Donnerstag, Juni 28, 2007

Britischer Humor?!

Ich weiß ja, dass ich durch meine indische Mutter und vor allem meine indische Oma mit dem britischen Pass dem britischen Königshaus immer schon etwas mehr zugetan war als der Durchschnitts-Deutsche um mich herum.

Aber bin ich denn wirklich die Einzige, die sich darüber amüsieren kann, wenn Willie (William) und Kate heiraten würden?
Mein Geschenk zur Hochzeit wäre in jedem Fall eine ALF-Puppe.

Dienstag, Juni 26, 2007

Stirb langsam 4.0

Das Kinojahr geht endlich richtig los - heute gehts zu Shrek3, und schon bald zu Stirb langsam 4.0

Stecki hat sich die Mühe gemacht, diverse Links zu diesem Film herauszusuchen, die ich euch nicht vorenthalten will:

http://www.livefreeordiehard.com/

http://www.stirblangsam4.de/

http://www.imdb.com/title/tt0337978/

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,490672,00.html

http://www.welt.de/kultur/article972473/Wenn_schon_Actionfilm_dann_mit_Bruce_Willis.html

http://www.welt.de/kultur/article958039/Es_muss_dunkel_dreckig_und_blutig_sein_.html

http://www.taz.de/index.php?id=461&art=1201&no_cache=1

http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA8BD41E928274680AB41CD7B70FD443D~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.cinemaxx.de/film/film_detail.asp?open=week&txtTrack=FDW&sid=698108681024522357212041048696&intKinoId=D206

Donnerstag, Juni 21, 2007

Ärger am Wochenende

Wir schreiben Sonntag, ca. 14 Uhr. Zwei Personen entspannt auf dem Weg nach Rieseby zwecks Möbelpackauftrag.

Die B 76 führt entlang durch Eckernförde, malerische Küste, Geschwindigkeitsbegrenzung 50km/h da innerorts.
Daniela fährt geschätze 55 km/h.

Auf gerader Strecke ist von weitem eine Bahnschranke (offen) sowie ein Zebrastreifen zu sehen, dieser mit zusätzlicher orangefarbener blinkender Signalleuchte. Es ist nämlich der Weg vom Strand zum Wohngebiet.

An der Strasse stehen 2 Erwachsene und 4 Kinder.
Kurzer Blick in den Rückspiegel besagt: Das nächste Auto ist weit entfernt.
Also entspannt gebremst, linke Hand lässig oben auf dem Lenkradrand abgelegt, Passanten nett zugenickt.

Routinierter Blick in den Rückspiegel: Ein türkisfarbener Polo ist als kleiner Punkt zu sehen, der immer schneller aufschließt. Mein Gedanke, als sie in Sichtweite kommt: "Kind, hör auf zu telefonieren und brems!" - zu spät, die junge Frau hat im Rückspiegel deutlich sichtbar plötzlich Panik in den Augen und knallt auf den Wagen.

Sicht von Alex, kurz vor dem Aufprall: Warum gehen die Passanten (2 Mütter, 4 Kinder) denn jetzt nicht über die Strasse, wir stehen doch? Und warum gucken die plötzlich so panisch und weichen sogar zurück?!

Crash, boom, bang.

Die Tür vom Polo lässt sich nur noch mit Mühe öffnen, der Wagen scheint völlig im Eimer.
Der Citroen hat vor allem grüne Farbe an der Stoßstange, ansonsten steht er irgendwie "schief" und hat ein paar merkwüdige Dellen an den Seiten, wo sich wohl die Aufprallwucht entladen hat.

Da niemandem etwas ernstliches passiert ist, atmen alle erstmal tief durch. Eine der Zeuginnen versorgt uns alle erstmal mit Traubenzucker. Meine Hände zittern durch den Schock und das Adrenalin, dass durch meine Venen donnert, während ich die völlig durch den Wind scheinende Unfallgegnerin erstmal in den Arm nehme.
Ihre Erklärung: "Ich hab geträumt, und dann wollte ich bremsen und hatte Aquaplaning" kann ich nur halb nachvollziehen, ich hab sie doch telefonieren sehen?!
Eben dieses Telefon holt sie dann aus dem Fußraum ihres Beifahrersitzes, Versicherungsunterlagen hat sie nicht dabei, aber einen Ausweis.
Passenderweise setzt noch ein kurzer, aber heftiger Regenschauer ein, während unsere Umzugspartner vorbeikommen und Hilfe anbieten.
Aber eigentlich ist alles geklärt, kurz die Polizei angerufen, die jedoch keine Veranlassung sehen, vorbeizukommen.

