Donnerstag, November 27, 2014

Blogparade: Thanksgivingbeilage Rosenkohl mit Bacon und Cranberries

Cranberries (zu deutsch: Moosbeeren) benutze ich eigentlich in erster Linie zum backen. Mit Haferflocken in Keksen, als etwas herbere Zutat in Scones ... es gibt tolle Verwendungsmöglichkeiten. Für mich sind sie ein guter Ersatz für Rosinen, die ich einfach nicht leiden mag. Aber kann man die Cranberry (teilweise "Kranbeere" genannt) auch "in herzhaft" verwenden?
Gabi von USA Kulinarisch rief passend zum heutigen amerikanischen Erntedankfest (Thanksgiving) zu einer Cranberry-Blogparade und ich dachte mir, dass dies eine gute Gelegenheit wäre, mal zu zeigen, dass diese Beere, die auch viele positive Eigenschaften für die Gesundheit bietet, auch in einer herzhafte Beilage zum sonntäglichen Festtagsbraten eine gute Figur macht.

blogparade_cranberries_quer 


Dazu habe ich mir den Rosenkohl ausgesucht und Robert Irving hatte da eine tolle Idee, die ich mir für meine Zwecke abgewandelt habe. Rosenkohl ist nämlich ebenfalls sehr gesund, bietet viel Zink, Vitamin C und Vitamin K, bei vergleichsweise wenig Kalorien. Als "Brussels Sprouts" liegen sie mir auch vom Namen her sehr nah - kommt der Mann doch gebürtig aus Brüssel. Verfeinert mit Bacon - der sollte bei all den anderen gesunden Komponenten ja kein Problem sein ;) - und den Cranberries kann man von dieser Beilage fast gar nicht genug bekommen! Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem Rezept und springe damit hoffentlich in den Lostopf für die Blogparade USA Cranberries!

 

 Rosenkohl mit Bacon und Cranberries 

 



Zutaten 

2 kg Rosenkohl
1 TL Natron
6 Scheiben Frühstücksspeck / Bacon
(ca. 120g)
1 rote Zwiebel
1 EL Butter
50 ml Rotweinessig
2 EL brauner Rohrzucker
etwas Muskatnuss
120 g getrocknete und frische Cranberries
Salz, Pfeffer


Zubereitung

Den Frühstücksspeck kross anbraten, auf einem Teller mit Papiertuch vom überschüssigen Fett befreien und abkühlen lassen. Mit den Händen in grobe Stücke zerbröseln.

Den Rosenkohl waschen, von den Strünken und ggf. angegriffenen Blättern befreien, unten einkreuzen. In kaltem Salzwasser einige Minuten einlegen (damit verschwindet auch das letzte unerwünschte Tierchen aus dem Gemüse). In einem weiten Topf mit reichlich kochendem Salzwasser und einem TL Natron - gegen die blähende Wirkung des Kohls - ca. 12 bis 15 Minuten garen. Einen kleinen Kopf herausholen und testen, ob die gewünschte Konsistenz erreicht wurde, sonst noch 5 Minuten nachlegen. Wer die Möglichkeit eines Dampfgarers hat, sollte diese nutzen. Ich habe einen Siebeinsatz im Dampfkochtopf, wo ich den geputzten Rosenkohl hineinlege. Unten köchelt das Wasser und gart so auf schonende Weise das Gemüse.

Die fein gehackten Zwiebeln im Baconfett in der Pfanne braten. Ggf. einen Esslöffel Butter hinzufügen. Wenn die Zwiebeln glasig werden, den Rotweinessig und den Zucker hinzugeben und alles ein wenig einköcheln lassen.

Den Rosenkohl abgießen und zu dem Zwiebel-Rotweinessig-Sud in die Pfanne geben. Einen EL Butter, die Baconstücke und die Cranberries dazugeben, etwas frische Muskatnuss darüber reiben. Wer mag, kann mit etwas grob gemahlenem Pfeffer noch ein wenig nachwürzen. Alles in der Pfanne schwenken und als Beilage servieren.

