Sonntag, Februar 28, 2010

Catcontent ... irgendwie.

Gerade bei Nupsi gesehen, darf ich euch diese sinnfreie Aussage natürlich nicht vorenthalten:

Is your cat plotting to kill you?

Mittwoch, Februar 24, 2010

Ausflug zum Hoover dam ... und noch etwas weiter.

Wir hatten uns für zwei Tage ein Auto gemietet und nach Lektüre div. Reiseführer entschieden, einen Tagesausflug in Richtung Westen zum Hoover Staudamm zu machen. Der Grand Canyon war zwar auch eine Option, aber ehrlich gesagt war ich noch total "geflashed" vom Red Rock Canyon und wollte mir das nicht kaputt machen. Es ist sicherlich nicht mein letzter Besuch in den USA und so steht der GC weiterhin auf der Liste :)
Also auf zum Hoover Staudamm, von dem ich bisher nur wußte, das er mal tolle Kulisse für einen James Bond-Film war *schäm* Jetzt weiß ich, dass er den Lake Mead aufstaut und so Strom und Wasser für die Wüste, und vor allem für Las Vegas produziert. Ab auf die Interstate in Richtung Boulder City. Ein niedliches kleines Städtchen, grüne Vorgärten, hübsche Häuser, aber das Besondere ist der Ausblick, wenn man um die Kurve fährt: der Lake Mead. Witzig: Ab Boulder City standen regelmäßig Schilder an der Straße, die auf bestimmte Radiofrequenzen hinwiesen, entweder um Infos zum Hoover dam zu erhalten, oder einfach Wettervorhersagen.

An der Küste entlang gings noch einige Minuten weiter bis zum Hoover Staudamm, an dessen Eingang Security steht, dann ab ins Parkhaus, 7$ bezahlen. Verwundert hat mich die Frage, ob wir "any cats or dogs" dabei hätten? Hunde versteh ich ja, aber wer transportiert freiwillig Katzen? Egal, wir hüpften aus dem Auto, freuten uns, dass die Wettervorhersage doch nicht recht hatte und wir in strahlend blauem Himmel über das Bauwerk spazieren gehen konnten. Es hätte noch die Möglichkeit gegeben, für einige Dollars mehr das Museum und eine Tour durchs Kraftwerk mitzumachen, aber ehrlich gesagt stand mir bei dem Wetter der Sinn nach allem möglichen, aber nicht nach muffigem Visitor Center oder engen Gängen im Kraftwerk.

Der Hoover Staudamm bzw. die Straße darüber ist gleichzeitig die Verbindung zwischen den Bundesstaaten Nevada und Arizona, die in unterschiedlichen Zeitzonen liegen. Daher stehen auf dem Damm auch zwei Türme mit zwei unterschiedlichen Uhren, je nachdem auf welcher Seite man gerade steht. Die Autos dürfen nur im Schritttempo hier entlang und müssen auf Fußgänger acht geben, was besonders ärgerlich ist weil dies in allen Reiseführern als kürzester Weg zum Grand Canyon angezeigt wird. Allerdings wird gerade eine Brücke gebaut, ich wette also, wenn wir das nächste Mal herkommen gehts erheblich schneller :)



Als wir die Uhr mit der Arizona time sahen, kam uns spontan die Idee: Warum entlang des Lake Mead wieder nach Las Vegas zuckeln, wenn es doch erst kurz vor zwölf mittags ist und wir eh nix weiter vorhaben? Warum nicht einfach mal ein wenig in Arizona herumfahren? Flugs die Karte studiert und festgestellt: Wenn wir der Hauptstraße in Richtung Süden folgen, gibt es einen weiteren Übergang zurück nach Nevada, direkt am Lake Mojave und dem Colorado River. Nebenbei würden wir in der kleinen Stadt Kingman sogar ein kleines Stück auf der legendären Route 66 fahren.
Auf der Fahrt durch Arizona zog sich der Himmel immer mehr zu, dadurch wurde die karge Landschaft noch ein wenig unheimlicher als das weite Land irgendwo im Nirgendwo ohnehin schon war. Hier und da vereinzelt ein Haus, sonst war da nichts zu sehen. Auf der rechten Seite erschienen uns die Black mountains, mittendrin schlängelte sich der Colorado River. Irgendwie war ich doch froh, als irgendwann das Städtchen Kingman auftauchte, und wir besichtigten ein wenig den Ort und das Route 66 - Museum. Wahrscheinlich bedingt durch das graue Wetter wollte ich aber auch hier nur schnell wieder weg, es war alles ein wenig trostlos (siehe Bilder). Also ab auf die Straße, und kaum waren wir in Nevada, empfing uns auch schon das erste Hotel mit angeschlossenem Casino :)Die Fahrt zog sich sehr lang, Alex hatte jedoch jede Menge Spaß beim Auto fahren. Da sich alle mehr oder weniger an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielten, fuhren wir eine ganze Weile Kolonne mit einem LKW hinter uns und einem Luxus-Camper inkl. hinten angebundenem Extrafahrzeug vor uns, bis sich kurz hinter Boulder City auf dem Weg nach Las Vegas unsere Wege trennten und wir bei einem Wendy´s in Henderson frische Burger verputzten. Anstatt zurück auf die Interstate zu gehen, tuckerten wir den Boulder highway zurück zum Strip. Da wir noch unheimlich aufgekratzt waren hüpften wir spontan noch mal ins Outlet Center und danach in die Freemont Street in Downtown, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.

Und natürlich gibt es auch zu dieser Geschichte noch eine Auswahl Photos: Mehr Bilder von Hoover Dam und Lake Mead etc. (klick mich)

Montag, Februar 22, 2010

Las Vegas - Der Strip

Las Vegas ist natürlich eine amerikanische Großstadt mit zahlreichen großen und kleinen Straßen, aber das (touristische) Leben pulsiert nur an einer Hauptstrasse, dem Las Veges Boulevard, genannt "The strip".

Hier reihen sich die großen Hotels wie die Perlen an der Kette auf beiden Seiten der Straße entlang, von Downtown im Norden (das ehemalige Glücksspielzentrum) vorbei an all den großen neuen Luxushotels bis runter zum Mandalay Bay und dem berühmten Schild "welcome to faboulous las vegas". Natürlich kann man sich Tickets für die Sightseeingbusse kaufen, aber viel praktischer und auch günstiger haben es die Las Vegas Verkehrsbetriebe eingerichtet: Eine Doppeldeckerbuslinie mit dem Namen "The deuce" macht den ganzen Tag nichts anderes, als im (zu Stoßzeiten) 5-Minuten-Takt den Strip hoch und runter zu fahren. Mit einem Tagesticket für 7 Dollar kann man an allen großen und kleinen Attraktionen aussteigen und auch nach Durchziehen der Pappkarte mit Magnetstreifen wieder weiter. Ganz wichtig: Passend zahlen, der Busfahrer hat keine Möglichkeit zu wechseln. Ihr ahnt nicht, wie oft ich im ABC Store Getränke, Süßigkeiten etc. gekauft habe, um meine 20-Dollar-Scheine kleinzubekommen (die überhaupt mit rasender Geschwindigkeit abnehmen, soviel Trinkgeld, wie man hier verteilt, von den Preisen für kleine Snacks will ich gar nicht sprechen). Aber zurück in den Bus: Da wir ja nun wirklich MITTEN auf dem Strip wohnen, sind wir erstmal ein Weilchen in Richtung Süden gelaufen und haben uns einige Hotels von innen angesehen. Am Mandalay weit im Süden konnten wir so einen fast leeren Bus besteigen und ergatterten im Doppeldecker oben zwei Plätze in der ersten Reihe. Das Wetter war großartig und mein Auslöser klickte mal wieder wie ein Weltmeister, während wir vorbei an all den Attraktionen gen Norden fuhren.