Zu Hause erstmal tief durchgeatmet, alle betroffenen Familienangehörigen angerufen und nur noch entspannt. Und dann kamen die Schmerzen, im Kopf, im Nacken, in der Schulter (so richtig stark nur auf der linken Seite). Vor allem der Kopf fühlt sich an, als wenn jemand ganz viele Fäden drumherumgewickelt hat und jetzt sanft immer enger zusammenzieht.

Gutachterurteil I:
Der Wagen wird instandgesetzt, er ist NICHT verzogen, bekommt neue Teile und ist nächste Woche fertig. *freu*

Gutachterurteil II:
Mir ist der Aufprall durch und durch gegangen, fühle mich wie eine durchgeschüttelte Puppe. Aber Docs Schmerztabletten helfen bisher gut gegen alle Schmerzen. Ausser dem Grund-Gebrumme im Kopf :-(

Aufgabe einer alten Gewohnheit ...

Kennt Ihr das? Man hat sich eine Meinung gebildet, spontan und subjektiv möglichst objektiv und mit zahlreichen Argumenten, und dann? Stellt man fest, dass man sich doch irgendwie getäuscht hat. Oder älter geworden ist. Oder sich die Rahmenbedingungen geändert haben.

Früher wäre ich gern daran erstickt, doch einfach TROTZDEM bei meiner Meinung zu bleiben. Heute grummle ich ein wenig, aber stehe doch dazu, mich wohl getäuscht/verändert zu haben.

Konkret geht es um das Abhängen in der Eggerstedtstrasse. Wer nicht weiß, worum es da geht: Die Kieler Woche, die uns jedes Jahr für 10 Tage in kollektive Glückseligkeit überstellt, muss irgendwann abends einfach mal zu Ende sein. Also nicht meinetwegen, aber wegen der Anwohner und der Leute, die da eh schon über 10 Stunden hinter Grill, Bierzapfanlage und heißen Crepe-Platten stehen.

Aber was tun mit der überschäumenden Motivation?
Findige Kneipenwirte in einer Seitenstrasse, die anscheinend entweder keine Bewohner hat oder denen üppiges Schmerzensgeld gezahlt wird, lassen ebendiese Seitenstrasse spät abends absperren und bauen vor ihren Läden improvisierte Tresen auf. Wenn also nirgendwo mehr etwas los ist, tigert man in die Eggerstedtstrasse, um sich da mit Getränken zu versorgen und einfach mal dumm auf der Strasse herumzustehen, so wie hunderte andere Leute.

Bisher ging jeder meiner Eggerstedtstrassenbesuche so aus, dass ich zwar mit netten Leuten dorthin ging, aber unglaublich viele Leute traf, die ich eh nicht leiden mag, man tauscht ein wenig Smalltalk aus und lässt sich ansonsten von Betrunkenen jeder Altersgruppe in der Gegend herumschubsen, weil die trotz massig Platz 3 m weiter sich nun unbedingt an mir vorbei drücken und mich anrempeln müssen *nerv*. Bei Frauen muss noch nicht mal das Stadium des Betrunken seins erreicht sein, die haben in einer Hand das Mobiltelefon (pink mit nem Bommel dran), in der anderen Hand Becks Green Lemon oder Desperados UND eine brennende Zigarette und wenn sie dann hektisch per Telefon ihren Anhang oder was auch immer suchen, ist ja wohl völlig verständlich, dass sie den kürzesten Weg nehmen, und der führt inkl. brennender Zigarette natürlich direkt an meiner Jacke vorbei. Ganz klar.
Und wenn man diesen Ort dann noch VOR dem großen Aufbruch verlassen will, sieht man sich einem Gewirr von Menschen ausgesetzt, welches kaum zu durchdringen ist. Für diese wenigen Meter bis zum Ende der kurzen Strasse habe ich schon länger gebraucht als vom Ende nach Hause.

