Mittwoch, Oktober 31, 2007

Montag, Oktober 29, 2007

... Rock. Und immer wieder Rock.

Auch wenn wir nun schon dreißig(+x) und laut Christoph unglaublich spießig geworden sind :-), macht es immer noch Spaß, einfach mal in leicht versifften dunklen Locations wenig bekannte Rockbands spielen zu hören.

Da unser Kumpel Stevie bei funnylovepainful spielt, bekommen wir dazu auch immer wieder Gelegenheit.

Am Freitag war es mal wieder so weit: Zusammen mit zwei anderen Bands sollte mal wieder das Logo in Hamburg gerockt werden, und damit die Party auch möglichst kurzweilig sein würde, gabs mal wieder die "all-inclusive"-Bustour. Sprich: Festpreis für Busfahrt nach HH, Getränkeflatrate während der Fahrt und Eintritt ins Logo. In unserem Fall sogar noch plus Fanshirts (wobei meins beim Umzug verschollen war, aber Alex sah klasse aus :-) )

Und so machten sich 50 Leute mit einem lässigen Busfahrer ("Alk ist erlaubt, aber wenn einer auf die Sitze kotzt kostet das 50 Euro!") auf den Weg von NMS nach HH, ca. die Hälfte Funny-Fans, die andere Hälfte Fand der Band "Early Enough".
Wir sassen in einer Horde EE-Fans, und fast wären wir dem Eindruck erlegen, dass es in erster Linie eine "Early Enough & friends" - Tour wäre, die Fans waren auf jeden Fall sehr überzeugend. Am Logo angekommen, waren wir uns aber wieder sicher, dass es "unsere" Bustour war, denn dort erwartete uns dieses Plakat:



Wir hatten wie erwartet einen Heidenspaß, haben Musik gehört, in die viel Herzblut gesteckt wurde und haben nebenbei noch spontan eine Halloween-Party für den kommenden Tag geplant.

Auf dem Rückweg standen wir plötzlich mitten in der Nacht im Stau, und aus der Erfahrung des letzten Jahres (selbe Zeit) witzelten wir schon über eine Vollsperrung der Autobahn zwecks großangelegter Polizeikontrolle.
Was soll ich sagen? Nach der schleswig-holsteinischen Polizei kann man anscheinend die Uhr stellen, denn es WAR eine Vollsperrung auf der Autobahn zwecks großangelegter Polizeikontrolle. Nun hatten wir uns eigentlich auch nix vorzuwerfen und waren den Jungs von Polizei, Hundestaffel, Zoll und THW wohl durch unser wildes Gewinke so sympathisch, dass sie uns ihrerseits durchgewunken haben.

Die After-Show-Party im Probenraum haben wir kurzerhand ausfallen lassen, nachdem wir in einem angeblich bis 3 Uhr geöffneten McDonalds so gegen 2 Uhr lediglich im McDrive halbgetoastete Cheeseburger bekommen hatten. Ausserdem musste der Spießer in mir ja noch an ein wenig Schlaf denken, schließlich wartet ja jeden Samstag morgen eine gut gelaunte Cyclinggruppe in Preetz auf ihre Trainerin ;-)

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Küchenteufel kocht nach: Kürbis-Gnocchi

Es herbstelt, und passend zur Jahreszeit haben Christine und ich also endlich mal den seit Ende letzten Jahres geschenkten Kochkurs "Kürbis, Kartoffel, Apfel" absolviert.

Lecker wars!

Okay, großartig etwa "gelernt" haben wir jetzt nicht gerade, aber unheimlich viel Spaß hats gemacht und wie immer, wenn man etwas in einer Kleinstadt macht, in der man aufgewachsen ist, kennt man mind. 1/3 der Truppe wenigstens vom sehen :-)

Wir Mädels waren für die Kürbisgnocchi zuständig. Gnocchi - seitdem mir das "gelingsichere" Rezept von Johann Lafer mal so komplett in die Hose gegangen ist (ich hatte die falsche Sorte Kartoffeln gekauft, was für ein Gemantsche!), gabs bisher nur noch Gnocchi eingeschweißt oder aus der Frischnudelabteilung.
Da die Kürbisgnocchi aber nicht nur super gelungen sind, sondern auch noch total lecker waren, habe ich sie am Dienstag gleich mal nachgekocht. Mal gucken?