Guten Appetit!


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Küchenteufels Küchenmumien-Challenge: Tortilla Muffins

Die "Küchenmumien-Challenge" geht auf die Zielgrade! Zu den Dingen, von denen ich mir wirklich nicht erklären kann, wie sie in meinen Vorratsschrank geraten sind, die aber nun verarbeitet werden sollen, gehörte auch eine Dose "Bonduelle Goldmais Bunter Mix". Ich habe wirklich einen Horror vor Erbsen & Möhren aus der Dose, und genau die sind in dieser Dose zum Mais gemischt worden. Ich war zunächst etwas ratlos, doch dem Freund kam die Erleuchtung, was wir vor gefühlt "ewigen Zeiten" damit schon mal gemacht haben: "Tortilla Muffins"aus der e&t, nach unserem Geschmack abgewandelt.

Eine spanische Tortilla besteht bekanntermaßen aus Kartoffeln, Eiern und Gemüse, dick geschichtet und gut abgeschmeckt. Ich habe einige Jahre im International Center der Uni Kiel gearbeitet und dort regelmäßig die Gelegenheit genutzt, ausländische Studierende zu ihren Kochgewohnheiten zu befragen. Gerade bei der spanischen Tortilla scheint es, als wenn quasi jeder Landstrich sein eigenes "Originalrezept" hat - unter dem Strich blieb für mich der Eindruck, dass jede spanische Hausfrau scheinbar alles hineinwirft, was gerade so da ist. Diesen Umstand machte ich mir nun mit der Dose Gemüsemix zu nutze und erstellte mit Kartoffeln, zahlreichen frischen Eiern und gut gewürzter spanischer Wurst einen Teig, der gut abgeschmeckt in Silikonmuffinförmchen wanderte. Das Ergebnis hat uns gut gefallen. Ein prima Mitbringsel für das nächste Buffet - und natürlich kann man die "Küchenmumie" problemlos durch frisches Gemüse ersetzen :)

Tortilla Muffins

 


Zutaten

1 Dose Bonduelle Bunter Mix
400 g Kartoffeln, in der Schale gekocht

4 Eier (Gr. L)
100 ml Milch
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, wenig Muskat, ggf. Piment d´Esplette für etwas Schärfe
3 Schalotten, gewürfelt
2 Knobauchzehen, konfiert
100 g spanische Salami (Chorizo), gewürfelt

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Muffinbackblech mit Silikonförmchen auslegen.

Die Gemüsedose öffnen und in einem kleinen Sieb ausgießen lassen - bzw. ca. 350g gemischtes frisches Gemüse zurechtlegen. Die Möhren herausholen und grob zerkleinern. Die gekochten Kartoffeln schälen mit einem Messer grob zerteilen. Gemüse und Kartoffeln in einer Schüssel vermischen.

Die Eier in einer mittelgroßen Schüssel aufschlagen, Milch und die Gewürze hinzufügen. Ruhig etwas kräftiger abschmecken, die Kartoffeln saugen reichlich auf. Die gewürfelten Schalotten, die weichen Knoblauchzehen (oder kleingehackt) und die Salami unter die Eier-Milch-Mischung rühren. Für mehr Aroma kann man die Schalotten und die Chorizo in einer kleinen Pfanne in etwas Öl anbraten und dann erst zur Mischung geben. Etwas mehr Zeitaufwand, aber ein großes Geschmacksplus!

Den Inhalt beider Schüsseln zusammengeben und mit zwei großen Löffeln grob vermischen. Dann mithilfe der Löffel alles in die Muffinförmchen geben. Die in der Schüssel zurückbleibende Flüssigkeit bis zum Rand in die Förmchen einfüllen (Teig geht nicht auf).

In den vorgeheizten Backofen geben und ca. 30 Minuten backen.

