Samstag, Juli 23, 2005

Kettenbrief-Stöckchen - Abartigkeit der besonderen Sorte

Ich wußte, es war ein Fehler, mich für einen Blog zu entscheiden. Doch die Tatsache, dass Gedankengänge, die ich Menschen mit Blog erzählte dann auch auf deren Seiten auftauchten, wurde so langsam zum Ärgernis. Also ein eigener.

Und so renne ich noch vergleichsweise jungfräulich durch die Bloggerwelt und stehe einem mir bis dato unbekannten Phänomen entsetzt gegenüber - es existiert ein Blog-Kettenbrief!

Anders gesagt, man hat mir ein "Stöckchen" zugeworfen. Und ich fange es auf, springe drüber oder whatever. Die genaue Terminolgie ist mir gerade noch ein wenig fremd.

Nun, eigentlich merken Kettenbrief / - Mail / - SMS - Versender, dass sie sich auf ewig die Freundschaft mit mir verscherzen, wenn soewas mich erreicht - welches im übrigen ein sehr sehr langer Zeitraum ist.

Es gibt zwei Ausnahmen: Anette, weil sie einfach zu lieb ist, und so eine kindliche Freude daran hat, Witzemails /pps / Videoclips etc. an ihre private Mailingliste weiterzusenden, unabhängig davon, ob man selbst es ihr vielleicht geschickt hat. Und Jonas. Weil man soetwas von ihm einfach nicht erwartet. Und weil mir das Thema gefällt, es geht nämlich um Filme.

Da liegt also eine Mail in meinem Kasten mit der Aufforderung, mich zu seinem Blog zu begeben, welche ich auch lemmingartig (man könnte auch sagen : neugierig) befolge, um festzustellen, dass der Mann sich mal wieder von einer Frau hat einwickeln lassen. Nichts neues, mögen Bekannte und Freunde einwenden, aber da es wie gesagt um Filme geht, setzt auch bei mir das logische Denken aus.

Es geht anscheinend darum, ein paar Fragen zu beantworten, die man mir bei Interesse auch persönlich stellen könnte, bzw. mit deren Antworten ich eigentlich eh schon jeden nerve, dem ich begegne.

Also, los gehts:


Total number of films I own:

Wer mein WG-Zimmer betritt, rennt ersteinmal gegen ein vollgestopftes Billy-Anhängselregal mit Filmen jeglicher Couleur. Klar sind da auch ein paar Nieten dabei (TV-Zeitschriften-Beilagen oder Geschenke), aber doch einige Filme, die ich niemals mehr missen möchte. Dazu 90% der FRIENDS - Boxen. Wer sich also dafür interessiert, was genau man sich bei mir schönes ansehen kann, klickt hier. Laut OFDB sind es 110 Stück.

The last film I bought:

Oh, darüber habe ich mich eigentlich schon in diesem Blog weiter ausgelassen, daher nur der kurze Hinweis auf einen gigantischen Film mit überirdischen Hauptdarstellern - "Die Nacht vor der Hochzeit". (The philadelphia story). Nicht so brüllend komisch wie "Leoparden küsst man nicht", aber ganz großes Kino.

The last film I watched:

At home:

Während ich eigentlich in wirklich letzter Minute ein Referat schrieb, zappte ich mich nachts durch die TV-Kanäle und entdeckte "Die Schwester der Braut". Leider nicht auf DVD erhältlich. Im Nachhinein festgestellt, dass es auch der nächtliche Tipp der TV Spielfilm war.
Und ich muss gestehen - ich habe am Sonntag zum Einschlafen "E-mail für dich" gesehen und tatsächlich auch schon wieder ein wenig geheult.

In the theaters:

Eigentlich wäre hier jetzt Platz für die Fantastic Four gewesen - wenn ich nicht kurzfristig hätte arbeiten müssen. Aber der Film, den ich stattdessen am Mittwoch (auf sanften Druck von Stephan, noch mal ein ganz dickes Danke schön dafür!) gesehen habe, ist es noch viel eher wert, hier genannt zu werden: "Die Perlenstickerinnen".