Hier sind sie, gemeinsam mit Rinderfiletstreifen und einer Pfefferrahmsauce.



Interesse am (von mir ein wenig abgewandelten) Rezept?!

Kürbisgnocchi


Zutaten (für 4 Personen)

900g Hokkaidokürbis
Salz
Pfeffer
Muskat
1 Ei (M)
3 EL Kartoffelpüreepulver
5-6 EL Mehl

Zubereitung:

Kürbis vierteln, entkernen und in 3 cm dicke Spalten schneiden. Auf einem Blech im vorheizten Ofen bei 180°C (Umluft nicht geeignet!) auf der mittleren Schiene 30 min. backen.
Optional kann man den Kürbis mit einem Silikonpinsel mit Olivenöl einpinseln).

Die Schale vom Kürbis mit einem Messer dünn abschneiden. Kürbis in einer Schüssel mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken - nicht mit dem Stabmixer pürrieren!. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Ei, Kartoffelpüreepulver und Mehl zugeben und mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig verarbeiten.

Kürbisteig auf einer bemehlten Fläche zu einer Rolle formen, mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden und diese zu ca. 3 cm langen Rollen formen.
(Wir haben lieber gleich zwei Rollen mit ca. 2-3 cm Durchmesser gemacht).
Jedes der Gnocchi über den gewölbten Teil einer Gabel drüberrollen (also mit den Zinken nach unten!), wobei man sie mit dem Daumen etwas andrückt. Auf ein bemehltes Blech legen.
Reichlich Salzwasser zum kochen bringen und die Gnocchi darin 4 min. kochen. Sobald sie aufsteigen, sind sie gar und werden mit einer Schöpfkelle aus dem Topf gehoben.


Nun zum Anrichten: Richtig lecker ist es, wenn man in einem kleinen Topf Butter und Ölivenöl zusammen schmelzen lässt, und gehackten Rosmarin und gehackte Kürbiskerne dazu gibt. Alternativ würden bestimmt auch Salbei und Nusskerne gehen.

Das Ganze dann einfach über die Gnocchi geben, Parmesan drüber, ein wenig schmelzen lassen - perfekt!

Viel Spaß beim ausprobieren!!

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Monk wird durch "Dr.Psych" ersetzt - endlich

Die Quoten sprechen gegen mich, ich weiß, aber: Bin ich denn die Einzige, die sich beim "Monk" gucken regelmäßig windet? Fremdschämen nennt man das wohl. Ich gucke ja auch kein "King of Queens".

Glücklichweise sagt auch mein TV-Partner nichts, wenn ich den Fernseher nach CSI Miami und Dr. House einfach abschalte ...

Aber glücklicherweise bringt RTL ab kommender Woche etwas neues auf dem "Monk-Sendeplatz": Psych.

Man muss sich das mal vorstellen: Da ist jemand, der einfach eine unheimlich gute Beobachtungsgabe hat, dem man das aber nicht abnimmt. Eine so abstruse Erklärung wie "übersinnliche Fähigkeiten", ja klar, damit kann man leben.
Vielleicht bin ich deswegen auch Fan von Batman und nicht von Spidey oder Supi geworden: Da hat sich jemand selbst bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit (und darüber hinaus) trainiert - das flößt mir dann doch mehr Respekt ein, als wenn man von einer mutierten Spinne gebissen oder auf einem fremden Planeten mit anderen Schwerkraftgesetzen geboren wurde.

Bevor jemand nachfragt: Ja, mir ist bewußt, dass ich von gezeichneten Superhelden und nicht von real existierenden Menschen spreche ;-)

Aber zurück zu Psych: Ich freu mich. Die erste Folge, die ich im Original gesehen habe geht vielversprechend los, und ich bin sehr gespannt auf die deutsche Synchro.