Da die Freemont Street tagsüber nur wenig zu bieten hat, fuhren wir bis zur Endhaltestelle kurz dahinter und konnten beim Buswechsel Richtung Süden gleich wieder in die erste Reihe :) Leider knallte die Sonne nun so unangenehm in den Bus, dass Bilder nicht mehr möglich waren, außerdem hatte mein Akku eh den Geist aufgegeben..
"The deuce" ist eine klasse Möglichkeit, einen Überblick über die Attraktionen von Las Vegas zu bekommen, zumindest die, die direkt am Strip liegen. Mit einem Tagesticket kann man aber auch alle anderen öffentlichen Buslinien nutzen, d.h. wer Abstecher abseits des Strip plant, spart Geld denn das Busnetz ist vergleichsweise gut ausgebaut.
Auch das Las Vegas Premium Outlet Center (das weniger schicke) im Süden der Stadt noch hinter dem Flughafen wird von "The deuce" angefahren, jedoch geht es hier nur noch in eine Richtung zum Endbahnhof. Im Gegensatz zum Norden würde ich nicht dazu raten, ganz bis dorthin rauszufahren, um gute Plätze zu ergattern, es reicht meiner Erfahrung nach, beim Mandalay Bay oder eine Station später auszusteigen und die Straßenseite zu wechseln.

"Die paar Kilometer kann man doch auch laufen" denkt man sich als Besucher die ersten Tage, denn die Hotels liegen gerade im Kerngebiet wirklich alle nur einen Steinwurf nebeneinander und einige Attraktionen sind eh vor dem Hotel zu sehen (Wasserspiele des Bellagio z.B.). Doch wenn man beginnt die einzelnen Hotels zu betreten stellt man fest, das bequeme Schuhe das Beste sind, was einem passieren kann. Die Hotels sind groß, die Wege weit. Da Las Vegas immer noch eine Glücksspielstadt ist, muss man eigentlich immer erstmal durch die Casinobereiche der Hotels laufen um zu den eigentlichen Attraktionen zu gelangen, oft auch noch am Food Court und den überall vorhandenen Einkaufsmeilen vorbei bis man endlich sein Ziel erreicht hat. Den Vogel schießt im negativen Sinne da das Mandalay Bay ab - man läuft sich wirklich tot, bis man das "Shark Reef" erreicht (und es war nicht mal besonders gut).

Einige Hotels sind übrigens untereinander verbunden, entweder durch Tunnelsysteme oder Brücken, die über die vielbefahrenen Straßen führen. Andere Hotels leisten sich auch den Luxus, über die sogenannte "Monorail" miteinander verbunden zu sein. Während auf der rechten Seite des Strips eine durchgehende Verbindung für 15 $ pro Tag verkehrt, sind auf der linken Seite einige Monorailverbindungen zu finden, die kostenfrei einige der Hotels verbinden, wie zum Beispiel "Mandalay Bay - Luxor - Excalibur", "Mirage - Treasure Island" und "Monte Carlo - Bellagio". Damit konnte ich Alex, der unbedingt Monorail fahren wollte überzeugen, die 15$ für die andere Linie zu sparen und doch das Monorail-Erlebnis zu haben. Stattdessen lieber wieder das Tagesticket gezückt und ab in "The deuce", denn Tagesticket heißt hier eher "24-Std.-Ticket", sprich: Gestern nachmittag um vier gekauft berechtigt auch zu Fahrten am nächsten Tag bis vier Uhr am Nachmittag. Wir sind dann mal wieder unterwegs, Hotels angucken!

Und hier wieder eine ausführlichere Bildergalerie: Las Vegas Überblick am Tage

Sonntag, Februar 21, 2010

Ausflug zum Red Rock Canyon

Ich überspringe mal unser Sightseeing in Las Vegas Glitzerwelt. Erstens, weil man das eh aus massig Filmen kennt, zweitens, weil ich die Bilder einfach noch nicht sortiert habe :)

Aber wir wollten auch nicht nur auf dem Strip und in Downtown unterwegs sein, sondern auch etwas von der Gegend sehen, und daher haben wir uns für zwei Tage ein Auto gemietet. Ratschlägen aus dem Netz folgend haben wir uns bereits in Deutschland schlau gemacht und festgestellt, dass wir eine Avis-Filiale hier in unserem Planet Hollywood Hotel haben. Auf der Website selbst konnte man sich Wagenklasse, Dauer etc. schon heraussuchen, und da bereis im voraus per Kreditkarte bezahlt haben, haben wir massig Geld gespart.
Die Autoübergabe lief auch ganz problemlos, denn in Las Vegas gibt es zwar keine Parkplätze an der Straße, dafür riesige Parkhäuser, u.a. in den Hotels. Entweder parkt man selbst (self parking) und läuft sich teilweise die Hacken ab, oder man fährt zum valet parking und drückt einem jungen Mann den Autoschlüssel in die Hand. Wenn man das Auto wieder abholt gibt man 2 Dollar und fertig. Stressärmer gehts kaum, und genauso bekamen wir auch unseren Mietwagen, ein Lincoln irgendwas (Alex weiß das besser, der hat ihn ausgesucht). Für mich wichtig waren eher Schiebedach, Klimaanlage, kühlbare! Sitze und Satellitenradio.

Als wir uns morgens auf den Weg über den Strip in Richtung Norden machten stellte ich fest wie angenehm es eigentlich ist, mit dem Auto herumfahren zu können anstatt zu laufen bzw. auf die Busse zu warten. Es geht halt doch nix über die mobile Freiheit :) Ab auf die Charleston und dann eigentlich immer geradeaus in Richtung Westen. Die Straße war klasse befahrbar, an den Seiten fanden sich mal jede Menge Antiquitätengeschäfte, mal reichlich medizinische Versorgung, dann kleine Einkaufszentren und dann die Wohngebiete, die man nur befahren kann, wenn man den Code für die großen Tore kennt. Nicht übel. In der Ferne war unser Ziel bereits zu sehen und meine Kamera klickte wie verrückt.
Ein kurzer Abstecher ins "Denny´s" zum frühstücken und eine Besichtigungstour im Wal-Mart mussten sein, und dann immer in Richtung Berge. Irgendwann wurde der 6-spurige Highway immer schmaler und schmaler, die anderen Autos gingen rechts und links weg und vor uns lag - Red Rock Canyon. Wow!

Meine Bilder können nicht mal ansatzweise übermitteln, WIE schön es war, der Auslöser meiner Kamera klickte im Sekundentakt.

Aber für diejenigen, die da mal hinwollen, hier ein paar Facts: Wenn man hineinfährt, zahlt man 5 Dollar, bekommt dafür eine Karte vom Gelände. Der erste Stopp ist das Visitor Center. Kann man machen, muss man aber nicht. Drin ist ein Panoramafenster, es wird ein Video gezeigt, es gibt ein paar wenige Schaukästen und einen Souvenirshop (okay, der war witzig, wir haben u.a. Kaktussamen gekauft).