Five favorite films I either watch frequently or that mean a lot to me (in no particular order:)


1. The Breakfast Club

2. Leoparden küsst man nicht (Bringing up baby)

3. Mystery Science Theatre 3000 - The movie

4. Dogma

5. Ernst sein ist alles

Habe mich an die Fragestellung gehalten und nur Filme genannt, die ich mir jetzt in diesem Augenblick spontan angucken würde. Dass KillBill, Pulp Fiction, the big Lebowski, Besser gehts nicht, Lost in translation, Ferris macht blau, The Art of War, Leon der Profi etc. ebenfalls tolle Filme sind, sollte selbstverständlich sein, sonst wären sie nicht in meiner Filmsammlung (s.o.).
Aber auf die o.g. Filme hätte ich gerade Bock und nachdem ich mich gleich erstmal zum Friseur aufgerafft habe, werd ich mir einen davon zu Gemüte führen.

Ach ja, nun kommt noch das Problem des Weitergebens dieses Blog-Kettenbriefes. Bzw. dem Wurf des Stöckchens. Na, dann hoffe ich mal, dass Alex, Jens und / oder Jule noch ein wenig Spass an der Sache haben werden ;-)

Donnerstag, Juli 21, 2005

Laufen ... II



Heute habe ich bei strömendem Regen todesmutig den Laufschuhladen Zippels betreten und wurde gleich komplett durchgecheckt. So richtig mit Laufband-Video-Analyse und so weiter.
Ergebnis:
Ich habe schicke neue, auf meine Füße und meinen "merkwürdigen" Laufstil eingestellte Schuhe ... tataaa ...
Puma Phasis, sehr bequem und - auch nicht ganz unwichtig - gut aussehend. Hey, ich bin ein Mädchen. ;-)

Die Anmeldegebühr für den Schnupperlauf hab ich dann auch gleich bezahlt, also: Es wird ernst!

Laufen ... I

Am 11.9. ist der große kiel.lauf sponsored by sparkasse. Das bringt mich nun nicht unbedingt dazu, das Kreditinstitut zu wechseln, aber ich frage mich: Kann ich eigentlich (noch) laufen?
Ist ja noch knapp 2 Monate hin, da wäre zu schaffen, die "Schnupperstrecke" von 6,5 km zu trainieren und zu laufen.

Von meiner Motivation angesteckt sind bisher ca. 7 andere Leute, die sich teilweise auch für andere Strecken interessieren (Volkslauf: 10km).

Es gibt zuvor eine Nudelparty für ca. 7 EUR sowie ein gemeinsames Aufwärmen im Park.
Nun muss ich nur noch trainieren ... :-/

Mittwoch, Juli 20, 2005

Kino-Verisse machen Lust auf mehr ...

Und wieder einmal befrage ich die Bibel aller Internet-Nutzer, spiegel.de nach den Neuigkeiten vom Tage. Hätt ichs nur nicht getan, denn ich musste mir gerade auf nüchternen Magen mal wieder einen enthusiastischen Veriss antun - Ziel der dieswöchigen Attacke: Die Fantastic Four.
Hier salbert ein Autor über die Unerträglichkeit, mit der die Helden seiner Kindertage in Bilder umgesetzt wurden. Anders kann ich mir nicht erklären wie er auf die Idee kommt, dass Kinder heute noch die Fantastic Four unter der Bettdecke lesen würden, sollten sie dort in den letzten Jahren jemals gewesen sein, dann wurden sie spätestens in den Neunzigern von Mangas aller Formen und Farben abgelöst. Zumindest im deutschsprachigen Raum.
Spiegel online hatte beim Verriss von "Batman begins" (der sich leider online nicht mehr anfindet) allerdings auch behauptet, die asiatischen Kampfsportszenen seien lediglich als Leckerli und als Anbiederung an den Zeitgeist zu sehen - tja, wer sich nicht mal die Mühe macht, in die Batmanhistorie einzutauchen, bevor solche unqualifizierten Äußerungen fallen, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Allen anderen empfehle ich die Lektüre von "Year One" (Frank Miller). Es lohnt sich, denn Batman wird danach nie wieder George Clooney sein können.