Dieses Jahr ist irgendwie alles anders: Die Menschen, mit denen ich mich dort treffe scheinen sich als Gruppe irgendwie unkontrolliert zu vermehren, und zwar durchgehend mit netten Leuten. Auch diejenigen, die ich treffe und die ich teilweise sogar bewußt auf mich aufmerksam mache, sind alles Menschen, über deren Anwesenheit ich mich WIRKLICH FREUE, auch wenn der eine oder andere mich im etwas mehr als leicht angetrunkenen Zustand vielleicht ein wenig zuu lange an sich und gewisse Körperteile gedrückt hat. Aber ich nehms mal als Kompliment *lach* Und das an einem Samstag, eigentlich der "schlimmste" Tag in der Eggerstedtstrasse. So gegen zwanzig vor vier lockte mich dann ausschließlich das schlechte Gewissen ins Bettchen, da am nächsten Morgen ein Umzug im Freundeskreis bevorstand, sogar bei Alex wäre locker noch ein Caipi gegangen, und das, obwohl schon der nächste Tag am Horizont "graute".

Und Dienstag wars nicht viel anders: Die Stimmung war gut, die Leute waren nett, das Gedrängel erträglich, und das, obwohl ich "dank" der Schmerzmittel, die mir der Autounfall beschert hatte (ach ja, darüber wollte ich euch ja auch noch was erzählen) den Abend über alkoholfrei geblieben bin. Um eins zickte jedoch Alex´ Knie und wir verließen die Meute, die gerade erst vom Lotto King Karl - Konzert herüberschwappte und hektisch per SMS anfragte, wo wir denn geblieben seien ;-)
Ein ausführlicher Bericht über das Konzert bei Christoph.

Also, hier ganz offiziell: Liebe Eggerstedtstrasse, ich leiste Abbitte. Man kann sich doch ganz großartig in dir amüsieren. Muss also an mir gelegen haben. Wir sehen uns heute abend!

Mittwoch, Juni 20, 2007

Passivrauchen ist gar nicht schädlich: Danke, Dehoga!

Endlich kann ich wieder beruhigt Essen und Trinken gehen in völlig verräucherten Gaststätten. Denn der Dehoga in Kiel habe ich das Wissen zu verdanken, dass Passivrauchen total unschädlich ist. Das schreiben die nämlich in einem Flugblatt, das wie eine Zeitung aufgemacht ist. Nur dünner. Es geht ja auch nur um ein Thema.
Aber dafür ist es in Farbe, toll.

Und wir wissen ja - was geschrieben steht, ist erstmal wahr.
So wie die Bibel. Und "Mein Kampf". Und der Bericht, dass im Irak Massenvernichtungswaffen stationiert seien, der ist natürlich auch wahr. Ist schließlich auch gedruckt, auf Papier. Nicht irgendsoein Internetgeschwätz.

Ich empfehle wirklich, sich z.B. auf der Kieler Woche mal nach sowas umzugucken, ist wirklich witzig. Realsatire würde man das wohl nennen.

Danke, liebe Dehoga! Meine Kopfschmerzen nach Kneipenbesuchen mit schlechter Belüftung, wie auch der Belag in meiner Lunge, den ich am nächsten Morgen erstmal herausraushusten muss (war schon mal jemand von euch mit einer Erkältung in einer verrauchten Bude? Guckt nach dem Schnauben mal ins Taschentuch ...) ach ja, und meine total miese Haut, wenn ich drei Tage hintereinander am Tresen gearbeitet habe, das ist also alles reine Einbildung?!

Nur eins: Der Kunde an sich ist doch nicht blöd. Und wenn ich ständig mit diesem Müll belästigt werde, dann kann ich mein Bier oder meine Pizza auch woanders zu mir nehmen. So lecker die Trauma-Pizza ja ist, aber wenn nach Flugblattaktion mit Podiumsdiskussion und diesem Müll von "Zeitung" noch mehr Generve kommt, dann seht ihr uns nicht mehr. Das Wubbke bietet Mo & Mi rauchfreie Tage an, das ist klasse. Und auch in der Bazille ist es erheblich besser geworden mit der Raucherei. Und da lag - bisher jedenfalls - noch nicht solch ein dummdreistes Schmierenblatt.

Ach ja - wer so richtig lachen will: Die Aktion gegen die pöhsen Nichtraucher heißt übrigens: Toleranz verbindet. *rofl* Dehoga-Webseite "Toleranz" inkl. Materialien zum Download.

*hust*
Die neue Wohnung rückt hoffentlich in greifbare Reichweite, am Wochenende hat uns ein fremdes Auto das unsere zerlegt und mein Hals-Schulter-Nacken schmerzt. Dann ist ja auch noch Kieler Woche, trotz Schmerzmitteln wie immer gut.