Dann los auf den "Scenic drive", der praktischerweise eine Einbahnstraße ist. So kann auch der Fahrer während der Fahrt die Landschaft genießen. An der Straße kommen eigentlich alle paar Minuten Parkplätze, von denen aus man in den Bergen herumklettern kann, je nachdem wie waghalsig man ist. Oder man macht einfach nur Bilder und weiter :) An einigen Parkplätzen gibt es die Möglichkeit, danach auf "dirty roads" weiter in die Schluchten o.ä. hineinzufahren, viele nutzen die Parkplätze auch als Haltepunkt für ihre Wanderungen. Richtig übel müssen die (auf der Karte eingezeichneten) Wege sein, die als "4x4", also für Geländewagen angegeben sind. Nix für unseren kleinen Mietwagen. Was mich verwundert hat waren die zahlreichen Rennradfahrer auf der Strecke. An der Straße wurde auch regelmäßig darauf hingewiesen, für Radler genügend Platz zu lassen.

Wir konnten uns an der Landschaft einfach nicht sattsehen, auch wenn wir zum Ende der gar nicht so langen Strecke nicht mehr jeden Parkplatz/Aussichtspunkt mitgenommen haben. Meine kleine Digitalkamera hat eine Videofunktion, leider sehen die Filmchen sehr rotstichig aus, als wären sie uralt. Evtl. versuch ich trotzdem, sie hochzuladen.

Vom Red Rock Canyon aus fuhren wir an den Ranches vorbei, wo man sich das "original" Leben im Wilden Westen ansehen könnte, aber ehrlich gesagt waren wir noch zu voll mit Eindrücken der Landschaft, als das wir schon wieder Spaß an sowas gehabt hätten. Daher lieber wieder zurück an den Strip bzw. in die Seitenstraßen (Paradise road), um mal die Hotels, Kneipen etc. zu sehen, die parallel zum Strip verlaufen.

Danach eine Runde Shopping in einem sehr nett angelegten Outlet Center. War das gestrige eher ein Betonklotz irgendwo im Industriegebiet, ist dieses Center mit kleinen Gassen angelegt, man läuft draussen zwischen kleinen Geschäftsreihen herum. Ich hatte eine tolle Beratung im Levi´s Store und lief glücklich bepackt wieder heraus.
Abends waren wir noch schick im Hotel essen (gehörte zum gewonnenen Package).

Aber hier das wichtigste: Die Bilder vom Red Rock Canyon

Donnerstag, Februar 18, 2010

Kleiner Kinospot

Ein Tim von delta radio hat mich angefunkt und gefragt, ob ich bei Gefallen auch mal ein Video von ihnen hier einbinden würde. Da mir das Video gefällt und ich den Mach3-Leuten ja auch nur schwer etwas abschlagen kann, hier der Kinospot von deltaradio, have fun!

Erster Abend in Las Vegas

Ich wußte ja, dass wir irgendwie vom Flughafen abgeholt werden würden. Draußen stand eine blonde Dame in Uniform mit einem Schild, beschriftet mit meinem Nachnamen. Hihi.
Sie brachte uns zu einem dunklen Wagen, warf die Koffer in den Kofferraum und quatschte uns gleich voll dass sie sich schon Sorgen gemacht hätte. Die Tür wurde geöffnet und erst da sah ich, dass wir es tatsächlich mit einer StretchLimo zu tun hatten! Sitze auf beiden Seiten, Getränke zur freien Verfügung in der Bar und ab gings ins Hotel!
Dort wurden wir in der VIP-Lounge eingecheckt, bekamen Schlüsselkarten und Gutscheine, der Portier brachte uns ins Zimmer und ich hoffte die ganze Zeit: Fahrstuhlnähe (die Gänge sind teilweise seeeehr lang) und "Fountain View"?
Jepp.

Das Zimmer liegt direkt neben dem Fahrstuhl (vielleicht etwas zu dicht) und aus dem Zimmer sieht man direkt auf das gegenüberliegende Hotel, das Bellagio mit seinen regelmäßig stattfindenden Wasserspielen. Außerdem im Angebot: Das Paris, Las Vegas, das Cesars Palace, das Mirage und ein wenig um die Ecke das Bally´s. Ich sag mal, man kann es mit dem Ausblick schlechter treffen :-) Die Zimmer des Planet Hollywood sind eher schlicht, jedes Zimmer ist einem Schauspieler gewidmet. Wir schlafen im Schrein für Michelle Pfeffer, und so hängen hier Bilder von ihr als Catwoman (direkt über der Badewanne), eins von "Love Field" über dem Schreibtisch, ein Originalkostüm aus eben diesem Film hinter Plexiglas an der Wand und die Perücke aus "Batman returns" in einem dafür gearbeiteten Tisch mit Bildern. Das Zimmer ist zwar nicht so groß, dafür mit einem gemütlichen Bett, einem großen TV und einem sehr geräumigen Badezimmer ausgestattet, man könnte sagen, dass das Bad genauso groß ist wie das restliche Zimmer *gg* Vielleicht mach ich noch ein Video, vor allem vom Ausblick, den wir gleich ausführlich fotografierten.



Aber wir waren ja nicht hier um im Zimmer zu sitzen, auch wenn mein lädierter Knöchel doppelt dick war und diverse Farben angenommen hatte, gings erstmal raus ins Casino und durch viele blinkende Automaten und an geschäftigen Spieltischen vorbei in die "Miracle Miles Shops"-Einkaufsmeile, direkt in unserem Hotel sitzt. Sehr edel mit viel weißem Marmor, zahlreichen Geschäften und einer schicken "Freßmeile", die der Szenerie des alten Arabien nachempfunden ist. Das Hotel hieß früher "Aladdin".



Wir fanden den Coffeeshop mit dem freien Wlan und schickten Grüße in die Twitterwelt, in Deutschland war es bereits 7 Uhr morgens, kauften noch diverse Leckereien im ABC-Shop (getrocknete Fleischstreifen und Dr. Peppers), beguckten noch eine Weile den Ausblick und die Fountain-Show des Bellagio und ab ins Bett, große Dinge warteten am nächsten Tag.

Hier ein paar erste Bilder: Photoalbum

Anreise Las Vegas

Natürlich haben wir noch bis zum letzten Augenblick geräumt, getan und gemacht und daher höchstens 3-4 Stunden vor Abflug geschlafen.
Da die Mail der Astorbar bezüglich Pl0gbar so lange auf sich warten ließ und ich nicht mehr Baustellen offen lassen wollte als nötig habe ich vor Abreise noch schnell Termin & Anmeldemöglichkeit bei Mixxt und Facebook online gestellt - ich hoffe, ihr habt euch schon fleißig angemeldet?
Ab gings über die Autobahn nach Hamburg, wo die Morgensonne die Landschaft wunderschön friedlich aussehen ließ. Parallel zu uns war Aristokitten mit dem Zug unterwegs und ließ per Twitter ähnliches verlautbaren.