Vielleicht kommt ja bald ein neuer fester Termin auf meinen TV-Planer neben Dr. House und Boston Legal?!

Ach ja: Schmidt und Pocher legen morgen los. Recorder ist schon im Anschlag. Wenns "nur" unterhaltsam wird, ist ja schon eine Menge gewonnen, nach den am Ende nur noch gelangweilt abgerissenen Sendungen von Herrn Schmidt allein.
Da fällt mir ein: Auf meiner Festplatte tummeln sich noch die Schmidt-Geburtstagsgala und "Elvis lebt" (lief gerade auf 3sat). Sollte auch noch gesichtet werden.

Ansonsten gibts gleich auch schon wieder etwas Food-Content, muss nur die Bilder laden.

Sonntag, Oktober 21, 2007

Heiliger Krieg?!

Nein, da muss man gar nicht in Länder far far away gehen .. schon ein Blick auf den Internetauftritt der Zeitschrift Vanity Fair bringt mich heute zum grübeln (und zum bloggen).

Claudia Roth, schon längst nicht mehr Sponti und Rebellin, hat Bischof Mixa "beleidigt", der Kerl, in meinen Augen das Reaktionärste, was bei uns herumläuft (Ratze ist ja jetzt Papst), ist für sie ein "durchgeknallter, spalterischer Oberfundi aus Augsburg". Seh ich zwar auch so, aber ich habe ja nicht die Position von Frau Roth. Da muss man schon mal aufpassen, wen man so anpöbelt, denn die Kirche ist nicht einfach nur beleidigt, das wäre ja zu einfach. Oder setzt sich thematisch mit Frau "wär-gern-Rebell" auseinander. Wär ja noch schöner, die ist ja "nur" eine Frau, da hat man in der römisch-katholischen Kirche eh keine Meinung zu haben.

Nee, da werden ganz große Geschütze aufgefahren:ein Sprecher Mixas sagte, Roths Wortwahl erinnere "in erschreckender Weise an die Propaganda-Hetze der Nationalsozialisten gegen die Katholische Kirche und ihre Repräsentanten."

Quelle: Vanity Fair

Uh, mein Lieblingstotschlagargument.

Das erinnert mich an Texterörterungen in der gymnasialen Mittelstufe - hier habt ihr einen Text, nun macht mal. Praktischerweise musste man dafür nie lernen, denn es ging entweder um Diskriminierung, soziale Kälte, die Gesellschaft im allgemeinen oder eben den Nationalsozialismus, entweder davor, mittendrin oder danach.
Wenn man seine Argumentation darauf gestützt hat, gabs je nach Lehrer immer mindestens ne drei, sichere Sache.

Und so kommen mir auch Mixa und seine Schergen vor. "WAAAAAS? Man beleiigt MICH?! Das lass ich mir nicht gefallen, das sind alles Nazis."

Oder wie muss ich mir das vorstellen?!
Diese Paranoia hat man bei führenden Vertretern des jüdischen Glaubens auch gern mal, aber dass schon die röm.-kath. Kirche sich jetzt auf dieses Niveau begeben muss, bestärkt mich darin, mich doch weiterhin umzugucken, ob ich mich nicht in einer anderen katholischen Richtung besser zu Hause fühle als bei DENEN ...

Eins bleibt nur noch zu klären, und das ist es, was mich grübeln lässt: Über wen von den beiden "Streithähnen" amüsiere ich mich mehr? Frua Roth, die Frau Ex-Betroffenheitsministerin, die beim schlechten Abschneiden "ihrer" dunkelhäutigen Kandidatin beim Grand Prix-Vorentscheid vor ein paar Jahren böse das Volk bepöbelte, oder Herrn Mixa, der nun wirklich jenseits von Gut und Böse zu sein scheint.

Ich glaube, ich bleibe einfach bei Mitleid für beide.


P.S. Warum ich überhaupt bei Vanity Fair war? Morgen habe ich einen Test zum Seminar über Botho Strauß und R. Goetz. Und eben dieser Goetz hat ein Blog bei Vanity Fair. Warum, ist mir bisher schleierhaft, wahrscheinlich, weil es Geld dafür gibt. Würd ich auch machen, wenn mans mir anbietet. Ausserdem konnte ich mich klasse mit Roth und Mixa amüsieren.