Aber bevor ich euch all diese Dinge ausführlicher erzähle, hier ein Linkhinweis für alle, die sich mit Globalisierung und den G8-Protesten beschäftigen. Ich fand es sehr informativ: G8, Demos und Gewalt - Aktivist Olaf Bernau und Attac-Mitglied Sven Giegold im Streitgespräch

Euch noch einen schönen Tag.

Sonntag, Juni 10, 2007

Kieler Woche - Stöckchen

Christoph ist nicht nur Fan vom Stöckchen beantworten (wie es tief drin doch jeder von uns Selbstdarstellern ist!), sondern auch ein eifriger Stöckchen-Ersteller.
Nun, praktisch für mich, dann kommen die immer schon früh bei mir vorbei ... :-)

Dieses Mal ists ein "Kieler Woche"-Stöckchen, mal sehen, was mir dazu einfällt:

1. Kennst du die Kieler Woche?

Selbstredend. Und wann immer ich innerhalb der Kieler Woche mal vor Mitternacht nach Hause komme, höre ich sie auch im Wohnzimmer. Also - einfach die ganze Zeit unterwegs sein :-)

2. Wie oft hast du die Kieler Woche erlebt?

Gute Frage. 1985 haben mich meine Eltern aus der aufregenden, pulsierenden Metropole Düsseldorf (ich will hier keine Lacher hören!) ins beschauliche Preetz verschleppt. Da war ich aber noch nicht alt genug, um selbst in den Zug Richtung Kiel zu steigen. Ich vermute also, dass es so 1991 losging. Mit dem "Kieler Woche"-Ticket günstig mit der Bahn hin- und zurück in großer Gruppe, das hat sich damals wirklich gerechnet. Und dann natürlich jedes Jahr.

3. Welche Kieler Woche war bisher die schönste Kieler Woche?

Ist nicht die letzte KiWo immer die bisher schönste? Ich habe sehr viele schöne Erinnerungen an einige Jahre, aber tatsächlich waren die letzten vier Jahre tatsächlich die besten. Das liegt aber nicht am Angebot, sondern an mir und meinen veränderten Lebensbedingungen. Und es wird immer noch besser.

4. Was ist das schlimmste, was zur Kieler Woche passieren kann?

Da schliesse ich mich Christoph an: Regen! Und übermäßiger Pollenflug, vor dem sogar das härteste Antiallergikum kapituliert.
Ansonsten mag ich mich ungern an das Konzert der H-Bloxx 1997 (1998?) erinnern. Das war wirklich eine Massenquetscherei, sowas muss man nicht wieder erleben. Und ich stand nur am Rand ...

5. Wo steht deine Lieblingsmusikbühne?

Tatsächlich habe ich keine. Als früher alle Verrückten und vor allem die Menschen vom Dorf sich am R.SH-Zelt geballt haben, bin ich an die Hörn ausgewichen - gute Stimmung und der einzige Ort, an dem die MAX-Mafia nicht ihre blöden MArgeritas untergebracht hatte, sondern leckerer Erdbeerdaiquiri ausgeschenkt wurde.
Leider ist die Mach3-Truppe inzwischen an der Hörn und einiges sogar gegen Bezahlung in der Halle zu finden. Einmal und nie wieder, vielen Dank.
Dann lieber die Freifläche der NDR-Bühne mit den leckeren Fressbuden drumherum.

Geheimtipp: Die Coverbands auf dem Berliner Platz (so es diese Bühne noch gibt). Da spielen Menschen, die zwar nicht das "Original" sind, sich aber locker doppelt so viel Mühe geben. Und da bei "Robbie and the Williams" eben nicht der echte Robbie steht, kann man auch noch ganz entspannt mit einem Fleischspieß oder einem Cocktail in der Hand bis kurz vor die Bühne kommen.
Auch gut: Die Box in der Pumpe, spät abends.

6. Welche Band wirst du dieses Jahr nicht verpassen?

Wie oben schon ausgeführt, bergen Gratiskonzerte das Problem der Überfüllung. D.h. ich habe keine Lust, mich zerquetschen zu lassen oder bei den Sportfreunden Stiller mein Bier aus der Hand geschlagen zu bekommen. Dass ich für Tomte Eintritt bezahlt und dann doch nur massig Teenagerköpfe gesehen habe, will ich gar nicht weiter erläutern *grummel*
Ich lasse mich also einfach mal inspirieren, sobald die Seiten von RSH und Co. mal vernünftig funktionieren. Bisher hab ich da mit Firefox und dem neuen IE nur ne weiße Seite ...