Der Holiday-Parkplatz des Hamburger Flughafen liegt (von uns aus gesehen) hinter den Terminals, war aber wegen eines wahrscheinlich von einem LKW umgefahrenen schief stehenden Schildes auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Da Alex unbedingt überdacht stehen wollte, gings ins etwas teuerere Parkhaus und raus zur Shuttle-Bushaltestelle, an der ich mir beinahe die Ohren abgefroren habe. Mann, war das kalt! Der Busfahrer war ziemlich zügig unterwegs, die Gepäckabgabe an der Fast Bag Lane von British Airways funktionierte klasse und ab durch die Sicherheitskontrolle.
Vorher aber noch ein Schlückchen Sekt aus dem Pikkolo-Fläschchen, das mir eine liebe Freundin als "Reisestart" eingepackt hat :)
Securitycheck lief problemlos, diesmal haben sie auch mein Macbook nicht abgesaugt wie auf dem Weg nach Indien. Im Marché ein leckeres kleines Frühstück genossen, frisch gepreßter Saft, Croissant mit Erdbeeremarmelade und Twitter, danach ein netter Plausch mit der Buchabteilungsmitarbeiterin, Reiseführer und Briefmarken gekauft und dann ab zum Flieger!

Der Flug nach London lief problemlos, Augen zu und ich war weg. In London hieß es natürlich wieder: Sicherheitskontrolle. Obwohl ich seit 9/11 schon oft genug in der Welt unterwegs war, musste ich nun zum ersten Mal (wie alle anderen) auch noch meine Schuhe ausziehen *grummel* Ein Blick auf die Tafel mit den Abflügen führte dazu, dass ein schick im lila Jacke gekleideter Flughafenmitarbeiter und mitteilte, dass die Festlegung des Abfluggates höchstens 1 Std. vor Abflug feststehen würde. Also trollten wir uns, um Geld in den reichlich vorhandenen Shops und Restaurants auszugeben. In der Buchhandlung gings eigentlich ganz fix - Bücher und Autozeitschriften für Alex, Spielkram für mich. Obwohl mich dieses britische Twitterverzeichnis zum Bild verführte :)

Wenn ich hungrig bin, kann ich mich nur ganz schwer entscheiden, also wanderten wir von Freßtempel zu Freßtempel, bis wir uns grob für das "Huxley´s" enschieden. Der sehr joviale ältere Brite, der meinen kurzen Stopp vor einer der Abflugverzeichnistafeln gleich nutzte, um auf uns zuzustürzen riet uns auch ausdrücklich zu diesem Lokal, wenn wir "very british" essen wollten und sprach vielsagend von "very strong beer". *hihi*




Das Essen war klasse (siehe Bild oben). Ich war schon nach der Hälfte sicher, im Flugzeug kein Stück mehr essen zu müssen und mein Cholesterinspiegel muss Samba getanzt haben. Lecker! Da in allen Geschäften und Bars die Abflugtafeln hingen, wussten wir dann auch endlich wo wir hinmussten, also ab in die Hochgeschwindigkeitsbahn zum anderen Ende von Terminal 5. Nebenbei noch ein paar günstige Tobleronestangen gekauft und dann wieder mal: Securitycheck. Dieser war jedoch wirklich von der besonderen Art, denn hier wurde auf Technik komplett verzichtet. Heißt: Wir durften einzeln an Tische vortreten, unsere Taschen wurden mehr oder weniger gründlich durchwühlt und wir selbst von Hand abgetastet. ?!?! Naja, dann eben so. Ab in den Flieger, der Flug verlief ereignislos, abgesehen davon, dass wir erstmal eine Weile "im Stau standen". Trotz proppevollem Flieger eine 3-Sitzer-Reihe für uns allein hatten und ich daher zusammengerollt mit dem Kopf auf Alex´ Schoß schlafen konnte. Das Entertaimentsystem dieser Boing 777 war zwar in die Vordersitze eingebaut, aber die Filme/Serien starteten selbständig, das bin ich von Emirates besser gewohnt ;) Also bin ich erst nach dem ersten Drittel bei "Wolkig mit der Aussicht auf Fleischbällchen" eingestiegen, habe mich aber trotzdem sehr gut amüsiert und bin mir sehr sicher, dass dieser Film in 3D gigantisch sein muss! Irgendwann kamen die typischen Immogration- und Zollzettel zum ausfüllen. Im Flieger war es so laut, dass ich der Stewardess 2x erklären musste dass wir aus Deutschland sind und alle ESTA-Formulare längst ausgefüllt hätten, und sie gab uns weiße Zettel, während 95% aller Leute um uns herum grüne bekamen. Nun gut.
1x warmes Essen, 1x Sandwiches, immer wieder Tabletts mit Getränken aller Art - wir wurden gut versorgt und flogen um 18:25 Uhr Ortszeit Las Vegas an. Der Flughafen ist so dicht am Strip (oder die Gebäude so groß) dass wir schon aus den kleinen Fensterchen jede Menge bekannter Hotelgebäude sehen konnten.
Bei der Immigrationkontrolle wurden Filmchen gezeigt, wie man sich am kooperativsten verhalten sollte und immer wieder betont, wie sehr man sich freue, dass man zu Besuch komme. Die Untertitel waren pro Abspielung in unterschiedlichen Sprachen, einmal sogar auf Deutsch. Und immer noch hatten viel mehr Leute grüne Zettel als weiße. Hm.
Als wir an den Tresen kamen, wurde uns auch gleich mitgeteilt, dass wir die falschen Zettel ausgefüllt hätten, wir seien schließlich Deutsche und hätten ESTA erledigt und das sei alles ganz toll und klasse und great - aber die falschen Zettel. *argh* Neu ausgefüllt, wieder angestellt und dieses Mal eine Schnacktasse erwischt - er fragte uns über Reiseziel und vorherige Besuche aus, gab uns Tipps, was wir unbedingt einkaufen sollten weil es in "seinem" Land eindeutig billiger wäre als in Europa und das 9 Tage eindeutig zu kurz für einen Urlaub hier wären :) Unsere Koffer waren sehr allein auf dem Gepäckband, niemand interessierte sich weiter für uns also raus in die Welt, Hallo Las Vegas!

Dienstag, Februar 16, 2010

Reisevorbereitungen Teil II

Der Koffer ist gepackt. Meiner. Der Herr ist noch mittendrin, dringend müssen noch irgendwelche Kamera-Sperenzchen ausgetestet werden. Kein Problem, ich bin entspannt. Oder so.

Um bei der Einreise möglichst wenig Streß zu haben, haben wir spezielle Schlösser gekauft - TSA. Bedeutet, dass die Koffer für die anderen Reisenden zwar verschlossen sind, von den US-Zollbehörden allerdings mit einer Art "Generalschlüssel" geöffnet werden können. Klingt komisch, ist aber besser als nen offenen Koffer herumreisen zu lassen oder später ein geknacktes Schloss dranzuhaben.

Alle elektrischen Geräte werden entweder aufgeladen oder mit neuen Batterien bestückt. Wir sind doch in 10 Tagen schon wieder da!? Die letzten beiden Drei Fragezeichen-CDs werden auf den mp3-Player übertragen, zwei Artikel beim Fördeflüsterer hochgeladen.

