Freitag, März 31, 2006

Einerseits ..... aber .... andererseits .....


Ich konnte ihn eigentlich nie leiden, den "mittleren Quietschbeu", der sich nie so richtig für eine Seite entscheiden konnte. Wenn Quietschbeu A die Glitzerlitze von Lulu auf alle Kostüme genäht bekommen wollte, Quietschbeu B aber dagegen war, so haben sie immer den mittleren Quietschbeu gefragt, was er denkt, um eine 2:1 - Situation zu schaffen. Doch was hat der immer geantwortet?
"Einerseits ..... aber .... andererseits ..."

Aber jetzt geht es mir ähnlich, wenn die bei meinem Abschied aus FFM unvermeidliche Frage auftaucht - "Wie wars? Werden wir dir fehlen?"
Die 4 Wochen bei Eintracht Frankfurt haben mir unheimlich viel Spass gemacht. Ich bin super-nett aufgenommen worden, habe eine Menge "hinter den Kulissen" erfahren und (hoffentlich! morgen!) zwei erfolgreiche Heimspiele gesehen, inkl. meiner "access all area" - Karten, die ich nächste Woche in meine Kieler Küche hängen werde. Auch die Zeit mit Alex ging viel zu schnell vorbei, wir hatten massig Pläne, und vielleicht ein Drittel davon umgesetzt. Und wir haben uns immer noch ganz doll lieb ;-)
Aber trotzdem will ich langsam mal nach Hause, da wartet meine kleine gemütliche Wohnung, meine Eltern, meine Freunde, mein soziales Leben ..
Dann kommt auch schon Ostern, und mein Dreißigster, und dann feiert Stevie, und dann Flo, und dann ist auch schon bald Kieler Woche ...

Doch wenn mich in den nächsten Tagen jemand fragt, ob es mir den leidtut, dass das Praktikum beendet ist, dann werde ich gedanklich der mittlere Quietschbeu sein. Einerseits .... aber .... andererseits ...

Mittwoch, März 29, 2006

Kinderwerbung, Werbekinder

Ich verstehe ja, dass VOX mir meine Gilmore Girls nur zeigen kann, wenn ich dafür Werbung konsumiere und all diese schönen bunten Dinge, die sie mir da zeigen, bestenfalls sogar kaufe.

Aber müssen in jedem zweiten Werbespot unbedingt quakende, nervende Kinder herumlaufen?

Ich mag Kinder, prinzipiell schon. Vor allem auf Zeit, wenn ich sie wieder an die Eltern zurückgeben kann. Aber müssen sie mir unbedingt so deutlich zeigen, dass ihre Tanten kein Froop kennen, dass es keine Fruchtzwerge mehr im Kühlschrank gibt oder dass ein Haufen Babys sich für den Opel Meriva entscheiden würden?

Es NERVT! Und das hat nichts mit der vielbeschworenen Kinderfeindlichkeit zu tun.
Fleißige Blogleser wissen, dass ich auch das Hühnchen "Sweety" vor einigen Monaten zum Abschuss freigegeben hatte.

Dafür mag ich - im Gegensatz zu Jonas - den "Gelbe Seiten"-Sänger.

Freitag, März 24, 2006

Danielas bunte Warenwelt


Es wurde ja bereits angekündigt, und nun endlich ist es soweit - meine Produkttests haben einen eigenen Blog bekommen.
Schon seit mehr mehr als 10 Jahren üben mir unbekannte Produkte im Supermarkt oder fremde Schokoriegel an der Tankstellenkasse einen unwiderstehlichen Reiz auf mich aus.
Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch dem Rest der Welt das Ergebnis dieses Tests mitteilen wollen würde.
Unter Danielas bunte Warenwelt erfährt man nun alles wichtige.

Selbstverständlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit (wofür gibts denn sonst Bewertungsportale wie ciao oder dooyoo), dafür mit garantiert streng subjektiver Meinung!

Als erstes habe ich meine alten Postings aus dem Dol-Tagebuch hinüberverschoben, aber in den nächsten Wochen werden garantiert einige neue Produkte dazukommen, versprochen!