Zu den Fantastic Four zurück - ich werde sie mir trotzdem ansehen, und vielleicht hat der Mann ja tatsächlich Recht, jedoch: Nicht ganz so enthusiastisch, bitte. Das ist das Vorrecht von Bloggern, nicht von Journalisten.
Heute abend kommen allerdings zunächst einmal die Perlenstickerinnen, ich bin sehr gespannt, was mich da erwartet. Zur Not tröstet mich ein Sub über jeden schlechten Film hinweg ;-)

Dienstag, Juli 19, 2005

Indien rückt näher ..

So, der erste Schritt ist getan, der Preis in Erfahrung gebracht (645,- inkl.), ein Termin reserviert, die beste Freundin informiert.
Nun muss ich nur noch: Reisepass verlängern, Visum besorgen, Geschenke kaufen, eine günstige und dennoch gute Digitalkamera finden und darauf hoffen, dass sich der Familienrouter und mein W-LAN-Adapter verstehen oder es passendes Kabel gibt, dann werde ich brav alle paar Tage berichten und evtl. ein paar Bilder hochladen.
Es wird tatsächlich ernst. *freu*

Freitag, Juli 15, 2005

Amerikanischer Abend




Jaaa ... eeeendlich hab ich sie, die langersehnte DVD "Die Nacht vor der Hochzeit". Und sogar die Doppel - DVD als Schnäppchen bei amazon.de. Also nochmehr Katherine Hepburn - Stuff in meinen Regalen *freu*

Die beiden mitbestellten letzten Bände von "Per Anhalter durch die Galaxis", die sich nachVerleih an irgendeinen Bekannten nie wieder angefunden hatten, hab ich einfach nur ins Regal gestellt, aber wie feiert man den Besitz dieser großartigen DVD?

Mit einem Filmabend mit lecker Essen. Wie auch sonst. Passend zu den Südstaaten der 1940er gibt es also amerikanisches Essen abseits von McD, d.h. Chicken Wings, Maiskolben mit Salz und Butter, Salat, Eistee (selbstgemacht, klar) und Maisbrot. Jonas hat noch Steak vorgeschlagen, aber dann bin ich richtig pleite ;-)

Nun geht eine Mail an die Videogruppe los und dann wirds bestimmt ein richtig schöner Abend.

Dazu passend auch der Filmtipp: Leoparden küsst man nicht - hat die Welt je eine bessere Screwball-Komödie geschenkt bekommen? Ich denke nicht.

Donnerstag, Juli 14, 2005

Der Papst wettert gegen Harry Potter - Angst um die BILD-Schlagzeile?!

Ja, "wir sind Papst". Hat uns die BILD ja lang und breit ausgeführt. Nun frage ich mich, wird die BILD auf eine Schlagzeile verzichten, die uns so etwas wahnsinnig interessantes wie "der neue Potter ist da!" mitteilt (falls es jemand noch nicht in den Schaufenstern der Buchhandlungen oder den an Spam grenzenden Mails von amazon.de gelesen hat), bloß weil wir ja "Papst sind" ?!

Denn: Papa Ratzi hat sich ganz deutlich gegen den kleinen Zauberlehrling ausgesprochen. Dass dieser gegen böse Mächte kämpft, Bildung und das Band zwischen guten Freunden propagiert, das ist eher unwichtig. Schlimm ist: Die Bücher von Joanne K. Rowling seien "subtile Verführungen", die "das Christentum in der Seele zersetzen."

Hat da jemand Muffensausen, dass auf dem Weltjugendtag in Köln die Teilnehmer noch in den neuen Harry Potter - Band vertieft sein werden?!

Mittwoch, Juli 13, 2005

Auf nach Indien!




Seit 1999 bin ich nicht mehr dagewesen, aber dieses Jahr soll es endlich soweit sein: Auf nach Indien!

Ich denke an Cousins und Cousinen, die mir inzwischen wohl alle über den Kopf gewachsen sein werden (hoffentlich kommt von mir dann kein "I know you from the time when you were soooo small ..." *brrr*), von massig tollem Essen und Shopping bis zum Umfallen.