Die Kater fehlen mir schon an allen Ecken und Enden. Die Wohnung ist irgendwie leer ohne sie, obwohl jetzt eh die Zeit ist, in der sie in irgendwelchen anderen Räumen liegen und pennen. Immerzu erwarte ich, dass ein hocherhobener Katzenschwanz über der Sofalehne zu sehen ist, weil ein Randalekater das Wohnzimmer betritt, um mich anzuquaken weil er hungrig ist, Aufmerksamkeit fordert oder einfach der Meinung ist, dass ich längst im Bett sein sollte.

Eine Freundin hat uns ein Reisegeschenk gemacht, was wir ganz frech jetzt schon geöffnet haben: Eine super-süße Karte und zwei Fläschchen Sekt, um gut in den Urlaub zu starten. Die Sicherheitsleute werden sich bedanken wenn wir nach Alkohol stinken, aber was solls. Endlich mal wieder Urlaub ohne Familienhintergrund o.ä. Einfach Urlaub.

Ich freu mich drauf.

P.S. Alex musste natürlich gleich noch ein Mars mit Gewinncode kaufen. Allerdings kein Treffer :)

Montag, Februar 15, 2010

Reisevorbereitungen

Morgen früh gehts los in Richtung Las Vegas, und es gibt noch einiges zu erledigen.

Da wir mitten in der Woche am Morgen fliegen wollen wir natürlich niemanden bitten, uns zum Flughafen zu bringen. Was fällt einem da als erstes ein? Der Kielius-Flughafenbus. Nachdem wir dort die Preise und die Abfahrtszeiten gecheckt haben (30 Euro pro Person, plus Taxi wegen meines leicht lädierten Fußes ca. 10 Euro), entscheiden wir uns jedoch, mal die Park-Konditionen am Hamburger Flughafen durchzulesen.
Der allererste Schock: Über 200 Euro für 10 Tage? Das muss doch günstiger gehen?
Also weiter gesucht und siehe da - wenn man sich an die "Holiday-Parkplätze" hält, landet man schon bei 58 Euro auf dem ParkPLATZ und 71 Euro im ParkHAUS. Wenn man länger als eine Woche wegbleibt, kann man sich einen Gutschein über eine Ermäßigung von 10 Euro ausdrucken und so kommen wir nur noch auf 48/51 Euro Parkgebühren. Hm.
Jaaa ... wir fahren mit dem Auto.

British Airways schickt pünktlich 24 Std. vor Abflug eine Mail mit dem Hinweis, dass das Online-Check-in möglich ist und ruckzuck sind auch hier alle Formalitäten erledigt. Wir dürfen also morgen direkt an die Fast Bag Lane und dann zur Sicherheitskontrolle. Sogar günstige Parkkonditionen verspricht BA, allerdings nur für London, und da wollen wir nun wirklich nicht mit dem Auto hinreisen.
Ich stelle fest, dass die Plätze für den Rückflug ebenfalls schon festgelegt sind (zumindest für LV-London), auch nicht schlecht.

Das Visa Waiver-Dingens für die Einreise in die USA habe ich schon bei der Buchung erledigt und ausgedruckt, ebenso die Antwortmail vom Hotel, die Boarding Pässe, der Parkgutschein - die Zettel häufen sich.

Jetzt "nur noch" packen, die Kater heute nachmittag bei ihrer Urlaubsunterkunft abgeben und die technischen Geräte fit machen für den Urlaub (Umwandelstecker etc.)

Den Schlüssel für Briefkasten und Notfälle bekommt die nette Nachbarin und dann gehts auch schon loooooos!

Samstag, Februar 13, 2010

Vielen Dank, KVG.

Ich glaube, ich habe noch in keiner Stadt der Welt mit Busverkehr erlebt, was einem in Kiel ständig passiert - der Bus taucht regelmäßig zu früh auf und ist nur noch eine Staubwolke, wenn man pünktlich an der Haltestelle steht. Leicht bewundernswert ist, dass die Kieler Busse das sogar jetzt, bei Schnee und Eis schaffen.

Daher fuhr mir auch um kurz nach sieben der rote Bomber vor der Nase weg, also der Bus, der uns zum Konzert von Roger Cicero in der Ostseehalle Sparkassenarena bringen sollte. Wir waren aber noch klasse in der Zeit, und daher entschieden wir uns, einfach loszustapfen. Ich bewunderte noch einen Jogger, der uns entgegen kam, denn der Schnee auf dem Eis bietet dem Läufer wie dem Spaziergänger strand-ähnliche Zustände.

Dann geschah es: Ich trat auf, rutschte im Schnee weg, glitt auf einem Stück Eis, dass darunter frei wurde ab und knickte meinen Knöchel schön einmal nach außen um. Aua!
Als Teen ist mir das ständig passiert, auch mit Anfang 20 noch, daher habe ich große Hoffnung, dass ein wenig Fuß hochlegen und mit Kühlpack umwickeln helfen könnte. Meine Außenbänder wurden von den Mitarbeitern im Preetzer KKH schon als "so ausgeleiert, die reißen nicht mehr" bezeichnet. Parallel dazu amüsierten sie sich übrigens über meinen mehrfach gebrochenen kleinen Zeh. Pah.

Drückt mir die Daumen, ich will doch ab Dienstag den Strip von Las Vegas auf und ab tigern!

Und warum? Weil der KVG-Bus mal wieder viel zu früh dran war. *grummel*

Freitag, Februar 12, 2010

Neue Rubrik im Blog - der Freitagsfüller

http://scrap-impulse.typepad.com/
Ich hatte dieses schicke Logo ja schon das eine oder andere Mal in besuchten Blogs gesehen und bewundert und mich gefragt, woher die Vorlage wohl käme. Zum suchen war ich jedoch wie immer zu faul ;) Dank Gzi weiß ich jetzt, dass diese Sätze, die man nach eigenem Gutdünken selbst vervollständigt, von Barbara kommen (übrigens - super-sympathisches Profilbildchen!) und habe mich dort gleich ein wenig umgesehen.
Also, los gehts mit dieser kleinen "kurz-vorm-Wochenende"-Unterhaltung:

1. Heute morgen hatte ich eine Brötchen-Überraschung.

2. Bei fröhlicher Ska-Musik könnte ich sofort lostanzen.

3. Eine Vorspeise mit Freunden zu teilen macht großen Spaß - wenn man mehrere bestellt ;).

4. Die neu in der Kieler-Bloggerliste (rechts im Blog) aufgeführten Personen ist/sind jemand, den ich näher kennenlernen möchte.

5. Der Geruch von frisch gemähtem Gras und der Gesang der Vögel erinnert mich an Frühling.

6. Ich habe zum neuen Jahr einige berufliche Entscheidungen getroffen und das hat alles besser gemacht .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Las-Vegas-Videoabend mit Freunden, morgen habe ich den Konzertbesuch bei Roger Cicero geplant und Sonntag möchte ich zusammen mit meinem Schatz ein mehrgängiges Menü (selbstgekocht) genießen !

Das war witzig, das mache ich bestimmt wieder (wobei gleich nächste Woche wohl eine Pause kommt, dann sind wir in Vegas! *freu*)

Donnerstag, Februar 11, 2010

Shar Rhuk Khan und der Nacktscanner

Indiens Mega-Super-Über-Star Shah Rukh Khan musste in Londons Flughafen Heathrow durch den Nacktscanner. Was ihm da passiert ist, erzählt er in der BBC ...