Donnerstag, März 23, 2006

Zukunftspläne

Journalistin wollte ich werden. Eigentlich schon immer. Naja, es gab ganz kurze Anflüge von "Ärztin" und "Stewardess", allerdings mag ich kein Blut sehen und für Punkt 2 bin ich einfach zu klein. Zurück zur Journalistin, der rasenden Reporterin, Karla Kolumna, Daisy aus Entenhausen, immer unterwegs, weltweit, und immer als erste an der Story.
Korrespondentin in Bombay oder New York, anschließend festes Ensemblemitglied bei der Sesamstrasse - so hatte ich mir das im Großen und Ganzen vorgestellt.
Nun habe ich meine journalistische Erfahrung. Ein wenig Schülerzeitung, ein wenig Unizeitung, viel Spass und Unsinn und Arbeit bei POWER Radio 612, viel Interessantes bei Radio NORA und der schleswig-holsteinischen Landesmedienanstalt ULR. Ein Blick auf die Linkliste rechts zeigt, dass ich mit dem schreiben (für den Kieler Anker) sogar meinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

Doch immer mehr kristallisiert sich heraus, was mich wirklich interessiert - PR-Arbeit!

Pressemitteilungen, -betreuung, Internetseiten, Kommunikation intern und extern, das finde ich alles höchst spannend. Und gestern bekam ich einen heißen Tipp - es ist möglich, ein PR-Volontariat zu absolvieren. Eine richtige Ausbildung, so mit allem Drum und Dran, sogar vergütet. Cool.
Aber erstmal die Uni :-( Vielleicht finde ich ja sogar im Frankfurter Raum etwas derartiges? Ich sollte mal im Pressebüro nebenan anklopfen *g*

Hessische Autofahrer ...

Nach 4 Wochen im Frankfurter Raum kann ich sagen, dass sich einige Merkmale hessischer Autofahrer herauskristallisieren.
Selbstverständlich weiß ich: Spinner sind landesgrenzenübergreifend. Die gibts überall und wirds auch immer geben. Ich denke da nur an die Phänomene, die in wirklich hoher Zahl auftreten. Wenn die Autobahn in SH mal dreispurig wird, und die Leute trotzdem nur in der Mitte fahren, dachte ich, es hätte etwas damit zu tun, dass es einfach ungewohnt für diese Fahrer sei, plötzlich wählen zu können. Inzwischen weiß ich - es hat nichts damit zu tun, denn auch wenn man überall dreispurige Autobahnen vor der Tür hat, haben sehr viele Menschen ein ernsthaftes Problem damit, das in Deutschland geltende Rechtsfahrgebot einzuhalten.
So passiert es, dass ich mit meinem 10 Jahre alten, 50 PS leistungsstarken Fiesta mit 140 km/h ganz rechts angebraust komme, aufgrund der in der Mitte fahrenden Schnarchnase zwei Spuren weiter nach links muss, um ihn zu überholen, um dann wieder auf die immer noch ganz leeren rechte Spur zurückzuwechseln.
Übrigens sind die Fahrer von Mittelstreifen zu einem sehr hohen Anteil männlich und zwischen 35 und 60. Da hätte ich auf einen höheren Frauenanteil getippt.

Was mir auch sehr stark auffällt, ist - es fehlt die nette Handgeste.
Nein, nicht der Effenberg, die 80er Jahre sind lang vorbei, als man sich noch Mittelfinger und Vogel im Strassenverkehr gezeigt hat. Was ich meine, ist dieses kurze Handheben, wenn man von einem anderen Fahrer in die Spur gelassen wurde, wenn in einer engen Strasse der eine dem anderen den Weg freigemacht hat, wenn man als Fussgänger einen Autofahrer durchwinkt, obwohl man hätte zu erst gehen dürfen.
Ich bin einfach gewohnt, dass man sich da eine nette Geste zuwinkt, aber in 4 Wochen Frankfurter Umland ist mir das noch nicht begegnet. Sehr schade.

Öffentliche Meinung

Es ist mir mal wieder passiert. Ohne groß nachzudenken bin ich mit dem Strom geschwommen. Fands gut und richtig, es zu thematisieren, sich aufzuregen. Habe mich auch ein wenig mit empört.
Und erst dann nachgedacht. Wie ärgerlich.
Worum es geht?
Um den pösen pösen "Einbürgerungstest". Dieser streng geheime Fragenkatalog, dessen Fragen jeder Einbürgerungswillige komplett beantworten muss, vorwärts wie rückwärts im Schlaf aufsagen, sonst kommt er/sie nicht rein.
Der "Gesinnungstest", der mit den zahlreichen völlig unnützen Fragen, die niemand braucht. Wer will schon wissen, wie unser Rechtssystem funktioniert? Ein wenig über die Kultur und die Gelehrten des Landes wissen? Vor allem dann, wenn er plant, etwas so schwerwiegendes zu tun, wie seine Staatsangehörigkeit zu wechseln. Ist auch wirklich etwas viel verlangt, keine Frage.

