sie über Nacht im Kühlschrank stehen läßt, wenn es schnell gehen soll, reichen 1-2 Stunden. In Quadrate schneiden und am Nachmittag einer Tasse Kaffee servieren.

Guten Appetit!

Mit einem Sternchen versehene Links sind Affilatelinks von Amazon. Die Kekse wurden mir von Lotus zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!

Freitag, Januar 16, 2015

Küchenteufel würzt japanisch: Selbstgemachtes Furikake

Ich bin ja in Düsseldorf in die Grundschule gegangen und da war es völlig normal, dass die Eltern der Kinder aus "aller Herren Länder" zusammenkamen. Das war vor allem für uns Kinder richtig toll, weil wir uns selbst gern gegenseitig nach der Schule zum Mittagessen einladen konnten und so regelmäßig auf kulinarische Weltreise gegangen sind. Während viele es toll fanden, dass unser indischer Reis leuchtend gelb und das Tandoori-Huhn grell rot war, konnte ich nicht genug vom japanischen Essen bekommen. Das gab es bei vielen Kindern, denn Düsseldorf besitzt bekanntermaßen die größte japanische Community Deutschlands.

Was ich besonders toll fand, war die Würzung. Die Mutter einer Freundin streute immer eine "geheime Zutat" auf den Reis, der ihn einfach noch viel "leckererer" machte. Ich durfte sogar mal ein Gläschen davon mit nach Hause nehmen und habe es damals gehütet wie einen Schatz. Leider passte es so gar nicht zu unserem indischen Kurkuma-Basmatireis :), war irgendwann hinüber und musste entsorgt werden.

Wie ich erst Jahrzehnte später erfuhr, heißt diese ach so "geheime Zutat" Furikake und ist gar nicht so geheim und auch nicht so einzigartig. Im Gegenteil gibt es Furikake in zahlreichen Ausprägungen und Varianten zu kaufen und natürlich auch selbst zu erstellen. Eigentlich basiert es auf Nori, Sesam und grobem Salz, das danach weiter verfeinert wird, so steht es in vielen japanischen Kochbüchern und auch in zahlreichen Foodblogs. Beim Aufräumen meines alten Kinderzimmers ist mir beim blättern in einem Buch ein alter Zettel entgegengefallen, den ich scheinbar so gut dort versteckt habe, dass ich ihn schlichtweg vergessen habe. Er enthält einen lieben Gruß und genau die vier simplen Zutaten, aus denen die Mutter meiner Freundin ihre persönliche Furikake-Mischung erstellt hat. Leider kann ich sie nicht mehr anrufen, um ihr davon zu erzählen, denn sie ist vor 5 Jahren verstorben. Doch mit einem großen Glas davon in meiner Küche werde ich immer an sie denken, wenn ich es benutze.

Homemade Furikake - Basisrezept

 


Zutaten

3 TL Sesamkörner, geschält
1 TL Chiliflocken
1 TL grobes Meersalz
4-5 geröstete Noriblätter
alternativ: 4 Noriblätter und 1 Packung gerösteter und gewürzter Seetang à 3,5g

Zubereitung

Eine weite Pfanne auf den Herd stellen und den Sesam darin unter ständigem Rühren rösten, bis er duftet und leicht Farbe angenommen hat. Achtung! Verbrennt sehr schnell! Danach eine Viertelstunde abkühlen lassen.

Derweil die Noriblätter - das sind die Blätter, mit denen man Sushi rollt - mit einer Schere in kleine Stücke schneiden, die ungefähr Briefmarkengröße haben. In einem sogenannten "food processor" so lange häckseln, bis es zu einem groben Pulver geworden ist. Ich benutze das Zubehör, dass bei meinem Zauberstab dabei war, ein Gefäß mit Klingen, dass vom Motor des Zauberstabs betrieben wird. Das grobe Nori-Pulver mit Chiliflocken und Salz vermengen und noch einmal kräftig häckseln. Dann mit dem abgekühlten Sesam mischen und in ein luftdichtes Gefäß geben. An einem lichtgeschützten Platz aufbewahren. Wenn es gut gelagert wird, hält es sich über Monate frisch.

Alternative: Kein Rezept, dass nicht eine persönliche Abwandlung erfährt ;) Ich habe ein Faible für diese kleinen Packungen mit fertig gerösteten und gewürzten Seetangblättern, die ich auch für die Onigiri verwende. Ich ersetze also ein großes Blatt durch eine kleine Packung und erhalte auf diese Weise noch eine andere Würzung, die mir sehr gut gefällt. Allerdings ist durch das enthaltene Öl die Lagerung und Haltbarkeit etwas eingeschränkt.

Und was macht man nun damit?

Wie gesagt: Ich kenne es als Möglichkeit, den manchmal etwas langweiligen Reis, der als side dish beim Essen gereicht wird, damit aufzupeppen. Es eigenet sich auch als Würzung im Sushireis oder in Onigiris. Vermischt mit hellem Sesamöl passt es auch prima zu Sobanudeln. Da ich noch einen "kulinarischen Weihnachtsgruß" für Freunde suchte, habe ich die doppelte Menge erstellt und in kleine Reagenzgläschen gefüllt. Ich bin sehr gespannt, wie diese ankommen werden, auch bei Nadine, meiner Tauschpartnerin von "Post aus meiner Küche".
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