Marie Biscuits!

Es gibt so Dinge, die man schon sein Leben lang kennt. Bei mir sind das Kekse mit dem Namen "Marie Biscuits". Eigentlich schmecken diese Kekse nicht besonders, sind sogar staubtrocken und langweilig. Aber sie schmecken nach Kindheit in Indien.



Okay, die Verpackung ist nicht 100%ig dieselbe, aber der Geschmack ists. Gefunden im deutsch-dänischen Supermarkt kurz vor der dänischen Grenze.
Merkwürdig. Es ist jedem völlig klar, dass die anderen Mitgliedsstaaten nicht für die Pleite in Griechenland aufkommen - "wo käme man denn da hin!" (allgemeiner Tenor in allen Parteien).

Warum wird man dann als "fiese Möp" bezeichnet, wenn man vorsichtig anmerkt, dass diejenigen, die tatsächlich morgens zur Arbeit gehen und Steuern zahlen gern eine vernünftige Reform des ALG II hätten?

Der Schutz der Mütter steht im GG und würde von mir nie angetastet werden - eher erhöht, denn Kinder sollen nicht darunter leiden, dass ihre Mütter/Familien in Not geraten sind. Auch Menschen, die nur zu gern arbeiten würden, aber wg. mangelnder Angebote, Qualifizierung, Krankheit etc. nicht können haben das Recht, von der Gemeinschaft aufgefangen zu werden. Im Hinduismus gibt man gern, weil man dankbar ist für das eigene Glück, und weil man weiß, dass man jederzeit selbst dort sitzen könnte und froh ist um jeden, der etwas gibt.

Aber was mich annervt ist dieses ständige Herumhacken auf den Leuten, die - wie soll man es anders sagen! - "so doof sind" arbeiten zu gehen und ihre Steuern hier zu zahlen. Vor allem, wenn jemand wie mein 21jähriger Nachbar zu Hause mich dumm anmacht, einer, der null Bock auf Arbeit hat weil "hartzen" mehr einbringt. Schulfreunde meines Bruders, die mich auslachen, wenn ich frage, wie der Job so läuft. Weil Bauarbeit bei diesem Wetter halt keinen Spaß machen würde bzw. Schneeräumen ja nun wirklich was für Idioten sei, der Doc habe sich da schon "gekümmert". Und wo treffe ich die? Genau, im Fitnesscenter, beim pumpen.

Ich weiß nicht, wie die Quote ist, zwischen denjenigen, die tatsächlich auf ALG2 angewiesen sind, und denjenigen, die sich bereits mehr oder weniger gemütlich darin eingerichtet haben. Aber ich ärgere mich einfach über jeden einzelnen Fall des Ausnutzens, ohne dabei alle Bezieher über einen Kamm zu scheren, und das lasse ich mir von der Gutmenschenfraktion nicht verbieten oder mich gar in die kapitalistische Nazi-Ecke und Junge-Mütter-Hasser stellen.

Die Rückkehr des Bloggens - Werbung in eigener Sache

Bisher läuft die neuentdeckte Blogleidenschaft ganz gut an, und heute habe ich damit begonnen, auch die "kleinen Blogs" wieder zu aktivieren. Daher gibts wieder Nachschub im "Warenwelt-Blog", das ist das Blog, in das ich meine Supermarkt-Testberichte ausgelagert habe. Vielleicht ist das ja auch was für euch? ;)

Mittwoch, Februar 10, 2010

Simon´s Cat - Snow Business COMPLETE!

Yeah! Ich bin ein riesiger Fan des Zeichners Simon Tofield, der mehr zufällig mit seiner Zeichenkatze einen großen Internetruhm erlangt hat. Er trifft die Eigenheiten der Katzen so unglaublich genau! Aber was erzähl ich euch das - ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die Leser dieses Blogs noch keines der Videos gesehen hat ;)

Warum dieser Blogeintrag? Weil es Nachschub gibt! Vor einigen Wochen gab es bereits die erste Hälfte eines Videos, dass den ersten Kontakt von Simons Katze mit Schnee gezeigt hat, und seit heute gibt es den zweiten Teil, praktischerweise gleich an den ersten dran gebaut.

Viel Spaß!

Fettes Brot - exklusiv bei Spreeblick

Eine Zeit lang dachte ich ja, "Fettes Brot" seien eher eine lokale Berühmtheit, "nordisch by nature" würde eigentlich nur in norddeutschen Clubs gespielt und im Rest der Republik vollkommen unbekannt. Pustekuchen, die Jungs sind nun schon eine zweistellige Anzahl an Jahren ein bundesweiter Top-Act, die ich vor allem für ihren Humor bewundere (siehe "Welthit" *fg*)

Seit einigen Wochen spielt delta radio regelmäßig die tolle Liveversion von "Jein" (auf das Video hat mich Feronia aufmerksam gemacht!).

Seit heute morgen steht ein neues Video von Fettes Brot beim Spreeblick, da solltet ihr natürlich lieber bei denen vorbeischauen und für ein paar Klicks sorgen, als einfach schnöde zu Youtube zu gehen ;)

Vielleicht sollte ich doch zum großen FB-Konzert in die Colina Ende des Jahres? *grübel*

Dienstag, Februar 09, 2010

Kleiner Zeitfresser: Das Länder-Dart der Sueddeutschen

Ich surfte so bei Blogs von ganz alten Bekannten herum und fand beim Tazi aus Österreich dieses Sucht-Spielchen. Ihr kennt das ja: Ganz kleine Spiele, die einen aber stundenlang fesseln können. Ich weiß ja nicht wie das bei euch so ist, aber probiert doch mal aus wie suchtgefährdet ihr so seid: Länder-Dart der Sueddeutschen

Viel Spaß!

Mit ziemlicher Verspätung: 100 Bücher

Hach, ich hab ja gerade viel Zeit zum Bloglesen, deswegen bekomme ich tatsächlich mal den einen oder anderen Trend mit. U.a. treffe ich in ca. jedem 3. Ei Blog auf dieses "100 Bücher"-Stöckchen. "Unser Star für Oslo" ist gerade vorbei, ich will noch nicht ins Bett, also geht die Selbstdarstellerin in mir auf die Bühne, der keine Peinlichkeit .. nunja, zu peinlich ist.
Also los: Basis ist eine Liste der hundert Bücher, die in einer (ZDF?) Umfrage zu den 100 beliebtesten Büchern Deutschlands gewählt wurden. Fettgedruckt sind die Bücher, die man bereits gelesen hat. Die eine oder andere Anmerkung konnte ich mir jedoch nicht verkneifen.