Tipp: Ich rate von Papiermanschetten ab - die Masse ist sehr nass und das Papier geht nur schwer ab. Wer keine Silikonförmchen hat oder will, sollte das Muffinbackblech kräftig einölen, um die Mini-Tortillas im Anschluss unfallfrei aus den Mulden zu bekommen. Wie auf dem Bild oben zu sehen, habe ich für jede Mulde zwei Papiermanschetten benutzt (die Silikonförmchen sind gerade außerhäusig unterwegs).

Guten Appetit!


Montag, November 24, 2014

Küchenteufels kleine Helfer: Der Kitchen Aid Gemüseschneider

Nachdem sich schon vor einiger Zeit mein Wunsch nach einer Kitchen Aid Küchenmaschine erfüllte, musste nun langsam auch das Zubehör her. Dieser Kitchenaid MVSA Gemüseschneider* war nun der erste Kauf und ich war sehr gespannt, was mich erwartete.

Ich gebe zu: Ich hatte mir das Zubehör etwas hochwertiger vorgestellt und war etwas enttäuscht vom plastikartigen Aufsatz. Wenn man jedoch bedenkt, dass das Gerät vorn an die Kitchen Aid aufgesetzt wird, ist es wohl besser, wenn das Material leicht ist. Die Trommeln für die unterschiedlichen Gemüsearten lassen sich leicht einsetzen und leicht zum reinigen herausnehmen. Im Lieferumfang sind drei unterschiedliche Trommeln enthalten, die mithilfe eines Kunststoffrings festgestellt werden können, außerdem eine Art "Schieber", mit dem man das Gemüse von oben nachschieben kann. Zur Benutzung am Gerät wird das metallene "Kitchen Aid"-Logo mit der Stellschraube an der Seite herausgenommen und der Gemüseschneider eingesetzt, bis er hörbar einrastet. Dann wird die Schraube wieder festgezogen. Mit der stufenlosen Einstellung am Gerät wird die Geschwindigkeit der Raspel festgelegt.

Um herauszufinden, welche Ergebnisse die drei beigefügten Trommeln erzielen, ließ ich drei mal je eine Möhre durchlaufen.

Hier das Ergebnis:


Im Detail könnt ihr hier noch einmal sehen, welches Ergebnis welcher Einsatz erzielt und was ich außerdem mit diesem Einsatz bereits ausprobiert habe:

Die Scheibenschneidetrommel eignet sich sehr gut für kurze und längliche Möhrenscheiben. Ich benutze sie inzwischen auch für Gurkensalat oder Kartoffelgratin. Im Kitchen Aid-Kochbuch war ein Rezept für Bruschetta mit Pilzen und Knoblauch, dafür habe ich die Champignons durch die grobe Trommel geschickt. Funktionierte auch sehr gut. Achtung: Die Champignons sehen teilweise aus wie Austernpilze, teilweise wie ein Massakerüberlebender ;) Für Gemüseeintöpfe etc. gut geeignet, nicht für schöne Pilzscheiben auf dem Salat! Meinen Gurkensalat mache ich ausschließlich mit dieser Reibe, auch wenn die Gurken ein klein wenig "sauberer" geschnitten sein könnten. Wenn die Gurke ein klein wenig zu weich ist, werden die Gurkenscheiben nicht mehr so schön. Ist mir geschmacklich egal, aber schade ist es trotzdem. Vielleicht hätt eine etwas schärfere Schneide hier bessere Ergebnisse erzielt. Bei Zucchini bin ich dazu übergegangen, sie längs zu vierteln und dann immer zwei "Stangen" gerade hineinzugeben. Erst mit den Händen in Form halten, dann mit dem "Schieber" - ergibt genau die Art Scheibchen, die ich haben will.

Mir gefällt gut, dass ich einfach in die Trommel hineingreifen kann, ohne dass ich Gefahr laufe, mich zu schneiden. Als nächstes stehen Rohkostsalate an, es ist ja gerade Zeit für weißen und roten Kohl.