Freitag, Oktober 19, 2007

Your Inner Child Is Happy

You see life as simple, and simple is a very good thing.
You're cheerful and upbeat, taking everything as it comes.
And you decide not to worry, even when things look bad.
You figure there's just so many great things to look forward to.

Blog-Urlaub

Nein, ich bin nicht schon wieder weg und lasse mein Blog verwaisen. Mir geht es tatsächlich um Urlaub, den von anderen Leuten.
Auch wenn man gerade weder Zeit noch Geld noch Nerv hat, sein Zuhause zu verlassen, kann man sich richtig schöne Momente bescheren.

Aktuell gibts tolle Blog-Kurzurlaube bei:


  • Creezy : Mit malerischen Bildern gehts in den Sonnenschein nach Palma de Mallorca
  • Christoph: Der war in Bergen in Norwegen und hat nicht ganz so sonnige, aber sehr aussagekräftige Bilder mitgebracht!
Viel Spaß dabei!
Wenn ich Zeit hab, werd ich noch meine Dresdenbilder sichten, auch wenn man Creezys Bildqualität einfach nicht toppen kann :-)

Küchenteufel läßt sich was zeigen: Die Geheimnisse von "Kürbis - Kartoffel - Apfel", heute abend werden sie gelöst!

Es scheint die Zeit der späten Geburtstagsgeschenkeeinlösungen zu sein ... vor 2 Wochen war ich eeeendlich mit Alex in Dresden (das gabs zum 30 letzten November), heute abend gehts mit Christine in einen Kochkurs (das gabs letzten Dezember zum .. ähm ... 25.Geburtstag. Könnte aber auch der 24 gewesen sein. Oder so.)

Auf jeden Fall freu ich mich schon wie dolle, denn die o.g. Zutaten "Kürbis" - "Kartoffel" - "Apfel" benutze ich eher seltener in meiner Küche.
Klar futtere ich zwischendurch mal einen Apfel, aber das wars eigentlich auch schon.

Mich wegen meiner geringen Kartoffelquote hinter der indischen Herkunft meiner Mama zu verstecken ist feige und vor allem auch noch falsch, denn meine Ma hat sich extra darum gesorgt, uns reichlich mit Kartoffeln zu füttern, weil sie doch ach so deutsch seien ("ich hab in Indien auch immer Reis gegessen, das war uns auch nicht langweilig!"). Glücklicherweise gabs auch oft genug Reis und Nudeln.

Lediglich Kürbis ist mir völlig fremd, auch von zu Hause. Klar hab ich schon mal (richtig leckere!) Kürbiscremesuppe im Restaurant gegessen, und an der Salatbar in Mensa I werfe ich gern ein paar Stücke süß-sauer (?) eingelegte Kürbisstücke auf den Teller.

Bin mal gespannt, was wir heute so alles erleben, einen Bericht, evtl. mit Photos gibts selbstredend an dieser Stelle :-)

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Ein Test! Ein Test!

Das Internet sagt einem ja gern, wie man ist.
Sehr praktisch eigentlich für das vorhandene, nur schwer bis gar nicht wegdiskutierbare Schubladendenken. Gegen das ich auch gar nix habe. Solange die Schubladen nur sehr groß sind und man ggf. in ihnen herumklettern kann, je nach Laune und Stimmung.

Also ein Test, gefunden bei MC Winkel.

Diesmal komplett simpel, einfach nur lesen und klicken. Und siehe da, ich bin:

Egoload - Lässiger MacherLässiger Macher

Beschreibung gefällig?
Der lässige Macher ist ein freundlicher und fröhlicher Mensch. Er genießt es, mit anderen Menschen zusammen zu sein. Gewandt, beredt, geistreich und charmant wie er ist, steht er dabei auch durchaus gerne im Zentrum der Aufmerksamkeit. Allein mit sich ist er dagegen nicht so gerne. Seine Lebensfreude sorgt dafür, dass andere sich in seiner Gesellschaft wohl fühlen und er immer leicht Anschluss findet. Der lässige Macher holt das Beste aus jedem Augenblick heraus - viele Menschen dieses Typs haben eine Begabung dafür, aus ihrem ganzen Leben eine einzige große Party zu machen. Langeweile kommt in seinem Umfeld nicht auf, dafür ist er viel zu gut darin, andere mitzureißen und mit seiner guten Laune und seinem Optimismus anzustecken.