Los gehts:

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien (allerdings nur Teil 1 und die erste Hälfte von Teil 2. Zählt das?)
2. Die Bibel(Oh, dieses Projekt bin ich mit 12 oder 13 mal angegangen und habe in der Aldi-Ausgabe, die ich geschenkt bekam gelesen und gelesen und gelesen. Gern mal weite Teile überblättert "Sohn vom Sohn vom Sohn..". Nie vollendet, auch nicht geplant.)
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind (Ich bin immer noch beeindruckt, wie man dieses Buch auf die Leinwand gebracht hat. Auch wenn das Entsetzen, dass ich beim Lesen empfand nicht mittransportiert wurde.)
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann(Schule)
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink (Schule)
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe (Schule)
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón (Nachtzug nach Lissabon hat mir besser gefallen.)
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco (Papi bekam eine tolle Ausgabe inkl. Plan der Abtei im schicken Schuber, die durfte ich beim Auszug leider nicht mitnehmen.)
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane(Schule)
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse (und das sogar freiwillig, nicht von der Schule gezwungen. Hatte mir Erkenntnisse über Indien erhofft. War wohl nix.)
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende (Als Teenager als HC mit nach Indien geschleppt, damit ich länger was zu lesen habe. Pustekuchen, in einem Tag und einer Nacht durchgelesen.)
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse (Schule)
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz (Schule)
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch (Schule)
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder (Dabei fand ich "Das Kartengeheimnis" erheblich besser.)
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez (Wieder etwas, das bei Papi im "Geschenkte Bücher"-Regal stand. War damals wohl zu jung dafür.)
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse (Auch so eine "vielleicht verstehe ich dann einiges besser"-Lektüre. Natürlich vergeblich.)
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing(Nachmittags angefangen zu lesen, morgens um fünf lagen nur noch die letzten hundert Seiten vor mir. Was für eine Quälerei, es sind auch die schlechtestens 100 Seiten im Buch.)
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende (Immer wieder. Und wieder. Und wieder.)
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger (Nr. 3 in dieser Liste, das ich aus Verständnisgründen las. Hab aber die Zusammenhänge zu Lennons Ermordung etc. nicht verstanden.)
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro (Also ich bin mir sehr sicher, es mal zu Weihnachten geschenkt bekommen zu haben. Aber habe ich es auch gelesen? Wahrscheinlich.)
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann (nur den Film gesehen. Und auch das: Verschwendete Lebenszeit.)
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel (Ich muss dazu sagen - Ich war in Düsseldorf bei meiner Tante und hab mich gelangweilt. Auch während des Buches.)
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig (Schule)
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski (Mehr als aus den Büchern habe ich über das "Drumherum" gelernt. Das Kempowski-Seminar damals hat sich wirklich gelohnt.)
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood


Ich muss sagen: Es erstaunt mich, wieviele Leute John Irving lesen, und vor allem erstaunt mich, wieviele Bücher ich aus dieser Liste überhaupt nicht kenne, also noch nie nicht davon gehört habe.

Sonntag, Februar 07, 2010

Japanische Geschenkverpackung - Furoshiki

Wenn ich meine eigenen Geschenkverpackungsfähigkeiten einschätzen würde, müßte ich sagen: Durchschnitt. Ich gebe mir Mühe, dass Bücher etc. sauber in Geschenkpapier gewickelt werden, und evtl. mach ich auch mal ein Schleifchen dran. Ab und zu poppt mal ein kleiner Krativitätsschub auf und ich bekomme es wirklich mal hin, ein Geschenk, gerade wenn es aus mehreren Teilen besteht, einigermassen kreativ zu verpacken. Wenn man genau hinsieht, habe ich mich dann aber mit ausschneiden, kleben etc. schon ganz schön abgekrampft und ich wette, die Hälfte des Klebers ist danach an meinen Klamotten zu finden. Gerade wenn man von Freunden immer so tolle kreative Geschenke bekommt wie ich kann man seine eigenen Fähigkeiten ganz gut einschätzen - zwei große Plakate als "Gutscheinverpackung" hängen bei mir über der Arbeitszimmertür, ein Karton mit Geschenkpapier an dem solche lustigen Plastikaugen kleben wird immer noch für andere Dinge genutzt.

Für Leute wie mich wurden die "Dougletten" oder überhaupt die Packstationen in Buchläden etc. eingerichtet ;)

Aber ich klaue gern lasse mich auch gern inspirieren und werde demnächst mal versuchen, meine Geschenke auf japanische Weise einzupacken, sprich: kreative Verpackung in bunte Tüchern, die man als Erinnerung behalten kann. Auf die Idee gebracht hat mich mein Badezusatzdealer "Lush", der pünktlich zum Valentinstag eine Anleitung auf ihre Webseite gestellt haben.

Guckst Du hier: Furoshiki-Verpackung

Die Tücher ("Bojagi") müssen mindestens eine Kantenlänge von 90 cm haben, 105 cm wären noch besser, gerade wenn man nicht so filigrane Fingerfertigkeiten hat wie ich ;)

Es gibt da auch ein kleines Video, allerdings irritiert mich die japanische Version des Weihnachtsklassikers "Stille Nacht" doch ein wenig ;)



Übrigens hat auch das japanische Umweltministerium vor einigen Jahren diese Tradition wieder ins Gedächtnis gerufen, um wieder weg von den Plastikbeuteln zu kommen. Hier ein pdf mit weiteren Wickel-Tipps.

Selbstverständlich gibt es dazu auch noch mehr Informationen:

- Wikipediaseite Furoshiki
- Weitere Wickel-Videos
- Weitere Infos einer DIY-Seite

Einziger Nachteil: Die Randalekater haben weniger Gelegenheit, mit dem anfallenden Geschenkpapier samt Kräuselband zu spielen.

Die Samstags-Musik-Erinnerung

Jeden Samstag mittag dasselbe Spiel: Ich komme vom Sport, steige ins Auto und schalte die Retro-Charts von RSH an (auch wenn ich dann die delta charts von Herrn Schaar verpasse :/).
Für diese Sendung schnappt sich Moderator York Lange die Charts eines bestimmten Monats eines bestimmten Jahres, und ich amüsiere mich meistens sehr sehr gut bei diesem Rückblick in die teilweise auch eigene Musikvergangenheit. Ab und zu tauchen jedoch Titel auf, bei denen ich bei der reinen Namensnennung überhaupt nur das Kennen weit von mir weisen würde. So auch heute: "Als nächstes folgen die "Boyz" mit ihrem Hit "One minute"". Que?! Glaubt mir, ich hätte Stein auf Bein geschworen, dass ich von diesem Song noch nie etwas gehört habe.
Aber ihr ahnt schon: Der Titel läuft an, ich beginne zu summen und so nach und nach wandern einzelne Worte und ganze Textzeilen aus meinem Mund in das Innere des Autos (meistens gemischt mit einem monotonen Brummen wenn Textteile) fehlen. Tatsächlich: Irgendwann muss ich dieses Lied gemocht haben, oder zumindest so oft gehört haben, dass ich Textteile drauf hatte. Args! Ich fühlte mich in diesem Augenblick unheimlich alt.

Möchte irgendjemand wissen, von welchem Song ich spreche? Dann hört mal rein:



Eventuell werde ich euch jetzt jede Woche mit 1-2 solcher "Fundstücke" beehren ;)

Donnerstag, Februar 04, 2010

Soso, "gewonnen" .... und dann auch noch europäisch: EPEIT

Heute war mal wieder eine sehr schicke Mail in meinem virtuellen Postkasten.