7. Solltest du Kieler sein, oder nur in Kiel wohnen, wirst du zur Kieler Woche flüchten?

Natürlich nicht. Ich werde im Gegenteil hoffentlich wieder so viel wie möglich davon in mich aufsaugen. Erdbeeren bei den Australiern, Polarbrotrolle bei den Norwegern, Eis bei den Dänen, Tortilla bei den Spaniern, Poffertjes bei den Holländern ....
Und beim Fußmarsch alles wieder abtrainieren.

8. Welcher Kieler Woche Typ bist du, Schilksee oder Kielline?

Ich muss gestehen: Ich war NOCH NIE zur Kieler Woche in Schilksee. Was soll ich da? Aber ich kann Falckenstein zur Kieler Woche bieten. Reicht das?
Kiellinie geht ja seit 1-2 Jahren auch gar nicht mehr - die Ratten haben das sinkende Schiff verlassen, als die RSH-Bühne wegging, und seit dem wird man nur noch von offen Werbetreibenden und eher dubios agierenden Gewinnspielkärtchenaufnötigern angepampt, wenn man nicht reagiert wie sie es gern hätten. *nerv*

9. Welches der 3 Feuerwerke wirst du dir ansehen?

Vorletztes Jahr habe ich mir beim Abschlußfeuerwerk "den Arsch abgefroren",und letztes Jahr? Hatte ich glaube ich Zahnschmerzen.
Feuerwerk war toll, als Papi uns damals in Düsseldorf "mitten in der Nacht" (also wohl so gegen halb zehn) ins Auto gepackt und zum Rhein geschleppt hat, damit wir das Feuerwerk auf der anderen Rheinseite bei der Oberkasseler Kirmes sehen konnten.
Seit dem hat mich eigentlich kein Feuerwerk lange gefesselt oder dazu gebracht, stundenlang auf einem "guten Platz" auszuharren bzw. mir den Hals auszurenken, bloß weil irgendwo in Kiel jemand zu Musik, die man eh nicht hört, eine Pyrotechniksymphonie losjagt, die man durch Häuser, Kräe etc. bedingt nur in einem geringen Maße sehen kann.

Gibts denn nocheins ausser dem Abschlußfeuerwerk?!

Sehr schräg: Während ich dies hier schreibe, höre ich draussen den Lärm eines Feuerwerks. Zu lang für eine Fehlzündung, aber um 00:30 Uhr?! Wie kann denn das sein?!

So, dass wars von mir zum Thema Kiwo-Stöckchen.

Da Christoph ja schon Alex und Malte eingeladen hat, bleibt mir eigentlich nicht viel mehr, als dieses Stöckchen behutsam hier hin zu legen und darauf zu hoffen, dass es ein (Kieler) Blogger findet. Würd mich freuen.

Samstag, Juni 09, 2007

Wichteln

Ich tüftle an neuen Wichtelpaketen. Aktuell habe ich mich für ein Grill- und ein Muffinwichteln angemeldet und wälze fleißig Rezepte.

Gute Ergebnisse werden natürlich mit Bild hier gepostet!

Warmlaufen für die Kieler Woche

In einer Woche ist es soweit: Die Kieler Woche geht los.
Worum es da geht und warum es einfach die großartigste Veranstaltung weltweit ist, kann man ja schon in diversen anderen Kieler Blogs nachlesen.

Aber auch wir laufen uns langsam warm, mit grillen am Strand und diversen anderen Aktivitäten. Heute gibts die warm-up-Party "Holstenköste" in Neumünster, die wir in größerer Gruppe belagern werden, bevor es morgen wieder an den Strand geht.

Am Donnerstag aber noch ein Highlight: Es geht zum Dinnerkrimi nach Uetersen!

Ich Glücksschwein habe zwei Karten gewonnen, und will die Gelegenheit nutzen, mir endlich mal ein hübsches Schottenröckchen zuzulegen ;-)
Denn es heißt ja: Die Gastgeber freuen sich über festlich gekleidetes Publikum. Wobei man Admiral Bromstroke eine besondere Freude machen kann, wenn man seiner Leidenschaft für die Navy und die See huldigt und sich in nautische Schale wirft. Lady Coolridge ist ihrerseits über jeden Gast in schottischer Tracht äußerst entzückt.

Bericht folgt natürlich umgehend!