Wenn ich grobe Raspeln brauche, benutze ich die - oh Wunder! - "grobe Raspeltrommel". Damit lassen sich zum Beispiel Möhrenplätzchen herstellen. Käse für Gratins und Pizza geht auch problemlos durch die grobe Trommel. Auf diese Weise kann ich den Käse-Mix (milde und herzhafte Käsesorten) für die Gerichte nach Lust und Laune zusammenstellen und bin nicht auf diese abgepackten Sorten angewiesen. Im Gegensatz zur händischen Variante kann der Kitchen Aid-Gemüseschneider auch weichen Käse ruckzuck so fein reiben, wie ich es brauche, ohne dass die Hälfte davon im Gerät hängenbleibt. Auch Schokolade habe ich damit bereits grob geraspelt und auf diese Weise viel schneller im Wasserbad auflösen können.
Wie der Name schon sagt, erhält man mit der mittleren Schneidetrommel ein feineres Ergebnis als mit der groben. Die auf diese Weise geraspelten Möhren eignen sich prima als Salatbestandteil - oder um Saucen effektiv zu binden, wenn man auf Stärkemehl verzichten möchte (oder muss. Stichwort: Gluten). Ich brauchte für ein Gericht fein gehackte Schalotten und Knoblauch, die ich kurzerhand gleichzeitig hineinwarf und mit gutem Ergebnis herausbekam.Wenn das Gerät eh schon draußen steht, ist es auf jeden Fall eine gut Zeitersparnis, außerdem spart man sich den Geruch an den Fingern. Allerdings müssen die Schalotten ganz frisch sein - ansonsten bekommt man nasses Mus. Das ist nicht im Sinne des Erfinders.
Nur Gemüsezwiebeln scheinen ein Problem zu sein. Dafür benutze ich also weiterhin meinen Fissler Finecut. Auch musste ich mich erst einmal herantasten, welche Geschwindigkeit sich für die unterschiedlichen Gemüsesorten eignet.

Beim Blick in das leere Kunststoffteil hatte ich zunächst den Eindruck, dass sich der Metallring darin verschoben hatte, und schickte den gesamten Gemüseschneider als defekt an Amazon zurück. Das lief prima - mir wurde sofort ein neues Gerät zugeschickt, während der Alte noch unterwegs war. Der zweite sah von innen aber genauso aus, also muss das wohl so sein. Aufgrund des Kunststoffes ist der Gemüseschneider nach Benutzung mit Karotten immer ersteinmal gefärbt - das legt sich aber nach 2x abspülen wieder. Inzwischen hat man mir den Tipp gegeben, den gefärbten Teil mit etwas Öl auf Küchenkrepp wieder sauber zu wischen. Funktioniert!

Ansonsten reinige ich die einzelnen Teile auch nicht in der Spülmaschine. Da es keine "Kleinteile" gibt, ist das meines Erachtens auch schnell erledigt - ich muss nach dem Kochen ja auch meine Messer von Hand waschen, da ist es im wahrsten Sinne des Wortes "ein Abwasch".

Neben den drei enthaltenen Reibetrommeln existiert noch ein ein Zusatzset mit drei weiteren Trommeln, bestehend aus einer feinen Reibe, einer Juliennereibe und einer für Kartoffeln (Reibekuchen u.ä.). Hier seht ihr  den Möhrentest für die Zusatzreiben: Mehr Kitchen Aid Gemüseschneider.

Freitag, November 14, 2014

Küchenteufels Küchenmumien-Challenge: Schoko-Scones für das Schokoladenevent

Weiter geht es mit meiner Küchenmumien-Challenge! Es gab eine Zeit, in der wurden diese Schoko-Cookies stark nachgefragt. Immer wieder hieß es als Antwort auf "Soll ich was mitbringen?" - "Oh ja, du machst doch so Cookies, die wie die von Subway schmecken? Die bitte!". Also schaffte ich mir einen gewissen Vorrat an Schokotropfen an, um spontan Cookies backen zu können.