Abstraktes Denken und tiefsinniges Philosophieren über den Sinn des Lebens liegen dem lässigen Macher weniger. Er ist pragmatisch, realistisch und lebt gern ganz im Hier und Jetzt. Auch im Beruf liebt er es, wenn es richtig rund geht und er seine zupackende Art voll ausleben kann. Mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, ist für ihn kein Problem und in Krisensituationen blüht er richtig auf! Ein abwechslungsreiches und mit vielen Sozialkontakten verbundenes Arbeitsgebiet ist genau das Richtige für ihn. Auch in der Freizeit wird man ihn selten ohne Beschäftigung antreffen; aufgrund seiner offenen, neugierigen Art hat er meist viele Hobbys und Interessen. Angst vor Unbekanntem kennt er nicht; flexibel und kreativ passt er sich neuen Situationen an und macht das Beste aus ihnen. Gelegentlich kommt er in Konflikt mit starren Regeln oder Hierarchien, von denen er sich schnell eingeengt fühlt und gegen die er dann rebelliert.

LM
Als Freund ist der lässige Macher ein großzügiger, hilfsbereiter Mensch, der viel Wert auf harmonische Beziehungen und gute Stimmung legt. Seine gesellige Art sorgt stets für einen großen Bekanntenkreis, und er liebt es, das Haus voller oft ganz unterschiedlicher Gäste zu haben. In weniger wichtigen Dingen gibt er gerne mal seinen spontanen Launen und Einfällen nach, was ihn für ruhigere Gemüter etwas unberechenbar erscheinen lässt. Kommt es aber wirklich drauf an, kann man sich auf ihn hundertprozentig verlassen. Als Lebenspartner ist er kreativ, stürmisch und einfallsreich - so lange der andere seine Aufmerksamkeit zu fesseln weiß. Langeweile oder Beziehungsroutine dagegen erträgt er kaum. Konflikte schätzt er gar nicht; wenn eine Beziehung zu anstrengend wird oder zu viel Aufwand erfordert, zieht er sich eher zurück und begibt sich erneut auf Partnersuche. Wer es aber schafft, seine Neugier langfristig wach zu halten und ihn immer wieder zu überraschen, hat in ihm einen treuen und liebevollen Gefährten.

Folgende Adjektive passen zu deinem Typ: extrovertiert, praktisch, gefühlsbetont, spontan, enthusiastisch, freundlich, verspielt, lebhaft, gesprächig, locker, tolerant, fröhlich, angenehm, freigiebig, flexibel, gewieft, anziehend, beziehungsorientiert, großzügig, abenteuerlustig, lebenslustig, kreativ, hilfsbereit, actionliebend, lässig, gesellig, offen, empfindlich, sensibel, sprunghaft, neugierig, unverbindlich, actionliebend.


Kommt mir bekannt vor, ich glaube, die hab ich schon mal getroffen.

Es gibt wieder schöne Nokia-Telefone!!

Früher war die Mobilfunkwelt einfacher: Es gab Nokia und es gab Siemens.
Klar gab es auch noch andere Anbieter, aber die größten beiden Tortenstücke gingen an diese beiden Hersteller.
Die Auswahl zwischen Nokia und Siemens geschah in erster Linie aus dem Bauch heraus, so wie zwischen BMW und Mercedes. Einfach gute Produkte.

Ich war damals Nokia-Fan und hatte eigentlich nur deswegen Hintergrundbilder, damit ich mein Telefon unter den Nokias meiner Freunde wiederzufinden (5510, 6210i, 7210...).
Damals habe ich mein Telefon zwar auch ein wenig aufgrund der Optik, aber vor allem wegen der angebotenen Leistungen ausgesucht.