Freitag, Juni 08, 2007

Die Nationalmannschaft und ich

Vor einigen Wochen traf ich eher zufällig auf meinen Vater, der mit seinen neusten Neuigkeiten einfach nicht hinter den Berg halten konnte: Er würde eine Eintrittskarte für das Fussballspiel Deutschland vs. Slowakai bekommen!
Hab mich sehr für ihn gefreut, und er verriet mir, dass er sogar versuchen würde, die eine oder andere Karte mehr zu ergattern. Aber versprechen könne er natürlich noch nichts ... also Ball flach halten!

Ich muss dazu sagen, dass wir eine fußballverrückte Familie sind, jeder ist entweder aktiv oder passiv mit Fußball beschäftigt, Brüderchen spielend, Papi organisierend im Kreisfußballverband, Mami Kuchen backend und verkaufend auf diversen Jugendfussballturnieren damals und ich .. naja, neben der reinen Begeisterung für den Sport mag sich der geneigte Leser auch noch an mein Engagement bei der Frankfurter Eintracht im letzten Jahr erinnern ...

Irgendwann kamder erlösende Anruf, dass 3 Karten in Familienhand wandern würden, natürlich "waaaaahnsinnig tolle Plätze". Klar. Aber Papi war hat so stolz und mir wars egal: Dabei sein, wenn die Nationalmannschaft spielt! Yeah!

Mittwoch war es dann soweit: Eltern eingesammelt und ab nach Hamburg. Schon im Radio hieß es, dass wir wohl nicht direkt vorm Stadion parken könnten, weil rund 51.497 andere Leute auch ins Hamburger Stadion (wie lange heißt es eigentlich noch AOL-Arena? Und wann HSH Nordbankirgendwas?) wollten. Relativ zügig gings dann aber auf den Parkplatz hinter der Color Line Arena, wo wir auch schon bei Eishockeyspielbesuchen parkten, und ich benutzte die Zeit für den Weg um die Arena herum um meiner Mama zu versichern, dass das Volksparkstadion GANZ SICHER direkt neben der CoLinA sei. Wirklich! Aber meine Mam traut nur ihren eigenen Augen und als diese die Nähe zwischen beiden Stadien registrierten wurde sofort das Thema gewechselt: "Haben wir nicht beim Eishockey da drübern geparkt? Das kenn ich doch alles hier!" Okay ....

Gerade der Eingang, den wir wählten, schien eine unheimliche Anziehungskraft auf Frauen zu haben, weswegen wir etwas länger darauf warten mussten, unsere Handtaschen etc. kontrollieren zu lassen. Oder lag es einfach daran, dass die weiblichen Ordner irgendwie in der Minderheit waren? So langsam sollte sich der deutsche Fussball daran gewöhnen, dass nicht nur vereinzelt versprengte Ehefrauen von Fussballverrückten zum Spiel gehen. Nun, man hätte sich auch die WM-Begeisterung ansehen können, aber gut, wir waren ja irgendwann drin und auf der Suche nach unseren Plätzen.

Hatte ich mich vorher noch über meinen Vater und seinen Enthusiasmus bezüglich der "unglaublich guten Sitzplätze" amüsiert?! Ich muss Abbitte leisten.
Wer das Stadion kennt: Block 1A, Reihe 22.
Sprich: Vom Rasen aus gezählte 22. Reihe, auf Höhe des Elfmeterpunktes.

Also Haupttribühne, am Rand zum feiernden Fanblock, in meinem Rücken die Logenbesitzer von Opel Dello, links von uns die smarten Luxussitzbesucher mit den schicken grünen Schals.

Ich muss sagen: Respekt! Und natürlich hatte ich die Kamera vergessen, dabei hätte ich jede einzelne Haarsträhne von Marcel Jansen heranzoomen können, genau wie den schwindenden Haaransatz von Marek Erhardt, der zwecks Moderation in unserer Ecke stand.

Über das Spiel selbst muss ich ja nicht viel sagen - 2 Tore für Deutschland in der ersten Halbzeit direkt vor unserer Nase, die gefielen, und eine fast nicht vorhandene deutsche Abwehr auf der anderen Seite, weit weg.
Dazu aber beste Sicht auf einen portugiesischen Linienrichter, der sich dringend beim Augenarzt untersuchen lassen sollte, denn seine Fehlentscheidungen waren unglaublich.

