Dienstag, April 30, 2013

Glossy-Box April: Work that beauty oder Tu dir was Gutes!

In den ersten Monaten des Jahres hat mich - wohl auch der Zwangspause auf der Couch verschuldet - die Boxensucht befallen. Pinkbox, Glossybox, Brandnooz-Box ... neben der Couch stapeln sich einige Dinge.

Eigentlich hatte ich die Glossybox innerlich wieder abbestellt, jedoch nicht rechtzeitig auf der Website. Sprich: Mich erreichte gestern die letzte Box, die Aprilausgabe. Und was soll ich sagen: Sie gefällt mir besser als jede ihrer Vorgängerinnen.




Mehr auf dem Warenwelt-Blog.

Sonntag, April 28, 2013

Wie unterschiedlich die Blickwinkel sein können ... Causa Hoeneß

Ich wundere mich immer wieder, wie manche Menschen es schaffen, aus der Causa Hoeneß - wie auch immer sie ausgehen wird, das entscheiden Gerichte, und nicht ich - eine Geschichte des armen, mißverstandenen, verfolgten Beinahe-Heiligen zu machen, der aufgrund des Raubritter-Staats (also uns, den Bürgern) quasi gar keine andere Wahl hatte.

Sprich: Ein Mann, der einem Sportverein vorsteht, der in großer Zahl Kinder und Jugendliche zum Mitglied hat, ist ein Mensch mit Vorbildfunktion. Da stimmt ihr mir doch zu, oder? Und ein Mann, der sich selbst regelmäßig abwertend zu den Verfehlungen anderer lautstark in jedes Mikrofon geäußert hat, baute damit selbst ein Bild von sich als integerer Persönlichkeit auf, oder?

Wo ist denn nun das Problem, seine Ämter für einige Zeit ruhen zu lassen, bis wie gesagt ein Gericht darüber entschieden hat, was nun Sache ist?

Nein, stattdessen kommen all diese Möchtegern-Reaktionären (keine Konservativen, aber auch keine Faschisten, ihr kennt den Typ Mensch) aus ihren Löchern, all die von den starken Frauen und den Grünen und überhaupt vom Leben unterdrückten Spezis, die einen neuen Helden auserkoren haben: Uli Hoeneß.

Dieser Mann habe ja - zumindest nach deren Meinung - quasi alles richtig gemacht. Er hat sich geweigert, sein hart verdientes Geld derart zu versteuern, dass damit Projekte finanziert werden, die auf dem Mist der Grünen, Roten oder gar der Merkel gewachsen sind. Stattdessen ging es über Jahre in die Schweiz, bis die "Guten" wieder an die Macht kommen, die Unternehmern ihre hartverdienten Euronen (oder gehts gar zurück tur D-Mark?) auch gönnen, bzw. bei denen man auch gleich viel lieber Steuern zahlt. [Um Mißverständnissen vorzubeugen: Das ist NICHT meine politische Haltung, ganz im Gegenteil!]

Aber zurück zu den reaktionären Spezis: Hoho, tönen die - das sei ja gar kein Schwarzgeld, wird auf Facebook ausgeführt. Wer soetwas behauptet, sei kein guter Journalist und außerdem seien das alle nur Neider der Erfolge des FCB und überhaupt sei der Staat (zur Erinnerung: wir alle) eh mit einer "Raubritter-Mentalität" gesegnet.

Ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mich durch seitenweise Halbwahrheiten zu blättern, deshalb warte ich einfach ab, wie ein Prozess oder eine Einigung ausgehen wird. Aber eine solche Haltung darf man heutzutage scheinbar gar nicht haben. Entweder wird mit den einen, oder mit den anderen Löwen gebrüllt. Das es gar nicht nötig ist, vorschnell "Partei zu bezeihen", sondern einfach nur zu beobachten, weil halt kein Haus brennt, das gelöscht werden muss oder kein Tier in einem überhitzten Auto eingesperrt ist - das ist feige, aber "sinnbildlich für die Leute heutzutage". Hat man mir gesagt. Soso.

