Donnerstag, September 27, 2012

Blogparade zum Thema "Kochen, Backen, Erhitzen"

Blogparade Küchen Atlas: Kochen und BackenEine Blogparade ist eine feine Sache: Ein Blogger gibt ein Thema vor und möglichst viele Leute schreiben zu diesem Thema viele interessante, lustige, informative oder außergewöhnliche Dinge. Die werden dann gesammelt und man hat die Chance, sich nach und nach alle Berichte durchzulesen. Manchmal gibt es auch noch etwas zu gewinnen, wie bei der Blogparade vom Koch Atlas Blog namens "Kochen, Backen und Erhitzen".

Perfekt für mich, die ich in den letzten Jahren ein wenig mit Themen hadere .. und der Tatsache, dass ich so einiges direkt bei Facebook oder bei Twitter (je nach Länge des Aufregers) poste. Also ran an die Parade!

Wie die Überschrift schon sagt, geht es um Geräte in der Küche, und da werde ich wohl versuchen, einen gewissen Mitleidsbonus zu erringen :-) um die angekündigten Neugeräte zu gewinnen. Ich koche und backe mit Leidenschaft, aber leider nicht auf allerneustem Gerät.

Hier die Fragen der Blogparade:
  • Was für einen Herd hast du? 
  • Welchen Backofen
  • Einbaugeräte oder separat
  • Welche Spezialfunktionen sind dir bei den Geräten wichtig? 
  • Was ist dir sonst noch wichtig bei diesem Thema, vielleicht dein Lieblingstopfset, Pfannen, Bräter, … 
Mein Herd ist ein Elektro-Herd, eingelassen in die Küchenzeile. Das Alter läßt sich schwer schätzen, aber da die Wohnung vorher von der Mutter der Vermieterin und dann von einer wenig kochenden Mädels-WG bewohnt wurde, bevor wir vor 5 Jahren einzogen ... naja, das Alter kann man wohl ablesen. Da ich mit einem Gasherd aufgewachsen bin und auch in den ersten Studi-WGs damit zu tun hatte, tue ich mich auch immer noch ein wenig schwer mit den vier Elektroherdplatten. Eine Platte wurde auch schon ersetzt, weil sie einfach keinen Dampf mehr hatte. Ob es daran lag, dass ich vorher mal aus Versehen eine Tupperschüssel darauf geschmolzen habe (falsche Platte angeschaltet)? Mit Gas/Induktion wäre das nicht passiert :)

Der Backofen kann Unter- und Oberhitze. Dazu kann er noch rein das Lämpchen leuchten lassen (okay, das konnte mein Gasherd nicht!). Außerdem hat er eine Glasscheibe, damit ich wenigstens gucken kann, wenn schon mein Backgut nicht ge-umluft-et wird. Doch ich will nicht laut schimpfen, denn er leistet mir gute Dienste, mein Backwerk schmeckt mir und den Verkostern - und sein Alter ist ja nun wirklich nicht seine Schuld!

Die beiden Geräte sind zwar getrennt eingebaut (man kann das Herdplattenteil anheben), aber die Knöpfe für den Herd sind am Backofen dran. Deshalb, und weil ich als abgebrochene Geisteswissenschaftlerin einfach null Ahnung von solcher Starkstromtechnik habe, habe ich bisher vermieden, etwas neues anzuschaffen.

Was ich mir wünsche? Ohhhh ... da gibt es so einiges. Ganz bescheiden ist mein Wunsch, endlich Induktion/Gas am Herd zu besitzen und eine Umluftfunktion sowie einen Grill im Backofen. Auch der Wunsch, das Backgut auf Schienen aus dem Backofen zu ziehen, um mir nicht dauernd die Handrücken am Backofen zu verbrennen, bringt wahrscheinlich den einen oder anderen Leser zum schmunzeln. Außerdem finde ich es klasse, wenn man die Knöppe versenken kann - meine Kleckereien beim Kochen bekomme ich kaum noch aus den Rillen geputzt. Ach ja: So richtig Temperatur-"Wumms" wünsche ich mir für meine selbstgemachten Flammkuchen etc. Irgendwann hätte ich den Backofen gern auf halber Höhe, aber noch gehts mit dem Bücken.

Wenns um Technik geht, wünsche ich Tech-Junkie mir ein wenig mehr Elektronik am Herd, digitale Anzeigen und Abschalt-Elektronik. Bei einer Messe habe ich solch schicke Dampf-Gar-Funktionen und die Mikrowelle integriert in den Backofen gesehen - sowas könnte ich mir auch gut vorstellen.

