Montag, Dezember 28, 2009

Küchenteufel: Quarkbällchen

Jeden Montag gehe ich zum Training und hole mir vorher die bei meiner Mama in der Praxis deponierten Sportsachen ab. Jeden Montag liegt da eine Tüte des ortsansässigen Bäckers mit sogenannten "Quarkbällchen" - einem fluffigen, in feinem Zucker gewälzten Backwerk in derartiger Form, dass sie mit einem Haps im Mund verschwunden sind.

Die müssen doch wohl selbst zu machen sein? Also habe ich mich ein wenig umgeschaut, Rezepte herausgesucht und herumprobiert, bis ich das perfekte Quarkbällchen-Rezept gefunden habe (das sich übrigens klasse als Silvester-Leckerei anbietet)!

Quarkbällchen

Zutaten:
  • 250 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1 P. Vanillezucker
  • 1 P. Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 500 g Quark
  • 4 Eier
  • Öl zum ausbacken (1 l Sonnenblumenöl)

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen, in einer anderen Schüssel Quark und Eier verrühren, bis der Quark flüssiger wird. Dann die Quark-Ei-Masse in die große Schüssel geben und mit dem Handmixer (Knethaken) zu einem festen Teig verkneten. Natürlich geht das auch ganz prima in der Kitchen Aid ;)

Das Öl in einem weiten Topf erhitzen (nicht zu heiß werden lassen!) und mit zwei Teelöffeln portionsweise Teig in das Öl gleiten lassen. Wenn die Bällchen einigermassen rund geworden sind, drehen sie sich von selbst wenn eine Seite fertig gebacken wurde. Ich habe Versuche mit einem Eisportionierer unternommen. Funktioniert auch ganz prima! Er sollte jedoch aus Edelstahl sein, nicht aus Plastik. Nicht zu viel Teig in den Topf geben, da erstens das Fett sonst zu schnell herunterkühlt (dann saugen sich die Bällchen voll und schmecken nur noch fettig, nicht fluffig) und zweitens die Kerlchen nicht genügend Platz haben, um noch ein wenig aufzugehen.

Die fertigen Bällchen auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen sonst saugt sich der Zucker so voll, leicht abkühlen lassen und dann in feinem Zucker wälzen. Voilà!

Montag, Dezember 21, 2009

Was ist Social Media für Dich?

Es ist ja in aller Munde: Web2.0, bloggen, twittern, Social Media ... all solche Begriffe fliegen durch die Luft und nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatmenschen fragen sich: Warum? Wieso? Weshalb?

Deswegen hier ein kleines Stöckchen, passend zur Weihnachtszeit mit einem zwischenmenschlichen Anstrich. Es wäre schön, wenn jeder Aussagen zu den gängigen Anwendungen finden würde.

Was bedeutet "social media" für Dich persönlich?

Facebook

Oh, was habe ich mich gesperrt, nun auch noch diesem Ding beizutreten ;) Waren das schreckliche StudiVZ und das noch schlimmere Orkut nicht schon anstrengend genug? Aber nun ist es geschehen und siehe da: Facebook ist für mich die beste Möglichkeit, mit meinen indischen Verwandten, vor allem Cousins und Cousinen (aber auch Tanten und Onkel) in der ganzen Welt in Kontakt zu bleiben. Und natürlich all die anderen lieben Menschen aus dem näheren und weiteren Freundes- und Bekanntenkreis. Neueste Photos, dumme Sprüche, interessante Links - mit all diesen Dingen versorgen mich meine "Freunde" bei Facebook. Und ein großer Teil dieser "Freunde" verdient es inzwischen, ohne Anführungszeichen genannt zu werden.

Bloggen

Am bloggen hängt mein Herz. Ich nehme mir eine große Tasse Tee, lese die Blogbeiträge interessanter Menschen und ab und zu schreibe ich auch etwas in die große weite Welt hinein. Seit 2005 hat mich das Vorbild z.B. von Jens vom Pottblog dazu gebracht, meine Gedanken und Ideen in die Welt hinaus zu posaunen, und seit dem haben es mir viele liebe Freunde aus meinem RL nachgemacht. Wobei letzteres ein wenig dazu geführt hat, nicht mehr ganz so offen zu schreiben wie noch 2005 ;) Allerdings habe ich mit dem Warenweltblog und dem Reiseblog inzwischen kleine Ableger für die bessere Struktur, die jedoch alle ein wenig verwaisen.
Dafür organisiere ich aber immer noch gern das regelmäßig stattfindende Bloggertreffen Pl0gbar in Kiel.