Spassig wirds auch, die restlichen Verwandten zu treffen, die Gott sei Dank erheblich fortgeschrittener sind, als meine Eltern gern glauben möchten. Ich denke nur an Papis Gesichtsausdruck, als mein Onkel meinte, ich solle zu einem mehrwöchigen Praktikum für eine Bollywood-Zeitung runterfliegen und dann für die letzte Woche meinen Freund Alex zu einem Liebesurlaub am Strand von Goa hinterherkommen lassen ;-)
Nix ists mit erzkatholischen, in Kasten denkenden Hinterwäldlern, auch in Indien verändert sich die Gesellschaft.

Siehe die Bollywood- Movies, die RTL II so gern ausstrahlt - Inder lieben Emotionen, die großen Gefühle auf der Leinwand, aber deswegen machen sie trotzdem immer "Business".
Standard-Satz beim Kennenlernen auf einer Party: "I´m doing Im- and Export". Manches wird sich wohl nie ändern.

Leider haben sich dafür aber die Ticketpreise seit 1999 extrem verändert. Obwohl - so extrem ist es eigentlich gar nicht. Man könnte auch sagen, es ist ganz einfach geworden: DM zu EUR steht 1:1. Habe ich damals 700 DM im September bezahlt, so sehe ich im Augenblick noch keinen günstigeren Tarif als um die 700 Eur. *grummel*

Und dazu noch die 50 Eur Gebühren für das Visum, Indien ist anscheinend nicht so scharf auf Touristen, denn das simple Einreisevisum, das im Flugzeug auszufüllen wäre, lehnen sie ja vehement ab.

Skype auch für mein Notebook?!


Es hätte alles soo schön sein können - da gibt es dieses nahezu idiotensichere Internet-Telefonie-Programm Skype, mit dem ich via Notebook nicht nur Siim in Estland, sondern vor allem auch Alex in Brüssel anrufen könnte, und natürlich zickt mein Notebook. (O-Ton Malte: "Bei deinem Notebook wundert mich gar nichts mehr!")

Problem (soweit ich es bisher feststellen konnte): Wer auch immer mit mir telephoniert, bekommt sämtliche Geräusche meines Notebooks umdie Ohren gepfiffen (Kühler, Festplattengeräusch etc.). Wenn ich meine internen Lautsprecher aufdrehe, dann ich übrigens auch. Witzig ist auch, wenn ich mit dem Finger über dieses interne Mikrophon gehe - es quietscht erbärmlich.

Leider bin ich ein Kind der plug & play Generation, d.h. ich gehe davon aus, dass Ton und Mikrophon auf das Headset umgelegt werden, wenn ich es einstöpsele. Passiert aber mit dem Mikro anscheinend nicht.

An alle da draussen im world wide web - was soll ich tun?!

Ein Hoch dem Ventilator

Ich weiß es ja selbst - über die Hitze zu stöhnen ist "jammern auf hohem Niveau". Dieser Begriff ist inzwischen das Allheilmittel bei nahezu jedem Gespräch, egal, ob es sich um das Wetter, Politik oder die Preise für ein Pfund Erdbeeren handelt.

Aber es ist wirklich ganz schön warm für jemanden, die zwar indische Gene hat, aber durch 29 Jahre Mitteleuropa einfach verweichlicht ist.

Nun dreht sich hier in meinem WG-Zimmer ein Ventilator und pustet mir kühle Luft entgegen, sehr angenehm. Nur frage ich mich, ob er evtl. für meine Kopfschmerzen verantwortlich ist. Oder ist es doch das komplett heruntergelassene Wagenfenster (auch bei 120km/h auf der Bundesstrasse) ? Wohl dem, der eine Klimaanlage hat. Aber ich hab wenigstens ein Auto. Jammern auf hohem Niveau eben. ;-)

Vor der eigenen Tür ists langweilig ...

... anders kann ich mir folgende Begebenheit nicht erklären:

Letzten Samstag sitze ich mit einigen Leuten verschiedenen Bekanntheitsgrades zusammen, als sich ein Mädel gähnend streckt und uns erzählt, dass sie ja am Morgen die Eltern des Freundes zum Flughafen gebracht hätte - Urlaub in Portugal.
Was folgte? Allgemeines Seufzen, ein "oh wie schön" und ich guckte eher ungläubig und fragte nur, was GENAU denn an Portugal jetzt besser wäre als Kiel ?!