Aber vor zweieinhalb Jahren, pünktlich zur anstehenden Vertragsverlängerung stellte ich fest: Das Nokia, was alle meine technischen Wünsche erfüllte, sah nicht häßlich, sondern noch schlimmer: strunzlangweilig aus. Und nutzte ich wirklich all diese technischen Gimmicks?

Also eine 180° Drehung, und ich wurde zum Girlie - mein Telefon sollte in erster Linie gut aussehen. Klappbar wäre auch nicht schlecht. Also schlug ich beim Motorola Razr zu. Schick, stylish, passte klasse hinten in die Hosentasche. Aber es war irgendwie kein Nokia. Zusätzlich kam ich auch noch an ein Sony Ericsson Z510i (per Gewinnspiel), dass für meinen zweiten Vertrag benutzt wurde. Der zweite Vertrag verschwindet zum Ende des Jahres, und so langsam muss ich mir wieder Gedanken um ein neues Telefon für meinen Hauptvertrag machen.
Nach der Cebit stand der Favourit schon irgendwie fest: Samsung U600 .. oder U700. Leider waren auch untere Partner bei der Cebit-Tour dieser Meinung, und so besitzt Olli das U600 und Malte das U700.
Und eigentlich wollte ich auch doch lieber ein Nokia.

Jetzt gibt es wieder Sonne am Mobilfunktelefonhorizont, seht her:

Das Nokia 6500 classic

Das Nokia 7500 Prism

Das Nokia 7900 Prism

Mal gucken, was mein Netzbetreiber mir so anbietet, aber eigentlich habe ich mich schon fast entschieden ;-)

Montag, Oktober 15, 2007

Stell Dir vor, Du sagst etwas gegen alternative Medizin ...

... und wirst dafür persönlich gehetzt.

Ich bin ja im Sinne ganzheitlicher Medizin aufgewachsen. Sprich: Mama ist examinierte Krankenschwester, Papa gelernter Pharmakaufmann - und dazu hat Mami noch eine Reikiausbildung und interessiert sich für Homöopathie.

Überhaupt kenne ich es aus Indien, dass Schulmediziner und Reikimeister Hand in Hand zusammenarbeiten, um das beste Ergebnis für den Patienten herauszuholen.

Klar hängt ein wenig "fest-dran-glauben" dran, aber das ist auch jedem soweit bewußt.
Ich habe selbst erlebt, wie meine Oma die zweistellige Anzahl Warzen an den Füßen meines Bruders (die einer wochenlangen Behandlung durch Fachärzte widerstanden haben) mit irgendeiner ominösen Salbe bestrichen und vor allem "besprochen" hat. Ergebnis: Die Dinger waren urplötzlich weg und warden nicht mehr gesehen.

So die Situation in Indien.

Gehen wir mal nach Deutschland. Hier ist Schulmedizin gerade bei Hausfrauen Mitte vierzig absolut pfuibäh. Wenn es da nix homöopathisches gibt, dann wird dem Kind eben Schüsslersalz Nr. 2 eingeflößt, auch wenn ein Knochen gebrochen ist. Und wenn man es wagt ein wenig zu schmunzeln, weil jemand sein Schlafzimmer nach FengShui ausgerichtet hat und deswegen leider den Kleiderschrank nicht mehr öffnen kann, weil das Bett davorsteht, dann gibts gleich nen bösen Blick. Au der freien Stelle geht eben eine Wasserader entlang, hat jedenfalls der Wünschelrutengänger gesagt, bevor er die Hand weit aufgehalten hat ..

Aber leben und leben lassen, das ist meine Devise. Und: Wenns nicht Unmengen von Kohle kostet und derjenige einfach glücklich und zufrieden ist, wer bin ich, das in Frage zu stellen?

Ein Wissenschaftsmagazin jedoch, das sollte die Dinge, die es untersucht, in Frage stellen. Das ist die Idee von Wissenschaft: Dingen auf den Grund gehen.