Das ist schon etwas länger her, und die Schoko-Cookies wurden von Himbeer-Mascarpone-Torte, Caipitote, Hugo-Cupcakes und anderen Leckereien abgelöst. Die Schokotropfen wanderten im "Backschrank" immer weiter nach hinten und wurden nun bei besagtem Aufräumen, dass zur "Küchenmumien-Challenge" führte, wieder ans Licht geholt. Keinen Moment zu früh, denn der Blick aufs Haltbarkeitsdatum offenbarte den Dezember 2014 :)

Schokoladen-EventWas nun mit den Schokotropfen tun? Ein Blick in meine Nachbackliste offenbarte mir, dass ich bereits seit dem Sommer 2013 Schoko-Scones von der Küchenchaotin dort abgespeichert hatte. Das ist in sofern witzig, als dass die "Küchenchaotin" Mia in den letzten Wochen zu einem wichtigen Bestandteil meines digitalen Lebens geworden ist (wie so viele andere auch, die sich hiermit gegrüßt fühlen sollen!). Also ein dreifacher Gewinn: Meine Nachbackliste wird um eine Position kleiner, mein Küchenmumienhaufen ebenfalls - und ich kann endlich mal die tolle Kiel Fotografin Mirja Hoechst bei mir verlinken. Außerdem kann ich so am Schokoladen-Event zum zweiten Geburtstag der Schokoladenfee teilnehmen!

Die Schokoscones sind nicht nur total lecker, sondern auch sehr schnell gemacht. Mia hat einige Zwischenschritte aufgelistet, die sie befolgt, ich hingegen habe einfach alle Zutaten in die Kitchen Aid geworfen und dann das Gerät machen lassen. Außerdem hat sie tortenstückförmige Dreiecke gebacken, während ich bei Scones mehr auf die quadratische Version abfahre. Notgedrungen habe ich den Vanillezucker (da tatsächlich leer! Ich muss neuen ansetzen!) durch einen halben TL Vanilleextrakt ersetzt und fehlende 5 g Butter mit etwas mehr Milch ausgeglichen.


Süßes Frühstück: Schokoladen-Scones



Zutaten

230 g Mehl (Typ 405)
1/2 Pck. Backpulver
30 g Zucker
1 Pr. Salz
55 g weiche Butter
170 ml Milch
1/2 TL Vanilleextrakt
70 g Schokotropfen

Zubereitung


Alle festen Zutaten in einer Rührschüssel miteinander vermischen, das Mehl und das Backpulver ggf. sieben. Die Butter habe ich in kleine Stückchen geschnitten und gemeinsam mit der Milch auch gleich in die Schüssel gegeben. Mit dem Rühreinsatz (mit der Silikonlippe) der Küchenmaschine daraus einen klebrig-weichen Teig rühren lassen. Das geht mit den Rührschlegeln des Handrührers natürlich genauso gut. Zwischendurch den Vanilleextrakt hineinlaufen und unterrühren lassen, kurz vor Ende die Schokotropfen dazugeben.


Den Backofen auf ca. 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Weiter geht es mit der Scones-Herstellung: Ich habe den wirklich sehr klebrigen Teig auf ein mit Backpapier belegtes Holzbrett gelegt und rechteckig plattgedrückt. Ein Messer mit heißem Wasser benetzen und den Teig einmal längs sowie drei Mal quer einschneiden. 


Die rechteckigen Teiglinge mit dem Messer (immer mal wieder unter heißes Wasser halten) von unten vom Backpapier "schaben" und auf ein ebenfalls mit Backpapier belegtes Backblech geben - oder einfach auf dem vorhandenen Backpapier verteilen und dann dass Papier auf ein Backblech ziehen. Gegebenenfalls die Form der Scones wieder ein wenig modellieren :) Für Dreieck-Fans: Mia hat aus dem klebrigen Teig eine Kugel geformt, diese platt gedruckt und "Tortenstücke" ausgeschnitten.

In den vorgeheizten Backofen stellen und ca. 12-15 Minuten backen. Schmecken pur schon sehr gut, aber im lauwarmen Zustand mit etwas Butter drauf wirklich himmlisch. Der nächste CITTI-Einkauf wird Clotted Cream beinhalten, ich hoffe, die Scones halten so lange. Ansonsten habe ich ja noch einige Päckchen Schokodrops im Vorrat ;)

Guten Appetit!