Wir haben seit Wochen bestes Wetter, blauen Himmel, immer mindestens 25°C, zum Strand ohne Kurtaxe sind es ca. 25 min.
Dazu immer ein leichter Wind.
"Mit dem Bus zum Strand", sogar im Semesterticket mit drin.

Warum in die Ferne schweifen? Meine Urlaubsbräune hab ich mir auf jeden Fall am Strand von Kiel geholt ;-)

Wenn man sich die Kennzeichen der Autos am Strand und in den Kleinstädten beguckt, könnte man meinen, dass ca. 1/3 aller Einwohner von NRW sich hier oben in SH befindet, aber die SHler zieht es zu den Hitzebränden von Portugal ... *kopfschüttel*

Dienstag, Juli 12, 2005

Tom Cruise und andere religiöse Spinner

Danke, Paris!
Tom Cruise, mal wieder mit einem schlechten Film auf Werbekampagne für seine Sekte, bekommt NICHT die Ehrenbürgerwürde (siehe Spiegel Online).
Und das, obwohl er seine publicitywürdige Verlobung dort auf dem Eiffelturm ausgesprochen hat.
Tja, wohl keine neuen "ich zieh euch das Geld aus der Tasche für gar keine Hilfe gegen Drogen" - Center in Frankreich.
Wer noch dran glaubt, lese den Bericht von Christiane F. (u.a. über www.bildblog.de zu finden).

Der Scientology-Terror nimmt wieder mal Überhand. Gerade die BILD, die sich ja als die große Warnerin vor dem Terror sieht, ist gleichzeitig Steigbügelhalterin für Cruise und seine lustigen Geld-mach-Kumpels. Mein Verständnis von Religion ist ja, dass Gott auf mich wartet, bis ich mich selbst dafür bereit fühle, mich zu ihm zu wenden. Mr. Cruise allerdings kann nicht solange warten, deswegen mussten die Mitarbeiter der Kinos, die "Krieg der Welten" in Premiere zeigen wollten, auch alle ein Tagesseminar Scientology absolvieren. Arme Kerlchen.
Und was sagt der große Steven Spielberg? Nicht viel. Irgendwas nach dem Motto "jedem seine Religion". Na klasse.

Aber so langsam lässt sich auch der Durchschnitts-Mediengeile nicht mehr verarschen. Die Stadt Paris hat damit angefangen.

Danke, Paris.

Ärger mit (anderen) Autofahrern, Teil II

Sehr viel Spass macht es auch, mit anderen Autofahrern nicht auf gleicher Augenhöhe, d.h. Auto gegen Auto, sondern in der schlechteren Position Auto gegen Radfahrer zu sein, während man gemeinsam am Strassenverkehr teilnimmt.

In Kiel hat der Radfahrer das Glück, an allen wichtigen Strassen, auf denen der Gehweg zu schmal für eine extra Radspur ist, einen auf die Strasse gemalten Radweg vorzufinden, der je nach Strasse zwischen der Breite eines Smarts und eines "normalen" Autos variiert.

Leider scheint dieser Radweg für einige Autofahrer entweder nicht zu existieren (angehupt werden ist noch das netteste, was einem da passieren kann), oder er bietet die perfekte Gelegenheit, vor der Post, Bank, Bäckerei "mal eben ganz kurz" zu parken.
Richtig viel Spass macht es, wenn man nur haarscharf von einem Auto überholt wird (ich schwöre, ich fühlte den Wind!), welches sich dann schnittig mal eben vor einem auf dem Radweg einsortiert und stehenbleibt. In diesem Augenblick war ich sehr dankbar für meine Bremsen.

Da auf der Strasse weiterhin Autos fuhren, hatte ich Gelegenheit, dem Fahrer beim Aussteigen ins Gesicht zu sehen, und obwohl ich nichts sagte, kam mir ein "was willst du denn? ist doch Platz genug. bin ja gleich wieder da" entgegengeschnauzt.

Unrechtsbewußtsein ist anscheinend vorhanden. Einsicht nicht.

Nun, wir treffen uns wieder auf irgendeinem Parkplatz, an dem ich genau diesem Fahrer den letzten Parkplatz vor der Nase wegschnappe, weil ich statt mit dem Rad lieber wieder mit dem ungefährlicheren Auto unterwegs bin ....