Dafür La Ola bereits in der 5. oder 6. Spielminute, nicht übel. Das Stadion war zu 80% in weißen Trikots gefüllt, dazu unglaublich viele deutsche Fahnen aller Größen. Die Stimmung war großartig und garantiert nicht schuld an dem mauen Gekicke vor allem in der zweiten Halbzeit.
Die zweite Halbzeit war dann in erster Linie davon beherrscht, dass ich die Temperaturanzeige beobachtete (24°C abends um zehn!) und miterlebte, wie das Stadion einfach mal Pochers "schwarz und weiß" intonierte.

Fazit meiner Mama: Wie gut, dass die deutschen Tore auf unserer Seite fielen und man auch gerade hingeguckt hat, da es ja live keine Wiederholung gibt :-) UND man kann Fussballspiele auch sehr gut ohne TV-Kommentator gucken!

Ärgerlich war, dass 51.500 Leute natürlich nach einem Spiel auch wieder nach Hause wollen und das sauschlecht organisiert war. Gerade mein Vater, der nach dem Schlaganfall vor ein paar Jahren immer noch auf einen Gehstock angewiesen ist, wurde ganz schön umgedrängelt - gern auch von Damen in seinem Alter!
Obwohl wir noch 30 min. auf dem Parkplatz herumlungerten und uns dann erst in die Autoschlangen einreihten, mussten wir nochmal 30 min. warten, bis man uns vom Parkplatz ließ. Ich vermute, dass die Parkplätze hintereinander freigegeben wurden, nicht die dümmste Idee. ABER: Für 4 Eur Parkgebühr würde es mich schon freuen, wenn jemand auch auf dem Parkplatz den Verkehr regelt. Denn zwei Mal musste ich mir gefallen lassen, wie jemand mittleren Alters im neuen Audi (lässt sich da ein Muster erkennen?) ohne zu zögern von der Seite immer weiter in die winzige Lücke zwischen mit und meinem Vordermann hineinrollte. Bzw. sich eine Lücke erst SCHAFFTE, wenn er und ich die jeweiligen Kotflügel behalten wollten.

Arschlöcher. Zwei Autos hinter mir war die Schlange bereits zu Ende, aber diese beiden Aggros mitte 40 mussten ihren Beifahrern anscheinend beweisen, wie schnell sie von dem Parkplatz hinunterkämen.

Danach lief der Verkehr wieder flüssig, mein Vater schimpfte noch ein wenig auf mangelnde Polizeipräsenz, aber was soll man machen, wenn die sich mit bekloppten kleinen Autonomen in Heiligendamm herumschlagen müssen?

Die Stimmung im Stadion war zumindest großartig und tröstete auch auf eine maue zweite Halbzeit hinweg. Ich würde jederzeit wieder hingehen

Montag, Juni 04, 2007

Mein eigenes Müsli

Morgens zu frühstücken ist eine Qual für mich. Ich bin noch gar nicht fit genug, um zu wissen, wie ich überhaupt heiße, und dann soll ich mir Nahrung zubereiten und zuführen?

Und dann soll das Ganze natürlich auch noch nahrhaft sein, und selbstverständlich abwechselungsreich. Klar.

Daher habe ich jetzt also endlich mal eine Auswahl Knäckebrot, Brotaufstriche, Aufschnitt, Honig, Marmelade sowie Haferfleks und Müsli im Haus. Zur Abrundung noch Joghurts und Fruchtsmoothies, denn keiner sollte von mir verlangen, in diesem Augenblick auch noch ein scharfes Messer zum kleinschneiden von Früchten in der Hand zu halten.

Das blöde an diesen Müslis ist nur: Sie sind entweder total langweilig oder voller Sachen, die ich nicht leiden kann. Allein schon diese Berge von Rosinen sind mir ein Graus. Rosinen sind uralte Weintrauben! Basta!
Also sieht man mich mit dem Dr. Oetker - Exotikmüsli, welches ich erst in meine Hand schütten und kontrollieren muss, bevor es in die Müslischale kommt. Wie im Märchen - die Guten ins Töpfchen ... *grins*

Aber es naht Abhilfe: My Muesli.com bietet das Müsli zum selbst kreieren. Einfach die Grundmischung sowie diverse Zutaten zusammenmixen und bestellen.

Sehr witzige Seite, auf der man sich gute Anregungen holen kann. Werde allerdings noch mal vergleichen, was mich dasselbe im Reformhaus/Supermarkt so kostet.

Wem Müsli jedoch zu gesund ist, kann ja auch mal den Chips Generator von funny frisch ausprobieren. Einfach links in der Navi auf "erleben" klicken und losmischen. Diese Mischungen kann man sogar gewinnen!