Bevor man mich falsch versteht - von Gesinnungstests halte ich gar nichts. Von Videos mit nackten Frauen und sich küssenden Männern, die zwangsweise vorgeführt werden, erst recht nicht. Und die Fragen, die in diesem hessischen Katalog stehen, sind auch nicht alle optimal ausgewählt. Dass wir uns da mal einig sind.

Was mich nur stört war diese heftige Reaktion auf die Idee, einbürgerungswillige Menschen dazu zu ermutigen, sich mit der Thematik "Deutschland" ein wenig mehr auseinanderzusetzen.
Seien wir doch mal ganz ehrlich - wenn manche Werke nicht in der Schule drangenommen worden wären, wieviele von uns hätten Goethes Faust oder Brechts Galilei mal in die Hand genommen und kritisch betrachtet? Wer hätte Schillers Glocke auswendig gelernt?
Ein wenig sanfter Druck ist da bei den meisten Menschen vonnöten.

Und es ist ja auch nicht so, als wenn man sofort mit Schimpf und Schande des Landes verwiesen wird, wenn man nicht weiß, was z.B. eine Bürgerinitiative ist. Bis gestern wusste ich nicht mal, was "kumulieren und panaschieren" genau bedeutet, und ich darf trotzdem drin bleiben. Naja, wenigstens solange, bis NPD und Co. an die Macht kommen. Dann kommt ja auch die Minuszuwanderung. Aber das ist ein anderes Thema und soll ein anderes Mal zur Sprache kommen.

Mir geht es darum, dass unsere Berufs-Betroffenen mal einen Gang zurückschalten und nachdenken. Ist es denn sooo schlimm, wenn man ein wenig Fakten über Deutschland abfragt?
Schließlich sind die Fragen alle offen zugänglich, man hat genug Zeit, sich darauf vorzubereiten und über kurz oder lang wird jede Beratungsstelle einen Antwortenkatalog vorrätig haben, im festen Glauben, es diesen Reaktionären "da oben" so richtig gezeigt zu haben. Putzig.
Wichtig ist doch nur, dass derjenige das Wissen parat hat. Wie er nun dazu gelangt ist, kann doch egal sein, schließlich soll dieser Test kein unüberwindbares Hindernis sein, sondern eine Chance. Eine Chance, etwas zu lernen, was man sich höchstwahrscheinlich sonst nicht durchgelesen hätte.

Und an all die Kritiker von "wen interessiert schon das Wunder von Bern?":
Meiner Meinung nach war der Gewinn dieser Fussballweltmeisterschaft sogar sehr wichtig für die Psyche des deutschen Volks. Endlich mal wieder ein wenig selbstbewußter den Kopf heben, auf etwas stolz sein dürfen, ohne dafür gleich vom Rest Europas die Bergwerkerträge gemopst zu bekommen. Auf den Sport, der die Menschen verbindet.

Donnerstag, März 16, 2006

Tiefsinn? Tiefsinn.

Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Jahreszahlen, Daten in Geschichtsbüchern erzählen die Geschichte derer, welche die Meinung beherrschen oder doch zumindest beeinflussen. Oft genug mussten Menschen miterleben, wie alles, woran sie bisher geglaubt haben, sich im Nachinein als "falsch" herausstellte.

Warum ich über Dinge sinniere, die jedem logisch denkenden Menschen bewußt sind?
Mein Geburtstag rückt näher. Und zwar in großen Schritten, wie mir scheint. Zumindest werde ich schon von vielen Seiten darauf angesprochen, wie die Planung zum "großen Tag", der "großen 3" denn so ausssieht.
Am 19.4. kam ich auf die Welt. Und zwar, laut Krankenhausdokumenten, um 23:56 Uhr. Meine Mutter sagt lediglich, dass es "ewig" gedauert hat, und dass es in der Nacht des Ostermontag gewesen sei.
Jeder geschichtlich interessierte Mensch oder auch jeder, der in der Schule genauso in nahezu allen Fächern mit 2. WK, Drittem Reich und Hitler als Person gequält wurde wie ich, reagiert auf die Nennung meines Geburtsdatums mit einem "Huch! das ist ja einen Tag vor ....."

Es stellt sich mir also die Frage, ob die Hebammen, Arzt oder wer auch immer meiner Mama geholfen hat, ihre Lieblingstocher zur Welt zu bringen, sich dessen ebenfalls bewußt waren, und vielleicht einfach eine Entscheidung getroffen haben zwischen "Ostergeschenk" oder "HitlersGeburtstag-Kind".