Ärger mit (anderen) Autofahrern, Teil I

Ich denke mal, dieses Thema wird mir noch einige Beiträge wert sein, daher beginne ich jetzt schon mal damit, sie durchzunummerieren ;-)

Wer bitte schön kann wirklich und ehrlich die Meinung vertreten, es gäbe einen zu großen Schilderwald auf den deutschen Strassen? Der deutsche Autofahrer an sich ist doch komplett schilderabhängig!

Beispiel: Bundesstrasse, 100km/h erlaubt. Plötzlich erscheint eine Bedarfsampel, dazu zwei Schilder: Eines mit der Zahl "70", eines mit einem Ampellogo. Für mich bedeutet das "im Bereich der Ampel 70 fahren". Sonst nix.

Der deutsche Durchschnittsautofahrer sieht aber kein aufhebendes Schild, und fährt daher auch weiterhin gemächlich seine 70 km/h und bringt mich dazu, wütend ins Lenkrad zu beißen.

Aber was danach folgt, zeigt die Schilderabhängigkeit noch viel deutlicher: Es folgt ein Ort mit gelb-orangem Ortsschild, für mich und die Strassenverkehrsordnung gleichbedeutend mit "50km/h". Nicht aber für unsere Spezialisten, die brettern weiter mit 70km/h durch den Ort.
Über die Gründe kann ich nur Vermutungen anstellen, aber es scheint mir, als fehle hinter dem Ortsschild das runde Schild mit der "50" ....

*kopfschüttel*

Montag, Juli 11, 2005

An all die weißen Beine da draussen ...

Ich fuhr gemächlich durch Preetz (Kleinstadt in SH, ca. 15.500 Ew.), passierte eine Ampel und da geschah es - mich blendeten strahlend weiße Beine!

Nun gut, im Zuge der Probleme mit Hautkrebs oder einfach nur dem gemeinen Sonnenbrand ist es ratsam, sich als Deutscher einfach mit der hellen Haut zufrieden zu geben, anstatt sich wie eine Scheibe Toast bzw. ein Grillhähnchen am Strand oder im Solarium, "gar" zu toasten.

Aber warum dann meine Augen beleidigen in einem Ensemble aus schwarzem Top und schwarzer sehr kurzer Bermuda? WARUM?
Es gibt so viele schöne Farben, die Mode-Folterer quälen uns seit Jahren mit hellrosa, hellgrün und hellblau - das sind die perfekten Farben für weiße Arme und Beine.
Überlasst die dunklen Töne genetisch etwas dunkler getönten Menschen wie mir oder bräunt euch selbst bis zu einem gewissen Grad, wenn die schwarzen Sachen nicht unbedingt in die Altkleidersammlung sollen.
Auch wenn der Deutsche an sich es kaum glauben mag - es gibt Abstufungen zwischen den Extremen.
So wie man nicht entweder Fußballweltmeister ist oder der letzte Loser noch hinter den Faröer Inseln (der "Angstgegner" sic!), sondern einfach nur normales Mittelfeld, so gibt es einen Bräunungsgrad zwischen der Kalkleiste und dem verbrannten Toast.
Versprochen!

Zimt

Zimt

Hm, Zimt! In Ihnen liegt ein feuriger Geschmack, wie man ihn von mexikanischem Essen kennt. Nicht umsonst bezeichnet man diese Geschmacksrichtung als scharf!

Sie sind ein leidenschaftlich und impulsiv, und wenn Sie kreativ tätig sein können, dann sind Sie mit voller Begeisterung dabei! Mit Ihrer Spontaneität wittern Sie überall ein Abenteuer, und mal ehrlich � wie man Spaß haben kann, das braucht Ihnen niemand zu erzählen!

Mit Ihrer Meinung halten Sie niemals hinter dem Berg. Wenn Ihnen etwas unter den Nägeln brennt, raus damit, denn Sie gehen stets nach Ihren Gefühlen und leben im Hier und Jetzt. Sie schmecken so berauschend und intensiv, dass viele davon gar nicht genug bekommen können!

Alles Neu macht der Juli.

Start. Beginn. Anfang.

Fortführung des dol-Tagebuchs auf freierem Feld.

Mal sehen, was passiert.
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