LG,
Daniela

Sonntag, Juni 03, 2007

Globalisierungskritik vs. Globalisierungsgegner

Viel wurde diskutiert in den letzten Tagen. Im Internt, im Freundeskreis, sogar bei uns zu Hause wurde das Thema Heiligendamm besprochen.

Leider geht es in diesen Gesprächen nur ganz selten um das Thema "Globalisierung", also der eigentliche Grund, weswegen sich Menschen in Heiligendamm treffen wollen. Gewählte Vertreter demokratischer Völker wollen sich über genau dieses Thema unterhalten, aber wo liest man genaueres darüber? Wenn man es vergleicht mit der Menge der Berichterstattung von Menschen, die davon ausgeschlossen werden, diese Veranstaltung zu stören und damit diejenigen auf den Plan ruft, denen niemand verboten hat, friedlich für ihre Interessen zu demonstrieren, dann geht es doch eher um - Randale.
Und um Menschen, die sich ihrer hehren Sache so sicher sind, dass sie die Augen vor der Realität verschließen. Natürlich wollen die meisten Menschen, die sich für eine menschliche Komponente der Globalisierung einsetzen, dieses friedlich tun. Niemand bestreitet das. Aber es ist doch Fakt, dass es eine große gewaltbereite Gruppe von Menschen gibt, die einfach mal wieder die Gelegenheit nutzen, mal wieder "anti" zu sein. Wahrscheinlich sogar egal, wogegen genau. Und jeder weiß doch, dass die auftauchen werden. Und randaliert werden. Und dass das unter Garantie schief gehen wird. Aber wie praktisch - man kann sich danach einfach davon distanzieren & gleich noch herumheulen, dass die pöhsen Medien nur die Randalierer gezeigt haben, nicht aber die friedlichen Proteste. Klappt immer hervorragend.

Dieses Mal wieder.

Schade eigentlich. Aber abzusehen. Wider Erwarten habe ich einen sehr guten Kommentar zu diesem Thema auf SPON gelesen. Ja, ich war auch überrascht, und möchte ihn euch nicht vorenthalten. Biedermeier und Brandstifter.

Im nachhinein hätten Einsatzkräfte schon viiiiiel eher eingreifen und die vermummten Demonstranten schon mal herausziehen sollen. Klar. Und dann hätte man die Willkür der Polizei und die Behinderung der Demonstrationsfreiheit heranschreien können. Natürlich - ein Einkaufswagen voller Wackersteine ist ganz bestimmt eine spontane Unmutsbekundung. *kopfschüttel*

Ich freue mich für jeden, der sich mit der Welt beschäftigt und seine Meinung dazu kundgeben will. Aber ich kann nicht fassen, wie blauäugig im Gespräch sogar Menschen Anfang/Mitte 30 sein können. Schäuble ist pauschal an allem Schuld, einschließlich der gewaltbereiten Vermummten. Ohne Schäuble wären die gar nicht so geworden.
Mehr als einen ungläubigen Blick konnte ich da nicht mehr schenken.
Kritik am Vorgehen des Innenministerium stösst bei mir durchaus auf offene Ohren, es gab genügend Dinge, die mich an der Politik stören. Aber ich frage mich: Wäre das "Stasi 2.0" ähnlich drastisch ausgefallen, wenn nicht Schäuble, sondern Schily (garantiert ebenfalls) all diese Dinge angeordnet hätte?!
Wir werden es niemals erfahren ....

Samstag, Juni 02, 2007

Ein Highlight jagt das Nächste.

Gestern noch bei Dirty Dancing - das Musical (sehr schön, wenig musicalesk, dafür mit Inhalten, die im Film wohl zu kurz kamen), heute die große Geburtstagsparty der DOFSS, Mittwoch mit Mami und Papi *lach* zum Fussballländerspiel.

Und dann ist ja demnächst auch schon Kieler Woche (habt ihr schon für funny love painful abgestimmt?! Nicht vergessen!).

Versuche aber, mich nicht nur von Termin zu Termin zu hetzen, sonst habe ich soo viel Geld ausgegeben und hab nicht mal was davon.

Werde heute bei meiner Cyclingstunde im TSP in Preetz noch ein wenig Lotto King Karl und natürlich McWinkel samt Büro am Strand einbauen, schließlich spielen beide heute abend auf dem Preetzer Schusterfest. Und vielleicht gibt es dann mit meinen Teilnehmern wenigstens ein paar Preetzer, die sich dann unter "Büro am Strand" auch was vostellen können *grins*
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