" Europäisches Programm für die Entwicklung des Individualtourismus

Mein Europa ohne Grenzen
Liebe Frau S.,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Sie eine Zuteilung für 2 Personen für Übernachtungen im Rahmen der II Edition des Europäischen Programms für die Entwicklung des Individualtourismus (EPEIT) „Mein Europa ohne Grenzen” 2010 erhalten haben. Ziel des Programms ist die Förderung und Entwicklung des Tourismus, mit besonderer Berücksichtigung der kleinen und mittelgroßen Unterkünfte, d.h. Pensionen und kleinere Hotels in ganz Europa. An der zweiten Edition von EPEIT 2010 beteiligen sich 600 Pensionen und Hotels in Deutschland und 12 weiteren Ländern. Sie haben eine garantierte 3-tägige Zuteilung einer bereits bezahlten Unterkunft für 2 Personen erhalten, einzulösen in einem Hotel Ihrer Wahl (unter den am Programm teilnehmenden Objekten). Loggen Sie sich bitte jetzt ins Portal des Programms ein, bestätigen Sie die Zuteilung und geben Sie die gewünschte Zustelladresse des Zertifikates an."


blablabla

Versendet über die Website "vidavida", bei der ich mich vor Ewigkeiten mal wegen irgendetwas angemeldet habe und die ich einfach immer wieder zu löschen vergesse.

Aber was steckt denn da nun dahinter?

Zunächst einmal hat die Website, zu der man verlinkt wird, eine schicke .eu Endung. In Verbindung mit dem Namen "Europäisches Programm" könnte man versucht sein, es als ein Förderprogramm der EU anzusehen. Das wäre dann doch ganz seriös, oder?

Weniger seriös ist die Webseite, auf die man gelangt - außer einem Feld, in das man die "Zuteilungsnummer" eingeben kann, ist weit und breit keine Information zu finden. Aber das Logo ist schick - ein schönes Blau, eine Friedenstaube und ein paar verlorengegangene Sternchen auf einer Flagge. Also selbst ich mit Brüsselerfahrung würde es für möglich halten, dass es echt ist.

Also mal lieber fix zur Website der Europäischen Union, bei der Kommission vorbeischauen und da den Bereich Tourismus raussuchen. Und was steht da über "Epeit"? Nüscht.
Das Programm zur Förderung des Tourismus in der EU heißt nämlich EDEN und nicht Epeit.

Dafür verlangen unsere "Freunde" von Epeit für all ihre Mühe auch erstmal 17 Euro "Bearbeitungsgebühr". Ähm? Ich will ja jetzt nicht die Mär von Deutschland als großem Zahlmeister der EU herausholen (denn unsere Landwirte, Windparks etc. holen auch kräftig Geld wieder heraus) aber als Bewohner eines Mitgliedsstaates zahle ich doch mit Sicherheit keinerlei Bearbeitungsgebühr.

Wenn man sich das Kleingedruckte ansieht, dann erfährt man, das man einen Gutschein für die Gruppe "Eurorest" erhält. Deren Website endet schon nicht mehr mit .eu sondern mit .com, sieh an.
Dort ist plötzlich von "14 Übernachtungen" die Rede (häh?) und das "Informationsbüro" in Deutschland hat eine seeeeehr vertrauensvolle Adresse:

Eurorest-Informationsbüro
Korrespondenzadresse:
02811 Görlitz, Postfach 30 06 30
E-Mail: informationsbuero@eurorest.net

Lustig wird es auch, wenn man sich den Text zum Thema "Rechte und Pflichten" ansieht. Da steht unter "Rechte und Pflichten des Eurorest-Hotelgutscheinbesitzers":

"Die Bedingung zur Einlösung der Hotelgutscheine Eurorest ist die Vorauszahlung der geplanten Übernachtungen jeder erwachsenen Person, laut den, für den bestimmten Zeitraum in den Hotels geltenden Verpflegungssätzen."

Was heißt das nun wieder? Ich zahle erstmal die gesamte Reise selbst (als eine Art Sicherheitsleistung?) um das Geld dann hoffentlich vor Ort wieder zurückzubekommen, wenn ich den Gutschein einreiche? Der mir, wie weiter oben in diesem Bedingungskatalog ausgeführt wurde, weder verloren gehen, geklaut werden oder auch nur ansatzweise geknickt werden darf (sonst gleich ungültig).

Ich weiß nicht, wer hinter EPEIT steckt, die .eu-Adresse macht es schwer, das zu recherchieren, mit ein wenig Zeitaufwand wäre das aber sicherlich herauszubekommen. Ich kann nur sagen, dass ich auf den Seiten der EU keinen Hinweis entdecken konnte, dass dieses Programm zur Europäischen Union gehört, es sei denn, es hat sich verdammt gut versteckt ;)

--------

Edit: Dank der Frau Pleitegeiger weiß ich nun, dass der Server von epeit.eu mit der
IP: 75.125.107.226 in Houston, United States sitzt. Soso.

Und da es mich nun doch gepackt hat, das zu Ende zu recherchieren weiß ich über Eurid.eu (sozusagen das Denic für .eu), dass die Besitzer dieser Seite COMPOSYS GROUP SP. Z O.O. aus Radwanice in Polen sind.

Bildet euch selbst ein Urteil, bevor ihr diesen Gutschein einlöst ...

Mittwoch, Februar 03, 2010

Ich hol´mir mal den Sommer zurück

Draußen vor meiner großen Fensterscheibe schneit es gerade dicke Schneeflocken herunter, und mir ist nach Sonne und Strand und Spaß.

Deswegen hier für euch nochmal unser grandioses Video vom Beach-Crossgolfen:



Hier mal nur Bilder, ohne Ton

Bilder vom 1. Kieler Beachcrossgolf im Sommer 2009

Es geht auch schon wieder los:

13./14.2. in Grömitz

15.5. am Falckensteiner Strand (Lions on the beach)

21.8. Falckensteiner Strand (2. Kieler Beachcrossgolfen)

Vielleicht sehen wir uns da ja!

Ich muss auch dringend mal wieder üben, am besten guck ich mal wieder in der Indoor-Golfanlage in Preetz vorbei!

Montag, Februar 01, 2010

Blog-Flash

"Was war das denn heute abend?" mögen sich einige von euch vielleicht gedacht haben.

Neue Blogeinträge hier, neue Apps in der Seitenleiste, neue Kiel-Blogs in der Sammlung, und dann auch noch neu sortiert.

Vielleicht habt ihr das aber auch gar nicht gesehen, sondern nur festgestellt, dass ich heute viele Blogs besucht habe und auch kommentierte, so mir denn etwas dazu einfiel.

"Ist sie krank?". Bingo. Zum selbst schreiben war ich einfach nicht in der Lage, der Aufbau der zu verfassenden Texte war konfus, die Sätze selbst endeten im Nirgendwo. Ich habe dann einfach aufgegeben, noch einen großen Schluck belgischen Hustensaft genommen und mich einfach mal wieder auf dem Blog treiben lassen. Und stelle fest, dass ich euch alle ganz schön vermißt habe.

Ich kann nicht versprechen, dass das nicht wieder einschläft mit der Blogger-Aktivität. Zu sehr bin ich gerade addicted wenn es um Facebook und natürlich Twitter geht. Aber wenn ich meine Blogpost-Quote der letzten Jahre so ansehe, dann weiß ich, dass ich das bloggen wohl nie aufgeben werde. Ich muss einfach nur besser vernetzen ;)

Ach ja - das Versprechen, das Blog zu Wordpress umziehen zu lassen gebe ich lieber gar nicht mehr. Wird in diesem Leben wohl eh nix mehr draus *g*
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