Der unverstandene, bereits gebrandmarkte Hoeneß: Diese Sicht auf die Dinge, die ja irgendwo drin auch eine Sicht auf die Welt im allgemeinen ist, nötigt mir beinahe Respekt ab. Wenn in mir nicht die Sorge brennen würde, das all diese Menschen auch wählen dürfen.

Sunday Cat - Bett beziehen? Meinetwegen nich´!


Mittwoch, April 24, 2013

Die BBQ-Box von Brandnooz ist da!

Nach all den Kosmetik-Boxen habe ich jetzt endlich mal eine Box mit Essen bestellt. Passt auch viel besser zu mir :)

Damit es sich lohnt, habe ich auch gleich mit einer Special-Box angefangen, nämlich der Barbeque-Box der Brandnooz-Box. Die kam heute an und sieht so aus:

Alle Infos zu den enthaltenen Produkten gibt es in den kommenden Tagen im Warenweltblog!

Sonntag, April 14, 2013

Die Pinkbox im April 2013

Ich habe mich ja getraut, mich dem Kosmetiksektor zu nähern. Es ist schon so, dass mir die "Dougletten" Angst einjagen (das sind Damen, die von unterschiedlichen Kosmetikherstellern abgestellt werden, um bei Douglas den Verkauf anzukurbeln). Entweder weil sie mir regelmäßig überteuertes Zeug verkaufen - zuletzt eine Wimperntusche für 34 Euro - oder mich einfach so in die Flucht schlagen. Aber nun gibt es schon seit einiger Zeit Boxen, die man sich zum Festpreis zuschicken lassen kann, und da greift bei mir ein Mechanismus, den ich schon im Supermarkt kaum kontrollieren kann: Die Neugier.

Die Pinkbox gabs nun bereits zum zweiten Mal, und das war drin:



Mehr zu den Produkten und meiner Meinung dazu gibt es hier: http://danielas-bunte-warenwelt.blogspot.de/2013/04/pinkbox-unboxing-413-die-geburtstagsbox.html

Sunday Cat



Montag, April 08, 2013

Küchenteufel brutzelt: Reibekuchen mit dem grünen Quickchef

So um die Zeit der Euro-Umstellung war ich kurzzeitig Tupper-Beraterin. Zusammengefasst habe ich eine Menge (kennen-)gelernt und es ist eine ganze Menge Plastikzeugs bei mir eingezogen :)

Damals war der "Quick-Chef" Tupperwares großer Knaller - eine handbetriebene Küchenmaschine mit zwei Klingen und einem Rührdingens, die alles häckseln oder rühren konnte. Da ich mit dem Gerät so gar nix anfangen konnte, ging er direkt zu Mutti in den Küchenschrank. Die hat sich jedoch im letzten Jahr die übernächste Generation davon angeschafft und ich habe - auch aus Nostalgiegründen - den grünen Opa zu mir zurückgeholt, wo er bis heute auf dem obersten Regal verstaubte.

Die Frage "Was kochen wir heute?" ist eine täglich neue Herausforderung und so wurde die Küche inspiziert: Es gab mehligkochende Kartoffeln (von der Kartoffelsuppe übriggeblieben), Zwiebeln und noch mehr Lachs, bei dem Mutti es Ostern einfach zu gut mit uns gemeint hatte.

Der Mann wollte Reibekuchen (in Norddeutschland sagt man Kartoffelpuffer dazu) mit Lachs und ich erinnerte mich daran, wie die Motivationseinpeinscher des US-Plastikunternehmens das o.g. "Küchenwunder" für genau diesen Zweck lobpreisten. Also dachte ich mir: "Opa, Dein Einsatz!"

Wer jetzt sagt: "So ein Ding hab ich gar nicht - und viel Geld will ich für Tupperware auch nicht ausgeben" kann natürlich auch meinen Alternativvorschlag in der Rezeptbeschreibung benutzen. Oder bei Ebay gucken, denn im Gegensatz zum aktuellen Quick-Chef 3 mit seinen 59,90 Euro bekommt man den grünen Opa oft für gerade mal 10 Euro. Dafür ist es doch ein nettes Teil. Allerdings muss man sagen, dass man dann keine "Reibekuchen", sondern eher "Häckselkuchen" damit zubereitet ... :)