Würde eine ganze Menge ändern. Ich mag z.B. vor allem gerade Zahlen, ungerade Zahlen sind mir unangenehm bis auf die 9 und die 19. Und ich gehe davon aus, dass dies vor allem auf meinen Geburtstag zurückzuführen ist. Was wäre, wenn das gar nicht der Tag wäre?
Oder ist das völlig egal, weil eh kaum irgendein Datum in der Geschichte, oder im Lebenslauf von Verona Feldbusch oder Carsten Spengemann überhaupt stimmt?

Ich hab am 19. April Geburtstag. Ich kam an einem Ostermontag als ein Geschenk zu meinen Eltern. Und dabei bleibt es.

Dienstag, März 14, 2006

Fussballweisheiten I

Wenn ich schon so "mittendrin statt nur dabei" bin, dann darf auch eine Auswahl der besten Fussballweisheiten nicht fehlen.
In loser Reihenfolge werde ich immer mal wieder schöne Zitate posten, wenn möglich welche, die nicht permanent als Lückenfüller bei Live-Fussballübertragungen und -Interviews benutzt werden.

'Some people believe football is a matter of life and death.I'm very disappointed with that attitude.I can assure you it is much, much more important than that.' Bill Shankly.

Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr moeglich. (Aleksander Ristic)

Berti Vogts (vor dem WM-Spiel gegen Kroatien):"Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt - da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten..."

Berti Vogts:"Sex vor einem Spiel? Das können meine Jungs halten, wie sie wollen. Nur in der Halbzeit, da geht nichts."

Vorfreude aufs Fussballspiel

Ich bin jetzt schon seit 1,5 Wochen Sklavin der EDV-Abteilung von Eintracht Frakfurt ;-), arbeite mit sehr netten Kollegen zusammen und durfte dem 60. Geburtstag des legendären Bernd Hölzenbein beiwohnen.
Wenn mal keiner guckt oder ich einen Botendienst leisten muss, schleiche ich mich hinaus, um die Großartigkeit der leeren Arena in mich aufzunehmen. Leider schafft meine Handykamera es nicht, dieses Gefühl angemessen zu übertragen, deswegen verschone ich euch mit einem Bild von mir, sondern klaue einfach eins von der Eintracht-Seite:


Aber am Samstag geht es endlich so richtig los, mein erstes HEIMSPIEL! Ich freu mir schon ein Loch in den Bauch, beim Bundesligaspiel gegen den MSV Duisburg überall hinter den Kulissen herumrennen zu können.

Und wer weiß, vielleicht kann ich meinem Bruder ja doch noch seinen Bringselwunsch erfüllen - eine handsignierte Unterhose von Copado *in den Mannschaftstrakt schleich*

Montag, März 13, 2006

Skurriles ...

Gutes Wetter am Wochenende lädt dazu ein, sich die nähere Umgegend mal etwas genauer anzusehen. Am Sonntag zog es uns nach Offenbach, der "Kreisstadt" von Neu-Isenburg.

Auch wenn mich meine Eintracht-Kollegen im Nachhinein herzhaft dafür verlacht haben, fand ich das Städchen eigentlich ganz nett, zumindest die Ecke, die wir uns beguckt haben. Sah einfach Kiel sehr ähnlich, und auch diese Stadt wird ja gemeinhin als nicht besonders "hübsch" angesehen. Und wenn man sich in Neu-Isenburg umguckt - selbstverständlich nicht da, wo wir wohnen, aber im Rest - ist man froh, wenn man mal etwas anderes sieht als höchstens 10 Jahre alte, unter "funktionalem" Aspekt gebaute Häuser.

Besonders amüsiert hat mich eine Hinweistafel an einem ansonsten sehr netten Café, in dem die Flusskrebskroketten und auch die Aioli-Sauce zu empfehlen sind.

Das Café:


Das Schild:


Klingt eher wie ein Beweis für die Asi-These meiner Kollegen :-/

Mittwoch, März 08, 2006

Veränderungen im Einkaufsverhalten

Ich merke es schon - anderer Ort, anderes Einkaufsverhalten.

Nun kann man nicht mal einfach unterwegs bei IKEA vorbei schauen, um schnell die eine oder andere Kleinigkeit mit zu nehmen, und auch ALDI gibt es jetzt nicht mehr an jeder Ecke, sondern erst im Nachbarort. Und dann ists auch noch ALDI Süd.