Twitter

Habe ich Mitte 2007 noch getönt, dass selbst mein Ego nicht groß genug sei um zu Twittern, hat mich eine Krankheit in Verbindung mit Langeweile dazu gebracht, mir das Twitterfenster von UntenamHafen mal näher anzugucken. Der Rest ist - wie man so schön sagt - Geschichte. Mein Chefredakteursposten beim Fördeflüsterer ist dem twittern genauso gedankt wie die Twitkochrunde, gemeinsames TV-gucken mit (fast) fremden Leuten online, nette Verabredungen zum Austesten Kieler Restaurants oder die Möglichkeit, sich in 140 Zeichen einfach mal total auszukotzen. Abgesehen davon ist Twitter die geilste Suchmaschine, die man sich vorstellen kann ;)

Flickr

Nutze ich nicht mehr soviel wie in den letzten Jahren, vielleicht, weil Alex nun mit der professionellen Kamera unterwegs ist ;) Aber trotzdem ist Flickr mit seinen unterschiedlichen Zugangsberechtigungen eine tolle Möglichkeit, z.B. Verwandte und entfernte Freunde von der tollen Landschaft rund um Kiel zu begeistern, mit Impressionen über Urlaube zu beglücken oder dem Wachstum der Randalekater auf dem Laufenden zu halten. Photoalben bei Facebook sind zwar praktischer und man erhält direktes Feedback, aber meinen Flickr-Account werde ich trotzdem treu bleiben, da bin ich mir sicher.

Und wie siehts bei euch aus? Was denkt ihr über Facebook, Flickr, del.ici.ous, Wordpress, Twitter, LinkedIn, Friendfeed, Blogs etc.
Dieses Stöckchen schicke ich jetzt mal an Mizzie, Schaps, Schaarsen, Feronia, AnnaGrassi, Kiel211, die Seebären und an alle, die Spaß dran haben!

Sonntag, Dezember 20, 2009

Küchenteufel präsentiert: Das erste Opfer des Schneechaos ...

Wenn meine Freunde Geburtstag haben, fabriziere ich gern eine Torte. Wenn meine beste Freundin Geburtstag hat, dann lege ich mich selbstverständlich richtig ins Zeug.
"Irgendwas fruchtiges, vielleicht mit Himbeeren" war die Maßgabe, und da wir Freitag abend eingeladen waren, habe ich tagelang Bücher gewälzt und Internetforen durchforstet. Treffer! Donnerstag abend wurde also eingekauft, ein wenig am Rezept gefeilt und fleißig gewerkelt.

Leider leider leider (man kann es gar nicht oft genug betonen) ist Schleswig-Holstein am Freitag im Schneechaos versunken. Das war zwar wunderschön, hat aber eine Fahrt nach BSE verhindert. Also lag hier eine Torte im Kühlschrank, und wir beide: Zu krank um eine ganze Torte zu essen (bei uns stehen gerade eher so Suppe, Kamillentee etc. auf dem Speiseplan) :-(

Aber ich möchte euch diese Torte samt Rezept nicht vorenthalten, und hier ist sie:

Die göttliche Himbeertorte!



Zutaten:

Für den Boden:
1 Pck. Butterkekse
125 g (1/2 Pck.) Butter
50 g Zucker

Für die Glasur:
1 Packung Himbeer-Götterspeise von Dr. Oetker (2 Tüten enthalten, beide benutzen!)
250 ml Wasser
100 g Zucker
200 ml Wasser (später)

Für die Creme:
300 g Himbeerjoghurt
200 g Schmand
100 g Himbeeren (TK oder frisch)
200 ml Sahne (1 Becher)

Zubereitung:

Für den Boden die Kekse in einen Plastikbeutel geben und mit einem schweren Gegenstand (ich empfehle ein Nudelholz) pulverisieren. Butter & Zucker mit dem Handmixer schaumig rühren und mit den Kekskrümeln vermengen.
Einen Tortenring auf 26 cm einstellen und auf ein Blatt Backpapier stellen. Alternativ eine 26er Springform nehmen und den Boden mit Backpapier bedecken.
Die Keks-Butter-Zucker-Masse in den Backrahmen oder die Springform geben und gut festdrücken, damit ein Boden entsteht.

Die beiden Päckchen Himbeer-Götterspeisenpulver mit 250 ml Wasser in einen kleinen Topf geben und einige Minuten quellen lassen. Dann den Zucker dazugeben und auf kleiner Hitze langsam erwärmen bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.

Währenddessen die Creme herstellen: Himbeerjoghurt mit Schmand verrühren und ca. die Hälfte der Götterspeise dazu geben. Himbeeren hineinrühren und einige Minuten kalt stellen. Die Götterspeise mit 200 ml kaltem Wasser auffüllen und abkühlen lassen. Einen Becher Schlagsahne steif schlagen.

Sobald die Joghurtmasse fester wird (durch die Götterspeise) die Sahne unterheben und die komplette Masse auf den Keksboden streichen. Ca. eine Stunde kalt stellen.

Danach die restliche Götterspeise vorsichtig auf die Torte gießen, ich habe einen großen Löffel dafür genommen. Sollte die Götterspeise schon fest geworden sein, auf kleinster Stufe unter Rühren auf dem Herd erwärmen.

Nochmal kalt stellen (ca. 1 Std.), dann ist sie schon servierfertig. Guten Appetit!

Dienstag, Dezember 15, 2009

Nachdem Alex zum Geburtstag das Buch "Simons Katze" bekommen hat (zu besichtigen in unserem Badezimmer ;) ) gibt es endlich mal wieder ein neues Video!

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