Reibekuchen mit Lachs und saurer Sahne

Zutaten

550 g mehligkochende Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
1 Ei
2 EL Kartoffelmehl oder Speisestärke
Salz, Pfeffer
ca. 150 g Räucherlachs
Saure Sahne (10%)

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und in Viertel oder Achtel schneiden, genauso mit der Zwiebel verfahren. Den Quick-Chef mit dem Messer-Einsatz versehen und die Zwiebeln häckseln. In zwei Schichten die Kartoffeln dazugeben und weiter drehen. Wenn die Größe der Kartoffelstücke genehm ist, das Ei, das Kartoffelmehl und die Gewürze dazugeben und noch ein paar Mal drehen.

Aller Anfang ist schwer.
Alternativ ohne Quickchef: Die Zwiebeln klein schneiden und in eine Schüssel geben. Die Karoffeln mit einer Reibe reiben (Achtung! Fingerkuppen machen das Gericht zum Fleischgericht!) und gemeinsam mit Ei, Kartoffelmehl und den Gewürzen zu den Zwiebeln geben. Kräftig vermischen.

Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Ca. 1 Esslöffel Teig in die Pfanne geben und ein wenig verteilen. In eine Pfanne sollten 3 Stück passen. Zunächst dachte ich mir, dass die ganze Pampe etwas flüssig sei, doch in der Pfanne konnte ich den Teig gar nicht schnell genug verteilen.

Von beiden Seiten gut anbraten, ab und zu etwas Öl nachgeben. Dabei gut aufpassen, denn mir sind die ersten ein wenig verbrannt (für den Mann genau richtig), die nächsten dann aus Über-Vorsicht auseinander gefallen.

Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit Räucherlachs und saurer Sahne angerichtet servieren. Kräuterquark passt auch gut dazu.


Guten Appetit!

Freitag, April 05, 2013

Küchenteufel wärmt sich auf: Kartoffelschaumsüppchen mit Lachsstreifen

Der Winter will sich nicht zurückziehen und dem Frühling Platz machen. Das bedeutet, dass das Essen weiterhin deftig sein sollte, um von innen zu wärmen. Auf der Suche nach etwas, dass herzhaft und doch leicht ist, habe ich einige Kartoffelsuppenrezepte durchgeguckt und dann dieses hier zusammengebräut. Da meine Mami zu Ostern geräucherten Lachs mitgebracht hatte, konnte ich damit super die Suppe aufwerten.




Kartoffelschaumsüppchen mit geräucherten Lachsstreifen

Basis-Zutaten

1 kg mehligkochende Kartoffeln
2 Schalotten alternativ: eine Zwiebel
2 EL Sonnenblumenöl
1 Liter Gemüsebrühe alternativ: einen Suppenbund kleinschneiden und aufkochen, abseihen
100 ml Sahne alternativ: 150 ml Milch
ca. 100 g geräucherter Lachs

zum abschmecken: Salz, Pfeffer, Muskat, Zitronensaft, Zucker, Petersilie

Zutaten für die Raffinesse (kann, nicht muss)


100 ml Weißwein
Dill
1/2 TL Ingwer, kleingehackt
1 Knoblauchzehe, kleingehackt
Als Alternative zum Lachs: Kochwürste

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotten kleinhacken und in einem Topf in Sonnenblumenöl glasig braten.
An dieser Stelle - wenn gewünscht - den Ingwer und den Knoblauch zufügen.
Die Brühe dazugießen und zum kochen bringen, die Kartoffeln zufügen. Mit einem Deckel verschließen und ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme kochen.
Die Kartoffeln mit einer Gabel testen und dann mit dem Pürierstab fein mixen. Die Sahne und die Gewürze zufügen und abschmecken.
An dieser Stelle - wenn gewünscht - auch den Weißwein dazugeben.
Damit es ein richtiges "Schaumsüppchen" wird, kurz vor dem Servieren den Pürierstab noch einmal auf "Turbo" stellen :)
Den Lachs in Streifen schneiden (oder die Kühlwürste in Scheiben) und in einem tiefen Teller auslegen, die Suppe darauf geben, mit der Petersilie alternativ mit einigen Dillspitzen garniert servieren.
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