Hier mal ein erster Überblick der mir sofort ins Auge gefallenen Unterschiede:

  • Es gibt TK-Brezeln bei ALDI Süd!
  • Die Eiscreme-Auswahl ist erheblich größer
  • Die Macadamia-Nüsse bei Aldi Nord schmecken frischer
  • Die Nacho Cheese Chips bei ALDI Süd sind zu salzig, gar kein Käsegeschmack
  • Es gibt noch keine Einwegpfandflaschen-Rücknahmebehälter, und auch keinen ACE-Saft in 0,5 l - Flaschen

to be continued ...

HTML-Kenner gesucht ...

Ich habe gerade festgestellt, dass mein Blog bei der Darstellung im I.E. keine Sidebar besitzt!
Im Firefox ist aber alles vorhanden, und daher geht mein Hilferuf jetzt an alle da draussen - was läuft bei mir falsch?!

Dienstag, März 07, 2006

Waldstadion, ich komme.

Ich muss mich korrigieren - es heißt ja jetzt Commerzbank Arena. Aber trotzdem ist es ein beeindruckendes Gefühl, völlig unbehelligt von den Sicherheitskräften einfach mal rund ums Stadion zu rennen. Als ich fast komplett drumrum war, fand ich dann auch endlich die Geschäftsstelle der Eintracht Frankfurt AG, meine neue Arbeitsstelle für die kommenden 4 Wochen.
Kurze Anfangsbemerkung: Das Stadion ist bemerkenswert groß, die Leute hier bemerkenswert nett. Auch wenn ich tatsächlich bei der Vorstellungsrunde gefragt wurde, ob ich ein Schülerpraktikum absolvieren würde ..... *einfach mal wirken lass*

Später mehr, soweit es erzählt werden darf. Bis dahin mache ich einfach mal weiter das Onlineforum des Vereins unsicher.

Wo ist mein DEIT?

Es gibt da eine kalorienreduzierte Limonade mit dem deutlichen Namen "Deit". Auch wenn sie nicht kalorienreduziert wäre, was ich als ein dickes Plus ansehe, würde ich sie kaufen, weil sie im Gegensatz zu Fanta und Co. eher einen herben Geschmack zu eigen hat.
In Kiel türmen sich die Produkte aus der Deit-Familie, denn natürlich hat ein erfolgreiches Produkt nur selten eine einzige Geschmacksrichtung.

Leider, leider, bin ich bisher von Frankfurt über Dreieich bis Wiesbaden nicht fündig geworden - es gibt kein Deit, weit und breit.

Zuerst hielt ich es für ein regionales Problem - vielleicht kommt das Wasser für Deit aus einer Quelle in Klein-Kleckersdorf kurz vor Schleswig und ist daher überregional nicht zu erwerben.
Zurück in Kiel ersteinmal ein Blick auf das Etikett und den Namen des Herstellers geworfen - Nestlé Waters, Sitz in Mainz.
Ein überregionaler Konzern also. Ein weltweit operierender, wenn man es genau nimmt. Da wird schon ständig über die Globalisierung geschimpft. Und über Erdbeeren im Dezember.
Und warum gibt es dann kein Deit in FFM und Umgebung? *grummel*

Heil angekommen ...

Was bin ich froh, dass mir niemand plastisch die Kasseler Berge beschrieben hat. Auf jeden Fall nicht auf eine mich übermäßig ängstigende Weise.
Denn sonst wäre ich wohl nicht am Donnerstag - nachdem ich die ungefähr die Schneemenge, die man zum Bau von zwei Schneemännern benötigt, vom Auto geschippt hatte - so frohgemuth in Richtung Frankfurt abgedampft.
Wider Erwarten aller, die mich am Mittwoch und auch noch am Donnerstag morgen verabschiedeten, als würde ich mindestens den Kontinent verlassen, hatte ich schneefreie Strassen und ein super Wetter - blauer Himmel und Sonnenschein.
Um auf die Kasseler Berge zurückzukommen - mein 10 Jahre altes, 50 PS starkes Auto hatte auch bei trockener Strasse arge Probleme, manche der Steigungen zu erklimmen.
Teilweise konnte ich sehen, wie der km/h-Zeiger trotz nahezu durchgedrücktem Gaspedal sich langsam senkte ... leicht beunruhigend.

Aber die Rückfahrt werde ich ja erst Anfang April antreten, und da wird sich das Wetter hoffentlich gebessert haben und Schnee und Eisesglätte sind nicht zu erwarten.
Und wer jetzt auf das verschneite Osterfest im April 1979 hinweist, bekommt nie wieder selbstgebackene Muffins von mir.
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