Lieblingsgerätschaften: Oh, da gibt es einige! Gute Messer, Töpfe mit Glasdeckeln und isolierten Griffen und allerlei Pfannenwender, Zangen, Bratthermometer erleichtern die Arbeit und erhöhen den Spaßfaktor beim Kochen ganz ungemein. So nach und nach ersetzen wir unser IKEA-/Supermarkt-Sortiment durch gute Sachen.
Derzeit taste ich mich an die Funktionen und Möglichkeiten des Schnellkochtopfs vor, den Mutti mir vor Jahren (man könnte schon von Jahrzehnt sprechen) mitgab und der bisher vor allem für große Eintopfmengen und als Behälter für Silikonbackformen gut war. Doch seine Zeit ist gekommen :) z.B. sein Dämpfeinsatz hilft mir, mehr Wan Tan zu fritieren als

Mein Liebling ist jedoch ein kleiner Topf, den ich mir aus Indien mitgebracht habe, und den ich vor allem zum fritieren benutze (steht auf dem Herdbild oben links). Er hat keinerlei besondere Funktionen oder herausragende Eigenschaften, außer der Tatsache, dass eine meiner indischen Tanten einen lieben Gruß an mich auf dem Deckel hat eingravieren lassen. Irgendwie schmecken indische Leckereien daraus einfach besser.

Okay, das wars von mir. Ich danke Claudine von holifruitsalad, dass sie mich auf diese Blogparade aufmerksam gemacht hat und werde jetzt mal die anderen Beiträge durchstöbern (ich wollte halt erstmal meinen Text fertig machen). Vielleicht berichte ich ja bald von den Tücken eines Herd-Einbaus, aber auf jeden Fall tauchen hier ab sofort häufiger Blogparaden-Beiträge auf, das ist einfach ein perfekter Motivationsschub!

Küchenteufel dämpft: Wan Tan (Dim Sum)

Ich koche mich gern quer durch alle Küchen. Auch wenn das bedeutet, dass ich wohl in nix so richtig Expertin werde :)

Eigentlich wollten wir im Soho essen gehen, aber aus Gründen konnte ich nicht aus dem Haus. Bewegen ist aber besser als schonen, also ging der Mann mit Einkaufszettel shoppen und ich ruhte noch ein wenig auf dem Sofa. Geplant waren waren diese fritierten WanTans und wir waren fröhlich damit beschäftigt, Teigtaschen zu füllen und zu fritieren.
Doch tief drin hatte ich Sorge, dass mir zu viel fritiertes Essen bei zu wenig Bewegung doch auf den Magen schlagen würde.

 
Was tun?
Dämpfen!

Der Schnellkochtopf hat praktischerweise einen Dämpfeinsatz, den haben wir fix mit einem zugeschnittenen Blatt Backpapier belegt, Wasser erhitzt und den Deckel drauf getan. ca. 15 Minuten später gabs nicht nur fritiertes, sondern auch gedämpftes.

Doch da waren noch Blätter übrig und außerdem hatte ich Appetit auf etwas mit Rinderhack. Daher gab es heute

Gedämpfte Wan Tan (Dim Sum)

Zutaten:

200g Beef-Hack, angebraten
1 Karotte, fein gerieben
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
Knoblauch
Ingwer
2 EL süße Chilisauce
2 EL Sojasauce
1 TL Fischsauce
Salz, Pfeffer

WanTan-Blätter, TK
1 Ei, verschlagen

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Blätter und das Ei vermischen und fein hacken. Das geht mit einem großen Messer, oder aber mit der Häcksler-Funktion der Küchenmaschine. Die WanTan-Blätter auftauen und die Ränder großzügig mit dem verschlagenen Ei bepinseln. Einen Teelöffel voll Füllung auf die Mitte geben und die Enden des Blattes oben zusammenkleben. Es sieht dann wie ein Säckchen aus.


Alternativ kann man auch ein Dreieick klappen (dann von der Füllung nach außen streichen) oder so ein "Ravioliklappdings" benutzen. Einen Dämpfkorb oder wie in meinem Fall den Dämpfeinsatz des Kochtopfes mit Backpapier auslegen. Den Dämpfkorb benutzt man am besten auf einem Wok, der nach oben breiter wird. Wasser im Wok zum kochen bringen (oder halt im Topf). Der Korb/Einsatz soll das Wasser nicht berühren.


Die Dim Sum mit ein wenig Abstand auf das Backpapier legen und Korb/Einsatz auf das Wasser stellen. Ca. 15 Minuten dämpfen lassen.




Wer mehr Wan Tan gleichzeitig produzieren will, kann mehrere Bambusdämpfer übereinanderstapeln (der Deckel kommt dann obendrauf). Dann aber nach ca. 5 Minuten die Einsätze durchwechseln, der unterste eine Etage höcher usw.

Die Wan Tan isst man mit diversen anderen Dim Sums zusammen, serviert mit diversen Dips, am häufigsten jedoch mit Sojasauce.

Donnerstag, September 13, 2012

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