Da jedoch im Heilpraktiker/Wellness/Geistheilerbereich eine Menge "fest-dran-glauben" und vor allem eine Menge Geld gefordert wird, kann man sich vorstellen, dass die es gar nicht komisch finden, wenn eine Koryphäe wie Joachim Bublath sich ihrer Praktiken so annimmt.
Ich hab die Sendung damals gesehen und mich sehr gut amüsiert.
"Fest-dran-glauben" ist eben nicht wissenschaftlich haltbar und trotzdem würde ich weiterhin die SMS meiner Mama beachten, wenn sie mir einen guten Friseurtermin laut Mondkalender vorschlägt.

Aber nun kommen wir zum eigentlichen Problem: Die Geistheiler, Heilpraktiker etc. fanden den Beitrag nicht nur nicht lustig, sondern waren richtig sauer. Freie Meinungsäußerung ist gut und richtig, und so waren die ZDF-Foren voller beleidigter Anbieter und Nutzer. Aber es geht leider auch anders. U.a. hat der Bund Deutscher Heilpraktiker e.V. seinen Mitgliedern die private Mailadresse von Herrn Bublath mitgeteilt, damit man sich mal gebührend beschweren könne über diese voll gemeine Art und Weise, etwas kritisch zu betrachten.

Und nun noch ein neues Highlight: Das ZDF ist eingeknickt und hat die Sendung aus seinem Onlineangebot genommen.

Gehts noch?

Bublath im Focus:
"Da haben sich einige offenbar erschreckt", so Bublath. "Stellen Sie sich vor, wir betreiben in Zukunft nur noch den Journalismus, der den Betroffenen genehm ist. Wenn genügend Zweifler an der Mondlandung schreiben, nehmen wir dann die Astronomiesendungen aus dem Netz?", sagte er. "Wissenschaft als Abstimmungsergebnis, das ist der Sieg des Irrationalen."

Und der Fernsehzuschauer liest das und wundert sich, wie eine solch große Institution wie das ZDF vor ein paar Protestschreien einknickt. Schließlich gab es erheblich mehr Leute, welche die Sendung gesehen und sich NICHT beschwert haben. Soll ich jetzt jede Woche dem ZDF erzählen, welche Sendungen gut waren und bitte bitte in der Infotek bleiben sollen?!

Mannmannmann ...

Dienstag, Oktober 09, 2007

Haar-Stöckchen

Ich hasse meine Haare. Meine Frisur. Alles, was über den Augen ist, nervt mich. Sie sind zu dick, zu kurz, zu lang, zu glatt, zu kraus, zu wenig farbintensiv. Ich hasse meine Haare. Bad Hair Day? Pah, ich habe ein Bad Hair Life (das habe ich bei Kirsten, Ilona oder Pleitegeiger "geklaut", wers genau war, hab ich vergessen).

Wie passend, dass bei Jens, Malte und Kirsten ein Haar/Frisur-Stöckchen herumliegt, dann kann ich mich wenigstens mal ein wenig abreagieren:

1. Welche Haarfarben hattest Du schon mal?

Ach Gott ... meine Haare sind zwar nicht so richtig dunkelbraun, aber sie waren leider immer zu dunkel, um eine dieser in den frühen Neunzigern unglaublich angesagten Tönungen zum selbstfärben anzunehmen.
Sprich: Die Tönung wirkte ein, war aber nur im Sonnenlicht zu sehen - und in Mamas Handtüchern, wenn ich mir die Haare wusch. Klasse Sache.
Nicht mal richtiges Henna (Pulverzeug, stank beim Anrühren wie ein Kuhfladen) half.
Irgendwann vor 3 Jahren habe ich mich zu blonden Strähnen bequatschen lassen. Seit dem werden sie bei jedem Friseurbesuch ein wenig schmaler, weil ich ehrlich Angst habe, wie so ein Talkshow-Homie auszusehen.

2. Welche Haarfarben würdest Du gerne mal ausprobieren?
Ich hätte gern so ein schönes sattes braun, vielleicht im Ton Kastanie. Aber nicht dieses verzweifelte-Mittvierziger-rötlich *schauder*
Ansonsten hab ich eigentlich keine weiteren Haarfarbgelüste.