Donnerstag, November 06, 2014

Küchenteufels Küchenmumien-Challenge: Rotkohl-Ziegenfrischkäse-Tarte

Es geht weiter mit der "Küchenmumien-Challenge" und ich muss gestehen, dass ich mich mit diesem Fund aus dem Vorratsschrank wirklich schwer getan habe. Da habe ich im letzten Herbst endlich "mein" perfektes Rezept für selbstgemachten Rotkohl erstellt, und habe nun ein großes Glas davon in der Hand. Keine Ahnung, wann und auf welchem Wege die Fertigversion in meine Abseite gekommen ist ich verdächtige meine Mutter aber mit Blick auf das Haltbarkeitsdatum (Ende 2014) muss das wirklich schon seeeehr lange her sein.

Aber Challenge ist Challenge und so habe ich endlich die Gelegenheit genutzt, die Rotkohl-Ziegenkäse-Tarte von der Schlemmerliese (mit meinen Abwandlungen) nachzubacken. Leider musste ich dann noch feststellen, dass meine Tarteform* innerhalb der Familie 600 km weit weggezogen ist. Also musste eine neue her und ich bin gleich mal zum Einkaufen losgeflitzt. So bekommt die Challenge auch einen zusätzlichen Nutzen ;) Diese Tarte läßt sich übrigens ganz hervorragend laktosefrei und glutenfrei herstellen. Ziegenfrischkäse ist laktosefrei und die Butter / Sahne wird entweder durch laktosefreie Varianten ersetzt (Margarine etc.) oder ihr erhöht statt der Sahne einfach die Ei- & Saft-Menge. Habe ich bereits ausprobiert und schmeckte ganz hervorragend!

Rotkohl-Ziegenfrischkäse-Tarte

 


Zutaten

250 g Weizenvollkornmehl im Original: Dinkelmehl
1/2 TL Salz
125 g weiche Butter
1 Ei
etwas Öl / Butter zum einfetten der Form

680 g Rotkohl gekauft oder selbstgemacht
2 Eier
200 g Schlagsahne
120 g Ziegenfrischkäse mit oder ohne Kräuter
 
wenn ihr den gekauften Rotkohl verwendet (im Original nicht vorhanden)
30 ml Orangensaft
Salz & Pfeffer



Zubereitung

Mehl, Salz, Ei und die Butter in kleinen Teilen in eine große Rührschüssel geben und mit Handrührgerät oder Küchenmaschine zu einem bröseligen Teig kneten. Danach mit den Händen weiterkneten, bis ein fester Teig einstanden ist. Eine Tarteform einfetten und den Teig darin verteilen, den Rand nicht vergessen! Ich habe mir angewöhnt, kleine Teigportionen in der Form zu verteilen und dann festzudrücken. Den Teig in der Form für ca. 25 Minuten in den Kühlschrank stellen.


"work-in-progress" - jetzt geht es ab in den Backofen!
Derweil den Rotkohl (wenn ihr ebenfalls den gekauften nehmt) abtropfen lassen und den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Schlagsahne und Eier in einer kleinen Schüssel vermischen. Da der gekaufte Rotkohl mir zu wenig gewürzt ist, habe ich die Sahne-Eier-Mischung mit Salz, Pfeffer und Orangensaft abgeschmeckt. Rotkohl in der Tarteform verteilen, mit der flüssigen Mischung übergießen und alles vorsichtig vermischen. Den Ziegenkäse flüssig rühren und mit zwei Teelöffeln in großen Flocken auf dem Belag verteilen. Ca. 40 Minuten in der Mitte des Backofens backen.

Die Tarte schmeckt, wie ich ja schon zuvor schon beim letzten großen Kochbloggertreffen in Hamburg feststellen durfte, auch im kalten Zustand hervorragend, läßt sich sehr gut vorbereiten und ist prima als Mitbringsel geeignet.

Guten Appetit!

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