3. Welche Farben kommen in Deinem Wallpaper am meisten vor?
Wenn das eine psychologische Frage sein soll, die meine Lieblingsfarbe ergründen soll - tut mir leid. Seit ich das MacBook habe, ist der Hintergrund das Apple-Hellblau. Bin einfach zu faul für ein kreatives Hintergrundbild.

4. Welche Farben magst Du am meisten?
Ich hab tatsächlich keine Lieblingsfarbe, sorry. Tendenziell mag ich ein kräftiges rot gern. Aber auch kräftiges Blau ist klasse, und die Klamotten, die ich in letzter Zeit gekauft habe, sind dominiert von braun und rost-herbst-orange. Mein Bad hat orangene, mein Wohnzimmer dunkelrote und Schlafzimmer und Küche haben blaue Akzente.
Farben sind toll!


5. Welche Farben kannst Du überhaupt nicht ausstehen?
"schlammfarben"


Wars das? Hat ja doch gar nicht weh getan, muss von einem Mann erstellt worden sein, denn ein "vernünftiges Haarstöckchen" würde noch den Ärger über Haarlänge, -krause und der Neid auf Leute mit perfekter Frisur vorkommen :-)

Montag, Oktober 08, 2007

Umzug

Wir sind umgezogen. Ca. 600 m weiter :-)
Aber dafür haben wir nun mehr Platz, können dank Fenstern auf beiden Seiten der Wohnung mal ordentlich Durchzug machen und freuen uns über Bad mit Fenster und (kleiner) Badewanne sowie einer Einbauküche.

Spätestens jetzt weiß ich - ich bin alt :-)

Es sind auch schon fast alle Kartons weg .. also .. naja, ähm .. bis auf ... und die Bilder hängen auch alle schon .. also .. ähm .. naja .. bis auf ...

Also sagen wir mal so: Wir sind seit ca. 3 Wochen drin und jeder weiß, dass man eine Wohnung übe Monate einrichtet.

Jetzt müssen wir bei unserer Vermieterin mal anfragen wg. Katzenhaltung und dann steht der Planung einer Einweihungsparty nix mehr im Wege. Silvester wird dieses Jahr auch bei uns gefeiert, d.h. wir stressen uns nicht damit, Karten für irgendein überfülltes Megaevent zu ergattern und sind dann doch spätestens um elf genervt von Enge, Menschen, Getränkeauswahl und Musik. Stattdessen wirds bestimmt eine entspannte Feier mit den netten Leuten, mit denen wir auch den Rest des Jahres vergnügliche Abende verbringen. Essen, Trinken, Lachen, Spaß haben, zwischendurch auf den belebten Knooper Weg für Feuerwerkskörper und Sekt und danach weiter um die Buffetreste zu vertilgen, die noch vor zwei Stunden mit einem "ich werde nie wieder irgendwas essen!" zur Seite geschoben wurden.

Ich freu mich schon drauf!

Britney die schlechte Mama ?!

Man hat Britney Spears also die Kinder weggenommen. Mal im Ernst - hat die Gute ihre Kinder überhaupt selbst erzogen? Oder waren da nicht eh immer 2-6 "Nannys" im Einsatz?

Und dieser Vollpfosten, der in seinem Leben noch nix ausser Kindern produziert hat, bekommt jetzt also die Kinder. Was wird der wohl machen? Genau, die Nannys gleich mitnehmen. Für die Kinder ändert sich also nix. Nur Papi hat wieder eine Geldquelle, nachdem sein Ausflug ins Musikbusiness so gefloppt ist.
Merkwürdig - ich kann es schon nicht leiden, wenn Frauen sich hochschlafen, aber bei Männern wirkt es immer noch eine Spur peinlicher.

Nur kurz ein Link ...

Endlich ist da, was ich nie vermisst, aber ohne das man anscheinend gar nicht leben kann: Das "haekelschwein"!

Ich empfehle die genaue Lektüre dieses Links für vergnügliche 10 Minuten! *lach*
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